Profilbild von reading_writing_purring

reading_writing_purring

Lesejury Profi
offline

reading_writing_purring ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit reading_writing_purring über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2018

Rezension zu >Wonder Woman: Kriegern der Amazonen< von Leigh Bardugo

Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen
0

Vorab muss ich sagen, dass ich mich auf dieses Buch sehr gefreut habe, denn ich bin ein riesiger Wonder Woman Fan. Ich finde Diana klasse, liebe ihre Stärke, ihre Ansichten und ihren Mut. Und natürlich ...

Vorab muss ich sagen, dass ich mich auf dieses Buch sehr gefreut habe, denn ich bin ein riesiger Wonder Woman Fan. Ich finde Diana klasse, liebe ihre Stärke, ihre Ansichten und ihren Mut. Und natürlich habe ich auch die Filme gesehen, weswegen ich nicht gerade unvoreingenommen an diese Geschichte herangegangen bin. Meine Erwartungen waren sehr hoch – und vielleicht war genau das das Problem, denn ich habe nicht das Highlight bekommen, das ich erwartet hatte. Aber nun zum Buch.

Der Einstieg hat mir noch recht gut gefallen, auch wenn ich mich an diese Version der Diana gewöhnen musste. Dennoch war es für mich nachvollziehbar, dass sie sich beweisen und ihren Platz finden wollte. Die Beschreibungen der Insel haben mir gut gefallen, auch wenn sich gerade der Anfang durch die ganzen Erklärungen und Namen, die im weiteren Geschehen eigentlich keine große Rolle mehr spielten, weshalb sie in meinen Augen auch weggelassen hätten werden können, etwas in die Länge zog. Aber gut. Als dann Alia ins Spiel kommt, wir die ganze Sache etwas angekurbelt. Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden jungen Frauen wirklich sehr und finde, dass die Beziehung der beiden der größte Pluspunkt des Buches ist. Ihre Freundschaft entwickelt sich wirklich stark und das hat mir gut gefallen, auch wenn ich kleiner Romantikjunkie natürlich die ganze Zeit über auf meine Liebe gewartet habe. Doch als diese dann kam, hätte ich im Nachhinein auch darauf verzichten können, denn sie wirkte auf mich einfach zu konstruiert und erzwungen, so nach dem Motto „das ist ein Jugendbuch, dann müssen wir auch einen Loveinterest einbauen“. Nö, das hätte nicht sein müssen. Um nicht zu spoilern, erwähne ich hier mal keine Namen, aber besonders nach dem Finale war ich von der Romantik-Geschichte eher enttäuscht. Auch die restlichen Nebenfiguren hätten für mich nicht sein müssen, da sie in meinen Augen sehr blass wirkten und kaum zum Geschehen beitrugen. Allein Diana und Alia hätten mir gereicht – und ich glaube, dass hätte der Story auch gut getan, denn auf all das Teenie-Drama hätte ich ebenfalls verzichten können. Aber hier geht es nun mal um ein Jugendbuch, deswegen gehört das vielleicht einfach dazu.

Gut gefallen haben mir hingegen die Kampfszenen, in denen Diana wirklich glänzen konnte. Sie hat bewiesen, dass sie aussteilen kann und mutig genug ist, um sich den Konflikten zu stellen. Jedoch hätte ich mir im gesamten Buch etwas mehr Emotionen gewünscht. Es passiert so viel (auch Schreckliches) und irgendwie wird darauf nur sehr wenig eingegangen. Da hätte ich mir die gefühlvollen Momente vom Anfang gewünscht. Insgesamt erschien mir der Plot auch etwas zu langatmig. So richtig los geht es im Prinzip erst zum Ende hin – und dann aber richtig. Es passieren Dinge, die nur grob erklärt werden und die manchmal etwas zusammenhangslos wirken, sodass ich den Eindruck hatte, dass die Autorin nicht ganz bei der Sache ist, obwohl das Ende und die ganze Story wirklich Potenzial hat und dieses teilweise auch nutzt. Wahrscheinlich habe ich einfach eine andere Story erwartet.

