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Veröffentlicht am 07.04.2025

Von Rapbattlen und verschwundenen Flamingos

Drei Wasserschweine wollen's wissen
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Die Abenteuer von Raul, Emmy und Tristan gehen weiter! Habe mich so gefreut, dass ein neues Buch herausgekommen ist. Ich liebe Capybaras über alles und das erste dieser Reihe war schon so unglaublich herzlich ...

Die Abenteuer von Raul, Emmy und Tristan gehen weiter! Habe mich so gefreut, dass ein neues Buch herausgekommen ist. Ich liebe Capybaras über alles und das erste dieser Reihe war schon so unglaublich herzlich und süß.

Das zweite hat auch nicht enttäuscht.

Die ganze Geschichte ist mit viel Liebe und Witz gemacht. Eines Nachts kam es zu einem fürchterlichen Radau und am nächsten Morgen fehlte von allen 20 Flamingos jede Spur! Der Sache müssen die drei Wasserschweinespurensucher natürlich auf den Grund gehen und herausfinden was dort geschehen ist. Auf der Reise ins Mehr treffen sie natürlich wieder auf ganz viele andere Zootiere, die ihnen auf ihre Art und Weise mal mehr und mal weniger behilflich sind.

Die Drei sind einfach so unterschiedliche Charaktere, allein schon wie sie gezeichnet sind, aber auch vom Charakter, das macht wahnsinnig Spaß. Generell hat jedes Tier, was in den Büchern vorkommt immer so eine Eigenart, bei Tierarten ist es oft eine lustige Art und Weise wie diese sprechen und das ist nicht selten sehr, sehr lustig! Ich kann mir vorstellen, dass das unglaublich toll ist, wenn man das Buch mit den lustigen tierischen Dialekten vorliest.

Besonders gefreut hab ich mich, dass bestimmte Tiere, die sonst gar nicht so oft aufgeführt werden hier richtige Highlights waren,w er genau, sage ich natürlich nicht, aber super spannend, da ich vor allem über eine Tierart erst letztens eine deutsche Doku angeschaut habe und die Tiere bis dahin nichtmal auf dem Schirm hatte (allerdings danach nie wieder vergessen).

Die Story und das erneute den Zoo erkunden hat wieder unglaublich viel Spaß gemacht und man merkt einfach wie liebevoll und wie viel Herz in dieser Geschichte stecken. Die Zeichnungen überzeugen mich auch, ich liebe es einfach, wenn Tiere so niedlich gezeichnet werden, aber auch einen amüsanten Aspekt haben, am liebsten würde ich die Illustratorin soviele verschiedene Tiere zeichnen lassen, ich hoffe es kommen noch viele weitere Bücher, sodass sie irgendwann jedes Tier im Zoo gesehen haben.

Jetzt hoff ich natürlich ganz stark, dass es noch weitere Bände gibt!

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Niemand müsste mehr an Tuberkulose sterben

Tuberkulose
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Dieses Buch hatte es echt in sich.

John Green ist sicher jedem ein Begriff und ich verfolge den Mann auch schon seit Jahren auf Social Media und bin mir sehr bewusst, dass er sich auch schon seit Jahren ...

Dieses Buch hatte es echt in sich.

John Green ist sicher jedem ein Begriff und ich verfolge den Mann auch schon seit Jahren auf Social Media und bin mir sehr bewusst, dass er sich auch schon seit Jahren mit Tuberkulose beschäftigt und habe seitdem auch schonmal die ein oder andere Info gelesen.

Seit seinem Buch The Anthropocene Reviewed bin ich auch sehr von seinen Nicht-Romanen angetan!

Tuberkulose hat sicher jeder schonmal gehört oder jeder schonmal einen Film oder Musical gesehen, wo das thematisiert wurde, allerdings wirklich nur diese romantisierende Version davon und nicht die eigentliche Realität. Da hat man echt nur dieses blutende Taschentuch im Kopf und das „schöne“ Leiden dabei.

