Cover-Bild Happy Head
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Magellan
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 12.02.2026
  • ISBN: 9783734850950
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Josh Silver

Happy Head

Young Adult Thriller ab 14 Jahren mit exklusivem Farbschnitt in der 1. Auflage
Jessika Komina (Übersetzer), Sandra Knuffinke (Übersetzer)

Squid Game meets Am Ende sterben wir sowieso – Band 1 der Near Future Fiction-Thriller-Reihe von Josh Silver

Hiermit möchten wir dich davon in Kenntnis setzen, dass du für die Pilotrunde von HappyHead ausgewählt wurdest. Die Anwesenheit ist verpflichtend.

Als Seb ein Platz in einem experimentellen Mental-Health-Programm angeboten wird, das die nationale Krise der unglücklichen Teenager lösen soll, ist er entschlossen, diese Chance zu nutzen. Doch als er sich zu dem rätselhaften Finn hingezogen fühlt, beginnt Seb, die Herausforderungen, denen sie sich im Camp stellen müssen, zu hinterfragen. Gemeinsam versuchen sie, mehr über HappyHead herauszufinden und je mehr sie wissen, umso klarer wird, dass es vielleicht kein Entkommen gibt …


Band 2 Dead Happy erscheint im Herbst 2026.

 

 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2026

Dystopisch, vielschichtig, packend - ein richtig toller Jugendthriller!

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"Happy Head" von Josh Silver ist als Klappenbroschur mit 416 Seiten bei Magellan erschienen. Cover und Farbschnitt machen bereits richtig was her, der Klappentext macht extrem neugierig und der Inhalt ...

"Happy Head" von Josh Silver ist als Klappenbroschur mit 416 Seiten bei Magellan erschienen. Cover und Farbschnitt machen bereits richtig was her, der Klappentext macht extrem neugierig und der Inhalt des Buches wird dem dann absolut gerecht!

Der 17-jährige Seb hatte sich beworben und darf nun bei der Pilotrunde von "Happy Head" dabei sein, einem experimentellen Mental Health-Programm , das helfen soll, die Jugendlichen im Land insgesamt wieder positiver zu stimmen. Allerdings stellt sich das, was sich so nett und harmlos anhört, schnell als ein zunehmend manipulatives, Druck ausübendes Programm heraus, über das Seb und Finn, den er hier kennengelernt hat, unbedingt mehr herausfinden wollen. Und so begeben sie sich in eine äußerst heikle Lage...

Josh Silver hat einen mitreißenden Schreibstil und geht perfekt auf die Bedürfnisse jugendlicher Leser ein (aber auch für Erwachsenen jeden Alters ist das Buch ausgesprochen lesenswert). Aus der Sicht von Seb schildert er die Vorgänge im Camp und die Aufgaben und Herausforderungen, denen sich die Teilnehmer zu stellen haben. Dabei treten dessen Probleme, Unsicherheiten und Selbstzweifel deutlich zutage. Auch die aufkeimende erste Liebe, Zusammenhalt und Loyalität spielen eine zentrale Rolle sowie die Sichtweise der Geschehnisse aus einem anderen Blickwinkel und all den Fragen , Nachforschungen und Zweifeln, die sich daraus ergeben.

Ein Buch, das gefährlich nah an der Realität spielt, vom Anfang bis zum (mit einem fiesen Cliffhanger abschließenden) Ende fesselt, definitiv zum Nachdenken anregt und sicherlich noch eine Weile nachhallt - sehr empfehlenswert für Leserinnen und Leser von 14 - mind. 99 Jahren!

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Äußerst spannend und leider nicht allzu fern von der Realität

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Seb wird ein Platz in einem Mental-Health-Programm angeboten. In diesem sollen unglückliche Jugendliche in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden.
Er ist ein Jugendlicher mit wenig Selbstvertrauen. Geprägt ...