Fazit:

Mit der Bewertung von „Wonder Woman“ tue ich mich wirklich schwer, weil ich mir von dem Buch viel erwartet habe. Gut gefallen haben mir die Beschreibungen der Insel, die Dynamik zwischen den Protagonisten und Dianas Stärke. Allerdings gab es auch einige Schwächen, denn die Geschichte zog sich für mich leider ganz schön in die Länge und mir haben Erklärungen und Emotionen gefehlt – alles wirkte recht lieblos abgehandelt. Ich vergebe 3/5 Leseeulen und bin gespannt, wie Marie Lu Batman inszenieren wird.

Veröffentlicht am 23.02.2018

Rezension zu >Die wundersame Welt der Fabelwesen< von Vanessa Riese

Die wundersame Welt der Fabelwesen. Abigail & Darien
0

Durch den wunderbar lockeren Schreibstil der Autorin habe ich schnell ins Buch gefunden. Der Anfang hat es mir unglaublich leicht gemacht, weil ich mich sofort wohl gefühlt habe. Der Einstieg ins Buch ...

Durch den wunderbar lockeren Schreibstil der Autorin habe ich schnell ins Buch gefunden. Der Anfang hat es mir unglaublich leicht gemacht, weil ich mich sofort wohl gefühlt habe. Der Einstieg ins Buch hält schon allerlei Informationen bereit, man begegnet einigen fantastischen Wesen und recht schnell überschlagen sich die Ereignisse, weswegen man sofort an die Seiten gefesselt ist und das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die fast märchenhafte Atmosphäre dieses Buches hat mir besonders gut gefallen.

Abigail ist eine tolle Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen muss, weshalb ich es sehr genossen habe, diese Geschichte an ihrer Seite zu genießen. Sie ist mutig, aber man merkt ihr hin und wieder auch ihr Alter an, was mich aber in keinster Weise gestört. Ich mochte ihre kesse, humorvolle Art, auch wenn sie für mich manchmal ein bisschen zu zickig war. Auch die restlichen Charaktere haben mir gut gefallen – allen voran natürlich Darien, obwohl er es mir manchmal nicht ganz leicht gemacht hat. Dennoch habe ich beide in mein Herz geschlossen, hätte mir an der ein oder anderen Stelle aber mehr Gefühl gewünscht, um richtig mitfiebern zu können.

Grandios fand ich hingegen den Plot, der mich unglaublich an das Buch fesseln konnte. Ich habe die vielen Wesen geliebt, denen ich begegnet bin und ziehe den Hut vor dem Ideenreichtum der Autorin. Ich betone auch hier noch mal die Atmosphäre, die es mir leicht gemacht hat, mich in jede Szene hineinzuversetzen und mir all die Fabelwesen vorzustellen.

Fazit:

„Die wundersame Welt der Fabelwesen“ ist ein toller Debütroman mit viel Fantasie. Vielfältige Wesen, eine märchenhafte Atmosphäre und ein flüssiger Schreibstil lassen den Leser durch das Buchfliegen. Hin und wieder hätte ich mir etwas mehr Gefühl gewünscht, doch im Großen und Ganzen ist dieses Buch ein wirklich toller Fantasyroman. Ich vergebe 4/5 Leseeulen.

Veröffentlicht am 23.02.2018

Rezension zu >Cowboyküsse< von Barbara Schinko

Cowboyküsse (Kiss of your Dreams)
0

Da ich den Vorgängerband „Kolibriküsse“ gelesen und wirklich gemocht habe, wollte ich mir auch diesen Roman der Autorin nicht entgehen lassen – und ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe, denn es ...

Da ich den Vorgängerband „Kolibriküsse“ gelesen und wirklich gemocht habe, wollte ich mir auch diesen Roman der Autorin nicht entgehen lassen – und ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe, denn es ist wirklich bezaubernd.

