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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.06.2024

So ein schönes Buch!

Without You I Am Falling
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Mein Highlight? Wo fange ich an! Dass ich Kleinstadt-Settings liebe, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Ein Forbidden-Love-Trope in Kombination mit Ennemies-to-Lovers? Noch besser. Eine sympathische, ...

Mein Highlight? Wo fange ich an! Dass ich Kleinstadt-Settings liebe, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Ein Forbidden-Love-Trope in Kombination mit Ennemies-to-Lovers? Noch besser. Eine sympathische, starke Protagonistin, die im Leben ordentlich auf die Schnauze geflogen ist, vom Verlobten betrogen wurde, mit nervigen Kolleginnen und Leistungsdruck im Job zu kämpfen hat, ihrer kleinen Schwester (die by the way nicht ganz unschuldig an der gelösten Verlobung ist!) beim glücklich Sein zusehen muss und jetzt auch noch ihr geliebtes Heimatstädtchen vor dem (quasi) wortwörtlichen Untergang bewahren muss? Gebt mir mehr davon!

Und dann ist ER auch noch der sportlich-heiße CEO der Firma, die alles platt machen will.

Ana Skyes Schreibstil ist flüssig, die Dialoge pointiert, man kann sich in so viele Situationen, Gefühle und Orte, von denen sie schreibt, direkt hineinversetzen.
Zwischendurch geriet der Erzählfluss etwas ins Stocken, und obwohl vieles passierte, zog sich das Lesen, aber dann, als hätte die Autorin den Leser absichtlich etwas entspannen wollen, geschieht alles Schlag auf Schlag und das Buch entwickelt sich zum Pageturner, inklusive Krimi-Elementen! Absolut filmreif. Falls sie demnächst einen Flughafen in eurer Nähe sperren, dann um das Ende dort zu drehen!

Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der auch mal abseits der großen Verlage eine schöne Geschichte fürs Herz(klopfen) lesen möchte, die auch ein paar durchaus aktuelle kritische Untertöne enthält (z.B. Umweltschutz, Leistungsdruck am Arbeitsplatz etc).


PS: „Whithout you I am falling“ ist der zweite Band einer Dilogie – es ist nicht notwendig, den ersten Band zu kennen. Aber wer wie ich zuerst Band 2 liest, wird sich Band 1 ganz bestimmt auch holen wollen!
Danke an Ana Skye für das Vertrauen und das Rezensionsexemplar!
[Werbung – unbezahlt/Rezensionsexemplar]

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Veröffentlicht am 30.06.2024

Keine Rezension - ein Zwischenbericht

Golden Bay − How it feels
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Ich habe das Buch beendet, und dennoch habe ich das Gefühl, kein ganzes Buch gelesen zu haben. Ja ich weiß, der Verlagstrend aktuell ist (mal wieder), eine Geschichte über drei Bände zu strecken und in ...

Ich habe das Buch beendet, und dennoch habe ich das Gefühl, kein ganzes Buch gelesen zu haben. Ja ich weiß, der Verlagstrend aktuell ist (mal wieder), eine Geschichte über drei Bände zu strecken und in manchen Fällen klappt das richtig gut. Hier... nicht.

So viel Gutes habe ich über dieses Buch gehört, von Plottwists, von fiesen Cliffhangern, von großen Emotionen... Davon kam bei mir nicht viel an, ich fand es eher langweilig.
Dieses Buch fühlt sich für mich an, wie ein sehr, sehr langes 1. Kapitel, an dessen Ende ich noch nicht ganz verstanden habe, was den Hype darum ausmacht.

