Platzhalter für Profilbild

olilene

Lesejury Star
offline

olilene ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit olilene über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2025

Nettes Buch, aber falsches Sprachniveau.

Le Café de la plage
0

Ich habe da leider einiges zu meckern...

Als blutiger Anfänger einer Sprache kannst du nicht mit Geschichten starten - wenn du kein Grundvokabulat besitzt, Sätze nicht verstehst und keine Ahnung von der ...

Ich habe da leider einiges zu meckern...

Als blutiger Anfänger einer Sprache kannst du nicht mit Geschichten starten - wenn du kein Grundvokabulat besitzt, Sätze nicht verstehst und keine Ahnung von der Sprache hast, wie will man einer Geschichte folgen?

Sprachniveau A1 ist das erste Sprachniveau und entspricht dem Niveau eines Anfängers. Es kennzeichnet erste Grundsprachkenntnisse. Was kann man mit A1 - laut Google?

Man versteht und verwendet vertraute, alltägliche Ausdrücke und einfache Sätze
Man kann sich und andere vorstellen
Man kann Fragen stellen und beantworten
Man kann sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen
Man kann auswendig gelernte einfache Wörter und Wendungen benutzen
Man kann sich in einfachen Situationen zurechtfinden

Ich habe ein Jobangebot aus Paris enthalten, bei dem das geforderte Niveau B1 war. Dennoch habe ich mehr als die Hälfte des Buchs nicht verstanden. Klar, die Vokabel an der Seite hilfen ein wenig. Aber ich müsste viel mehr Wörter nachschlagen. So macht das Lesen keinen Spaß. Es ist eher ein genervtes Durchblättern, weil man einfach zu wenig versteht.

Das Buch an sich ist aber bestimmt nett. Wenn man es versteht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2025

Nicht für meine Altersklasse.

50 Wörter für Liebe
0

Das Buch hat natürlich grundsätzlich ein richtig schönes Thema und es eignet sich auch sehr gut als Geschenk. Man lernt darin sicherlich Dinge, die man so noch nicht wusste, und wird zum Nachdenken angeregt. ...

Das Buch hat natürlich grundsätzlich ein richtig schönes Thema und es eignet sich auch sehr gut als Geschenk. Man lernt darin sicherlich Dinge, die man so noch nicht wusste, und wird zum Nachdenken angeregt. Ich muss aber sagen, dass das Buch für mich eher eine "Qual" war, wenn man es so direkt sagen kann, weswegen ich es nach wenigen Seiten abgebrochen und verschenkt habe. So ein langweiliges Buch habe ich wirklich sehr lange nicht mehr gelesen. Was natürlich sehr schade ist, aber der Erzählstil ist so dermaßen nüchtern und oberflächlich, dass es meinem Leserherz wehtut. Ich fühlte dabei weder Liebe für das Thema, noch Liebe für die Liebe. Da hätte man wirklich viel intensiver und romantischer schreiben können. Oder bildhafter. Es ist so unglaublich sachlich. Was erwartet man auch von einem Mann! Kein Lesevergnügen für mich, aber vielleicht ist es auch nicht für meine Altersklasse geeignet. Empfehle es ab 40.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2025

Beklemmend.

Die Kammer
0

Das Buch war für mich wirklich ein ungewöhnliches Leseerlebnis - aber positiv. Schon beim Lesen wusste ich, dass das hier ein gutes Buch wird, und vor allem eine gute Rezension!!

Was ich an ...

Das Buch war für mich wirklich ein ungewöhnliches Leseerlebnis - aber positiv. Schon beim Lesen wusste ich, dass das hier ein gutes Buch wird, und vor allem eine gute Rezension!!

Was ich an dem Buch am meisten mochte, war das beklemmende Gefühl, das hier ausgelöst wurde. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich ein Teil der Taucher-Crew! Ich habe mich gefühlt, als ob ich ebenfalls in der Kammer bin!
So etwas habe ich so noch nicht erlebt, deshalb ist mir das besonders aufgefallen. Vor allem Momente der Enge wurden im Buch sehr gut beschrieben, oder als Ellen Atemprobleme unter Wasser.

Generell ist der Schreibstil sehr bildlich. Man bekommt ein realistisches und ausführliches Bild der Kammer, der Nasszelle und von den Kojen. Der Autor schreibt aus Frauensicher, aber das ist ihm wirklich gut gelungen! Ich hatte mich nie "im Stich gelassen" gefühlt und konnte mich immer gut hineinversetzen.

Was mich so ein bisschen gestört hat, ist die langatmige Handlung ZU BEGINN. Es war wirklich eine Qual, sich über die ersten Seiten zu quälen, bis wirklich Spannung aufkommt. Zu Beginn dachte ich noch "Nee, das Buch ist zu schlau für mich, ist nicht mein Thema." Aber dann habe ich doch reingefunden und war von der Handlung gepackt. Fast in jedem Kapitel gab es irgendeine Art Action oder ein spannendes Ende. Zudem war es manchmal ein bisschen langweilig, dass nur Ellens Sicht gezeigt wurde. Sie hat viel über ihren Alltag zuhause berichtet oder über Vergangenheit. Vieles hat sich wiederholt. Irgendwann war ich nur noch froh, dass es ENDLICH Action gab...

Die Auflösung habe ich nicht ganz verstanden. Puh. Da ein dunkler Twist angekündigt wurde, habe ich mehr erwartet. Auch einiges an den Todesfällen fand ich unglaubwürdig. Insgesamt trotzdem ein sehr gutes Buch!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.03.2025

Langweilig und langwierig.

