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Veröffentlicht am 08.03.2026

Eine Bereicherung für meine Kochbuchsammlung

Meze
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Auf das neue Kochbuch „MEZE – Mediterrane Rezepte zum Teilen“ von Ali Güngörmüs habe ich mich riesig gefreut. Bin ich doch ein riesengroßer Fan von ihm. Schon mit einem Kochbuch „MEZE vegetarisch“ hat ...

Auf das neue Kochbuch „MEZE – Mediterrane Rezepte zum Teilen“ von Ali Güngörmüs habe ich mich riesig gefreut. Bin ich doch ein riesengroßer Fan von ihm. Schon mit einem Kochbuch „MEZE vegetarisch“ hat er mich total begeistert. Aber was ist MEZE? Meze ist mehr als nur ein kleiner Teller, ist mehr als nur Essen. Es bedeutet immer auch Teilen, Zusammensein, Gemeinschaft, ob mit Familie oder Freunden – ein reich gedeckter Tisch bringt Menschen zusammen. Ali Güngörmüs ist in Ostanatolien aufgewachsen, wo das gemeinsame Essen und die Gastfreundschaft eine große Rolle spielen. Mit diesem Kochbuch kann man das volle Meze-Lebensgefühl genießen.
Wir finden in diesem Kochbuch 90 Rezepte. Der TV-Koch entführt uns vom Bosporus bis Ibiza. Wir erleben eine grandiose Vielfalt: Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch und Gemüse für jeden Geschmack, marinierten Fisch, Garnelen-Pfannen und gegrilltes Hähnchen – abgerundet durch aromatische Cremes und Dips sowie verführerische Desserts.
Mir gefallen die Aufmachung und die Unterteilung in die einzelnen Kapitel sehr gut. Und die traumhaften Fotografien, die von Sandra Eckhardt stammen, machen sofort Lust auf all die tollen Gerichte. Wir finden Salate & Suppen (Feta-Spina-Salat mit Berberitzen und Walnüssen); Vegetarisch (Quetschkartoffeln mit Ofentomaten, Pimentos und Dip); Fisch & Meeresfrüchte (Meeresfrüchte-Bulgur mit Safranfenchel); Geflügel & Fleisch (gebratene Köfte auf Ziegenkäse-Feigen-Lahmacun) und natürlich darf Süßes (Türkisches Honig-Parfait) nicht fehlen.
Toll finde ich auch die Meze-Menüs für Freunde & Family; Sommerfeeling & Gartenparty; Dinner fort wo oder ein schnelles Feierabendmenü. Ali Güngörms verwöhnt uns mit köstlichen Meze-Spezialitäten. Die Rezepte sind alle wunderbar beschrieben, außerdem gibt es noch Tipps vom TV-Koch. Ich war und bin immer noch total begeistert. Ein Kochbuch, das ich sicher öfter zur Hand nehmen werde und für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Eine spannende Fortsetzung

Die Trümmerschule – Jahre der Kinder
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„Die Trümmerschule – Jahre der Kinder“ ist der zweite Band einer Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Eine jüdische Lehrerin kämpft in der Nachkriegszeit für ein besseres Morgen.
Der Inhalt: ...

„Die Trümmerschule – Jahre der Kinder“ ist der zweite Band einer Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Eine jüdische Lehrerin kämpft in der Nachkriegszeit für ein besseres Morgen.
Der Inhalt: Wien, 1947: Seitdem Doktor Pfeifer in Rente gegangen ist, kämpft die jüdische Lehrerin Stella gegen die Anfeindungen des neuen Direktors des Lindengymnasium, die dieser immer offener zur Schau trägt. Nur privat ist ihr mit Leopold ein wenig Glück beschert, aber das Leid der Kinder ist für Stella nur schwer zu ertragen. Um nachhaltig etwas für sie zu verändern, setzt sie alles daran, um Direktorin zu werden.
Wow, was für eine spannende, packende und hochemotionale Fortsetzung. Die Autorin bringt uns längst vergangene Geschichte und die damit verbundenen Ängste, Nöte und Sorgen nahe. Noch jetzt nach Beendigung der Lektüre läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Wir machen auch abwechselnd eine bewegende Reise in die Vergangenheit, die uns ins Jahr 1945 führt. Hier nehmen wir Anteil am Schicksal von Günther und Bruno. Im Jahr 1947 kämpft unsere Protagonistin Stelle, die ich übrigens schon im ersten Band ins Herz geschlossen habe, für ihre Kinder und ein bessere Zukunft. Ihr werden jedoch ständig Steine in den Weg gelegt, vor allem vom Direktor des Gymnasiums. Doch in dessen Vergangenheit scheint es ein dunkles Geheimnis zu geben. Stella ist mutig und gibt die Hoffnung nicht auf. Privat scheint sich mit Leopold ihr Glück gefunden zu haben, doch auch hier ziehen plötzlich dunkle Wolken am Horizont auf. Der Spannungsbogen ist einfach fantastisch und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Ab und an hatte ich Gänsehautfeeling und dann war ich wieder voller Hoffnung auf ein Happyend.
Eine herausragende Lektüre, ein Lesevergnügen der Extraklasse, das mir unterhaltsame und nachdenkliche Lesestunden beschert hat. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre sehr gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Eine interessante Lektüre

Monet
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Nachdem ich kürzlich das Buch von Klimmt bewundern und lesen durfte, habe ich mich jetzt ganz besonders auf das Buch über „Monet“ gefreut. Ich bin ein großer Fan der großen Meister und ihrer Kunst und ...

Nachdem ich kürzlich das Buch von Klimmt bewundern und lesen durfte, habe ich mich jetzt ganz besonders auf das Buch über „Monet“ gefreut. Ich bin ein großer Fan der großen Meister und ihrer Kunst und liebe es durch Ausstellungen zu schlendern. Diese Lektüre stammt von Rosalind Ormiston. Sie ist Kunst- und Architekturhistorikerin und verfasste schon zahlreiche Bücher. Unter anderem über Albrecht Dürer, van Gogh usw. In dieser Lektüre wird uns das Leben und Werk des vielleicht beleibtesten Künstlers weltweit vorgestellt und das in einer äußerst handlichen und preisgünstigen Lektüre.
Schon die Einleitung hat mich gefangengenommen. Der Impressionismus, jene Kunstbewegung, mit der der Maler Claude Monet (1840-1926) unvertrennbar verbunden ist, feierte 2024 in Frankreich sein 150-jähriges Bestehen. Als Monet einer Ölskizze, die er vom Sonnenaufgang über dem Hafen seiner Heimatstadt Le Havre gemalt hatte, den Titel „Impression“ gab verhalf er dieser Malweise unbeabsichtigt zu ihrem Namen. Dann folgt ein noch spannenderes Kapitel „Das Leben von Monet“.
Er wurde am 14.11.1840 in Paris geboren, verbrachte seine Kindheit in Le Havre. Als sein Mutter starb zog er mit seinem Vater uns einem Bruder in das nahegelegene Landhaus seiner kinderlosen Tante Marie-Jeanne Lecardre. Für Monet erwies sich das als großes Glück, denn seine Tante war Amateurkünstlerin und besaß ein Atelier. Mit 10 Jahren kam er in das college communal in Le Havre. Dort erhielt er Unterricht in Latein und Griechisch und nahm Zeichenstunden. Zu Monets Zeichnungen aus dieser Zeit gehören Hafenszenen, Skizzen von Gebäuden und Booten sowie herausragende Karikaturen von Menschen aus seiner Umgebung. Kurz vor seinem 18. Geburtstag konnte er seine Werke zu ersten Mal ausstellen. 1854 lerne er Camille kennen. Sie wurde seine Ehefrau, sein Lieblingsmodell, seine Muse. Auf mehr als 50 Bildern, die er im Laufe ihres gemeinsamen Lebens malte, ist Camille zu sehen. Der Tod von Camille im Jahr 1879 hat Monet schwer erschüttert. 1883 verließ er Paris und zog nach Giverny, wo er 43 Jahre bis zu seinem Tod lebte. In dieser Zeit legte er einen idyllischen Blumengarten und einen von japanischen Wassergärten inspirierten zweiten Garten an. Ein Besuch dieses Gartens steht auf meiner Bucket List ganz oben.
Und nun folgen einige beeindruckende Werke des Künstlers. Meine absoluten Lieblingsbilder sind „Die japanische Brücke“ und „Der Garten des Künstlers in Giverny“.
Ein beeindruckendes Werk, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe und das ich sicher noch oft zur Hand nehmen werde. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Highlight sehr gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Ein toller Wohlfühlkrimi

Das Zwergpudel-Zerwürfnis
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In „Das Zwerpudelzerwürfnis“ aus der Feder von Patrick Budgen entführt mich der Autor nun zum zweiten Mal nach Wien. Hier treffe ich auf den liebenswürdigen Kult-Ermittler Toth und erneut wird der Zentralfriedhof ...

