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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2023

Super gemütlich! Aber leider nicht zu 100% mein Fall

Ein Kännchen Glück
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Gegensätze ziehen sich an oder Gleich und Gleich gesellt sich gern? Beide Sprichworte, sowie die Komplikationen aus ihnen, treffen sehr gut auf das neue Buch von Lia Haycraft zu.

Tatsächlich hatte ich ...

Gegensätze ziehen sich an oder Gleich und Gleich gesellt sich gern? Beide Sprichworte, sowie die Komplikationen aus ihnen, treffen sehr gut auf das neue Buch von Lia Haycraft zu.

Tatsächlich hatte ich gerade zu Beginn meine Schwierigkeiten mit den beiden Protagonisten. Nele ist eine ziemliche Labertasche und plaudert ohne groß nach zu denken los, weshalb das ein oder andere Merkwürdige aus ihr heraus sprudelt. Ben hingegen ist sehr bedacht und reagiert daher auf die hibbelige Nele anders, als wie ich erwartet habe.

Auch mit einem Arbeitskollegen von Nele, Diego, bin ich nicht so ganz warm geworden. Zu Beginn war er ziemlich flirty unterwegs, sodass seine Absichten gegenüber Nele nicht ganz klar waren. Zum Ende hin, sind diese Absichten klarer, was jedoch ziemlich überraschend für mich war, da sein Charakter zum Ende hin, dem zu Anfang gar nicht mehr so stark entsprach.

Die Thematik mit der Glückskanne fand ich allerdings total niedlich. Auch die Wendung zum Ende hat mich sehr gefreut, da man auch selbst seine eigenen Wünsche erfüllen sollte, statt die der anderen Menschen. Genauso gut gefielen mit sehr die Sprüche zu Beginn eines Kapitels. Sie fügen sich perfekt in das Gesamtbild des Buches ein und geben immer einen kleinen Hinweis auf den Inhalt des nächsten Kapitels.

Das Buch ist in der 3. Person geschrieben, was ich persönlich einfach nicht so sehr mag. Jedoch konnte man es ziemlich schnell lesen, da der Schreibstil recht einfach gehalten ist. Die Kapitel sind meist Mittel lang bis kurz, sodass es mir leicht fiel, das Buch in einem schnellen Tempo durch zu lesen.

Fazit (Vosicht, Tropes)
Ein Kännchen Glück ist, meiner Meinung nach, ein gemütliches Buch für zwischendurch. Außerdem wird es jeder lieben, der auf die Tropes Slow Burn Romance und Strangers to Lovers mit einer etwas anderen Handlung steht.

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Veröffentlicht am 06.11.2023

Eine super schöne gemütliche Geschichte!

Meine Hoffnung im Mondschein
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Ich hab es geliebt. Ehrlicherweise habe ich noch nie bei einem Buch ein Tränchen verdrückt. Doch Vanessa Schöche ist es gelungen, dass meine Augen zum ersten Mal beim Lesen glasig wurden.

Der Bruder der ...

Ich hab es geliebt. Ehrlicherweise habe ich noch nie bei einem Buch ein Tränchen verdrückt. Doch Vanessa Schöche ist es gelungen, dass meine Augen zum ersten Mal beim Lesen glasig wurden.

Der Bruder der Protagonistin ist schwer erkrankt. Und obwohl dies nicht der hauptsächliche Handlungsstrang war, hat er sich doch wie ein roter Faden durch die Geschichte gezogen und mich völlig mitgenommen.

Auch die restliche Geschichte hat mir gut gefallen. Liebe auf den ersten Blick, eine lange Trennung voneinander und viele Missverständnisse machen es Anny und Josias nicht gerade leicht. Die Spannung ist also immer recht hoch.

Der Schreibstil ist einfach zu lesen. Man kommt gut hinein und schnell voran. Die Kapitellänge ist allerdings sehr variabel. Es sind mehrere etwas längere Kapitel dabei. Aber auch viele sehr kurze Kapitel. Die Geschichte ist aus zwei Sichten geschrieben, was ich sehr interessant fand. Gerade bei den Komplikationen, die die beiden haben, mochte ich es sehr, in beide Köpfe hinein schauen zu können.

