Profilbild von sandra8811

sandra8811

Lesejury Star
offline

sandra8811 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit sandra8811 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.06.2018

Erschreckend und mitreißend zugleich. Der Schein des friedvollen Covers trügt...

Das Finkenmädchen
1 0

Wie kam ich zu dem Buch?
Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde vorab lesen.
Cover:
Das Cover ist sehr verspielt und die Finken passen gut zum Titel. Es wirkt sehr friedvoll und nett.
Inhalt:
Nachdem ...

Wie kam ich zu dem Buch?
Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde vorab lesen.
Cover:
Das Cover ist sehr verspielt und die Finken passen gut zum Titel. Es wirkt sehr friedvoll und nett.
Inhalt:
Nachdem sie sie 25 Jahre nicht mehr gesehen hat, sieht Birdy Rose endlich wieder. Es verging kein Tag, an welchem sie nicht an sie und ihren Mann gedacht hat und eine große Wut im Bauch entwickelt hat. Rose hat da weggesehen, wo Birdy dringend Hilfe benötigt hätte. Rose hat vor, sie für ihre Fehler büßen zu lassen.
Handlung und Thematik
Die Handlung ist super interessant und mitreißend. Ich kann hier leider nicht das Hauptthema verraten, da ansonsten das Überraschungsmoment (der für mich der großartigste aber auch schockierendste Teil des Buches war) weg ist. Man kommt im Laufe des Buches darauf, um was es geht und wie erschreckend friedvoll im Gegensatz dazu das Cover ist. Das Thema wird beängstigend realistisch beschrieben und man empfindet neben Abscheu auch Wut. Das Buch hing mir noch ein paar Tage nach, ich fand es aber trotzdem super!
Charaktere:
Birdy ist von klein auf langsamer als andere. Ihre Gedanken wirken etwas kindlich kombiniert mit Aggression, was mich zunächst störte. Sie kämpft nicht mit ihrem Übergewicht, sondern akzeptiert es bzw. sieht es als Schutzschild. Das finde ich super, sie wirkt dadurch sehr stark und selbstbewusst. Als ich dann den Hintergrund ihrer Wut auf Rose rausfand, hatte ich mehr Verständnis für sie.
Rose war mir gleich zu Beginn sympathisch. Sie ist eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben stand, das heile Familienleben hatte bis auf den Tag, an dem ein Unglück geschah. Sie wirkt eigentlich die ganze Zeit sehr nett, liebevoll und mütterlich.
Schreibstil:
Der Autorin ist es gelungen, dieses prekäre Thema von zwei Opferrollen aus darzustellen. Das Buch lässt sich einfach und schnell lesen. Die bildlichen Beschreibungen sind schockierend realistisch! Man kann sowohl mit Rose als auch mit Birdy mitfühlen. Die Rückblicke in die Vergangenheit sind super mit eingebaut und man versteht mehr und mehr warum es zu Birdy’s Hass gekommen ist. Die Perspektivenwechsel von Birdy zu Rose haben mich anfangs verwirrt, aber wenn man mal den Rhythmus heraußen hat, weiß man wann wer kommt.
Persönliche Gesamtbewertung:
Ein echt bewegendes Buch, das mich echt positiv überrascht aber auch schockiert hat! Ich bin im Nachhinein immer noch sehr begeistert von diesem Buch und kann es jedem empfehlen (der nicht allzu zart besaitet ist). Das Buch regte sehr zum Nachdenken an! Es war etwas Besonderes mal sowas zu lesen! Ich hatte anfangs ja etwas eher Schnulziges bzw. mehr Drama im Sinn von „Freundschaft kaputt wegen einer Kleinigkeit“ erwartet, bin aber dankbar, dass es nicht so gekommen ist.

Veröffentlicht am 23.04.2018

Einmal Indien und zurück...

Das Zedernhaus
1 0

Wie kam ich zu diesem Buch?
Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen. Die beiden vorangehenden Bücher (Das Geheimnis des Rosenzimmers und Die rubinrote Kammer) habe ich (noch) nicht gelesen.
Cover:
Das ...

