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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2018

Einmal in die Hand genommen, nie wieder weggelegt!

Girl Unknown - Schwester? Tochter? Freundin? Feindin?
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover hat mich magisch angezogen und der Klappentext hat mich dann überzeugt.

Cover:
Der rote Titel auf dem ansonsten finsteren Cover wirkt bedrohlich. ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover hat mich magisch angezogen und der Klappentext hat mich dann überzeugt.

Cover:
Der rote Titel auf dem ansonsten finsteren Cover wirkt bedrohlich. Dadurch, dass die Frau in diesem roten Titel mit eingebunden ist, denkt man gleich, die Bedrohung geht von ihr aus. Das Häuschen ist hell und wirkt somit etwas unschuldig. Einfach ein tolles Cover und zum Thema passend.

Inhalt:
David ist Geschichtsdozent an einer Universität. Seine Ehe ist nicht ganz perfekt, aber es kommt langsam wieder zur Normalität. Eines Tages jedoch steht ein Mädchen vor seiner Tür, die behauptet, seine Tochter zu sein. Kann er ihr vertrauen? Wird sie seine Familie zerstören?

Handlung und Thematik:
Es ist gut dargestellt, wie eine einzelne Person die ganze Familiendynamik verändern kann. Das Ende war vorhersehbar, aber trotzdem mit Überraschungen. Durch die ständige Ungewissheit, was Zoë vorhat und was noch für schlimme Dinge passieren, musste man eigentlich immer weiterlesen.

Charaktere:
Davids Leben ist nicht perfekt, aber er ist sehr zufrieden. Dadurch, dass Zoë angibt, Lindas Tochter zu sein, ist er gleich Feuer und Flamme. Auch wenn er Zweifel hat, merken tut man sie nicht. Manchmal wirkt er ein bisschen naiv und handelt unlogisch, somit war er mir nicht ganz so sympathisch. Seine Frau Caroline hingegen war mir äußerst sympathisch. Zoë’s Verhalten gegenüber ihr ist super unfair und ihr Mann steht nicht hinter Caroline. Zoë ist das Mädchen mit den scheinbar 2 Gesichtern, sie war mir gleich unsympathisch.

Schreibstil:
Das Buch ist super spannend geschrieben, da man nur die Perspektiven der Familie kennt und nicht Zoë’s. Man fiebert ständig dem Ende entgegen, da einem die Charaktere teilweise schnell ans Herz wachsen. Auch die Nebencharaktere sind gut beschrieben und wirken viel mit. Der flüssige Schreibstil sorgt dafür, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Am Schluss wird’s fast ein bisschen zu viel, da musste ich dann genau lesen um nicht durcheinander zu kommen.

Persönliche Gesamtbewertung:
Buch mit vielen Ungerechtigkeiten, die einen so richtig mitreißen. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Kann das Buch empfehlen, da ich das Buch regelrecht gefressen habe und die Umsetzung der Handlung einfach klasse war.

Veröffentlicht am 18.08.2018

Spannendes Buch, das am Ende nochmal richtig Emotionen freisetzt!

Nicht ein Wort
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe dieses Buch auf einer Tauschseite entdeckt und fand den Klappentext sehr spannend.

Cover:
Das Cover wirkt düster und unheilvoll. Das abgebildete ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe dieses Buch auf einer Tauschseite entdeckt und fand den Klappentext sehr spannend.

Cover:
Das Cover wirkt düster und unheilvoll. Das abgebildete Haus sieht aus wie eine Farm am Waldrand und man vermutet schon, dass es sich um einen Thriller handelt.

Inhalt:
Scotts Leben ist im Reinen, er lebt es nach klaren Strukturen, z.B. geht er jeden Mittwochnachmittag mit seinen Kindern zum Schwimmen… Bis auf einmal eines Tages die Kinder entführt werden. Ab da beginnt Scott & Alisons Leben aus den Fugen zu geraten. Wie weit geht Scott, um seine Kinder zu retten?

Handlung und Thematik:
Die Spannung geht ziemlich auf den ersten Seiten des Buches los. Ab da rätselt man eigentlich ständig, wo die Kinder sind und wer sie entführt hat. Stellenweise wird alles etwas pharmazie- und wirtschaftslastig, aber das Buch ist dennoch leicht zu verstehen. Das Buch zeigt gut, dass sogar unparteiische Richter parteiisch sein können und wie groß Elternliebe ist.

Charaktere:
Scott ist ein liebevoller Vater, der um seine Kinder kämpft. Ich fand ihn gleich super sympathisch, da er immer versuchte einen kühlen Kopf zu bewahren. Seine Frau Alison war mir leider im Großteil des Buches unsympathisch, da sie sich manchmal komisch verhielt.

