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Veröffentlicht am 16.11.2016

Sünde von Laird Oliver

Sünde
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Die Babylonier nannten mich Lilitu. In ihrer antiken Welt der Götter und Schimären hatte ich einen Platz. Aber dann kamen die Anbeter des Einen Gottes. Sie teilten alles in Gut und Böse ... und eine hünenhafte ...

Die Babylonier nannten mich Lilitu. In ihrer antiken Welt der Götter und Schimären hatte ich einen Platz. Aber dann kamen die Anbeter des Einen Gottes. Sie teilten alles in Gut und Böse ... und eine hünenhafte Kriegerin mit geschwungenen Hörnern, ledrigen Flügeln und Ziegenhufen, die auf dem Schlachtfeld einen todbringenden Klingentanz aufführte, ließ sich für diese Kuttenträger nur schwer mit dem Begriff `gut´in Einklang bringen. So wurde ich zu Lilith, Verführerin der Nacht, Inbegriff der Sünde.
Aber sie hassten nicht nur mich, sie hassten uns alle...die unsterblichen Dai - die Were, die Zentauren, die Harpyien, die Faune, die Zwerge, das Volk. Einfach jeden im Herem.
Für sie waren wir Dämonen, widerwärtige Abscheulichkeiten, deren bloße Existenz gegen die göttliche Ordnung verstieß. Ihr verfluchter Kreuzzug überrannte unsere Bastionen, und wer nicht unter dem Schwert fiel, wurde fortgeschleppt, um in finsteren Verliesen elend zu schmachten.
Doch dann öffneten sie die Tür meines Kerkers, zum ersten Mal nach über fünfhundert Jahren. Sie brauchten meine Hilfe. Aber ist die Pforte einmal geöffnet...

`Sünde´von Laird Oliver ist der Auftakt einer düsteren Fantasy-Reihe die sich um die Dämonin Lilith dreht.
Ich finde das Buch war für den Auftakt einer Reihe ziemlich stark.
Lilith liefert eine starke Protagonistin ab. Vor allem am Anfang der Geschichte, wo man einige Einblicke in ihre Vergangenheit bekommt, zeigt sie wie mutig, selbstlos und stark sie ist.
Nachdem sie die Türen ihres Kerkers geöffnet haben, kommt sie einem ein wenig gebrochen und verzweifelt vor, was aber nach 600 Jahren Leid und Schmerz nicht verwunderlich ist. Allerdings findet sie recht schnell zu ihrer Stärke und auch zu ihrem Humor zurück. Als Hauptperson mochte ich sie sehr.
Aber nicht nur sie, sondern auch viele andere Personen haben mir gefallen. Es gab nur eine Person, über die ich mir bis jetzt nicht im Klaren bin, ob ich sie nun mag oder nicht. Es war ein ewiges auf und ab.
Doch auch die Story hat einen unheimlich spannenden Verlauf genommen. Es war nicht langweilig und man kam auch sehr schnell in die Geschichte herein.
Was die Geschichte auch noch interessanter gemacht hatte, waren Perspektiven-wechsel, die ab und zu auftraten. Man hat so einiges mitbekommen, was Lilith selbst nicht wusste, was einen noch mehr mitfiebern hat lassen.
Dazu kam noch ein gewisser Grad an Erotik, der meiner Meinung nach genau richtig war. Es gab nicht zu viel, sodass das Buch nicht von Fantasy in Erotik umgeschwungen ist. Der Autor hat einfach den perfekten Ausgleich gefunden. Erotik trat meistens nur an den Stellen auf, an denen sie auch wirklich gepasst hatte.
Der Schreibstil ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig und man muss ihn mögen. Ich persönlich hatte aber kein Problem mit ihm.
Das Cover ist meiner Meinung nach ein totaler Blickfang. Die blauen Augen ziehen einen direkt in den Bann und vor allem die Maske auf dem Cover hat einen sehr schönen Bezug zur Geschichte.
Das Düstere das dieses Cover wiederspiegelt gibt einem auch einen Vorgeschmack auf die Geschichte.

Meiner Meinung nach ist es ein sehr gelungenes Buch. Eine Empfehlung an jeden, der auf eine Mischung aus Fantasy und Erotik steht.

Veröffentlicht am 19.10.2016

Gut für Zwischendurch

An deiner Seite
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Noah ist glücklich, denkt er.Nach 8 Jahren zieht er mit seiner Ehefrau zurück in seine Heimat um sich seiner größten Leidenschaft, der Musik, zu widmen.Doch dann begegnet er Gianna.Sie verstehen sich auf ...