In „Das Zwerpudelzerwürfnis“ aus der Feder von Patrick Budgen entführt mich der Autor nun zum zweiten Mal nach Wien. Hier treffe ich auf den liebenswürdigen Kult-Ermittler Toth und erneut wird der Zentralfriedhof zum Krimi-Schauplatz.
Der Inhalt: Als die berühmte Schlagersängerin Conny Red in ihrer Sauna stirbt, muss sich Alexander Toth um das Begräbnis kümmern. Da schöpft er Verdacht. War es Mord? Was hat ein Stalker damit zu tun, der hinter Conny Red her war? Diesmal legt sich Toth bei seinen Ermittlungen ganz besonders ins Zeug. Denn er will die adeligen Eltern seiner Lieblingskollegin Marie-Theres beeindrucken, die gerade in der Stadt sind. Wenn das nur gut geht!
Ach, war das wieder toll! Schon nach dem Lesen der ersten Zeilen bin ich vollkommen in die Geschichte eingetaucht. Toth, der ja früher ein bekannter Fernsehmoderator war, hat hier auf dem Zentralfriedhof seine Berufung gefunden. Zusammen mit seiner Kollegin Marie-Theres bildet er ein tolles Team, und das nicht nur beruflich. Als nämlich die bekannte Sängerin ums Leben kommt, glaubt Toth nicht an einen normalen Todesfall. Zusammen mit Marie-Theres begibt er sich auf Spurensuche. Und jetzt wird es richtig spannend. Und ab und an habe ich aber auch ein Grinsen im Gesicht, wenn ich mir gewisse Szenen vor Augen führe. Toth ist einfach spitze. Die Suche nach dem Mörder war ja gar nicht so einfach und ab und an war ich auch auf der falschen Spur. Und dann ist da auch noch der Funkenflug zwischen Toth und Marie-Theres. Da war ich ja auch neugierig, wie sich die Beziehung der beiden entwickelt. Ein perfektes Gesamtpaket.
Für mich war diese Lektüre ein Lesevergnügen der Extraklasse, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Selbstverständlich vergebe ich sehr gerne 5 Sterne. Übrigens, das Cover ist auch ein echter Hingucker.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Ein Backbuchhighlight

Backen & der Sinn des Lebens
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Auf dieses Buch – der Titel hört sich ja schon interessant an – war ich besonders neugierig. Die Autorin Helen Goh ist ausgebildete Psychologin und ist einem internationalen Publikum als gefeierte Kochbuchautorin ...

Auf dieses Buch – der Titel hört sich ja schon interessant an – war ich besonders neugierig. Die Autorin Helen Goh ist ausgebildete Psychologin und ist einem internationalen Publikum als gefeierte Kochbuchautorin und Food-Kolumnistin bekannt. Die gebürtige Malaysierin begann ihre Kochkarriere in Australien, wo sie in einer Reihe bekannter Restaurants in Melbourne arbeitete, bevor sie nach Großbritannien ging und dort seither als Chef-Rezeptentwicklerin für Ottolenghi arbeitet.
Dieses Buch ist mehr als nur ein Backbuch, es liest sich nämlich wie ein spannender Roman. Die Autorin zeigt uns nämlich, dass Backen eine kreative Aktivität ist, die Stress abbaut und das geistige Wohlbefinden stärkt. Mit Denkanstößen für den Alltag, mit inspirierenden Gedanken über das Leben.
Wir können auch anderen mit Selbstgebackenem eine Freude machen. Ich freue mich auch, wenn ich ab und an ein Stück selbstgebackenen Kuchen geschenkt bekomme.
Wir finden in diesem Traumbuch 100 köstliche Backwaren, die glücklich machen. Raffinierte Backrezepte für süße und salzige Köstlichkeiten aus dem Ofen. Und in diesem Backbuch – so glaube ich – wieder jeder schnell sein Lieblingsrezept entdecken. Mir gefällt die Aufmachung des Buches sehr gut. Die Autorin gibt uns zu Beginn Rezeptes einen kleinen Einblick für was z. B. dieses Dessert gedacht ist, empfiehlt die Zutaten (welche Äpfel z.B. besser geeignet sind); dann kommt die Zutatenliste und eine sehr ausführliche Beschreibung der Zubereitung. Und natürlich darf ein Foto des fertigen Produkts nicht fehlen. Mir ist gleich „Crumble mit Äpfeln, Brombeeren und Yuzu. Und hier gleich noch ein Tipp der Autorin: Frische Yuzu sind recht schwer zu bekommen, aber Yuzusaft in Flaschen gibt es üblicherweise in asiatischen Supermärkten. Ein Eyecatcher ist auch die Wimbledon-Torte – ein echtes Highlight – nicht nur für die Augen. Beim Herzhaften sind Käsebällchen ganz vorne auf meiner Liste, die haben echt Suchtfaktor. Natürlich finden wir auch perfekte Vanille-Cupcakes oder Puttanesca-Galettes mit Zitronen-Ricotta.
Ein wahres Meisterwerk, ich war und bin immer noch total begeistert. Zum Abschluss noch ein Zitat: "Helen in ihrem absoluten Element. Besser geht's nicht." (Yotam Ottolenghi)
Selbstverständlich vergebe ich für dieses Backbuchhighlight sehr gerne 5 Sterne.

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