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Veröffentlicht am 28.02.2025

Eine spannende Fortsetzung

Der Schutz der Freundschaft
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„Der Schutz der Freundschaft“ ist nun bereits – und das ist kaum zu glauben – der 11. Band der Falkenbach-Saga aus der Feder der Spiegel Bestseller-Autorin Ellin Carsta. Ich bin ja schon richtig süchtig ...

„Der Schutz der Freundschaft“ ist nun bereits – und das ist kaum zu glauben – der 11. Band der Falkenbach-Saga aus der Feder der Spiegel Bestseller-Autorin Ellin Carsta. Ich bin ja schon richtig süchtig nach dieser Buchreihe und habe schon mit großer Neugierde auf diesen historischen Roman gewartet. Ich wollte doch unbedingt wissen, was es bei den Familien von Falkenbach und Lehmann Neues gibt.
Der Inhalt: Bernried am Starnberger See, 1942: Paul-Friedrich von Falkenbach und Wilhelm Lehmann engagieren sich in der Widerstandsgruppe des Kreisauer Kreises. Aber das Risiko ist groß. Was können sie damit wirklich bewirken? Zum ersten Mal kommt ihnen der Gedanke, gemeinsam mit ihren Familien Deutschland zu verlassen. Immerhin haben sie noch immer die Goldbarren in einer geheimen Höhle in der Nähe von Innsbruck versteckt, ein beträchtliches potenzielles Startkapital. Doch erst mal fokussieren sich Wilhelmine von Falkenbach und ihr Vater wieder auf die Pferdezucht. Dabei wollen sie sicherstellen, dass die Tiere nicht für den Krieg beschlagnahmt werden. Die Nazis schicken einen neuen Inspektor, um die Zwangsarbeiter auf Gut Falkenbach zu überwachen. Er gibt sich überaus menschlich und kommt besonders Wilhelmine schnell näher, aber ist er wirklich vertrauenswürdig?
Wow, was für eine gigantische Fortsetzung. Die Autorin versteht es, den Leser vor der ersten Zeile an in den Bann der Geschichte zu ziehen. Ihr Schreibstil ist einfach fantastisch. Sie hat auch dieses Mal wieder die fiktive Handlung mit historischen Fakten verwoben und bringt uns so vergangene Geschichte mit aller Deutlichkeit nahe. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich auf Gut Falkenbach und das Gelesene läuft wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Ich stehe noch immer unter Strom und bekomme Gänsehautfeeling, wenn ich mir gewisse Szenen vor Augen führe. Es gibt ja wieder jede Menge Neuigkeiten bei den beiden Familien und diese sorgen für mächtigen Wirbel.
Besonders Paul-Friedrich ist um die Familie besorgt und ist ständig bemüht diese zu schützen. Doch ich habe das Gefühl, dass dies immer schwieriger wird und so sind seine Zukunftspläne – die mit viel Fingerspitzengefühl geplant werden müssen – überhaupt nicht abwegig. Ich bin neugierig, was mit in der Zukunft noch alles erwartet. Und dann ist da dieser neue Lagerinspektor. Auch hier bin ich schon gespannt, ob sich zarte Bande zwischen Wilhelmine und Viktor entwickeln. Der Spannungsbogen ist ja wirklich gigantisch und besonders zum Ende hin, wird mir etwas mulmig. Was wird uns hier noch erwarten?
Für mich ist auch dieser 11. Band ein absolutes Lesehighlight, das ich regelrecht verschlungen habe.
Ich freue mich schon riesig auf die Fortsetzung und vergebe selbstverständlich sehr gerne 5 Sterne.
Für mich hat auch das wunderschön gestalte Cover Wiedererkennungswert.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Ein absolutes Kochbuchhighlight

Winterfest
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Ich bin ja immer auf der Suche nach neuen Rezepten und neuen Ideen. Das ist mir „Winterfest. Das Kochbuch für ein starkes Immunsystem und mehr Energie“ ins Auge gestochen. Die Autorin Rachel de Thample ...