Schreibstil:
Das Buch ist super spannend geschrieben! Die Umgebungs- und Personenbeschreibungen fand ich super. Da das Buch fast ausschließlich aus Scotts Perspektive geschrieben ist, kann man gut seine Gedankengänge nachvollziehen. Die Einschübe mit den Entführern geben nochmal Einblicke in die Lage der kleinen Emma, helfen aber nicht wirklich bei der Auflösung. Die Charaktere wurden genau im richtigen Umfang beschrieben. Ich fands super, dass man eigentlich fast bist zum Schluss im Dunkeln tappte und ständig zweifelte, wer alles die Entführer sein können. Das Ende war zwar nicht ganz unvorhersehbar, aber wie es geschehen ist schon. Der Schluss hat mich so berührt, das ging mir dann noch einige Zeit nach.

Persönliche Gesamtbewertung:
Super spannend, viel Rätselraten und ein emotionsgeladenes Ende, was will man von einem Thriller mehr? Ich kann das Buch absolut empfehlen, weil ich auch die Charaktere großartig beschrieben fand. Das Ende haute nochmal so richtig rein, ich bin begeistert!

Veröffentlicht am 15.08.2018

Großartiges Buch, dessen Fortsetzung ich kaum erwarten kann!

Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover und der Klappentext haben mich gefesselt. Die Leseprobe fand ich großartig und ich wollte einfach wissen, wie es weiter geht.

Cover:
Das Cover finde ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover und der Klappentext haben mich gefesselt. Die Leseprobe fand ich großartig und ich wollte einfach wissen, wie es weiter geht.

Cover:
Das Cover finde ich großartig! Ich liebe die Farbe Lila, von daher ist es mir schon förmlich ins Auge gesprungen. Das mysteriös wirkende deutet auf ein Fantasy- und/oder Jugendbuch hin. Ich finde die beiden Personen toll, vor allem, dass sie unterschiedliche Augenfarben haben.

Inhalt:
Luke und seine Familie leben in einer Welt, in der es Menschen gibt die anders sind, die Ebenbürtigen mit Geschick. Jeder der kein Ebenbürtiger ist, muss 10 Jahre seines Lebens opfern und Sklavendienst verrichten. Eigentlich wollten Luke und seine Familie die Zeit gemeinsam auf dem Anwesen der Familie Jardine verbringen, doch leider kommt alles anders als geplant.

Handlung und Thematik:
Die Vorstellung, dass es Menschen gibt die eine Art Magie besitzen und andere unterdrücken ist nicht neu. Allerdings bekommt dies eine neue Ausprägung durch die 10 Jahre Sklavendienst und die schockierenden Begebenheiten in der Sklavenstadt Millmoor. Die Handlung des ganzen Buches ist sehr detailliert und mitreißend. Ab und an gab es Überraschungs- und Schock-Momente. Das Ende hat ein einen fiesen Cliffhanger der die Sehnsucht nach Band 2 deutlich erhöht.

Charaktere:
Luke war mir gleich von Beginn an sehr sympathisch. Er kämpfte sich durch die Ungerechtigkeiten der Stadt Millmoor und wuchs mit seinen Taten. Seine Schwestern Abi und Daisy fand ich auch super nett.
Meine Gefühle gegenüber der Jardine-Brüder waren immer zwiegespalten, einerseits fand ich sie nett, andererseits auch wieder nicht. Bin gespannt, ob sich das in Band 2 ändert.
Es gab noch viele Nebencharaktere, die super ausgearbeitet waren, die ich hier aber gar nicht alle aufzählen kann

Schreibstil:
Vic James Schreibstil fand ich leicht und schnell/gut zu lesen. Sie hat mich gut abgeholt und gestaltete das Buch durchgehend spannend. Einzig und allein am Ende passierte so viel, dass ich manche Stellen doppelt lesen musste, um alles mitzubekommen. Die Umgebungs- und Charakterbeschreibungen waren grandios!

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich liebe dieses Buch! Es enthält alles was ich mir zu Beginn beim Lesen des Klappentextes und der Leseprobe gewünscht habe. Der Cliffhanger ist echt fies und ich hoffe Band 2 kommt ganz schnell! Ich kann das Buch vor allem Jugendbuchfans empfehlen, aber auch Fantasy-Freunde dürften hier nicht zu kurz kommen. Von mir klare 5 Sterne!!!

Veröffentlicht am 15.08.2018

Konnte meine Erwartungen nicht ganz erfüllen...

Vier.Zwei.Eins.
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Hintergrund der Sonnenfinsternis spannend und der Klappentext klang sehr spannend.

Cover:
Das düstere Cover hat mich gleich auf den ersten Blick ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Hintergrund der Sonnenfinsternis spannend und der Klappentext klang sehr spannend.

Cover:
Das düstere Cover hat mich gleich auf den ersten Blick angezogen. Für mich war das Buch gleich klar ersichtlich als Thriller. Durch die einzelne Person zwischen den Bäumen vermutet man, dass es sich wohl um eine Flucht handelt oder darum, dass jemand alleine ist. Alles in allem finde ich das Cover großartig!

Inhalt:
Laura und Kit erleben 1999 die Sonnenfinsternis, kurz danach werden sie Zeuge einer Vergewaltigung, oder doch nicht? Ein Netz aus Lügen breitet sich aus, welches erhebliche Konsequenzen hat.

