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Veröffentlicht am 07.03.2026

Eine interessante Lektüre

Monet
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Nachdem ich kürzlich das Buch von Klimmt bewundern und lesen durfte, habe ich mich jetzt ganz besonders auf das Buch über „Monet“ gefreut. Ich bin ein großer Fan der großen Meister und ihrer Kunst und ...

Nachdem ich kürzlich das Buch von Klimmt bewundern und lesen durfte, habe ich mich jetzt ganz besonders auf das Buch über „Monet“ gefreut. Ich bin ein großer Fan der großen Meister und ihrer Kunst und liebe es durch Ausstellungen zu schlendern. Diese Lektüre stammt von Rosalind Ormiston. Sie ist Kunst- und Architekturhistorikerin und verfasste schon zahlreiche Bücher. Unter anderem über Albrecht Dürer, van Gogh usw. In dieser Lektüre wird uns das Leben und Werk des vielleicht beleibtesten Künstlers weltweit vorgestellt und das in einer äußerst handlichen und preisgünstigen Lektüre.
Schon die Einleitung hat mich gefangengenommen. Der Impressionismus, jene Kunstbewegung, mit der der Maler Claude Monet (1840-1926) unvertrennbar verbunden ist, feierte 2024 in Frankreich sein 150-jähriges Bestehen. Als Monet einer Ölskizze, die er vom Sonnenaufgang über dem Hafen seiner Heimatstadt Le Havre gemalt hatte, den Titel „Impression“ gab verhalf er dieser Malweise unbeabsichtigt zu ihrem Namen. Dann folgt ein noch spannenderes Kapitel „Das Leben von Monet“.
Er wurde am 14.11.1840 in Paris geboren, verbrachte seine Kindheit in Le Havre. Als sein Mutter starb zog er mit seinem Vater uns einem Bruder in das nahegelegene Landhaus seiner kinderlosen Tante Marie-Jeanne Lecardre. Für Monet erwies sich das als großes Glück, denn seine Tante war Amateurkünstlerin und besaß ein Atelier. Mit 10 Jahren kam er in das college communal in Le Havre. Dort erhielt er Unterricht in Latein und Griechisch und nahm Zeichenstunden. Zu Monets Zeichnungen aus dieser Zeit gehören Hafenszenen, Skizzen von Gebäuden und Booten sowie herausragende Karikaturen von Menschen aus seiner Umgebung. Kurz vor seinem 18. Geburtstag konnte er seine Werke zu ersten Mal ausstellen. 1854 lerne er Camille kennen. Sie wurde seine Ehefrau, sein Lieblingsmodell, seine Muse. Auf mehr als 50 Bildern, die er im Laufe ihres gemeinsamen Lebens malte, ist Camille zu sehen. Der Tod von Camille im Jahr 1879 hat Monet schwer erschüttert. 1883 verließ er Paris und zog nach Giverny, wo er 43 Jahre bis zu seinem Tod lebte. In dieser Zeit legte er einen idyllischen Blumengarten und einen von japanischen Wassergärten inspirierten zweiten Garten an. Ein Besuch dieses Gartens steht auf meiner Bucket List ganz oben.
Und nun folgen einige beeindruckende Werke des Künstlers. Meine absoluten Lieblingsbilder sind „Die japanische Brücke“ und „Der Garten des Künstlers in Giverny“.
Ein beeindruckendes Werk, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe und das ich sicher noch oft zur Hand nehmen werde. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Highlight sehr gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Ein toller Wohlfühlkrimi

Das Zwergpudel-Zerwürfnis
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In „Das Zwerpudelzerwürfnis“ aus der Feder von Patrick Budgen entführt mich der Autor nun zum zweiten Mal nach Wien. Hier treffe ich auf den liebenswürdigen Kult-Ermittler Toth und erneut wird der Zentralfriedhof ...

In „Das Zwerpudelzerwürfnis“ aus der Feder von Patrick Budgen entführt mich der Autor nun zum zweiten Mal nach Wien. Hier treffe ich auf den liebenswürdigen Kult-Ermittler Toth und erneut wird der Zentralfriedhof zum Krimi-Schauplatz.
Der Inhalt: Als die berühmte Schlagersängerin Conny Red in ihrer Sauna stirbt, muss sich Alexander Toth um das Begräbnis kümmern. Da schöpft er Verdacht. War es Mord? Was hat ein Stalker damit zu tun, der hinter Conny Red her war? Diesmal legt sich Toth bei seinen Ermittlungen ganz besonders ins Zeug. Denn er will die adeligen Eltern seiner Lieblingskollegin Marie-Theres beeindrucken, die gerade in der Stadt sind. Wenn das nur gut geht!
Ach, war das wieder toll! Schon nach dem Lesen der ersten Zeilen bin ich vollkommen in die Geschichte eingetaucht. Toth, der ja früher ein bekannter Fernsehmoderator war, hat hier auf dem Zentralfriedhof seine Berufung gefunden. Zusammen mit seiner Kollegin Marie-Theres bildet er ein tolles Team, und das nicht nur beruflich. Als nämlich die bekannte Sängerin ums Leben kommt, glaubt Toth nicht an einen normalen Todesfall. Zusammen mit Marie-Theres begibt er sich auf Spurensuche. Und jetzt wird es richtig spannend. Und ab und an habe ich aber auch ein Grinsen im Gesicht, wenn ich mir gewisse Szenen vor Augen führe. Toth ist einfach spitze. Die Suche nach dem Mörder war ja gar nicht so einfach und ab und an war ich auch auf der falschen Spur. Und dann ist da auch noch der Funkenflug zwischen Toth und Marie-Theres. Da war ich ja auch neugierig, wie sich die Beziehung der beiden entwickelt. Ein perfektes Gesamtpaket.
Für mich war diese Lektüre ein Lesevergnügen der Extraklasse, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Selbstverständlich vergebe ich sehr gerne 5 Sterne. Übrigens, das Cover ist auch ein echter Hingucker.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Ein Backbuchhighlight