Fazit
Für mich ist das Buch auf jeden Fall eine klare Empfehlung, weil mich die Geschichte sehr mitgenommen hat. Und wenn du vielleicht sagst, du hast auch noch nie bei einem Buch geweint, könnte dieses Buch das eine sein, welches es schafft.

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Veröffentlicht am 06.11.2023

Ein schönes Sommerbuch!

Sommervögel
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Ein total gemütliches Buch für zwischendurch mit dem man der realen Welt für ein Wochenende perfekt entfliehen kann.

Anfangs hatte ich tatsächlich meine Schwierigkeiten mit einem der vier Protagonisten. ...

Ein total gemütliches Buch für zwischendurch mit dem man der realen Welt für ein Wochenende perfekt entfliehen kann.

Anfangs hatte ich tatsächlich meine Schwierigkeiten mit einem der vier Protagonisten. Sanne ist der typische Klassenclown. Er versucht ständig, jeden auf die Schippe zu nehmen und witzelt viel herum. Doch im Verlauf der Geschichte hat man sogar ihn lieben gelernt. Ohne ihn wäre die Gruppe Jugendlicher vielleicht sogar etwas langweilig geworden. Er hat die Stimmung immer aufgeheitert und sogar mich als Leser so manches Mal zum Schmunzeln gebracht.

Außerdem hat er immer ein großes Geheimnis aus seinem echten Namen gemacht, da Sanne nur ein Spitzname ist. Enttäuscht hat mich, dass man seinen wahren Namen nicht mehr erfahren hat. Das Detail hätte ich mir gut am Ende vorstellen können, damit Fern und aber auch ich endlich Bescheid wüssten (ich bin sehr neugierig 😅).

Geliebt habe ich die kleinen Hinweise auf den Buchtitel. Sie haben sich wie ein roter Faden durch das Buch gezogen und wurden immer wieder aufgegriffen, sodass es zwischen Fern und Sanne fast schon zu einer Art Insider wurde. 🥹

Schade fand ich allerdings, dass es keinen klaren Spannungsbogen gab. Es wird die Entwicklung einer schönen Liebesgeschichte erzählt, aber ein großer Knall bleibt aus. Das heißt, das Buch ist vielmehr gemütlich und gut geeignet, um abzuschalten.

Ich kam vom Stil her sehr einfach in die Geschichte hinein. Der Beginn ging auch recht flott, doch dann wurden die Kapitel sehr sehr lang. Teilweise über 40 Seiten. Das entspricht leider nicht ganz meinem Geschmack, da ich da recht schnell demotiviert werde und kaum Lust auf das Weiterlesen bekomme. 🥺

Fazit
Ich würde das Buch auf jeden Fall jedem empfehlen, der eine recht kurze Geschichte für Zwischendurch sucht, die eher gemütlich und verträumt ist. Alles in Allem aber eine super süße Story!

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Veröffentlicht am 06.11.2023

Eine gute Mischung aus Romance und Thrill

Witches of Chicago
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Wie interagieren eigentlich Hexen in der realen Welt, wenn ihre Spezies bedroht wird, ohne dass es die Menschen mitbekommen?
Genau das erfährt man in Witches of Chicago.

Die Handlung selbst fand ich ...

Wie interagieren eigentlich Hexen in der realen Welt, wenn ihre Spezies bedroht wird, ohne dass es die Menschen mitbekommen?
Genau das erfährt man in Witches of Chicago.

Die Handlung selbst fand ich sehr interessant. Vereint wurden hier ein Hauch Romance, Fantasy und Crime. Eine, wie ich finde, sehr spannende Kombination.
Wo wir gerade beim Thema Spannung sind: Das war die Story übrigens auch.