Erdbeeren und Zigarettenqualm
0

Puh... Satz mit X, das war wohl nix. Bin ziemlich enttäuscht von dem Buch! Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es abgebrochen. Ein so langweiliges und langwieriges Buch habe ich ...

Puh... Satz mit X, das war wohl nix. Bin ziemlich enttäuscht von dem Buch! Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es abgebrochen. Ein so langweiliges und langwieriges Buch habe ich noch nie gelesen.

Ich gebe einen Stern aus Mitleid und für die Thematik, die ja grundsätzlich wichtig ist und über das man aufklären sollte, aber eigentlich würde ich 0 geben. Außerdem weiß ich, dass ich nicht die passende Leserin für dieses Buch bin. (Man sieht ja an den anderen Rezensionen, dass viele begeistert von dem monotonen und lieblosen Schreibstil sind.)

ABER auch wenn hier in eingen Rezensionen die Zielgruppe junger Mädchen angesprochen werden, muss ich sagen, dass das nicht stimmt. Ich bin in meinen 20ern und fühle mich von dem Buch und der Storyline gelangweilt. Empfehle das Buch Frauen ab 40, eher 50, die langsame Bücher ohne Handlung bevorzugen. Der Schreibstil in der "Du-Form" geht zu Beginn in Ordnung, doch es wird immer eindringlicher und skurriler! Das bin ich von Thrillern gewohnt, nicht von einem normalen Roman.

Die gesamte "Handlung" plätschert vor sich hin, es gibt wahhlose Zeitsprünge und keinen roten Faden. Ich wurde weder mit dem Schreibstil warm, noch mit den Charakteren. Sie haben weder Tiefe, noch Sympathie. Die Autorin sollte sich mal genauer mit "Show, don't tell" beschäftigen. Hier passiert einfach nur alles und es wird lieblos erklärt, aber als Leserin fühle ich nichts. Habe lange nicht mehr so ein schlechtes Buch gelesen.

Und normalerweise schreibe ich nicht so negative Rezensionen, aber bei dem Buch hat es mich wirklich traurig gemacht. Bei so einem wichtigen Thema (Selbstfindung, Freundschaft, Krankheit) hätte es so viel Potenzial gegeben! Stattdessen sind die Dialoge flach, die Figuren lieblos, das ganze Buch langweilig. Und dann passieren zwischendurch Dinge, die einfach an den Haaren herbeigezogen sind. (Erst die Affäre mit dem Lehrer. Auf einmal fragt sie sich, ob sie nicht doch auf Mädels steht....)

Diese "Freundschaft" habe ich sowieso nicht verstanden. Es kam mir eher wie eine ungesunde Abhängigkeit vor und vor allem eher einseitig. Diese Ella ist unglaublich unsympathisch, die Hauptfigur einfach nur langweilig. Da kann man sagen, was man will, aber ich verstehe die positiven Rezensionen nicht!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2025

Zu viel Spice

Degrees of Engagement
0

Puh, ich bin leider etwas enttäuscht. Denn es hat sehr gut angefangen und ich habe die ersten Seiten wirklich schnell weggelesen. Der Schreibstil ist locker, easy und macht Spaß. Zum Klappentext passt ...

Puh, ich bin leider etwas enttäuscht. Denn es hat sehr gut angefangen und ich habe die ersten Seiten wirklich schnell weggelesen. Der Schreibstil ist locker, easy und macht Spaß. Zum Klappentext passt es nur so semi-gut, weil ich andere Erwartungen hatte...

Das Cover gefällt mir nicht, da es nicht meinem Stil entspricht. Es ist sehr amerikanisch gehalten und im typischen Comic-Stil. Leider nicht meins. Aber der Farbschnitt ist schön.

Das Thema ist an sich gut gewählt, weswegen ich mich auch für dieses Buch entschieden habe. Fake-Dating, MINT ist auch mal eine Abwechslung als immer nur romantische Cafés oder Autoren als Figuren. Wissenschaft in Büchern ist erfrischend, das kann man ab und zu lesen. War auch gut umgesetzt. Leider war die Hauptperson schon am Ende ihres Studiums und man hat nicht mehr sonderlich viel davon mitbekommen.

Irgendwie hat sich die Frau (deren Namen ich mir nicht gemerkt habe) nur noch im Kreis gedreht. Sie sucht nach Anerkennung, ihre Familie & Freunde unterstützen sie kaum und sind eher daran interessiert, dass sie "endlich" heiratet. Niemand nimmt ihre Karriere so richtig ernst. Dann kommt der Mann und ab hier geht es nur noch bergab....

Dabei begann es wirklich gut und es war so schön einfach und herrlich ehrlich geschrieben. Ab und zu ist es im Buch auch witzig und die Dialoge sind gut.

ABER der Spice war einfach zu viel, zu oft da. Es war teils unrealistisch und klischeebeladen. Als würde das ganze Buch nur darum gehen, möglichst spicy zu sein. Es gibt fast keine Handlung.

Dass das Buch damit wirbt, "anders" zu sein, verstehe ich nicht. Anders ist an dem Buch leider nichts. Die altbekannten Klischees, viel zu genretypisch dargestellt und das zum Teil auch sehr überspitzt. Habe den Sinn in dem Buch nicht gefunden, leider.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere