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Veröffentlicht am 21.05.2017

Rezension zu >Manche Tage muss man einfach zuckern< von Tamara Mataya

Manche Tage muss man einfach zuckern
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Cover und Klappentext hatten mich schnell überzeugt, dass ich dieses Buch lesen muss. Erwartet habe ich eine leichte, schöne Liebesgeschichte mit Humor. Und genau das habe ich auch bekommen.

Der Einstieg ...

Cover und Klappentext hatten mich schnell überzeugt, dass ich dieses Buch lesen muss. Erwartet habe ich eine leichte, schöne Liebesgeschichte mit Humor. Und genau das habe ich auch bekommen.

Der Einstieg fiel mir leicht, denn ich habe schnell einen Zugang zur Protagonistin gefunden. Ich konnte ihre Handlungen nachvollziehen, auch wenn ich ab und zu den Kopf geschüttelt habe, weil sie hin und wieder doch sehr engstirnig und stur war. Aber hey, Ecken und Kanten hat ja jeder und genau das macht Figuren für mich authentisch. Sarah war mit trotzdem sympathisch und blieb es auch bis zum Schluss. Ihr Humor hat mir unglaublich gut gefallen und ich habe mit ihr gelitten, wenn sie mal wieder dem Wahnsinn des Berufalltags ausgesetzt war.

Die Story ist vorhersehbar, übt aber dennoch eine gewisse Sogwirkung aus, weil man einfach wissen möchte, wie es weitergeht, und natürlich dem nächsten Aufeinandertreffen unserer Protagonisten entgegenfiebert, denn die Chemie zwischen den beiden ist unglaublich. Jack ist ein Mann, dem ich wohl auch verfallen wäre. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass die beiden einfach mal miteinander reden, macht natürlich genau dieser Umstand die Geschichte spannend und schafft so einige sehr leidenschaftliche und knisternde Augenblicke, auf die ich nicht hätte verzichten wollen. Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Jede Figur war liebevoll und facettenreich ausgearbeitet, sodass sie authentisch wirkte.

Einziger Kritikpunkt ist für mich das Ende. Ich finde, es ging an dieser Stelle und unter diesen Umständen einfach ein wenig zu schnell, auch wenn ich Sarah natürlich verstehen kann, hätte ich mir da ein bisschen mehr Zeit gewünscht, in dem sie die Geschehnisse verarbeitet.

Fazit:

„Manche Tage muss man einfach zuckern“ ist ein schönes, locker-leichtes Buch für zwischendurch, das mich gut unterhalten konnte. Die Geschichte ist witzig, spannend, emotional und prickelnd. Nur das Ende war für mich nicht ganz rund und kam mir etwas zu schnell. Ich vergebe 4/ 5 Leseeulen und eine Leseempfehlung für alle, die auf sommerliche, leichte und humorvolle Liebesgeschichten stehen.

Veröffentlicht am 28.04.2017

ღRezension zu >Fire: Die Elite 2< von Vivien Summerღ

Fire (Die Elite 2)
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Nachdem mich der erste Band ja nicht ganz überzeugen konnte, habe ich mich dennoch an den zweiten Teil gewagt, denn die Idee hinter diesen Büchern finde ich nach wie vor sehr spannend. Ich habe mich also ...

Nachdem mich der erste Band ja nicht ganz überzeugen konnte, habe ich mich dennoch an den zweiten Teil gewagt, denn die Idee hinter diesen Büchern finde ich nach wie vor sehr spannend. Ich habe mich also sofort auf den Folgeband gestürzt. Das Finale von „Spark“ hat ja doch viele Fragen aufgeworfen, die ich gern beantwortet haben wollte.

Teil 2 schließt direkt an den ersten Band an, was mir den Einstieg sehr leicht gemacht hat. Der Prolog hat mir gut gefallen, weil er noch mehr Fragen aufwirft und ich unbedingt wissen wollte, was da denn nun los ist. Die ersten Kapitel lagen dann schnell hinter mir, doch während ich am Anfang noch dachte, dass dieses Buch tatsächlich spannender werden könnte als sein Vorgänger, wurde ich schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Die Geschichte kroch leider dahin, Spannung kam nur schwer auf und bis zum Ende passierte eigentlich kaum etwas, das ein bisschen Wind in die ganze Angelegenheit gebracht hätte.

