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Veröffentlicht am 29.09.2018

Beeindruckende Geschichte über eine Familie in Persien

Als die Tage nach Zimt schmeckten
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Besonders das Cover zog mich magisch an. Außerdem konnte ich bislang mit Persien nichts anfangen und war interessiert daran, mehr über das Leben dort zu erfahren.

Cover:
Das ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Besonders das Cover zog mich magisch an. Außerdem konnte ich bislang mit Persien nichts anfangen und war interessiert daran, mehr über das Leben dort zu erfahren.

Cover:
Das Cover zeigt ein Mädchen, dass durch einen Torbogen rennt. Dahinter die Unendlichkeit der Wüste. Das Cover wirkt irgendwie wie ein Abenteuer, hat aber irgendwie etwas Bedrückendes, Einsames an sich. Ich finde es große Klasse!

Inhalt:
Zod lebt in Teheran, in dem Café, das schon seinen Eltern gehört hat. Seine Tochter Noor lebt in Amerika und schreibt ihm immer wieder Briefe. Aufgrund einer Affäre ihres Ehemanns hat sich Noor entschlossen, zusammen mit ihrer Tochter Lily eine Auszeit zu nehmen und zu ihrem Vater zu reisen.

Handlung und Thematik:
In diesem Buch bekommt man einen erschreckend realistischen Einblick in das Leben von Teheran und den dortigen Rechten von Frauen. Die gezeigten Situationen sind echt erschreckend und gar nicht so abwegig. Der Mittelteil des Buches zog sich ein wenig, aber der Anfang und das Ende waren super mitreißend und regten zum Nachdenken an.

Charaktere:
Noor ist eine beeindruckende Persönlichkeit, die leider Probleme hat sich durchzusetzen und für sich einzustehen. Trotzdem konnte ich sie gut leiden. Noch besser fand ich ihre Tochter Lily, die die typischen Verhaltensweisen eines Teenagers zeigte und mir gleich sympathisch war. Die Dynamik und der Umgang der beiden miteinander wurde sehr gut beschrieben.

Schreibstil:
Die bildlichen Beschreibungen der Autorin waren super. Bis auf einen Teil des Mittelteils war das Buch mitreißend geschrieben. Die enthaltenen farsischen und spanischen Begriffe bewirkten eine realistische Atmosphäre. Man konnte sich gut in die Situation in Teheran hineinversetzen. Manchmal hätte ich mir eine klarere Abgrenzung der verschiedenen Perspektiven gewünscht, man konnte der Story aber trotzdem gut folgen. Die Kapiteluntergliederung war super, die Kapitel waren nicht zu lang. Bei den einzelnen Teilen war zwischendrin immer wieder das Bild des Torbogens, der leider in der Story nicht direkt vorkam.

Persönliche Gesamtbewertung:
Bis auf eine Länge im Mittelteil bin ich begeistert von diesem Buch! Die Handlung war mitreißend und erschreckend zugleich. Wer hier mit einer romantischen Geschichte rechnet wird enttäuscht. Die Charaktere waren gut und die Beschreibungen haben verdeutlicht, wie es (vor allem) Frauen in der heutigen Zeit im Iran geht. Ich empfehle das Buch jedem, der gerne mal einen Einblick in den Iran haben möchte.

Veröffentlicht am 27.09.2018

Leider eine Enttäuschung für mich

Dreckiger Schnee
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Mir sagte das Cover zu und da hab ich mich spontan dafür entschieden.

Cover:
Das Cover wirkt düster und unheilvoll. Ich finde es auffällig, da es lediglich ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Mir sagte das Cover zu und da hab ich mich spontan dafür entschieden.

Cover:
Das Cover wirkt düster und unheilvoll. Ich finde es auffällig, da es lediglich ein weißes Kreuz drauf hat und ansonsten schwarz ist. Das weiße Kreuz fühlt sich übrigens interessant an, es ist als würde es aus Punkten bestehen. Ich habe erst später überrissen, dass es sich hierbei wohl um Lines handelt…

Inhalt:
Izzy, die Tochter des Politikers David Rossiter, ist von zuhause verschwunden. Nun wurde Aiden Waits damit beauftragt, undercover im Drogenmilieu zu ermitteln und sie zu finden. Dabei gerät er in immer größere Probleme.

Handlung und Thematik:
Die Gesamthandlung dreht sich um Drogen, Drogengeschäft und Drogentote. Die Handlung wird erst mit zunehmender Buchlänge klarer und etwas interessanter.

Charakter:
Leider konnte ich mit Aiden Waits wenig anfangen. Ich konnte weder Sympathie noch Mitgefühl für ihn entwickeln. Ich weiß leider nicht an was es lag… Ich fands gut, dass er kein typischer Ermittler war, sondern mehr der Underdog, aber ich mochte ihn trotzdem nicht.