Ich bin ja immer auf der Suche nach neuen Rezepten und neuen Ideen. Das ist mir „Winterfest. Das Kochbuch für ein starkes Immunsystem und mehr Energie“ ins Auge gestochen. Die Autorin Rachel de Thample unterrichtet Ernährungs- und Fermentationskurse am River Cottage in Denver und an der Plant Academy in London. Außerdem arbeitet sie als Journalistin für verschiedene renommierte Zeitschriften. Sie ist eine preisgekrönte Autorin, die bereits sechs Kochbücher verfasst hat.
Mir gefällt die Aufmachung des Buches mit dem farbigen Vorsatzpapier und den zwei Lesebändchen sehr gut. Und schon die Einführung in dieses tolle Kochbuch liest sich wie ein spannender Roman. Das Buch ist eine freundliche Einladung, sich auf die essenzielle Verlangsamung des Winters einzulassen. Es bietet ein Repertoire kulinarischer Schätze zum Auftanken, die sowohl die Geschmacksknospen verführen als auch das Immunsystem stärken und das ist zu dieser Jahreszeit ja besonders wichtig. Die Autorin hat getreu dem Motto „Essen ist Medizin“ aus einer Schatztruhe voller Heilmittel geschöpft, die zum Teil einige Hundert Jahre alt sind, hat sie entstaubt, poliert und ihnen einen neuen Touch verliehen. Das Buch zeigt uns, wie wir uns für miese Tage winterfest machen und uns mit den richtigen Zutaten und Nährstoffen gegen den nächsten Schnupfen wappnen können und das finden wir in dem Kapitel „Essen als Medizin“.
Mir gefällt auch die Kapiteleinteilung des Buches. Jedes Kapitel beginnt mit wunderschönen Bildern, die Balsam für die Seele sind. In „Frühstück und Brunch“ beginnen wir gleich mit einem schmackhaften Guten-Morgen-Kräuter-Tee. Dann folgen „Snacks, Salate und Beilagen“ - wie wäre es hier mit Ligurischen Lauch-Pfannkuchen. Natürlich dürfen zu dieser Jahreszeit „Brühen, Suppen und Eintöpfe nicht fehlen. Auch hier finden wir eine große Auswahl und es ist sicher für jeden etwas dabei. Besonders begeistert bin ich von den „Wärmenden Hauptgerichten“ wie z.B. der Blumenkohl-Lasagne. Interessant fand ich auch „Heilmittel aus der Vorratskammer“- wie wäre es mit eingelegten Ingwer mit Rhabarber. Selbstverständlich darf auch „Süßes“ nicht fehlen. Hier stechen mir die Zitronenschneebälle sofort ins Auge. Und zu guter Letzt finden wir „Tonika, Tees und Mocktails.“
Ein gigantischer Kochbuch für ich ein Highlight. In diesem Buch findet man viel mehr als nur Rezepte. Ein tolles Gesamtpaket, das mich total begeistert und für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Ein toller Wohlfühlroman

Wer zu spät kommt, den belohnt das Leben
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Auf das neue Buch von Kristina Günak war ich total neugierig. Und schon das wunderschön gestaltete Cover und der Titel haben mich magisch angezogen. Ich war schon gespannt, welche Geschichte sich wohl ...