Ich habe mit den Hexen total mitgefiebert, wann und wie sie endlich den Täter finden, der sie bedroht. Als sich dann herausgestellt hatte, wer es war, war ich fast schon etwas enttäuscht. Ich habe mir irgendwie etwas mehr erhofft. Im weiteren Verlauf wurden meine Hoffnungen dann allerdings doch noch erfüllt.

Allerdings hätte meiner Meinung nach die Verbindung der miteinander agierenden Wesen besser herausgestellt worden sein. Auch, wie es zu diesem Zusammentun kam, fiel völlig unter den Tisch. Genauso wie das Ende… Für mich lag die höchste Spannung nicht am Ende, sondern kurz davor, da das Ende ziemlich schnell und abrupt gekommen ist.

Der Schreibstil gefiel mir hingegen super gut. Es war sehr flüssig zu lesen. Ich kam total schnell voran. Die Mischung aus mittellangen und etwas längeren Kapiteln mochte ich ebenfalls.

Zwar soll Witches of Chicago nur ein Einzelband sein, jedoch könnte ich mir sehr gut vorstellen noch einen Spin-Off Band zu lesen, da sehr viele verschiedene Figuren vorgekommen sind, die ebenfalls noch spanende Handlungen zu lassen würden.

Fazit
Obwohl ich finde, dass ein paar kleine Stellen noch etwas detaillierter hätten sein können, würde ich das Buch trotzdem empfehlen, wenn man mal eine etwas ungewöhnlichere Mischung verschiedener Genres lesen möchte. Denn die Mischung war total spannend!

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Veröffentlicht am 06.11.2023

Für mich tatsächlich ein schwierig Buch

Tactical Temptations
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Ich glaube, ich war noch nie so hin und her gerissen, während ich ein Buch gelesen habe. 😩

Der Einstieg fiel mir wirklich nicht Leicht. Es gab so viel Neues für mich, womit ich nicht so richtig warm wurde ...

Ich glaube, ich war noch nie so hin und her gerissen, während ich ein Buch gelesen habe. 😩

Der Einstieg fiel mir wirklich nicht Leicht. Es gab so viel Neues für mich, womit ich nicht so richtig warm wurde und ich habe ziemlich lange zum lesen gebraucht. Das war mein erstes Down. Ich war die ganze Zeit über mit der Autorin im Austausch, die meine Motivation ehrlich gesagt hoch gehalten hat. Sie ist wirklich eine soooo liebe Person! Ganz großes Kompliment! 🫶🏽 Wer weiß, ob ich es sonst durchgezogen hätte.. Sorry 🥲

Dann ging es langsam Bergauf. Die Geschichte selbst machte immer mehr Sinn für mich in meinem Kopf, bis leider wieder irgendwann ein Knackpunkt kam, an dem ich nur noch Fragezeichen herumschwirren hatte.

Doch auch da, hatte mir die liebe Elva gesagt, dass alles noch zu einem Sinn kommen wird. Und das tat es tatsächlich! Dank des Endes, kann man endlich das meiste verstehen, womit man vorher leider etwas allein gelassen wurde. Und dieses Ende hatte es wirklich in Sich! Es konnte keine Langeweile aufkommen und meine Augen wurden tatsächlich glasig. 🥹

Ansonsten, bis auf dass ich anfangs meine Schwierigkeiten mit der Thematik hatte, konnte man sich schnell in den Schreibstil einfinden. Schließlich kam ich auch schneller mit dem Lesen voran. Das Buch ist außerdem ziemlich gemischt aus kurzen und mittel-langen Kapiteln. Die etwas kürzeren Kapitel haben mir dabei etwas besser gefallen. ☺️

Fazit
Noch nie hatte ich so viele Up‘s and Down‘s während eines Buches. Dennoch bin ich sehr dankbar, dass ich diese Erfahrung machen durfte und würde Tactical Tempations, daher denjenigen empfehlen, die selten aufgeben und ein starkes Durchhaltevermögen haben und auf ein Happy not so Happy End stehen.

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