Der Einstieg fiel mir unglaublich leicht, was an dem lockeren Schreibstil der Autorin liegt. Man ist sofort in der Geschichte gefangen und erlebt diese aus Fayes Sicht, die mir auf Anhieb gefallen hat. Ich mochte ihre Art, denn sie hat trotz der Bevormundung ihrer Eltern ihren eigenen Kopf und handelt auch danach. Auch wenn sie durch die Familienfehde, die mir übrigens ebenfalls richtig gut gefallen hat, nicht ganz unvoreingenommen ist, gibt sie Chase eine Chance und bildet sich ihre eigene Meinung. Dass sie ihm dabei ziemlich schnell verfällt, ist nicht verwunderlich, denn Chase ist charmant, hat das Herz am richtigen Fleck und bemüht sich um sie. Außerdem ist er ein waschechter Cowboy – wie soll man ihn da nicht mögen?

Neben der Sache mit der Familienfehde, die geschickt in die Geschichte eingewoben ist und ihr dadurch die nötige Dynamik gibt, fand ich die Atmosphäre übrigens unglaublich authentisch. Ich konnte den Sand unter meinen Füßen knirschen hören, habe die Sonne auf meiner Haut gespürt und das seidige Fell der Pferde gefühlt. Die Geschichte ist sommerlich, romantisch und lädt einfach zum Träumen ein. Der Plot ist vielleicht nicht gerade unvorhersehbar und viele Entwicklungen kann man sich denken, dennoch wurde das Buch für mich nie langweilig und ich wollte immer wissen, wie es mit Chase und Faye weitergeht.

Fazit:

„Cowboyküsse“ ist ein wunderbar sommerliches und kurzweiliges Buch für zwischendurch. Ein wundervoll atmosphärischer Schreibstil, gut gezeichnete Charaktere und eine interessante Liebesgeschichte konnten mich mitreißen und für ein paar Stunden entführen. Ich vergebe 5/5 Leseeulen.

Veröffentlicht am 23.02.2018

Rezension zu >The Bartender< von Piper Rayne

The Bartender (San Francisco Hearts 1)
0

Ich muss zugeben, dass ich diese Reihe überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, doch als ich das Cover sah und den Klappentext las, war ich sofort verliebt und wusste, dieses Buch würde ich lieben. Und genau ...

Ich muss zugeben, dass ich diese Reihe überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, doch als ich das Cover sah und den Klappentext las, war ich sofort verliebt und wusste, dieses Buch würde ich lieben. Und genau so war es auch.

Der unglaublich lockere und sehr humorvolle Schreibstil des Autorengespanns macht es dem Leser leicht, in die Geschichte einzutauchen. Ich habe mich sofort wohl gefühlt und es war, als würde ich all die Figuren schon jahrelang kennen, als wären sie viel mehr wie Freunde als die Protagonisten aus einem Roman. Sie alle haben in dieser Geschichte ihre Persönlichkeit entfaltet und waren mit so viel Liebe zum Detail gezeichnet, dass sie sehr realistisch auf mich wirken. Die drei Freundinnen sind sehr unterschiedlich und trotzdem (oder gerade deswegen) sind die ein unglaublich tolles Gespann. Sie haben viel zu bieten und vermutlich kann sich jede Frau zumindest mit einer von ihr identifizieren. Mir ging es so mit Whitney, die in so vielen Dingen ist wie ich. Sie steht auf eigenen Füßen, obwohl sie gerade ihren Job verloren hat, und kämpft sich mit allen Mitteln durchs Leben. Ich mochte ihren Humor, ihren Charme und ihre Stärke. Aber auch Cole hat es mir sehr leicht gemacht und war mir auf Anhieb sympathisch. Das erste richtige Aufeinandertreffen der beiden ist für mich das Highlight des Buches. Die Funken sprühen, man fühlt förmlich das knistern in der Luft und die beiden nehmen kein Blatt vor den Mund, obwohl sie sich so sehr zueinander hingezogen fühlen. Hach. Das war die perfekte Szene für mein Romantik-Herz.