Auf das neue Buch von Kristina Günak war ich total neugierig. Und schon das wunderschön gestaltete Cover und der Titel haben mich magisch angezogen. Ich war schon gespannt, welche Geschichte sich wohl dahinter verbirgt.
Der Inhalt: Ella Mohnbaum, preisgekrönte Journalistin, hat von allem zu viel. Zu viel Möbel, zu viel Klamotten und viel zu viel Stress. Deshalb verzichtet sie ein Jahr auf Konsum und zieht in ein Tiny House in der kleinen Siedlung eines idyllischen Biohofs. Nur mit Dingen, die sie wirklich braucht. Am Ende soll daraus eine Reportage werden. Die neuen Nachbarn der eingeschworenen Gemeinschaft beäugen den Eindringling zunächst zurückhaltend. Und Ella bekommt es, mitten in der Natur und allein mit ihren Gedanken, das erste Mal in ihrem Leben mit sich selbst zu tun. Der attraktive blonde Nachbar Jakob ist da eine sehr willkommene Ablenkung. Der zeigt sich aber zunächst überraschend abweisend.
Ach, war das schön. Die perfekte Wohlfühllektüre, mit einem interessanten Thema, das mich auch nachdenklich gemacht hat. Ella, eine äußerst liebenswerte und sympathische Protagonistin, steht vor einem Wendepunkt in ihrem Leben. Getrennt von ihrem Mann, die Kinder aus dem Haus, ihr Zuhause verkauft – ein Neuanfang für Ella. Zuerst mal will sie sich hier in der kleinen Siedlung eine Auszeit gönnen. Sie reduziert alles auf ein Minimum, doch am Anfang scheint dies gar nicht so leicht zu sein und es gibt so manche Hürde zu überwinden. Es ist schön zu beobachten, wie sich Ella verändert und wieder zu sich selbst findet. Sie will den roten Faden, der sich durch ihr Leben zog durchschneiden und endlich wieder an sich selbst denken. Mir gefällt auch die Gemeinschaft, die hier in der Siedlung herrscht, in der fast jeder wie es scheint, sein Päckchen zu tragen hat. Gemeinsam schaffen sie viel, unterstützen sich gegenseitig und helfen auch – als ein großes Unglück geschieht – zusammen. Und dann ist ja auch noch Jakob, Ellas Nachbar, zu dem sie sich mehr und mehr hingezogen fühlt. Voller Neugierde bin ich nur so durch Seiten geflogen und habe dem Ende entgegengefiebert.
Für mich ein absoluter Gute-Laune-Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat. Ein Lesevergnügen der Extraklasse, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Ein neues Abenteuer mit Pfote

Kommissar Pfote (Band 8) - Jagd nach dem Feuerteufel
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„Jagd nach dem Feuerteufel“ ist nun bereits der 8. Band aus der lustigen Kinderkrimi-Reihe, in der Kommissar Pfote die Hauptrolle spielt. Diese unterhaltsamen Kinderkrimis aus der Feder von Katja Reider ...

„Jagd nach dem Feuerteufel“ ist nun bereits der 8. Band aus der lustigen Kinderkrimi-Reihe, in der Kommissar Pfote die Hauptrolle spielt. Diese unterhaltsamen Kinderkrimis aus der Feder von Katja Reider und den herrlichen Illustrationen von Dirk Hennig, sind zum Vorlesen und zum ersten Selberlesen für Kids ab 6 Jahren geeignet.
Der Inhalt: Feueralarm an der Schillerschule! Es brennt im Chemieraum! War es Brandstiftung? Polizeihund Pepper und seinem zweibeinigen Kollegen Paul fällt eine Gruppe von Schülern auf, die sich nervös verhalten. Sehr verdächtig! Peppers Spürsinn ist geweckt. Jetzt muss er zeigen, dass er einen Feuerteufel wittern kann. Er ist schließlich der beste Polizeihund überhaupt!
Nun haben wir ja schon einige Bücher gelesen, in denen wir mit Kommissar Pfote, der ja die Geschichten immer aus seiner Sicht erzählt – und da ist ja besonders klasse – auf Verbrecherjagd gehen. Zu dem Ermittlerteam gehören, das werden jedoch die meisten von euch schon wissen, Luli, ebenfalls Polizeihund in Ausbildung und Pfotes geheimer Schwarm. Dann sind da noch Paul von der Schutzpolizei (Pfotes Herrchen), Walter, der Hauptkommissar und Nasrin (auch Kommissarin). Zu guter Letzt sind da noch Tim, Polizeihauptmeister und Alex, ein guter Freund von Paul. Dieses Mal ist auch wieder Pfotes Spürnase gefragt und der Besuch bei der Feuerwehr war ja wirklich hochinteressant. Und als dann noch ein Feuer ausbricht, ist Pfote sofort wieder voll auf Ermittlertour. Wir sind nur so durch die Seiten geflogen und es wurde ja richtig spannend als Pfote plötzlich wieder diesen besonderen Geruch in seine Nase bekommt. Und sein Herrchen kann richtig stolz auf ihn sein.
Wir konnten das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen und an den herausragenden Illustrationen konnten wir uns nicht satt sehen. Durch sie wird die Geschichte lebendig.
Erwähnen muss ich noch, dass die große Schrift perfekt für Erstleser geeignet ist und außerdem kann man im Antolin noch Punkte sammeln. Sehr gerne vergeben wir für diesen unterhaltsamen und spannenden Kinderkrimi 5 Sterne und freuen uns schon auf das nächste Abenteuer von Pfote.