Wie kam ich zu diesem Buch?
Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen. Die beiden vorangehenden Bücher (Das Geheimnis des Rosenzimmers und Die rubinrote Kammer) habe ich (noch) nicht gelesen.
Cover:
Das Cover war anfangs leider nicht so mein Fall, ich fand es langweilig bzw. nicht besonders genug. Es gibt viele Bücher, die diese Art von Bild auf dem Cover haben. Es hebt sich dadurch leider nicht allzu sehr ab. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, fand ich‘s aber passend. Es hat den selben Stil wie die Covers der beiden anderen Bücher um Victoria und Hopkins.
Inhalt:
Victoria und ihr Verlobter Jeremy befinden sich mitten in den Hochzeitsvorbereitungen als es in Indien einen Anschlag auf den Vizekönig gibt. Als qualifiziertester Mitarbeiter des Geheimdienstes wird Jeremy dorthin beordert um den Fall aufzuklären. Leider gibt es schon nach wenigen Wochen keine Rückmeldungen mehr von ihm. Als dann auch noch ein indischer Matrose tot aufgefunden wird, welcher ein Medaillon mit einem Bild von Victorias Vater besaß, beschloss Victoria zusammen mit ihrem Butler Hopkins nach Indien aufzubrechen und selbst nach Jeremy und der Herkunft des Medaillons zu forschen.
Meine Meinung:
Das indische Flair macht sich nicht nur beim Lesen bemerkbar, auch beginnen die Kapitel mit kleinen Elefanten-Zeichnungen. Es kommen sehr viele Charaktere vor, deren Beziehungen vor allem im Mittelteil nicht immer 100%ig klar sind. Ich habe mir dazu Notizen gemacht und kam dann gut damit klar. Da es ja ein bisschen Krimi ist, war vorhersehbar, dass manche Beziehungen erst ziemlich spät aufgeklärt werden. Das Ende war zwar nicht ganz unvorhersehbar, aber trotzdem interessant und spannend.
Für Frauen um 1900 mit einem Stand, wie ihn Victoria hat, war es untypisch, nicht standesgemäß zu heiraten, zu arbeiten, … Über all dies setzt sie sich hinweg. Auch ist sie Mitglied bei den Suffragetten, einer Frauenbewegung. Dadurch, dass sie gern die Regeln bricht, ist sie mir gleich ans Herz gewachsen. Ihre rebellische Art hat sich in mein Herz gekämpft. Die Liebe zu ihrem Jeremy ist spürbar und man konnte gut nachvollziehen, warum sie nach Indien wollte. Der gute Hopkins war ebenso gleich sympathisch. Er würde für seine Miss Victoria alles tun und seine Väterlichkeit ist herzerwärmend. Der kleine Mahi wächst ebenso schnell ans Herz und ist wirklich besonders liebevoll beschrieben worden. Leider hatte er weniger Auftritte wie ich gehofft hatte. Vielleicht kommt er ja im nächsten Teil wieder… Schade finde ich, dass man nichts mehr von der Heimreise mitbekommt, aber im Herbst gibt’s ja dann eine Fortsetzung, die das Ganze dann sicherlich abenteuerlich gestaltet
Schreibstil:
Ich mag Autoren, die es schaffen mir "Bilder in den Kopf zu zaubern", was Frau Peters bereits in den wenigen Seiten der Leseprobe geschafft hat. Dies zog sich dann durch das ganze Buch durch. Das Buch ist einfach geschrieben und man kann es leicht lesen. Es kommen einige indische Begriffe, die aber kurz umschrieben werden. Selbst wenn man deren Bedeutung nicht zu 100% kennt, kann man trotzdem noch gut folgen.
Persönliche Gesamtbewertung:
Ich bin total happy, dass ich dieses Buch lesen durfte, ich hätte es mir wohl so nicht im Geschäft gekauft, da mich ja ursprünglich das Cover nicht allzu sehr ansprach und ich im Buchladen eigentlich immer gezielt auf die Thriller-Abteilung zulaufe… Das indische Flair fand ich super, hat mich allerdings dazu verleitet immer von indischem Essen zu träumen. Nun interessiert mich, wie Victoria und Jeremy zusammenkamen. Außerdem vermisse ich Hopkins und Victoria jetzt schon. Die beiden vorangehenden Teile mit Victoria sind schon bestellt und werden nachgeholt

Veröffentlicht am 16.02.2019

Ich hatte mehr von der Handlung erwartet, dafür gute Sexszenen

Sex-Circus
0 0

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe das Buch als Überraschungsbuch geschenkt bekommen von LovelyBooks.

