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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

BESTES BUCH SEIT JAHREN!

Happy Head
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Dieses Buch war definitiv eins der besten, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Es stand da, dass das für Fans von Squid Game ist und genau das kann ich bestätigen, aber zunächst weniger brutal. ...

Dieses Buch war definitiv eins der besten, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Es stand da, dass das für Fans von Squid Game ist und genau das kann ich bestätigen, aber zunächst weniger brutal. Das heißt, für alle, die es nicht so blutig mögen, ist dieses Buch besser geeignet. Gleichzeitig ist der psychologische Faktor hier viel grösser und es dauert länger, bis es, ich sage jetzt mal, so richtig an Spannung zunimmt. Wobei Spannung von Anfang an gegeben ist, wenn man sich immer fragt, was kommt als nächstes? Was ist die nächste Challenge? Wem kann man vertrauen? Was ist eigentlich die Wahrheit?

Also man überlegt sehr viel, man fiebert mit und das Lesen macht auch richtig Spass. Also man möchte auch immer weiter lesen, die Kapitel sind auch kurz genug dafür. Der Schreibstil ist super locker, macht sehr viel Spass, hat mich an eine erwachsenere Version von Gregs Tagebuch erinnert. Also sehr direkt und es hat mir auch immer gefallen. Gute Vergleiche.

Manchmal wurde es auf Dauer ein bisschen nervig, wenn er den Protagonisten verschiedene Namen gegeben hat, so zum Beispiel Mr. antiseptisch, weil er so roch und dann noch bei gefühlt fünf anderen Leuten ähnlich ist. Das hat mich so ein bisschen genervt.

Aber es war so cool geschrieben, wobei ich jetzt nicht sagen kann, dass es schriftstellerisch die höchste Leistung war. Es las sich halt wie ein Tagebuch oder wie ein Debüt, aber dafür ein sehr cooles und lockeres, was ich sehr gerne gelesen habe. Am meisten mochte ich die Challenges, aber die hätten meiner Meinung nach definitiv noch verrückter ausgestaltet werden können, zahlreicher sein können, noch ein bisschen mit mehr Action geladen. Gerne auch mehr Teilnehmer. Ich hätte gerne mehr Teilnehmer kennengelernt. Es waren doch immer dieselben. Und da wurden auch einige Klischees erfüllt. Also fast jede Rolle war irgendwie vertreten. Dann war die eine der Streber. Dann war da einer der Rebell, etc... Da waren alle Rollen waren so ein bisschen vertreten in dem Buch.

Aber insgesamt fand ich es richtig spannend, auch wenn es an manchen Stellen doch etwas langsamer zuging und man hätte es noch spannender gestaltet können. Also man hätte das Potenzial noch mehr ausschöpfen können, weil es war ja wirklich spannend, aber ich hätte auch gerne noch mehr Seiten gelesen und wie gesagt noch mehr Challenges gehabt. Denn die waren zwar auch sehr gut konstruiert und psychologisch sehr interessant, aber da ging auf jeden Fall noch mehr.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Schönes Setting, wenig Tiefe

Les Bouttiers – Wir sind jetzt
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Zunächst: Ich habe das Buch für sein Paris-Setting sehr gemocht. Man fühlt sich wirklich, als würde man Emily-in-Paris als Buch lesen, was an der Jugendlichkeit der Figuren und auch am Liebesdreieck lag. ...

Zunächst: Ich habe das Buch für sein Paris-Setting sehr gemocht. Man fühlt sich wirklich, als würde man Emily-in-Paris als Buch lesen, was an der Jugendlichkeit der Figuren und auch am Liebesdreieck lag. Das Setting war also sehr gut beschrieben, sehr authentisch und ausführlich. Auch die Modewelt und alles, was mit Luxus zu tun hatte, hat mir beim Lesen gut gefallen. Es hat echt Spaß gemacht und war ein lockeres Wohlfühlbuch für zwischendurch.

Genau hierbei liegt auch meine Kritik. Der Schreibstil ist sehr einfach. Nach den ersten Seiten musste ich mich zum Weiterlesen motivieren, denn ich hatte bisher kein Buch von Antonia gelesen, und war demnach mit dem Schreibstil nicht vertraut. Dieser hat mich an Jugendbücher erinnert, bei denen die Zielgruppe 12-14 ist. Sehr einfach, wenige Überraschungen, keine besonders hohe schriftstellerische Leistung. Das hat sich auch bei den Charakteren gezeigt. Zu wenig Tiefe, zu viel Oberflächlichkeit, kaum Entwicklung, und eine Handlung, die zum Ende hin sehr vorhersehbar wurde. Das Liebesdreieck empfand ich stellenweise etwas kritisch, aber jeder hatte sicher seinen Favoriten beim Lesen, für den er mitgefiebert hat.

Insgesamt ein nettes Buch für zwischendurch für alle Paris- und Fashion Fans!

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Interessant...

