Dolce Vita
Die kleine Villa am Gardasee (Sehnsucht nach Italien 1)Saskia erhält Post aus Italien, wo sie vom Erbe ihrer Großtante erfährt. Um das Erbe antreten zu können, muss Saskia einige Zeit in der Villa verbringen.
Die Protagonisten werden lebendig, authentisch ...
Saskia erhält Post aus Italien, wo sie vom Erbe ihrer Großtante erfährt. Um das Erbe antreten zu können, muss Saskia einige Zeit in der Villa verbringen.
Die Protagonisten werden lebendig, authentisch und warmherzig, mit ihren Stärken und Schwächen, dargestellt. Dies gilt ebenfalls für die zahlreichen Nebencharaktere, die gut in die Geschichte eingebunden werden und hier schleicht sich Micella in mein Herz. Die Handlung ist schlüssig und aufgrund einiger interessanter und emotionaler Wendungen bleibt es bis zum Ende spannend. Die Schauplätze werden lebendig und atmosphärisch beschreiben, ebenso wird die Dynamik in der Dorfgemeinschaft gut eingefangen. Die vielschichtigen Darstellungen der Region wecken mit ihren lebhaften Bildern die Urlaubssehnsucht. Andererseits bewirken die genannten Köstlichkeiten, dass einem „das Wasser im Munde zusammenläuft“. Der facettenreiche und flüssige Schreibstil liest sich angenehm, ebenso gibt es immer wieder Stellen zum Schmunzeln und Mitfiebern.
Am Ende des Buches findet sich das Mezzelune-Rezept zum Nachkochen, welches ich auf jeden Fall probieren werde.
Ich verbrachte mit diesem Wohlfühlroman unterhaltsame Lesestunden am Gardasee.