Cover:
Das Cover finde ich sehr erotisch und vielversprechend. Der rote Samt passt ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe das Buch als Überraschungsbuch geschenkt bekommen von LovelyBooks.

Cover:
Das Cover finde ich sehr erotisch und vielversprechend. Der rote Samt passt perfekt zum Thema Zirkus.

Inhalt:
Billy ist Erotikjournalistin und auf der Suche nach dem Durchbruch. Sie verbringt einige Zeit im heißesten Zirkus aller Zeiten, dem INFERNO. Sie wir Teil einiger Orgien und erlebt bereits zu Beginn einige erotische Momente.

Handlung und Thematik:
Leider fand ich die Handlung (vor allem anfangs) anstrengend und verwirrend. Anfangs wurde man einfach so reingeworfen und begriff nicht richtig, um was es genau geht. Dadurch hatte ich schon einen schwierigen Start mit dem Buch. Billy rennt beim Zirkus rum und schließt sich immer mal wieder irgendwelchen Orgien an. Es gibt keinen Tiefgang, sondern einfach nur eine Frau, die im Hier und Jetzt lebt und ihren Trieben nachgibt. Später passierte dann mal ein bisschen mehr. Das Ende kam irgendwie abrupt und es blieben einige Fragen offen.

Charaktere:
Leider bekommt man nicht so viel von Billy mit, dass man sagen könnte, dass man das Gefühl hat sie zu kennen. Sie war mir weder sympathisch noch unsympathisch.

Schreibstil:
Eines kann man mit Sicherheit sagen: Sophie Andresky weiß, wie man gute Sexszenen schreibt. Auch Witz hatte das Buch. Leider war es das dann auch schon. Die Handlung war nicht so ausgearbeitet wie ich es anfangs erwartet hatte, manchmal fand ich es nicht logisch oder sogar verwirrend und die Charaktere waren auch nicht ganz mein Fall.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich hatte irgendwie ein bisschen mehr Tiefgang in der Handlung erwartet. Mit Billy wurde ich nicht ganz warm. Wer gerne gute Sexszenen lesen will, ist mit diesem Buch gut beraten. Ich bin wohl doch nicht so der pure Erotikromane-Fan, für mich muss noch einiges mehr drumherum passieren.

Veröffentlicht am 16.02.2019

Ich hatte mehr erwartet... Handlung plätschert und das gewisse Etwas fehlte

Riders - Schatten und Licht
0 0

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Buch wurde mir von einer Bekannten empfohlen.

Cover:
Das Cover finde ich großartig. Die dunkelroten Wolken, die Steppe und die vier schwarzen Reiter wirken ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Buch wurde mir von einer Bekannten empfohlen.

Cover:
Das Cover finde ich großartig. Die dunkelroten Wolken, die Steppe und die vier schwarzen Reiter wirken unheilvoll und fantasiereich.

Inhalt:
Eigentlich sollte Gideon Blake bei einem Fallschirmabsturz sterben, aber irgendwie ist er lediglich verletzt im Krankenhaus und schnell wieder auf den Beinen. Kurz darauf kommt die mysteriöse Daryn, die behauptet, dass er einer der vier Reiter ist, die die Welt vor angsteinjagenden Dämonen retten müssen.