Noah ist glücklich, denkt er.Nach 8 Jahren zieht er mit seiner Ehefrau zurück in seine Heimat um sich seiner größten Leidenschaft, der Musik, zu widmen.Doch dann begegnet er Gianna.Sie verstehen sich auf Anhieb gut und es entsteht eine tiefe Freundschaft. Dafür hält er es zumindest.Irgendwann muss er sich jedoch eingestehen, dass er sich genauso zu ihr hingezogen fühlt, wie sie sich zu ihm.Aber er ist immer noch verheiratet...


Ich hatte schon seit langer Zeit keine Liebesgeschichte mehr gelesen, da die letzte für mich eher enttäuschend war. Daher wusste ich nicht so ganz wie ich diesem Buch gegenüberstehen sollte.Doch die Geschichte war unglaublich schön und gelungen.Ich mochte sie sehr gerne und sie hat nun definitiv wieder meine Interesse an Liebesgeschichten geweckt.Mir hat der Verlauf, den die Geschichte nimmt, sehr gefallen.Das lag vor allem daran, wie die Hauptpersonen agiert haben.Generell kam ich mit allen Charakteren in dem Buch sehr gut klar und konnte ihr Handeln nachvollziehen.Der Schreibstil war nicht zu kompliziert und hat einen schnell durchs Buch getragen.
Das Cover des Buches gefällt mir auch, da es sehr idyllisch und harmonisch wirkt, was zum Ort des Geschehens passt.
Generell mag ich Cover die einen Bezug zur Geschichte haben und dieses hat definitiv einen(die Pferde).


Ich finde das Buch ist gut geeignet, wenn man mal etwas Lesestoff für zwischendurch braucht. Die Geschichte ist sehr schön und findet auch einen guten Abschluss.

Veröffentlicht am 17.10.2016

Eine Reise zu den Wikingern

Viking Warriors 1: Der Speer der Götter
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Wer ist dieser seltsame Typ, der plötzlich bei Viggo zu Hause auftaucht? Er behauptet er sei der nordische Gott Loki und wisse wo Viggos wahre Eltern sind. Daraufhin entführt er Viggo 1000 Jahre zurück ...

Wer ist dieser seltsame Typ, der plötzlich bei Viggo zu Hause auftaucht? Er behauptet er sei der nordische Gott Loki und wisse wo Viggos wahre Eltern sind. Daraufhin entführt er Viggo 1000 Jahre zurück in die Vergangenheit, in die Zeit der Wikinger.Dort muss Viggo um sein Überleben kämpfen. Den Ragnarök, das Ende der Welt ist angebrochen.Nur Viggo kann dies verhindern und muss dafür drei Aufgaben meistern. Unter anderem das sagenhafte Speer des Göttervaters Odin zu finden...

Ich habe das Buch in einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen und möchte mich hierfür nochmal bedanken.Es hat unheimlich viel Spaß gemacht das Buch zu lesen.
Die Story des Buches fand ich sehr interessant, da ich bis jetzt noch nicht derartige viel mit Wikingern zu tun hatte.
Das Buch bietet gute Einblicke in deren Welt und man sieht, dass der Autor wirklich Ahnung hatte, worüber er schrieb.Auch die nordische Mythologie und deren Sagen sind richtig gut in die Geschichte mit eingeflochten. Es hat alles zusammengepasst und es kam einem nicht so vor, alles wolle der Autor unbedingt alle Sagen, die existieren, in das Buch "quetschen".
Was ich auch mega gelungen fand, war wie der Autor echte Personen in die Geschichte mit eingebracht hat. So begegnet man Wikingern wie beispielsweise Erik dem Rote, von dem sogar ich schon gehört hatte, im Laufe von Viggos Abenteuer.
Über den Schreibstil des Autors kann ich sagen, dass er recht einfach und unkompliziert ist.
Man kommt relativ schnell durchs Buch.Jedoch kommt es mir eben so vor, als wäre das Buch so geschrieben,dass auch 11-jährige es noch problemlos lesen können.
Was mir am Buch persönlich nicht so gut gefallen hat, war dass es sehr lange gedauert hat, bis echte Spannung aufkam.
Es wurde anfangs viel erklärt und es hat etwas länger gedauert bis mal etwas aufregendes passiert ist.
Was meiner Meinung nach auch nicht so toll war, dass wieder eine dieser typischen Dreiecksbeziehungen entstanden ist.
Klar habe ich nichts dagegen, wenn in einem Buch eine Liebesgeschichte mit eingebunden wird, jedoch kann ich es mir einfach schlecht bei 12-14-jährigen Kindern vorstellen.
Abgesehen von seinem Alter(14) kam ich mit Viggo aber gut klar. Das Einzige was ich mir gewünscht hätte, ist dass er ein wenig älter wäre.
Vielleicht wäre mir das Buch dann weniger wie ein Buch "für jedes Alter" vorgekommen.
Die anderen Personen mochte ich auch und freue mich darauf sie im nächsten Band wiederzusehen.