Besonders interessant fand ich auch die ganze Geschichte drumherum und wie viele Leute das eigentlich hatten, vor allem auch bekannte und daran gestorben sind. Das war mir absolut nicht bewusst.

Liebe auch sehr, dass John genau das Problem auch angesprochen hat, dass Tuberkulose bzw. die Auswirkungen davon so ziemlich der Beauty-Standart der typischen weißen Frau sein soll und teils immer noch ist. Sehr blasse Haut, leicht fiebrig Rot, große Pupillen, fragil... und oh man, da wurde einem echt direkt anders, als man das gelesen hat.

Und dann ist da Henry. Und ohne Henry hätte es dieses ganze Buch nicht gegeben, ohne Henry wäre so viel nicht bewegt worden und es tut mir so leid, wie sehr Henry leiden musste, das hat mir richtig das Herz gebrochen wie schlimm die Situation in anderen Ländern bezüglich Infektionskrankheiten einfach ist und vor allem Black people sind einfach so sehr von Rassismus geplagt in jeder Lebenssituation... es macht mich so wütend, dass das immer noch so präsent ist, dass ihnen Medikamente verwehrt werden aus purem Rassismus.

Oh und natürlich hat man sowieso verloren, wenn man arm ist. Es ist ein Unding, dass die reichen Länder all den Access zu guter Healthcare haben, während in anderen Ländern die Leute an Krankheiten wegsterben, die hier entweder als besiegt oder als komplett treatable gelten. Das Zitat was John am Ende gebracht hat, als er den Arzt gefragt hat wie viele Leute sterben müssten, wenn sie seinen Access zu Healthcare hätten und die Antwort einfach: „Niemand“ war. Wie kann das sein, dass es Leuten einzig und allein aus Unfairness eine Behandlung verwehrt wird, die so einfach Leben retten können? Warum müssen jährlich Millionen an Leuten an Tuberkulose sterben – was man einfach VERHINDERN kann.

Ich bin John sehr dankbar für dieses Buch, darauf, dass er mit seiner Reichweite aufmerksam auf dieses Thema macht, ich hätte mich von selbst glaub ich niemals richtig damit beschäftigt und schäme mich dafür.

Henry, du bist mein Held.

Ich muss das Buch jetzt erstmal sacken lassen, der Schreibstil ist einer meiner liebsten und er veranschaulicht alles auf eine sehr einfache Weise, die man extrem gut verstehen kann und ich bin sehr dankbar. Werde dieses Buch sehr vielen Leuten empfehlen.

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Von Seelenbüchern und Wettkämpfen

Eislotus. Wasser findet seinen Weg
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Okay, okay, als ich gesehen habe, dass Liza ein neues Buch rausbringt und es mich auch genremäßig so angesprochen hat, wusste ich, ich muss das asap haben.
Ich warte noch auf meine physical copy, aber ...


Okay, okay, als ich gesehen habe, dass Liza ein neues Buch rausbringt und es mich auch genremäßig so angesprochen hat, wusste ich, ich muss das asap haben.
Ich warte noch auf meine physical copy, aber ich konnte schonmal das Hörbuch hören. Die Sprechenden waren der Wahnsinn, da waren richtig Emotionen dabei, aber es wirkte nicht überzogen und war mega angenehm zuzuhören, beide Point of Views wurden unfassbar schön gelesen.

Storytechnisch geht es um Nara und Katso, die aus unterschiedlichen Gründen aus ihren Dörfern zur Akademie der Magier, um in einem Kampf um Leben und Tod das Ritual des Lichtes durchführen zu können.