Handlung und Thematik:
Irgendwie fehlte mir bei diesem Buch das gewisse Etwas. Es fühlte sich nicht so an wie die Rettung der Welt, eher wie ein Teenie-Abenteuer in dem immer wieder ein bisschen was passiert. Zwischenzeitlich fand ich es ein bisschen eintönig und nicht abwechslungsreich genug. Die Handlung war relativ vorhersehbar. Die Grundidee fand ich nicht schlecht, aber wie gesagt, es fehlte mir einfach was… Mich störte auch, dass Gideon immer wieder von der Vergangenheit berichtete. Dadurch wurde man immer wieder rausgezogen aus dem Geschehen. Es wirkte wie ein schlechter Billig-Abklatsch der Serie Supernatural.

Charaktere:
Gideon war mir anfangs sympathisch, seine Gefühle und Handlungen waren nachvollziehbar und gut ausgearbeitet. Später nervte er mich irgendwann. Toll fand ich Jose, er war der ausgleichende Part in der Truppe. Mit Bas und Marcus konnte ich wenig anfangen. Mich störte vor allem, dass Marcus immer aggressiv war. Er entsprach eher dem Bild vom Krieg als Gideon. Bas verhielt sich manchmal einfach nur unlogisch und nicht seinem Typ entsprechend. Einzig und allein Daryn fand ich toll. Sie war der Grund, warum ich das Buch zu Ende gelesen habe.

Schreibstil:
Eigentlich gefiel mir der Schreibstil von Veronica Rossi sehr gut. Ich fand gleich ins Buch und die Fantasy-Elemente haben gepasst. Leider nahm die Qualität der Handlung und auch der Charaktere später ab. Zwischenzeitlich fehlte mir etwas die Spannung und der rote Faden. Auch die Zeitsprünge und Gideons Erzählperspektive gefielen mir nicht so sehr.

Persönliche Gesamtbewertung:
Leider hatte ich mehr erwartet als nur „Reiter finden zusammen und werden immer wieder von Dämonen angegriffen“. Das Buch hat über 500 Seiten und es passiert nicht wirklich viel. Auch fehlte mir das gewisse Etwas, das einen sofort mitzieht. Die Qualität der Handlung und der Charaktere nahm leider sehr schnell ab. Auch das Ende fand ich nicht wirklich so berauschend, dass ich unbedingt den zweiten Teil der Dilogie lesen muss. Konnte mich leider nicht wirklich überzeugen und ich spare mir Teil zwei. Keine Empfehlung von mir.

Veröffentlicht am 16.02.2019

Absolut gelungener Auftakt der Romantasy-Trilogie

Heartless, Band 1: Der Kuss der Diebin
0 0

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover und der Klappentext haben mich magisch angezogen.

Inhalt:
Zera ist eine Herzlose und eine Sklavin der Hexe Nightsinger. Um ihre Freiheit wiederzuerlangen ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover und der Klappentext haben mich magisch angezogen.

Inhalt:
Zera ist eine Herzlose und eine Sklavin der Hexe Nightsinger. Um ihre Freiheit wiederzuerlangen muss sie das Herz von Prinz Lucien stehlen – im wahrsten Sinne des Wortes. Zera lässt sich darauf ein und begibt sich auf Brautschau für den Prinzen. Leider hat sie nicht damit gerechnet, Gefühle für ihr Opfer zu entwickeln.

Persönliche Gesamtbewertung:
Absolut gelungener Auftakt der Romantasy-Trilogie. Die Handlung besitzt sowohl Fantasy-Elemente als auch Witz und Romantik. Die Charaktere waren mir sofort sympathisch. Sara Wolfs Schreibstil ist absolut fesselnd und mitreißend. Der Cliffhanger am Schluss war fies. Ich empfehle diesen Roman allen, die nicht auf die typischen Liebesromane stehen, in denen alles immer glatt läuft. Es hatte was von Wolf verliebt sich in Lamm, was absolut reizvoll war. Der Schreibstil der Autorin hat mich überzeugt. Ich gebe diesem Roman 5 von 5 Sternen!



Möchtet ihr meine vollständige Rezension lesen? Die gibts nur im Romance-Newsboard:
https://romancenewsboard.de/unsere-meinung-zu-heartless-der-kuss-der-diebin-sara-wolf/