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Veröffentlicht am 14.05.2019

zwei Länder, zwei Ermittler, ein Mord

Nordlicht - Die Tote am Strand
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In Kollund, einem Küstenort an der deutsch/dänischen Grenze wird die Leiche einer jungen Frau gefunden - erschossen am Strand - da die Frau Verbindungen nach Deutschland zu haben scheint, wird ein deutsch-dänisches ...

In Kollund, einem Küstenort an der deutsch/dänischen Grenze wird die Leiche einer jungen Frau gefunden - erschossen am Strand - da die Frau Verbindungen nach Deutschland zu haben scheint, wird ein deutsch-dänisches Ermittlerteam eingesetzt.
Vibeke Boisen, Leiterin der Mordkommission Flensberg und ihr dänischer Kollege Rasmus Nyborg leiten die Ermittlungen.
Schnell stellt sich heraus, dass die junge Frau unter falschen Namen in Deutschland gelebt hat und seit 12 Jahren in Dänemark als vermisst galt....
Was ist damals geschehen ..... Das Ermittlerteam rollt den alten Fall wieder auf und stößt dabei in ein gefährliches Wespennest.....
Fazit und Meinung:
Mir hat dieser deutsch/dänische Krimi sehr gut gefallen. Der Leser erfährt nebenbei viel von der Polizeiarbeit, ohne das es dabei langweilig wird.
Der alte Fall wird aufgerollt und es kommen immer neue Details an Licht. Lange ahnt man nicht, wer dahinter steckt.... denn hier haben mehrere Personen Dreck am Stecken.
Auch die beiden Hauptermittler haben mir gut gefallen ....
Rasmus, der ein schweres Trauma verarbeiten muss und ein eher unkonventioneller Ermittler ist....
Vibeke, die im Heim und dann bei liebevollen Adoptiveltern aufwuchs und eher regelkonform arbeitet....
Es istbestimmt nicht das letzte Buch dieser Autorin und ich freue mich auf eine Fortsetzung mit diesem Ermittlerteam....
Von mir gibt es gute 4 Sterne für dieses Buc

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.05.2019

Serienmörder

Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)
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Es sieht zunächst nach einem traurigen Fall sozialer Verwahrlosung aus --- niemand ist aufgefallen das Theodor Reifenberg schon Tage tot in seinem Haus lag.....
Doch dann werden im Hundzwinger Knochen ...

Es sieht zunächst nach einem traurigen Fall sozialer Verwahrlosung aus --- niemand ist aufgefallen das Theodor Reifenberg schon Tage tot in seinem Haus lag.....
Doch dann werden im Hundzwinger Knochen gefunden, menschliche Knochen --- unter einer alten Betondecke liegen die Leichen von mehreren Toten Frauen....
War der alte Mann etwa ein Serienmörder? Doch das kann sich niemand vorstellen ------ denn Theo und seine Frau haben jahrzehnte lang Pflegekindern ein neues Zuhause gegeben...
Doch der schöne Schein trügt ---- Oliver von Bodenstein und Pia Sander finden heraus, dass die Kinder Unvorstellbares erleiden mussten ---- ein Nachbarskind ertrank im nahen Teich --- die eigene Tochter starb an einer Überdosis und dann der angebliche mysteriöse Selbstmord von Theos Ehefrau vor über 20 Jahren --- die Leiche wurde nie gefunden.....
Weitere Frauenleichen tauchen auf und es gibt viele Gemeinsamkeiten ---
alle verschwanden um Muttertag rum ......
ein Profiler wird hinzugezogen - ist Theo wirklich der Mörder?????
Pia glaubt das nicht.
Da verschwindet wieder eine Frau ---- und es ist nicht weit - bald ist wieder Muttertag ----
können Pia und Oliver das Rätsel rechtzeitig lösen und die Frau retten.....
Fazit und Meinung:
Wiederein spannender Krimi um das Ermittlerteam Oliver von Bodenstein und Pia Sander -
Nele Neuhaus schafft es Spannungbogen fas kontinierlich hochzuhalten...
Ein zweiter kurzer Erzählstrang um die junge Fiona sorgt zusätzlich für verwirrung - wie passt sie darein.....
Zum Schluss werden die Frageb gelöst und es ein spannendes, wenn auch etwas kurzes Finale.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und vergebe knappe 5 Sterne für dieses Buch.
Nur das Cover finde ich etwas daneben gegriffen - es ist zu freundlich und könnte ruhig etwas düsterer sein.....
der Storch passt für mich nicht so recht.... .

Veröffentlicht am 29.04.2019

Schicksal einer jungen Frau

Nicht mehr ich
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Doris Winter, Jahrgang 1983 wächst in einer tiefgläugiben lutheranisch geprägten Familie auf. Der Glaube ist selbstverständlich und allgegenwärtig, Halt für die Familie die viele Sorge planen.....
Allerdings ...