Seb wird ein Platz in einem Mental-Health-Programm angeboten. In diesem sollen unglückliche Jugendliche in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden.
Er ist ein Jugendlicher mit wenig Selbstvertrauen. Geprägt von dem Gefühl, seine Eltern nicht stolz zu machen, nie genug zu sein, es keinem recht machen zu können.
Im Programm wirkt er wie ein Peoplepleaser. Dies lässt ihn zeitweise unsympathisch wirken, aber es ist sehr authentisch in Bezug auf seine Unsicherheit. Er ist ein junger Mensch mit Zweifeln und Ängsten, wirkt nahbar und bietet Identifikationspotential.
Auch das andere Personal des Buches ist interessant und facettenreich ausgearbeitet.

Insgesamt nehmen einhundert Jugendliche am ersten Camp von Happy Head teil. Vorrangig lernt man diejenigen der Jugendlichen besser kennen, die in einer Gruppe mit Seb eingeteilt sind.
Darunter der rebellische Finneas, zu dem Seb sich im Laufe der Geschichte immer mehr hingezogen fühlt. Außerdem Eleanor, die mehr über das Programm zu wissen scheint als die anderen teilnehmenden Jugendlichen.

Mich hat die Geschichte sehr gefesselt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Der Schreibstil ist flüssig und modern, durch den Blickwinkel des Ich-Erzählers ist man mitten im Geschehen. Die Handlung ist durchgehend spannend und stellenweise brutal.
Ich habe lange Zeit nicht geahnt, in welche Richtung sich das Geschehen entwickelt und war überrascht über die Hintergründe einiger Figuren, die im Laufe der Zeit offengelegt werden.

Josh Silver schreibt spannend, zeitgemäß und jugendlich. Zudem hat er autobiografische Züge in seinen Roman einfließen lassen.
Nach seiner Schauspielausbildung und Auftritten im West End und am Broadway, entschloss er sich zu einem Berufswechsel und arbeitet nun als Krankenpfleger für psychische Gesundheit.
Wie sein Protagonist Seb ist Josh homosexuell und gibt der queeren Community mit seinem Roman Happy Head Sichtbarkeit.
Doch nicht nur diese Aspekte machen seinen Roman so nahbar und authentisch. Die Schilderungen sind leider gar nicht so realitätsfern und auch, dass ein ursprünglich positiver Gedanke eine negative Entwicklung nimmt, ist alles andere als undenkbar.

Happy Head endet mit einem Cliffhanger und ungelösten Fragen, welche hohe Erwartungen an den zweiten und abschließenden Band Dead Happy schüren.
Zum Glück soll dieser bereits im Herbst erscheinen.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Intelligent, beklemmend und absolut zeitgemäß.

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„HappyHead“ hat mich auf eine Weise überrascht, wie es nur wenige Jugend-Dystopien schaffen. Die Grundidee wirkt im ersten Moment fast erschreckend simpel: Glück als Pflicht. Doch genau darin liegt die ...

„HappyHead“ hat mich auf eine Weise überrascht, wie es nur wenige Jugend-Dystopien schaffen. Die Grundidee wirkt im ersten Moment fast erschreckend simpel: Glück als Pflicht. Doch genau darin liegt die perfide Stärke dieses Romans. Josh Silver erschafft eine Welt, in der psychische Optimierung nicht als Zwang verkauft wird – sondern als Privileg. Und das ist beunruhigend realistisch.

Der Schreibstil ist direkt, schnell, nah an der Hauptfigur. Man spürt förmlich den inneren Druck, funktionieren zu müssen. Die Atmosphäre ist dicht, teilweise klaustrophobisch, ohne dabei überladen zu wirken. Besonders gelungen finde ich, wie subtil die Manipulationen aufgebaut sind. Es ist kein plakativer „böser Staat“, sondern ein System, das vorgibt, nur das Beste zu wollen. Genau das macht es so intensiv.

Emotional hat mich das Buch vor allem durch die leisen Momente getroffen – die Zweifel, das Hinterfragen, das langsame Erkennen. Für ein Jugendbuch ist die Thematik erstaunlich tiefgehend und gesellschaftskritisch. Themen wie mentale Gesundheit, Leistungsdruck und Identität werden nicht oberflächlich angerissen, sondern konsequent durchdacht.