Auch die Protagonistin konnte mich im zweiten Teil nicht von sich überzeugen. Ich sehe bei ihr immer noch keine Entwicklung, bzw. keine, die mir glaubhaft erscheint. Das ewige Hin und Her zwischen ihr und Chris hat mich irgendwann nur noch die Augen verdrehen lassen. Sie hat so oft die Möglichkeit, ihm mal ordentlich die Meinung zu sagen oder sich zu wehren, aber stattdessen ist sie nur wie versteinert und lässt sich alles gefallen. Und Chris war mir so unglaublich unsympathisch. Es mag ja sein, dass er seine Gründe hat, aber seine Wesenszüge sind mir einfach nicht geheuer.

Die Geschichte hat so viel Potenzial und bietet so viel, was man einbauen und verwenden könnte, um einen richtigen Plottwist zu schaffen. Die Ansätze dafür sind ja auch da, aber leider hält sich die Autorin meiner Meinung nach viel zu sehr damit auf, Malia jammern zu lassen, und wirft dem Leser immer nur kleine Bröckchen hin. Das hat im ersten Teil sicher funktioniert, aber irgendwann möchte man dann nicht mehr auf Antworten warten. Es tut mir fast schon weh, das zu schreiben, aber ich werde die Reihe wohl vorerst nicht weiter lesen. Vielleicht sehe ich sie nach einer gewissen Zeit ja mit anderen Augen und versuche es dann noch mal, denn die Grundidee interessiert mich nach wie vor.

Fazit:

Das Fazit zu diesem Buch fällt mir gar nicht leicht, denn die Grundidee gefällt mir unglaublich gut und einige Aspekte der Geschichte sind auch gut ausgearbeitet, aber hauptsächlich war ich leider enttäuscht. Weder die Protagonisten noch die Handlung haben sich weiter entwickelt. Von Malia und Chris bin ich nur genervt und die Story nahm für mich auch nicht wirklich Fahrt auf. Deshalb vergebe ich 2/ 5 Leseeulen.

Veröffentlicht am 26.04.2017

ღRezension zu >Paper Prince< von Erin Wattღ

Paper Prince
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Nach dem mega fiesen Ende des ersten Teils, knüpft „Paper Prince“ genau dort an, wo „Paper Princess“ aufgehört hat. Der Einstieg in Band 2 fällt somit leicht und ich war sofort wieder in der Geschichte ...

Nach dem mega fiesen Ende des ersten Teils, knüpft „Paper Prince“ genau dort an, wo „Paper Princess“ aufgehört hat. Der Einstieg in Band 2 fällt somit leicht und ich war sofort wieder in der Geschichte gefangen. Dieses Mal war es fast noch schlimmer. Die Sogwirkung bei diesem Buch ist so intensiv, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Und leider war es so auch viel schneller ausgelesen, als ich es wollte.

In den ersten Kapiteln liegt der Fokus auf Reed, was mir sehr gut gefallen hat. Endlich kann man auch mal durch seine Augen sehen und ihn besser kennen lernen. Und was ich da gefunden habe, hat mir sehr gut gefallen. Seine Zerrissenheit und die Sehnsucht nach Ella war so greifbar, dass ich die Verzweiflung selbst gespürt habe. Und natürlich fieberte ich wie er Ellas Rückkehr entgegen. Und ab diesem Punkt wird das Buch eigentlich immer spannender, denn natürlich hat Ella Zweifel. Den Rest des Buches erlebt man dann abwechselnd aus Ellas und Reeds Perspektive, wodurch man sich in beide Protagonisten hineinversetzen kann. Ich fand es schön, dass Reed trotzdem nie aufgehört hat, um sie zu kämpfen und ihr das auch ganz deutlich gemacht hat. Endlich lässt er seine Gefühle zu und zeigt sie auch nach Außen hin, wodurch sich nicht nur die Beziehung zu Ella entwickelt, sondern auch die zu seinem Vater. Und auch den Rest der Familie lernt man nach und nach besser kennen, denn East wird langsam aber sicher ebenfalls einfühlsamer und sensibler und auch die Zwillinge rücken ein bisschen mehr in den Fokus als noch im ersten Band. Nur Gideon bleibt weiterhin ziemlich blass.

