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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2019

Liest sich super

Aschekinder
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Inhalt (Klappentext):
1999: Ein schrecklicher Vorfall ereignet sich in der australischen Kleinstadt Swan Hill: Vier Jugendliche gehen über den Wechsel ins neue Jahrtausend im Busch zelten und verschwinden ...

Inhalt (Klappentext):
1999: Ein schrecklicher Vorfall ereignet sich in der australischen Kleinstadt Swan Hill: Vier Jugendliche gehen über den Wechsel ins neue Jahrtausend im Busch zelten und verschwinden spurlos. Während ein Teil der gespaltenen Bevölkerung an ein tragisches Unglück glaubt, sind andere von einem Gewaltverbrechen überzeugt. Das Verschwinden der Jugendlichen wird jedoch nie aufgeklärt. Gegenwart: 15 Jahre später erleidet eine Mutter aus Swan Hill einen Nervenzusammenbruch. Sie schwört darauf, eines der 1999 verschwundenen Kinder als Erwachsenen in Melbourne wiedererkannt zu haben. Niemand glaubt der psychisch labilen Frau. Bis die Londoner Polizistin Rachel Buchanan, die an einem Polizeiaustausch teilnimmt, sich bereit erklärt, den alten Fall noch einmal aufzurollen. In Swan Hill stößt die Ermittlerin auf Widersprüche - und eine Menge Menschen, die offenbar kein Interesse daran haben, dass der Fall aufgeklärt wird. Unbeirrt und von einer Frage besessen forscht Rachel weiter: Was ist mit den Jugendlichen passiert? Nach einer wahren Begebenheit.

Meinung:
Toll geschriebener Thriller, der im australischen Outback spielt. Wunderbarer Schreibstil, professionell ausgearbeitete Handlung, meisterhafter Spannungsaufbau. Die Idee, die Handlung in zwei verschiedenen Zeitsträngen ablaufen zu lassen ist zwar nicht neu, in diesem Fall aber sehr effektiv. So erfährt der Leser bereits vor der ermittelnden Beamtin die Identität des Täters und fiebert mit, wie die Polizistin den Täter zu fassen bekommt.
Ganz nebenbei erfährt man eine Menge über die Geschichte der Ureinwohner Australiens.

Fazit:
Gut gemachter Thriller, der meinen Erwartungen voll entsprach. Für mich sicher nicht der letzte Roman dieses Autors.

Veröffentlicht am 02.07.2019

Fantastisch

Aschemädchen
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1851: Die australische Siedlung Castlemaine ist der Schauplatz eines schlimmen Verbrechens: Der Farmer und Ex-Häftling Thomas Peters wird brutal ermordet, nachdem er Gold auf seinem Land gefunden hat. ...

1851: Die australische Siedlung Castlemaine ist der Schauplatz eines schlimmen Verbrechens: Der Farmer und Ex-Häftling Thomas Peters wird brutal ermordet, nachdem er Gold auf seinem Land gefunden hat. Die Umstände der Tat werden nie aufgeklärt.
Gegenwart: Drei Jugendliche finden eine Blechdose mit menschlichen Überresten, kurz darauf wird der Bürgermeister erschossen und ein junges Mädchen verschwindet. Der Polizistin Rachel Buchanan aus Melbourne wird schnell klar, dass der Inhalt der Blechdose mit einem dunklen Geheimnis verbunden ist, das dem Mädchen zum tödlichen Verhängnis werden könnte. Mit aller Kraft versucht sie das Geheimnis zu lüften und das Mädchen zu finden, bevor es zu spät ist.
Aschemädchen ist das zweite Buch mit der britischen Ermittlerin Rachel Buchanan, die während eines Austauschjahrs in Australien so manchen spannenden Fall löst. Der Leser lernt zusammen mit ihr Land und Leute und ihre ganz eigenen Charakteristiken kennen. So auch in diesem zweiten Teil, der uns zwischendruch immer wieder in die Vergangenheit des Kontinents als britische Strafgefangenenkolonie mitnimmt. Ich will nicht zu viel spoilern, ich sage nur, dass "Aschemädchen" nach "Aschekinder" ein würdiger und spannender Nachfolger ist.