Backen & der Sinn des Lebens
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Auf dieses Buch – der Titel hört sich ja schon interessant an – war ich besonders neugierig. Die Autorin Helen Goh ist ausgebildete Psychologin und ist einem internationalen Publikum als gefeierte Kochbuchautorin ...

Auf dieses Buch – der Titel hört sich ja schon interessant an – war ich besonders neugierig. Die Autorin Helen Goh ist ausgebildete Psychologin und ist einem internationalen Publikum als gefeierte Kochbuchautorin und Food-Kolumnistin bekannt. Die gebürtige Malaysierin begann ihre Kochkarriere in Australien, wo sie in einer Reihe bekannter Restaurants in Melbourne arbeitete, bevor sie nach Großbritannien ging und dort seither als Chef-Rezeptentwicklerin für Ottolenghi arbeitet.
Dieses Buch ist mehr als nur ein Backbuch, es liest sich nämlich wie ein spannender Roman. Die Autorin zeigt uns nämlich, dass Backen eine kreative Aktivität ist, die Stress abbaut und das geistige Wohlbefinden stärkt. Mit Denkanstößen für den Alltag, mit inspirierenden Gedanken über das Leben.
Wir können auch anderen mit Selbstgebackenem eine Freude machen. Ich freue mich auch, wenn ich ab und an ein Stück selbstgebackenen Kuchen geschenkt bekomme.
Wir finden in diesem Traumbuch 100 köstliche Backwaren, die glücklich machen. Raffinierte Backrezepte für süße und salzige Köstlichkeiten aus dem Ofen. Und in diesem Backbuch – so glaube ich – wieder jeder schnell sein Lieblingsrezept entdecken. Mir gefällt die Aufmachung des Buches sehr gut. Die Autorin gibt uns zu Beginn Rezeptes einen kleinen Einblick für was z. B. dieses Dessert gedacht ist, empfiehlt die Zutaten (welche Äpfel z.B. besser geeignet sind); dann kommt die Zutatenliste und eine sehr ausführliche Beschreibung der Zubereitung. Und natürlich darf ein Foto des fertigen Produkts nicht fehlen. Mir ist gleich „Crumble mit Äpfeln, Brombeeren und Yuzu. Und hier gleich noch ein Tipp der Autorin: Frische Yuzu sind recht schwer zu bekommen, aber Yuzusaft in Flaschen gibt es üblicherweise in asiatischen Supermärkten. Ein Eyecatcher ist auch die Wimbledon-Torte – ein echtes Highlight – nicht nur für die Augen. Beim Herzhaften sind Käsebällchen ganz vorne auf meiner Liste, die haben echt Suchtfaktor. Natürlich finden wir auch perfekte Vanille-Cupcakes oder Puttanesca-Galettes mit Zitronen-Ricotta.
Ein wahres Meisterwerk, ich war und bin immer noch total begeistert. Zum Abschluss noch ein Zitat: "Helen in ihrem absoluten Element. Besser geht's nicht." (Yotam Ottolenghi)
Selbstverständlich vergebe ich für dieses Backbuchhighlight sehr gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Ein fantastischer Küstenkrimi

Einer flog über das Möwennest
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„Einer flog über das Möwennest“ ist nur bereits der 14. Fall aus der Feder des Spiegel Bestseller-Autors Kirschan Koch, indem mein Lieblingsdorfcop Thies Detlefsen und seine Kollegin Nicole Stappenbeck ...