Die Story ist von Anfang bis Ende spannend, wobei das Finale natürlich noch einen drauf setzt. Als ich den letzten Satz gelesen hatte, konnte ich es nicht fassen und wollte natürlich unbedingt sofort weiter lesen. Der Cliffhanger ist so gemein, so frustrierend und so spannend, dass ich es immer noch kaum erwarten kann, den dritten Teil endlich in den Händen zu halten.

Fazit:

„Paper Prince“ steht seinem Vorgänger in nichts nach. Gefühlvoll, fesselnd und vor allem spannend geht es mit den Royals weiter. Das Buch entwickelt eine solche Sogwirkung, dass einem kaum Zeit zum Luftholen bleibt und lässt den Leser mit einem schockierenden Finale zurück – hungrig auf den dritten Band. Ich vergebe 5/ 5 Leseeulen und eine Leseempfehlung für alle, die dramatische Liebesgeschichten mögen.

Veröffentlicht am 23.04.2017

ღRezension zu >Without Worlds< von Kerstin Ruhkieckღ

Without Worlds
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Ich habe das Buch gestern Abend beendet und muss zugeben, dass mir die Rezension nicht gerade leicht fällt, denn diese Geschichte ist einfach verstörend. Das ist nicht negativ gemeint, ganz im Gegenteil, ...

Ich habe das Buch gestern Abend beendet und muss zugeben, dass mir die Rezension nicht gerade leicht fällt, denn diese Geschichte ist einfach verstörend. Das ist nicht negativ gemeint, ganz im Gegenteil, aber sie hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack, was einem vor dem Lesen vielleicht bewusst sein sollte.

Der Einstieg fiel mir leicht, was vor allem an Kerstins Schreibstil liegt, der einen sehr schnell einnimmt. Die Seiten flogen dahin und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Dennoch war ich gleichzeitig auch froh, wenn mir die Augen zufielen oder ich auf Arbeit musste, denn hin und wieder muss man das Geschehene doch sacken lassen. Diese Story ist nichts für schwache Nerven. Wenn ihr in den Rezensionen lest, dass sie düster ist, dann IST das auch so. Düster ist dafür eigentlich kaum der richtige Begriff. Die Story um Clara ist zerstörerisch, apokalyptisch, sie ist traurig und vernichtend, an vielen Stellen ist sie hoffnungslos und regt immer wieder zum Nachdenken an, ohne dass die Autorin einen wirklich mit der Nase darauf stößt. Und auch die Protagonistin ist der Autorin gut gelungen. Ich konnte ihre Verzweiflung spüren, war von der Liebe zu ihrem Bruder etwas verstört und auch die ein oder andere Handlung hat mich ziemlich getroffen, aber gleichzeitig schafft Kerstin es auch immer wieder, dass man Clara verstehen kann. Die widersprüchlichen Gefühle, die das in mir ausgelöst hat, verwirren mich auch jetzt noch zutiefst. An der Stelle kann ich nur sagen, dass es eine Meisterleistung der Autorin ist. Denn ich bin selten so berührt von einer so dunklen Geschichte.

Eigentlich spoilere ich nicht gern (und wer nicht gespoilert werden will, der liest ab hier bitte nicht weiter), aber an dieser Stelle muss es vielleicht sein. Wenn ihr (wie ich) auf ein Happy End nicht verzichten könnt oder wollt, dann überlegt es euch gut, ob ihr dieses Buch wirklich lesen wollt. Denn es wird euch zerstören! In der ersten Sekunde war ich enttäuscht, was das Ende angeht, aber mittlerweile ergibt es für mich Sinn.