Meine Kritik bezieht sich auf 4 Punkte:

1. Die großen Emotionen - die für mein Empfinden ausblieben. Ja, Ember hat Schlimmes erlebt und ja, ich verstehe, warum es sie nervt, dass Holden so penetrant wieder Teil ihres Lebens sein will. Was ich nicht verstehe ist, woher die körperliche Anziehung zwischen ihnen kommt, die taucht für mich immer völlig unvermittelt auf. Und warum muss sie mit ihm rummachen, anstatt ihn einfach zur Rede zu stellen?
2. Der für mich vorhersehbare Plottwist - ich habe schon sehr bald geahnt, was Embers Familie widerfahren ist und ich denke, wer schon einige emotionale Romances gelesen hat, wird diesen Plottwist auch schon irgendwo gelesen haben.
3. Das völlig unvermittelte Ende: Ich blättere um, will wissen, ob Holden ENDLICH mit der Sprache rausrückt, und dann standen da die Triggerwarnungen?!
4. Der Cliffhanger ist für mich keiner, Holdens letzter Satz fast im Grunde nur die letzten 400 Seiten zusammen.

Band 2 lese ich vor allem, weil er schon hier liegt. Wenn ich die Bücher nicht zusammen gekauft hätte, weiß ich nicht, ob ich Band 2 lesen würde, weil... Nun ja, weil mir das "erste Kapitel" zu lang war.

Um noch was Gutes zu sagen: Ich liebe das Setting, ich liebe jeden Satz über Beck&Shae (können wir hier ein ganzes Buch haben bitte?), und dass Bianca Iosivoni einfach richtig toll formulieren kann, ist kein Geheimnis!

PS: Die Schrift im Buch ist ziemlich klein, und leider löst sich die goldene Schrift vom Einband, das ist schade!

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Veröffentlicht am 12.06.2024

Viel besser als der erste Teil!!

Wildfire
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Da ich den Vorgänger „Icebreaker“ überhaupt nicht mochte, hat es mich total gefreut, dass ich der Autorin doch eine zweite Chance gegeben habe - und ich habe es nicht bereut. Ich kann "Wildfire" mit gutem ...

Da ich den Vorgänger „Icebreaker“ überhaupt nicht mochte, hat es mich total gefreut, dass ich der Autorin doch eine zweite Chance gegeben habe - und ich habe es nicht bereut. Ich kann "Wildfire" mit gutem Gewissen als Sommerlektüre empfehlen.
Mein Highlight war – wie so häufig – das Setting: Honey Acres - Sommercamp, Holzhütten, Lagerfeuer, Talentwettbewerb, See, Wald, süße Hundebabys - was will das lesende Herz mehr von einem Buch für den Sommer? Ist doch klar, dass die selbstbewusste Aurora (“Rory”), die unter der Ablehnung ihres Vaters leidet, sich dort in den schüchternen Russ verliebt, der es mit seiner Familie auch nicht gerade leicht hat.

Drei Mini-Kritikpunkte: Russ ist eine 10 von 10 als Bookboyfriend, sympathisch, zuverlässig, romantisch, genau richtig verunsichert und doch selbstsicher, wenn’s drauf ankommt. Mit Aurora musste ich warmwerden, ihre Probleme konnte ich erst allmählich nachvollziehen.
An der Storyline hat mich etwas dieses „Beziehungsverbot“ gestört, klar, das musste sein, um eine Prise Spannung reinzubringen, aber es war dann doch irgendwie nur halbherzig umgesetzt und hat viel dramatisches Potential verschenkt.
Beim Vorgänger haben mich die vielen spicygen Szenen gestört. Das war hier schon viel, viel angenehmer, allerdings fand ich auch in "Wildfire", dass die Sprache in den Spice-Szenen schlagartig furchtbar vulgär wurde. Ich habe nichts gegen Spice und auch nichts dagegen, wenn ProtagonistInnen ihrer Lust sprachlich deutlich Ausdruck verleihen - aber es muss zu den Personen, zur Geschichte, zur Stimmung passen, und das tat es in dem Fall nicht.
Fazit: Ein schöner Sommerroman, mit sommerlicher Stimmung, den man aber nur einmal gelesen haben muss. Aber ich werde mir den 3. Band dennoch holen, wenn er erscheint.

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