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Ein toller Wohlfühlroman

Die Zweisteins – Familie formt den Charakter
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In ihrem neuen Roman entführt uns die Spiegel Bestsellerautorin Regine Kölpin in einen kleinen verschlafenen Küstenort an der Nordsee und genau hierher will Juna Zweistein mit ihrer Familie ziehen. Doch ...

In ihrem neuen Roman entführt uns die Spiegel Bestsellerautorin Regine Kölpin in einen kleinen verschlafenen Küstenort an der Nordsee und genau hierher will Juna Zweistein mit ihrer Familie ziehen. Doch bis es soweit ist, gibt es einige Hürden und Turbulenzen zu bewältigen.
Der Inhalt: Juna Zweistein ist Feuer und Flamme, als sie das alte Hotel ihrer Tante erbt, das im beschaulichen Tulpenboom an der Nordsee gleich neben dem Leuchtturm steht. Leider ist ihre Familie nicht ganz so begeistert: Banker Matthis hängt an seinen Gewohnheiten, und für Teenager-Tochter Leonie ist es eine Zumutung, aus Wilhelmshaven aufs Dorf ziehen zu sollen. Lediglich der 13-jährige Friedrich mit seinem Faible für Geschichte kann Tulpenboom etwas abgewinnen. Doch auch die Tulpenboomer sind sehr dafür, dass alles haargenau so bleibt, wie es ist. Inklusive des ungenutzten, renovierungsbedürftigen Hotels. Aber Juna setzt sich durch, und so starten die Zweisteins in ein neues Leben voller stürmischer Momente, in dem sie wohl oder übel alle an einem Strang ziehen müssen.
Wieder mal ein wunderbarer Wohlfühlroman, der wie eine herzliche Umarmung ist. Durch die tollen Beschreibungen der Autorin habe ich wunderbare Bilder vor meinem inneren Auge. Und ich fühle mich in Tulpenboom sofort pudelwohl. Ich genieße diese Nordseeatmosphäre. Ich lerne eine etwas eigenwillige Familie kennen. Da ist Juna, eine äußerst liebenswerte Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ich spüre förmlich ihre Begeisterung als sie sich in dieses neue Projekt stürzt. Im Gegenteil zu ihrem Mann, der sich noch Unterstützung bei seiner Mutter holt, denn er will nicht in dieses verschlafene Dorf ziehen, ebenso ihre pubertierende Tochter Leonie. Nur ihr hochbegabter Sohn Friedrich, der mich ab und an zum Schmunzeln gebracht hat, ist begeistert.
Auch ist die Abneigung der Tulpenboomer förmlich zu spüren. Doch nach und nach ändert sich ihre Meinung und voller Neugierde bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Ich sehe förmlich, wie Mines marodes Hotel wieder zu neuem Leben erweckt wird. Und dann gibt es eine Überraschung für Juna, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Doch bis es soweit ist, liegt ein langer Weg mit zahlreichen Hindernissen vor ihr.
Ein absoluter Gute-Laune-Wohlfühlroman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Sehr gerne vergebe ich für dieses Lesevergnügen der Extraklasse 5 Sterne. Übrigens, das Cover gefällt mir auch sehr gut.

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