Doris Winter, Jahrgang 1983 wächst in einer tiefgläugiben lutheranisch geprägten Familie auf. Der Glaube ist selbstverständlich und allgegenwärtig, Halt für die Familie die viele Sorge planen.....
Allerdings scheint die Familie und besonders auch später Doris sehr Obrigkeits- und Lehrsatztreu.
Es schint nur schwarz und weiß zu geben, keine Zwischentöne....
1999 konvertiert die gesamte Familie zum katholischen Glauben, der ihnen viel klarer erscheint.
Besonders Doris ist sehr beindruckt - sie lebt ihren Glauben, dazu gehört der tägliche Besuch der Hl. Messe, Anbetungsstunden, viel Verzicht und Fasten - teilweise bis zur Selbstkasteiung.
Schon früh hat sie den Wunsch ins Kloster zu gehen und sucht schon während ihrer Schulzeit nach einem möglichst strengen Orden.....
Sie informiert sich und findet ausgerechnet "Königsfamile"....
Obwohl ihr da schon einiges nicht so gefällt, tritt sie gleich nach dem Abitur 2003 in den Orden ein.....
Doch das bedeutet bald Kontrolle, absouter Gehorsam, Zensur der Briefe usw.....
Sie lernt verschiedene Häuser in mehreren Ländern kennen und es ist überall gleich......
bald ist sie nicht mehr sie selbst, sie verliert ihren Willen und ihre Fähigkeit "NEIN" zu sagen.....
Als sie dann auch noch von einem Priester vergewaltigt wird, droht sie zu zerbrechen.
Erst einige jahre nach der Tat schafft sie es mit Hilfe von aussen den Orden zu verlassen.
Fazit und Meinung:
Ich bin selber katholisch, aber Doris habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden. Es gab von Anfang an Anzeichen, aber vielleicht war sie mit knapp 20 jahrennoch viel zu jung, auf alle Fälle viel zu naiv, dass zu erkennen....
Sie tut mir leid und was da passiert ist einfach nur schrecklich und auch nicht nachvollziehbar....
Schuld hat nicht Doris, sondern dieser Priester und auch dieser ominöse Orden, der seine Mitglieder zu unmündigen und willenlosen Menschen gemacht hat.
Mir fiel es schwer das Buch zu lesen, was abe rnicht an der Thematik, sondern eher am Schreibstil lag. Ich fand es eher langatmig und zum Teil auch unverständlich, wie es angegangen wurde.
Von mir gibt es deshalb nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 27.04.2019

Regine und Jan

Er hieß Jan
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Ein Stück Zeitgeschichte --- Ende des 2. Weltkrieges -- jan, ein polnischer Zwangsarbeiter und Regine, ein deutsches BDM - Mädel - kann das gut gehen --- nein - sie werden erwischt ----
Regine kann fliehen ...

Ein Stück Zeitgeschichte --- Ende des 2. Weltkrieges -- jan, ein polnischer Zwangsarbeiter und Regine, ein deutsches BDM - Mädel - kann das gut gehen --- nein - sie werden erwischt ----
Regine kann fliehen und wird auf einem Bauernhof versteckt ....
was aus Jan wird, bleibt ungewiss.....
Regine, die einst überzeugte Nationalsozialistin lernt nach und nach umdenken......
Ein Stück deutscher Zeitgeschichte geschrieben für ältere Kinder und Jugendliche - gute Schullektüre um über diese Zeit ins Gespräch zu kommen.
Meins war es nicht so ......

Veröffentlicht am 26.04.2019

DIONYSOS

Die sieben Farben des Blutes
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In Berlin treibt ein brutaler Frauebmörder sein Unwesen.....
Drei Frauen hat er schon auf dem Gewissen - jetzt nach einem Jahr Pause hat er die Wirtschaftssenatorin Ursula Reuben geheilt....
"DIONYSOS" ...

In Berlin treibt ein brutaler Frauebmörder sein Unwesen.....
Drei Frauen hat er schon auf dem Gewissen - jetzt nach einem Jahr Pause hat er die Wirtschaftssenatorin Ursula Reuben geheilt....
"DIONYSOS" so nennt sich der Mann mit der weißen Maske, der einfach keine brauchbaren Spuren hinterlässt....
Die Berlina Staatsanwältin Helena Faber, geschieden und Mutter 2er heranwachsender Töchter glaubt nicht, dass es das letzte Opfer war und gerät selbst in den Fokus des Täters.....
Der Täter hasst Frauen und es gibt einen Bezug zu einem bekannten Anthropologieprofessor und Helena findet eine erschreckende Logik hinter den Vornamen der Opfer....
ihr eigener Name gehört auch dazu.....
Fazit und Meinung:
Der Thriller ist nicht unspannend und durchaus interessant, aber ich hatte meine Probleme damit .... ist mehr zu sehr ins phiolophische und in die Anthropologie abgedriftet....
Leider verliert sich Spannung zum Schlussauch etwas und es wird langatmiger - zum Schluss noch ein Cliffhanger, der Appetit auf das Folgebuch, das Ende Mai erscheint machen soll.
Von mir gibt es nur 3,5 Sterne.....