Für Leser*innen, die Dystopien mit psychologischer Komponente mögen, ist „HappyHead“ eine klare Empfehlung. Intelligent, beklemmend und absolut zeitgemäß.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Ist Glücklich sein wirklich alles

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Happy Head ist ein richtig spannendes und fesselndes Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte. Das Cover spiegelt den Inhalt der Geschichte absolut wieder und passt perfekt dazu.

Der Schreibstil ist ...

Happy Head ist ein richtig spannendes und fesselndes Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte. Das Cover spiegelt den Inhalt der Geschichte absolut wieder und passt perfekt dazu.

Der Schreibstil ist super flüssig und angenehm zu lesen.. kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf.

Der Einstieg in die Geschichte ist sehr übersichtlich, sodass man schnell in die Geschichte findet. In Sebs Gefühle konnte ich mich gut hineinversetzen und mit ihm mitfühlen. Die einzelnen Aufgaben, die erledigt werden müssen, haben es echt in sich, ich musste beim Lesen sehr oft schlucken.

Gerade das Ende des ersten Bandes hat bei mir eher gemischte Gefühle ausgelöst und hat mich irgendwie enttäuscht da es zwar irgendwo abgeschlossen ist aber eine Fortführung über den Verbleib der ein oder anderen Person doch noch im Raum steht.

Und war das Verhalten alles wirklich nur gespielt? Irgendwie kann ich mir das kaum vorstellen, vor allem wegen der internen Beziehung zueinander.. So viele offene Fragen...

Genau deshalb freue ich mich umso mehr darauf, dass die Geschichte rund um Happy Head, Seb, Finn und den anderen hoffentlich weitergeht.

Für mich eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Wenn Glück zur Gefahr wird

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Happy Head erzählt von einer Zukunft, die erschreckend nah wirkt. Ein Programm, das Jugendlichen helfen soll, glücklicher zu werden, klingt zunächst wie eine Chance auf einen Neuanfang. Doch je tiefer ...

Happy Head erzählt von einer Zukunft, die erschreckend nah wirkt. Ein Programm, das Jugendlichen helfen soll, glücklicher zu werden, klingt zunächst wie eine Chance auf einen Neuanfang. Doch je tiefer die Geschichte eintaucht, desto deutlicher wird, hinter perfekten Versprechen kann sich etwas sehr Dunkles verbergen. Im Zentrum steht Sebastian, 17 Jahre alt, unsicher, sensibel und auf der Suche nach seinem Platz; und plötzlich Teil eines Systems, das mehr fordert als nur Mitarbeit.

Das Buches kann mit seiner Intensität punkten. Die Geschichte baut langsam Spannung auf, lässt erst unterschwelliges Unbehagen entstehen und steigert sich dann zu einer durchgehend fesselnden Dynamik. Sehr eindrücklich ist dabei das Gefühl von Kontrolle und Anpassungsdruck, welches ständig begleitet wird von der Frage, wo die eigene Grenze liegt. Die Figuren wirken dabei verletzlich, widersprüchlich und dadurch sehr real. Sebastian ist ein empathischer, nahbarer Protagonist, dessen innere Konflikte greifbar werden. Die Begegnung mit Finn bringt zusätzliche Tiefe in die Geschichte und verstärkt das Gefühl, dass hinter dem Projekt mehr steckt, als offiziell gezeigt wird. Auch die Gruppendynamik zwischen den Jugendlichen trägt viel zur Spannung bei. Der Schreibstil selbst ist direkt, modern und leicht zu lesen, ohne die Schwere der Themen abzuschwächen. Mental Health, Gruppenzwang, Identität und Machtmissbrauch werden ernst genommen und sensibel eingebunden. Gleichzeitig bleibt das Buch ein echter Page-Turner, wenn man einmal im Lesefluss ist, fällt das Weglegen schwer. Die Mischung aus Jugendroman, Thriller, Dystopie und Coming-of-Age ist in diesem Roman sehr gut gelungen.

Ein Jugendroman, der weit über klassische Genregrenzen hinausgeht und spannend, beklemmend und emotional nah eine Geschichte erzählt, die seine Leser zum Nachdenken zwingt und lange im Kopf bleibt . Ein Auftakt, der neugierig auf die Fortsetzung macht und zeigt, wie dünn die Grenze zwischen Fürsorge und Kontrolle sein kann.