Die ganze Welt hat mich unglaublich fasziniert, der Aufbau war extrem toll durchdacht. Zum Beispiel binden Magier ihre Seelen an sogenannte Seelenbücher, durch die sie selbst nach dem „Tod“ unsterblich sind und so gesehen zu Tinte werden, eine weitere Story in ihrem Seelenbuch. Ich liebe den ganzen Konflikt dadrum, einfach, dass es Menschen gibt, die sowas machen können und die „normalen“, die diesen Luxus nicht haben und eher unter den ganzen Magiern leiden / benachteiligt werden.
Generell liebe ich aber auch Wettkämpfe und Magie, vor allem wenn alles sehr Avatar coded ist (natürlich sofort den Kohlhändler entdeckt jaja) und wenn es dann auch noch spannend geschrieben ist, bin ich sofort dabei. Hier muss ich aber sagen, dass ich mir noch ein wenig mehr zu den Prüfungen und zur Akademie gewünscht hätte, das ging später in den Mysterien ein wenig unter. <3

Ich versuche immer mich nicht in Lizas Charaktere zu verlieben, da wurde ich leider in Talus sehr verbrannt haha. Meine das ganz liebevoll, aber meine Angst, dass wer plötzlich stirbt, ist sehr real. Leider hab ichs auch hier mal wieder nicht geschafft und bange jetzt die nächsten Bücher wer alles stirbt.

Was ich auch sehr gemocht habe in diesem Buch, die Freundschaften, die Katso und Nara mit anderen hatten! Die waren sehr soft und hab ich denen so abgekauft und ich bin immer sehr für sowas, oft auch viel mehr als für die Liebesstories. Die Kombination von Katso und Nara hat mich bisher noch nicht überzeugt, da ich finde die haben bisher noch nicht viel Aufbau gehabt, aber ich hoffe das kommt dann einfach noch die nächsten Bände.
Auch die Rivalitäten zwischen den Akademiepersonen fand ich unfassbar spannend, liebe Konflikte, aber auch mit Möglichkeit, dass sich Charaktere noch wenden und nicht durch und durch böse sind (oder andersrum).


Das Ende, oh mein Gottttt, ich muss da jetzt bitte sofort wissen wie das weitergeht, all die Offenbarungen am Ende, aber trotzdem ist noch soviel im Dunkeln und ich habe Fragen. Ich möchte bitte alles beantwortet haben, ich brauche die nächsten Bücher!

Liza hat einen super angenehmen und cleveren Schreibstil, da ließ sich super durchs Buch kommen, auch via Hörbuch, aber bin auch sehr ready das Buch in Schriftform ebenfalls noch zu lesen und dann mal nachzugucken, wie man die ganzen Namen so schreibt.

Wasser findet seinen Weg ist übrigens so ein schöner Spruch!

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Auf den Spuren des Drachenzepters

Die Spurenfinder und das Drachenzepter
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Direkt vorweg! Ich habe dieses Buch verschlungen.

Die Klings wissen einfach wie man lustig schreibt, sodass ich trotz meiner Konzentrationsprobleme sehr gut am Ball bleiben konnte, weil es einfach so ...

Direkt vorweg! Ich habe dieses Buch verschlungen.

Die Klings wissen einfach wie man lustig schreibt, sodass ich trotz meiner Konzentrationsprobleme sehr gut am Ball bleiben konnte, weil es einfach so Spaß gemacht hat die Geschichte zu lesen.

Wir sind zurück bei den Von Bergens, Elos, Naru und Ada und vor allem die Zwillinge sind sehr auf den Geschmack des Spurenfindens gekommen und als dann plötzlich der Bote des Königs in der Tür steht und mitteilt, dass das Drachenzepter des Königs verschwunden ist, sind direkt alle Feuer und Flamme (außer Elos, der gerne im Ruhestand wäre), also auf gehts zurück in die Hauptstadt, wo alle drei bis zu ihrem Umzug nach Friedhofen all die Jahre gelebt haben. Auf ihrer Reise treffen sie auf viele andere Spurensucher, alte Freunde und vor allem auch auf ein lustiges Dreiergespann mit Elos.

Gerade die Elos Hintergründe habe ich sehr gefeiert, liebe einfach mehr über diesen grummeligen Mann herauszufinden und da findet man dieses Mal allerhand heraus wegen Minna und Silas. Mochte die Dynamik aller 3 sehr sehr gerne.