Belladonnas
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Ich mag nicht, dass Chloes Ableben und das Übernehmen ihrer Identität im Buch so vehrerrlicht werden. Es zielt auch sehr darauf ab, dass man auf Julies Seite ist und Mitleid mit ihr hat oder sie versteht. ...



Ich mag nicht, dass Chloes Ableben und das Übernehmen ihrer Identität im Buch so vehrerrlicht werden. Es zielt auch sehr darauf ab, dass man auf Julies Seite ist und Mitleid mit ihr hat oder sie versteht. Leider finde ich sie sehr weinerlich und nicht stark oder gar sympathisch. Vor allem in den ersten Seiten geht es nur darum, sich zu beschweren, wie schlimm ihr Leben doch sei, und wie toll es ihrer Zwillingsschwester geht. Naja! Gleichzeitig erfahren wir beim Lesen, dass es erste Ungerechtigkeiten schon in der Kindheit gab, als Chloe bevorzugt wurde. Somit hat die Eifersucht irgendwo ihren Ursprung.

Ich konnte nicht verstehen, warum Julie so lange Chloes Identität annehmen konnte, ohne dass es jemand merkte. Schließlich ist JEDER Mensch einzigartig, auch Zwillinge. Nur weil sie gleich aussehen? Jeder spricht anders, hat eine andere Stimme und Betonung. Man hat (im Buch offensichtlich) eine andere Persönlichkeit. Und jeder, der Chloe gut kannte, hätte das viel schneller merken müssen. Ein Mensch ist mehr als nur ein Gesicht.

Was im Buch gut war, war das schnelle Erzähltempo. Rotzfrech und modern, sehr nah am Zahn der Zeit. Trotzdem war das Lesen für mich schwierig. Es hat sich vor allem zu Beginn sehr gezogen und die spannenden Momente wurden teils durch zu viele Details und Gedanken in die Länge gezogen. War ich nicht der größte Fan von.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Interessant

Smart & Steady – Erfolgreich sein, ohne sich zu verbiegen
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Das Buch ist schön übersichtlich gestaltet. Man muss es nicht von vorne bis hinten durchlesen, sondern kann in Ruhe nachschlagen, was einen gerade interessiert. Es gibt praktische Tipps und Tricks. Auch ...

Das Buch ist schön übersichtlich gestaltet. Man muss es nicht von vorne bis hinten durchlesen, sondern kann in Ruhe nachschlagen, was einen gerade interessiert. Es gibt praktische Tipps und Tricks. Auch Fragen, die mir so noch nicht begegnet sind. Man hat beim Lesen richtig Lust, sich mit den Übungen und Fragen auseinander zu setzen. Das Cover ist schön schlicht, genau wie die Bilder im Buch. Hätte mir eine größere Schrift gewünscht und mehr Abstände und Bilder für noch mehr Übersicht und einen leichteren Lesefluss. Insgesamt ein hochwertiges professionelles Buch.

Der Fokus liegt dann aber doch sehr stark auf der Frage nach den eigenen Zielen bzw. wie man seine Ziele erkennt. Weniger, wie man sie wirklich erreicht. Da hätte ich mir konkretere Handlungsschritte gewünscht. Das Buch ist also vermehrt für diejenigen, die sich über ihre eigenen Ziele noch nicht sehr klar sind und erst mal herausfinden möchten, was sie im Leben wollen. Lesetipp für alle, die sich mehr mit sich auseinandersetzen möchten, reflektieren wollen und Lust auf eine Selbstfindungsreise haben.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Mehr erwartet

All the Way to the River
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Schwierig. Habe lange nicht mehr ein so schwieriges Buch gelesen. Das ganze Buch über gibt es nichts so richtig Positives oder Fröhliches und es dreht sich die ganze Zeit nur um Verlust, Trauer und Schuld. ...

Schwierig. Habe lange nicht mehr ein so schwieriges Buch gelesen. Das ganze Buch über gibt es nichts so richtig Positives oder Fröhliches und es dreht sich die ganze Zeit nur um Verlust, Trauer und Schuld. Dabei ist nichts davon so richtig konstruktiv. Schon in den ersten Kapiteln geht es nur darum, wie schlimm alles ist und wie sich die Autorin fühlt. Es hat sich ständig wiederholt, ständig im Kreis gedreht und man hat nichts daraus lernen oder für sich mitnehmen können. Es war immer dasselbe und das ist natürlich traurig, aber für den Leser einfach nur langweilig. Es ist wie ein Tagebuch bei dem immer dasselbe ist. Es tut mir ja leid, das zu sagen, weil ich ja auch Mitleid habe, aber dafür muss ich kein Buch lesen. Der Klappentext klang noch gut. Nach Handlung und Sinn. Aber das Buch ist einfach schwer, langatmig und sinnfrei. Es geht nur um die Sucht und den Schicksalsschlag, was für sensible Leser zu viel sein kann. Vor allem da es keinerlei Lösung gibt, nur Akzeptanz und Loslassen. (Oder Erinnern.)

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