Kritisieren kann ich eigentlich nur, dass ich hin und wieder gern ein paar Informationen mehr gehabt hätte. Ein paar Worte zur Vergangenheit zum Beispiel, warum die Welt eben so ist, wie sie in dieser Geschichte dargestellt wird. Ansonsten wüsste ich nicht, was ich beanstanden sollte. Wenn man den Klappentext zu diesem Buch liest, ist einem eigentlich schon klar, auf was man sich einlässt.

Fazit:

„Without Worlds“ ist ein heftiges Buch, das durch tiefgreifende Gefühle und eine gut durchdachte apokalyptische Welt überzeugen kann. Die Handlung regt zum Nachdenken an und bleibt auch nach dem Lesen im Gedächtnis hängen. Ich vergebe 5/ 5 Leseeulen und eine Leseempfehlung für alle, die auf richtig düstere Endzeitgeschichten stehen.

Veröffentlicht am 23.04.2017

ღRezension zu >Fairies: Kristallblau< von Stefanie Diemღ

Fairies 1: Kristallblau
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Das Zusammenspiel aus Cover und Klappentext haben mich neugierig auf diese Geschichte gemacht, denn es klang nach einer faszinierenden und glanzvollen Welt, die man einfach kennen lernen muss. Der Einstieg ...

Das Zusammenspiel aus Cover und Klappentext haben mich neugierig auf diese Geschichte gemacht, denn es klang nach einer faszinierenden und glanzvollen Welt, die man einfach kennen lernen muss. Der Einstieg fiel mir dann aber nicht ganz leicht, weil mir vor allem die Protagonistin Schwierigkeiten bereitet hat. Ich schätze ja starke Frauen, die kein Blatt vor den Mund nehmen und zielstrebig ihren Weg beschreiten. Natürlich dürfen sie dabei gern auch mal straucheln oder Fehler machen – Ecken und Kanten gehören da einfach dazu. Und genau das ist für mich der Knackpunkt an dieser Geschichte. Sophie war mir an vielen Stellen zu naiv, zu geblendet von der neuen Welt, in die sie hineingezogen wird. Aber die Autorin konnte mich dem Ende hinzu doch noch von ihr überzeugen, denn nach und nach entwickelt sie sich weiter, was mir wiederum sehr gut gefallen hat.

Der Anfang hat es mir auch in einem weiteren Punkt ein wenig erschwert, denn die Geschichte kam für mich etwas langsam ins Rollen und zog sich gerade in den ersten Kapiteln doch etwas dahin. Aber trotz kleiner Längen zwischendurch, konnte Stefanie Diem mich auch hinsichtlich dieses Kritikpunkts schnell versöhnen, denn je weiter man liest, desto spannender wird die Geschichte. Es gibt einige Wendungen, die ordentlich Wind in die Story bringen, und viele Geheimnisse bleiben bis zum Ende ungelöst, was natürlich die Neugier auf die Folgebände weckt. Die Welt der Fairies ist jedenfalls sehr interessant und hält einige wirklich gute Ideen bereit, die einem schöne Lesestunden versprechen.

Die Nebencharaktere blieben mir leider zu blass, sodass ich einige von ihnen noch nicht so ganz einschätzen kann. Da hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht, aber dafür bleibt in den zwei Folgebänden ja noch Zeit. Das Ende macht auf jeden Fall Lust auf mehr!

Fazit:

„Fairies: Kristallblau“ ist ein gelungener Start der Trilogie, der mit einer faszinierenden Welt und einem spannenden Finale, sowie überraschenden Wendungen gut unterhalten kann. Meine einzigen Kritikpunkte sind die Längen am Anfang und im Mittelteil, sowie die teilweise fehlende Tiefe bei den Figuren, weshalb ich anderthalb Punkte abziehe. Ich vergebe daher 3,5/ 5 Leseeulen und eine Leseempfehlung für alle, die glanzvolle, faszinierende Welten und Akademie-Geschichten mögen.