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Veröffentlicht am 15.08.2024

Spannender Fall, schwieriger Ermittler

Tode, die wir sterben
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Mich hat der Klappentext direkt angesprochen und ich habe auch einen guten Einstieg in das Buch gefunden. Jon Nordh, der seine Frau und seinen Kollegen und besten Freund bei einem Autounfall verliert, ...

Mich hat der Klappentext direkt angesprochen und ich habe auch einen guten Einstieg in das Buch gefunden. Jon Nordh, der seine Frau und seinen Kollegen und besten Freund bei einem Autounfall verliert, setzt alles daran diesen Fall aufzuklären. Zusammen mit der ehemaligen Undercover-Ermittlerin Svea Karhuu will er einen Mord im Gangmilieu aufklären, um Zugang zu den Ermittlungsergebnissen der Ermittlung um seine Frau zu erhalten. Dass ihn dieser tragische Tod ziemlich mitgenommen hat, ist nachvollziehbar. Aber einige seiner Handlungen konnte ich trotzdem nicht nachvollziehen. Und ich hatte so meine Probleme mit ihm. Da konnte ich Svea sehr gut verstehen und sie fand ich auch wesentlich sympathischer. Zum Ende hin wurde es besser und auch der Fall wurde zum Ende hin ziemlich spannend, wenn er zu Beginn auch nur schleppend anlief, durch die häufigen privaten Schauplätze.

Da es der erste Fall der beiden war, denke ich, dass es stellenweise notwendig war den privaten Umständen der beiden etwas mehr Raum zu geben und bin gespannt, wie sich der zweite Fall der beiden entwickeln wird.

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Veröffentlicht am 05.08.2024

Sehr spannender Fall

Der 1. Patient
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Ein Routineeingriff der tödlich endet und dem ein Gerichtsverfahren folgt. Doch ist es kein normaler Fall, denn diesmal war ein KI System beteiligt.

Mich hat das Thema KI direkt angesprochen und die Fragestellung, ...

Ein Routineeingriff der tödlich endet und dem ein Gerichtsverfahren folgt. Doch ist es kein normaler Fall, denn diesmal war ein KI System beteiligt.

Mich hat das Thema KI direkt angesprochen und die Fragestellung, wer denn nun Schuld sei, der Mensch oder die KI finde ich sehr spannend.

Wer Angst hat, dass es ein trockener Justizkrimi ist, den kann ich direkt beruhigen, denn ich fand den Fall sehr spannend und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Und auch wenn das Gerichtsverfahren natürlich einen großen Teil des Buches einnimmt, so bleibt es durch immer neue Aspekte, die auftauchen doch sehr spannend. Interessant fand ich auch die Wechsel der Perspektiven, wie die Berichtserstattung durch „das Blatt“, was zeigt wie subjektiv die Berichtserstattung teilweise gestaltet ist.

Das Ende hat mich dann noch mal überrascht und ich fand die Auflösung wirklich gut. Ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Rocco Eberhardt!

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Veröffentlicht am 05.08.2024

Superkräfte der Tiere

Das Superteam 1
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Mir hat die Idee auf spielerische Weise den Kindern die Superkräfte der Tiere beizubringen direkt gefallen.
Um welche Tiere es sich handelt erfährt man direkt wenn man das Buch aufschlägt, denn hier sind ...

Mir hat die Idee auf spielerische Weise den Kindern die Superkräfte der Tiere beizubringen direkt gefallen.
Um welche Tiere es sich handelt erfährt man direkt wenn man das Buch aufschlägt, denn hier sind alle Tiere an einer Pinnwand angeheftet.
Danach beginnen Pete und Bob ihre Ermittlungen. Diese sind teilweise recht unterhaltsam und auf den Illustrationen sind viele Dinge zu entdecken. Die Illustrationen selbst sind sehr detailreich gestaltet, aber treffen nicht zu hundert Prozent meinen Geschmack. Für Kinder sind sie aber aus meiner Sicht passend.
Am besten gefallen hat mir die Seite mit dem Axolotl. Beim Geko habe ich mich gefragt, warum man eine Szene auf der Toilette nehmen musste. Ich hätte mir auch noch einen besser erkennbaren roten Faden durch die Geschichte gewünscht. Aber alles in allem wurde die Idee gut umgesetzt und es ist ein unterhaltsames Buch.

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Veröffentlicht am 05.08.2024

Ein Opfer das nicht unschuldig ist

Im Unterholz
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Vera ist eigentlich Journalistin aber die Redaktion ihrer Zeitung wurde vor einiger Zeit geschlossen, sodass sie nun an einer Schule arbeitet. Als dann in ihrer Nähe eine Leiche gefunden wird, steigt sie ...

Vera ist eigentlich Journalistin aber die Redaktion ihrer Zeitung wurde vor einiger Zeit geschlossen, sodass sie nun an einer Schule arbeitet. Als dann in ihrer Nähe eine Leiche gefunden wird, steigt sie in die Ermittlungen ein, schreibt einen Artikel und beginnt zu recherchieren.

Vera selbst ist nicht unbedingt die typische Ermittlerin. Ich kann auch nach Abschluss des Buches noch nicht sagen, ob sie mir richtig sympathisch ist oder nicht. Sie wurde nach vielen Jahren Ehe verlassen und das prägt natürlich. Daher kann ich einige ihrer Handlungen irgendwie verstehen, aber irgendwie dann auch wieder nicht.
Auch war die Handlung zwar spannend aber es war stellenweise nicht so, dass vor lauter Spannung das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Das Opfer selbst war auch nicht wirklich unschuldig, aber viel mehr möchte ich dazu auch nicht sagen, um nicht zu Spoilern. Aber dadurch entsteht auch nicht wirklich Sympathie für das Opfer. Dafür erfährt man viel über die heutige Gesellschaft, vor allem natürlich die in Schweden. Das fand ich sehr interessant.

Alles in allem war es ein guter Krimi, der vielleicht etwas spanender hätte sein können

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Veröffentlicht am 05.08.2024

Ein sehr rührendes Buch

Flieg, Hummelchen, flieg!
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Hummelchen hat einen Schlauch im Bauch und kann daher nicht fliegen, aber es hat eine sehr liebevolle Familie, die es dabei unterstützen seinen Traum wahr zu machen.

Mir hat die Idee hinter dem Buch sehr ...

Hummelchen hat einen Schlauch im Bauch und kann daher nicht fliegen, aber es hat eine sehr liebevolle Familie, die es dabei unterstützen seinen Traum wahr zu machen.

Mir hat die Idee hinter dem Buch sehr gefallen und ich habe es bereits mit beiden meiner Kinder (Krippe und Kindergarten) gelesen. Beiden hat das Buch sehr gefallen und sie wollten es direkt noch einmal lesen und auch ich fand es sehr berührend. Vor allem, das aufgezeigt wird, was Hummelchen Kraft gibt, wie zum Beispiel Essen, Liebe und Geborgenheit. Die Illustrationen sind ebenfalls sehr liebevoll und detailreich gestaltet. Das Ende ist recht offen gestaltet, aber wenn man von der Geschichte, die hinter dem Buch steckt und die man auf der letzten Doppelseite noch einmal zusammengefasst lesen kann, ausgeht, dann ist es recht eindeutig. Für meine Kinder war es das nicht, da ich ihnen die echte Geschichte, die zu dem Buch inspiriert hat, nicht vorgelesen habe.

Ich finde es ist ein schönes und berührendes Buch und ich bin froh, dass meine Kinder das bisher nicht durchmachen müssen. Ich denke aber allen, die in der Situation selbst stecken, kann es stellenweise ein Trost sein.

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