Der Plot ist gut durchdacht und hält einige spannende Höhepinkte bereit. Auch wenn es einige vorhersehbare Wendungen gibt, kam für mich nie Langeweile auf und ich habe jede Seite genossen. Ich mochte die Dynamik der Figuren und dass sie sich im Laufe der doch recht kurzen Handlung weiterentwickelt haben. Außerdem hat es mir richtig gut gefallen, dass ich auch die Protagonistinnen der Folgebände schon kennen und lieben lernen durfte – das verspricht zwei ebenso wundervolle Geschichten. Ich habe nur einen einzigen Kritikpunkt, denn ich hätte mir gerade bei den sinnlichen Szenen ein bisschen mehr Gefühl und Zeit gewünscht. Das Buch hätte für mich gern noch ein paar Seiten mehr haben dürfen, um das Potenzial an dieser Stelle voll auszuschöpfen.

Fazit:

„The Bartender“ ist ein toller Auftaktband, der mit viel Witz, tollen Protagonisten und einem fesselnden Schreibstil überzeugen kann. Es gibt einige Wendungen, zum Glück nicht viel Drama und einen Hund, den man einfach lieben muss. Ich vergebe 4,75/5 Leseeulen und eine Kaufempfehlung für alle, die romantische, kurzweilige Liebesgeschichten mögen.

Veröffentlicht am 23.02.2018

Rezension zu >Forbidden Secrets< von Veronika Mauel

Forbidden Secrets. Nadia & Noah
0

Das ist mein zweites Buch der Autorin und ich muss sagen, weshalb ich ihren lockeren Schreibstil schon kannte. Ich fand schnell ins Buch und war sofort in der Geschichte gefangen, was nicht nur am Stil ...

Das ist mein zweites Buch der Autorin und ich muss sagen, weshalb ich ihren lockeren Schreibstil schon kannte. Ich fand schnell ins Buch und war sofort in der Geschichte gefangen, was nicht nur am Stil der Autorin, sondern auch an der wunderbaren Kulisse liegt, die sie in diesem Buch geschaffen hat. Ich habe den Sand unter den Füßen förmlich gespürt, was im Winter schon ein bisschen gemein ist, denn ich habe mich sofort nach dem Meer und dem Strand gesehnt – so gut waren die Beschreibungen.

Auch der Plot hat mir gut gefallen. Ich mochte, dass Noah gar nicht der Bad Boy ist, für den ihn alle halten. Das war irgendwie erfrischend. Er hat seinen eigenen Kopf, handelt auch danach und wirkt dadurch sehr authentisch. Er war mir sofort sympathisch und hat sich in mein Herz geschlichen. Mit Nadia bin ich nur langsam warm geworden, weil sie mir an vielen Stellen doch zu naiv wirkte (vielleicht bin ich mittlerweile einfach zu alt für solche Protagonisten). Dennoch habe ich mit ihr mitgefiebert und konnte mit ihrer Art schließlich auch umgehen, sodass auch sie sich mit der Zeit in mein Herz geschlichen hat. Toll fand ich auch, dass die Geschichte aus beiden Perspektiven geschrieben wurde, wodurch ich mich in beide Figuren hineinversetzen und ihr Handeln nachvollziehen konnte (auch wenn ich Nadia hin und wieder gern geschüttelt hätte).

Die Handlung hielt keine rasanten oder überraschenden Wendungen bereit, vieles kann man sich im Vorfeld schon denken, aber dennoch weiß die Story zu fesseln – gerade durch die Hintergründe und die unterschiedlichen Geschichten der Protagonisten. Am Ende hätte ich mir ein bisschen mehr Spannung gewünscht, denn alles wird doch recht schnell abgehandelt, aber im Großen und Ganzen konnte mich dieses Buch wirklich gut unterhalten und ich habe es genossen.

Fazit:

„Forbidden Secrets“ konnte mich trotz kleiner Schwächen überzeugen. Ein interessanter Protagonist, eine wundervolle Kulisse und ein fesselnder Schreibstil ließen mich den Alltag für ein paar Stunden vergessen, auch wenn ich mich mit der Protagonistin etwas schwer getan habe. Ich vergebe 4/5 Leseeulen.