„Einer flog über das Möwennest“ ist nur bereits der 14. Fall aus der Feder des Spiegel Bestseller-Autors Kirschan Koch, indem mein Lieblingsdorfcop Thies Detlefsen und seine Kollegin Nicole Stappenbeck an der wunderschöne Nordseeküste ermitteln.
Der Inhalt: Der entspannte Sommerabend an Fredenbülls Badestelle nimmt für Althippie Bounty und seine Freunde von Stehtisch 2 ein unerwartetes Ende, als sie in einem Möwennest neben flauschigen Küken eine Urne entdecken, gefüllt mit Asche – und einem glitzernden Diamanten. Dorfpolizist Thies Detlefsen wittert sofort ein neues Verbrechen und leitet die Ermittlungen ein. Aber auch Tochter Telje benötigt gerade dringend Papas Polizistenrat: Sie absolviert ihr Medizinpraktikum in einer Klinik im nahe gelegenen Sankt Peter-Düne, wo der renommierte Professor Victor Nagy an einem Serum für ewige Jugend forscht. Doch irgendwas stimmt da nicht. Auf der mysteriösen Station 7 verschwinden Patientinnen, ein Pfleger überlebt die Nachtschicht nicht, die Probandinnen zeigen und die tyrannische Oberschwester hat eindeutig Dreck am Stecken.
Wow, war das wieder ein Erlebnis. Noch jetzt nach Beendigung der Lektüre bekomme ich – wenn ich mir manche Szenen vor Augen führe – Gänsehautfeeling. In Fredenbüll ist ja mächtig was los. Und alles beginnt mit einer Urne, die am Strand liegt. Die gibt den Fredenbülllern und vor allen Dingen Thies und Nicole so manches Rätsel auf. Als ich in der Hidden Kist war, habe ich mich sofort wieder wie zuhause gefühlt. Es ist immer wieder schön, alte Bekannte zu treffen und gemeinsam mit ihnen auf Verbrecherjagd zu gehen. Und dieses Mal ist ja Thies Tochter mitten im Geschehen dabei, denn ihr Klinikchef verhält sich äußerst verdächtig und so gibt es so manchen Undercovereinsatz. Übrigens ist der neue Rechtsmediziner Hung auch äußerst sympathisch und fühlt sich auch in der Hidden Kist richtig wohl. Gerne hätte ich mal zwischen den Ermittlungen auch die neuen Leckereien (übrigens Rezepte gibt’s am Anhang des Buches probiert). Der Spannungsbogen ist wieder einmal fantastisch und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Ab und an war ich auf der falschen Spur und es hat wieder richtig Spaß gemacht.
Ein fantastischer neuer Küstenkrimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat.
Selbstverständlich vergebe ich für dieses Lesevergnügen der Extraklasse sehr gerne 5 Sterne.
Auch das Cover ist wieder ein echter Hingucker. Einfach spitzenmäßig.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Ein toller Wohlfühlroman

Leuchtturmzauber
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In dem dritten Band ihrer Nordsee-Reihe entführt uns die Autorin Marie Merburg auf die zauberhafte Nordseeinsel Juist und hier lernen wir wunderbare Menschen und ihre Geschichten kennen.
Der Inhalt: Als ...

In dem dritten Band ihrer Nordsee-Reihe entführt uns die Autorin Marie Merburg auf die zauberhafte Nordseeinsel Juist und hier lernen wir wunderbare Menschen und ihre Geschichten kennen.
Der Inhalt: Als zukünftige Erbin der Inselspedition Lüders ist Julia Lüders quasi auf einer Kutsche aufgewachsen. Deshalb findet sie es geradezu unverschämt, als der Inselpolizist sie wegen »gefährlichen Fahrens« zu einem Kutscher-Lehrgang verdonnert. Und dort trifft sie zu allem Überfluss den attraktiven Lukas Jantzen - ihren ehemals großen Schwarm! Eigentlich will sie überhaupt nicht wissen, weshalb er vor vierzehn Jahren bei Nacht und Nebel die Insel verlassen hat und nun plötzlich wieder hier ist, aber Lukas scheint ihre Nähe zu suchen. Denn er hat etwas über ihre Vergangenheit herausgefunden, dass ihr ganzes Leben verändern könnte.
Wow, was für eine traumhafte Wohlfühllektüre, die wie eine herzliche Umarmung ist. Schon nach dem Lesen der ersten Zeilen hat mich die Lektüre gefangengenommen und nicht mehr losgelassen. Ich genieße meinen Aufenthalt auf Juist, lasse mir den Wind um die Nase wehen und traue mich sogar zu einer Kutschenfahrt. In genau hier lernen wir unsere liebenswerte Protagonistin Julia kennen, die ihre Arbeit über alles liebt. Nur ein Ereignis aus der Vergangenheit macht ihr und ihrem Vater immer noch schwer zu schaffen. Und als ihre Jugendliebe Lukas wieder nach Juist zurückkehrt, erwachen bei Julie sofort wieder die Schmetterlinge in ihrem Bauch. Doch die beiden sind eigentlich mit ihren Unternehmen Konkurrenten und das bekommen die beiden auch zu spüren. Doch Julia und Lukas geben so schnell nicht auf. Plötzlich jedoch konfrontiert sie Lukas mit der Vergangenheit und gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche. Mich haben beim Lesen so viele Emotionen übermannt. Ich habe mit Julia gelitten, gehofft und gebangt. Voller Spannung habe ich dem Ende entgegengefiebert.
Ein absoluter Gute-Laune-Wohlfühlroman, den ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Das Cover ist übrigens auch wieder ein echter Hingucker. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Lesevergnügen der Extraklasse sehr gerne 5 Sterne.

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