Generell haben wir auch viele alte Bekannte wieder getroffen, was ich immer schön finde, gerade in so einer Reihe wie dieser hier, wo man sich eben auch noch sehr gut an alles erinnern kann, da einem die verschiedenen Gestalten sehr gut im Gedächtnis geblieben sind.

Der Storystrang war ein wenig schwächer als im ersten Band, aber das ist okay, ich hab's hauptsächlich gelesen, weil ich die Welt sehr lustig und vor allem die Charaktere sehr ansprechend finde.

Über Ada haben wir in diesem Band auch sehr viel erfahren und manche Gegebenheiten haben sich zusammengefügt, was ich super finde. Generell muss man in diesem Buch sehr viel auf Kleinigkeiten achten, die wieder auftauchen werden und man sich dann freut, wenn man schon selbst vorher drauf gekommen ist. Das kann das Buch echt super.

Eine Spaßige Unterhaltung für die ganze Familie mit Charakteren, die einem definitiv noch lange im Gedächtnis bleiben. Ich bin bereit für's nächste Abenteuer!

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Muss ich denn sterben, um zu leben?

Our Infinite Fates
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Oh auf Infinte Fates war ich einfach so gespannt.

Die ganze Story klang einfach soooo gut, zwei Menschen, die immer und immer wieder andere Leben leben (Reinkarnation), aber niemals ihren 18. Geburtstag ...

Oh auf Infinte Fates war ich einfach so gespannt.

Die ganze Story klang einfach soooo gut, zwei Menschen, die immer und immer wieder andere Leben leben (Reinkarnation), aber niemals ihren 18. Geburtstag erreichen, weil dann einer den anderen immer umbringt. Und vor allem Arden scheint meint zu wissen als Evelyn und man begleitet Evelyn auf ihrer Reise durch einerseits Wales 2022, da ihre Schwester schwerkrank ist und sie der einzige mögliche Spender ist und nebenbei kommen immer noch Kapitel aus vielen Leben davor.

Das Konzept habe ich so geliebt! Allerdings muss ich sagen, hat mich die Umsetzung nicht ganz so überzeugt. Ich hatte das Gefühl, dass gerade die Kapitel aus den früheren Leben sehr random waren und wenig zur eigentlichen Story und vor allem zur Lüftung des Geheimnisses um ihre Situation beigetragen haben. Außer die letzten paar Kapitel.
Manche waren da schon ganz okay und unterhaltsam, aber oft hat sich's nur sehr gezogen, weil man irgendwie gar keine Antworten bekommen hat und sowas ist auf Dauer sehr frustrierend, verstehe natürlich, dass man das Hauptgeheimnis nicht sofort lösen kann, aber irgendwie ging die Story so richtig erst in den letzten paar Kapiteln her.
Auch muss ich sagen fand ich's was merkwürdig, dass Evelyn jetzt plötzlich soviel mehr um ihre aktuelle Familie kümmert als um alle anderen vorher und jetzt muss sich dann was ändern... und das wurde alles mehr angegangen. Super komisch, wenn man in vielen der anderen Stories mitbekommt, dass sie da ihre Familien halt auch sehr mochte.

Charakterlich fand ich Arden super interessant, mochte ihn sehr gerne, aber Evelyn war irgendwie nicht ganz so mein cup of tea, vor allem nach dem Reveal am Ende, was irgendwie ganz cool hätte sein können, aber mich aus diversen Gründen, die ich hier nicht nennen kann, leider eher nicht gekriegt hat.

Aber habe das letzte Kapitel sehr geliebt!

Schreibstilmäßig war das alles schon ganz okay, man hat gut reingefunden und war alles sehr flüssig, hätte es mir minimal poetischer gewünscht, aber whatever.
Nebencharaktere hm, wünschte irgendwie man hätte die Schwester ein wenig besser kennengelernt, hab das Gefühl ihr von Evelyn so gelobter Charakter kam in den Kapiteln nicht so gut rüber und von der Mutter hat man eh fast gar nichts mitbekommen.

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