Handlung und Thematik:
Die Grundidee der Handlung fand ich gut. Allerdings war vor allem der erste Teil sehr langatmig und schleppend… Anfangs gings eigentlich sehr oft um Alkohol und Drogen. Die beiden Handlungsstränge der Vergangenheit und der Gegenwart sind super dargestellt, allerdings wirkte vor allem das Ende sehr konstruiert und unrealistisch. Die Sonnenfinsternis fand ich super dargestellt und die Sonnenfinsternis-Jäger sind ja tatsächlich real.

Charaktere:
Anfangs war mir Laura sympathisch. Sie ist eine hilfsbereite Person die gerne auch mal ihre Bedürfnisse nach hinten stellt. Dies hat sich allerdings mit der Zeit gelegt.
Kit handelte nicht immer logisch, da ich Charaktere nicht mag, die sich durch große Dummheit irgendwo rein manövrieren (mehrfach!) konnte ich Kit bereits am Anfang nicht leiden.
Beth war gut dargestellt, bei ihr war ich mir nie sicher was ich von ihr halten soll.

Schreibstil:
Das Buch war einfach geschrieben, allerdings vor allem am Anfang sehr langatmig und langweilig. Es wurde etwas besser, aber vom Hocker gehauen hat mich der Schreibstil nicht. Die Ich-Perspektiven-Wechsel fand ich gut und auch, dass man immer gleich wusste um wen es geht und zu welchem Zeitpunkt.

Persönliche Gesamtbewertung:
Leider konnte dieses Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Ich fand auf den ersten Seiten die Charaktere gut, später aber nicht mehr. Die Handlung wirkte viel zu konstruiert und die Spannung fehlte zu Beginn ganz. Da ich im Mittelteil aber miträtseln konnte, was jetzt nun wahr ist und was nicht, fand ich es dann nicht soo schlecht. Wer gerne rätselt, ist mit diesem Buch gut bedient. Für den ersten Teil würde aber auch die gekürzte Leseprobe ausreichen…

Veröffentlicht am 12.08.2018

Hat mich leider enttäuscht, war mir zu wenig Spannung...

Autonom
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich lese gerne Science-Fiction und der Klappentext hat mich sehr angesprochen.

Cover:
Das Cover wirkt sehr düster, aber dennoch geordnet und futuristisch. ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich lese gerne Science-Fiction und der Klappentext hat mich sehr angesprochen.

Cover:
Das Cover wirkt sehr düster, aber dennoch geordnet und futuristisch. Für mich entspricht es genau dem Typ eines SF-Buches.

Inhalt:
Jack ist eine Patentpiratin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, für arme Leute Medikamente und Drogen zu kopieren. Leider geriet sie dadurch ins Visier von Ermittlungen, als die neue Droge Zacuity dafür sorgte, dass Menschen süchtig nach Arbeit wurden und daran starben.

Handlung und Thematik:
In dieser Dystopie spielen Medikamente und Drogen sowie deren Patente eine große Rolle. Die Vorstellung, dass Pharma-Unternehmen einmal die Welt beherrschen, ist sehr beängstigend. Auch der Einfluss von Roboter ist gut dargestellt. Diese Punkte sind quasi die Haupthandlung, welche leider nicht wirklich bewegend ausgebaut wurde. Das Ende hat mich auch nicht gerade vom Hocker gehauen, ich hätte mir mehr Inhalt oder zumindest eine Moral oder ähnliches gewünscht.

Charaktere:
Judith Chen alias Jack ist absolut selbständig und stark. Ich finde es gut, dass sie sich für Menschen einsetzt, denen es schlechter geht, auch wenn sie dadurch alles aufs Spiel setzt. Sie war leider der einzige Charakter, den ich in diesem Buch leiden konnte. Ihr Weggefährte Dreinull war etwas seltsam, ich konnte ihn nie einschätzen.
Eliasz und Paladin handelten für mich nicht immer ganz schlüssig. Auch ihre Beziehung zueinander fand ich absolut verstörend und unpassend. Das ist nicht das, was ich in einem SF-Buch lesen möchte… Mir fehlte auch irgendwie die Charakter-Tiefe…

Schreibstil:
Der Einstieg ins Buch war nicht ganz leicht. Auch wenn ich mich in IT und Medizin auskenne, fand ich es sehr anstrengend, gleich mit so vielen Begrifflichkeiten bombardiert zu werden. Auch fehlte mir irgendwie der Einstieg ins Szenario. Einzig und allein die Dialoge zwischen den Bots, mit deren Protokollen fand ich cool. Die Story war größtenteils echt langatmig und hatte wenig Inhalt und Spannung.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich wurde leider von diesem Buch sehr enttäuscht. Das Thema und die Idee waren großartig, leider wurde das Potential nicht genutzt. Mir fehlte es auch an der Charakter-Tiefe und an einem leichteren Einstieg. Besonders die Beziehung zwischen Eliasz und Paladin fand ich verstörend und etwas too much. Leider kein Buch, das ich empfehlen kann.