Schreibstil:
Den Schreibstil von Joseph Knox fand ich verwirrend und oft unlogisch. An sich konnte man das Buch schnell lesen, um die Zusammenhänge zu kapieren reichte es aber manchmal nicht aus es nur einmal zu lesen. Gedankensprünge und Schlussfolgerungen waren mir oft zu unlogisch. Manche Stellen hatten für mich zu wenig Tiefgang. Ich fand die Story am Ende der Leseprobe interessant, danach kam aber ein langes Stück das ich super langatmig und schrecklich langweilig fand. Ich hatte sogar schon überlegt das Buch abzubrechen. Weiter hinten wurde es wieder interessanter, aber leider konnte es den schlechten Anfang nicht mehr gut machen.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich bin alles in allem enttäuscht von dem Buch... Ich fand es oft nicht tiefgründig genug und mir fehlte oft die Logik zu den Schlussfolgerungen und Gedanken. Ich fand Aiden auch wenig persönlich und ich konnte mich so gut wie gar nicht in ihn hineinversetzen... Das Ende war kurz überraschend, konnte aber den Gesamteindruck des Buches nicht verbessern.

Veröffentlicht am 27.09.2018

Spannender englischer Krimi, obwohl der Mörder schon früh bekannt ist

Das Geheimnis der Grays
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand die Leseprobe sehr interessant. Auch die Autorin machte mich neugierig, da sie im selben Club wie Agatha Christie war.

Cover:
Das Cover gefiel mir ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand die Leseprobe sehr interessant. Auch die Autorin machte mich neugierig, da sie im selben Club wie Agatha Christie war.

Cover:
Das Cover gefiel mir bei diesem Buch eher nicht und ich hätte auch nicht daraufhin gedacht, dass es sich um einen Krimi handelt... Das Comichafte finde ich nicht so toll... Den Einband an sich (Textil) finde ich aber super cool. Auch das eingearbeitete Lesebändchen ist super und sehr praktisch.

Inhalt:
Jedes Jahr an Weihnachten lädt der geizige Adrian Gray seine gesamte Familie mit Anhang ein. Fast jeder der einzelnen Mitglieder ist auf sein Geld aus und jeder hat Gründe ihn zu hassen. Als er schließlich am ersten Weihnachtsfeiertag 1931 tot in der Bibliothek aufgefunden wird, geht die Suche nach dem Mörder los.

Handlung und Thematik:
Auch wenn der Mörder schön früh bekannt ist, ist die Story doch spannend, da man die Gedanken und Handlungen gut nachvollziehen kann. Die Autorin hat gut dargestellt, welche psychischen Abgründe sich in so einer Familie auftun können.

Charaktere:
Die gesamte Familie ist etwas grenzwertig, aber super gut dargestellt. Jedes Mitglied hat eine eigene Persönlichkeit und diese ist gut herausgearbeitet. Die Denkweisen des Mörders sind realistisch und erschreckend.

Schreibstil:
Man merkt sehr deutlich, dass das Buch schon einige Jährchen auf dem Buckel hat, aber das liebe ich! Ich Wortwahl und die Ausdrucksweise der Autorin finde ich grandios! Das Buch lässt sich einfach und schnell lesen. Die Gedanken, Gefühle und Erinnerungen werden super beschrieben. Auch die Gegenstands- und Umgebungsbeschreibungen fand ich super. Die Geschichte wird zum Teil aus der Sicht des Mörders und zum Teil aus der Sicht der anderen Familienmitglieder geschrieben. Das Buch enthält alles, was ich mir von einem Krimi wünsche.

Persönliche Gesamtbewertung:
Anfangs war ich skeptisch, da man schon sehr früh erfährt, wer der Mörder ist. Allerdings tat dies der Spannung keinen Abbruch, da das Aufdecken und das Vertuschen der Tat genauso spannend waren. Ich bin sehr beeindruckt vom Schreibstil und fühlte mich, als ob ich eine Zeitreise gemacht hätte. Ich kann Krimifreunden dieses Buch sehr empfehlen!

Veröffentlicht am 27.09.2018

Spannende Entdeckungsreise mit Einhörnern, Yetis und Feen

Der Polarbären-Entdeckerclub 1 – Reise ins Eisland
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe das Buch zufällig entdeckt und fand das Cover beeindruckend

Cover:
Das Cover ist sehr fabelwesen- und tierreich. Durch das Türkis ist es sehr auffällig. ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe das Buch zufällig entdeckt und fand das Cover beeindruckend

Cover:
Das Cover ist sehr fabelwesen- und tierreich. Durch das Türkis ist es sehr auffällig. Mir gefällt gut, dass auch ein Einhorn erkennbar ist.

Inhalt:
Stella, Ethan, Beanie und Shay sind Jugendentdecker. Sie schließen sich einer Polarexpedition an, doch leider werden sie gleich zu Beginn von den Erwachsenengruppen getrennt. Die vier können sich nicht ausstehen, doch die ganzen lauernden Gefahren sorgen dafür, dass sie trotzdem miteinander auskommen müssen.

Handlung und Thematik:
Die Autorin zeigt schön, dass es sich lohnt fremde Orte zu entdecken und wie wichtig Freundschaft ist. Das Ganze wird umrundet mit einer Menge Fabelwesen und Fantasie! Kurzzeitig wurde es zwar mal etwas langatmig (ca. S. 100-150), aber dann gings wieder.

Charaktere:
Stella ist ein taffes, selbstsicheres Mädchen. Sie kämpft für das was sie will und unterstützt ihre Freunde. Ich finde sie großartig, sie war mir gleich sympathisch. Beanie und Shay sind nette Jungs, die sehr hilfsbereit sind. Auch sie fand ich von Anfang an toll. Ethan musste etwas um meine Anerkennung kämpfen, aber auch er ist sehr gut geraten und passt perfekt in die Gruppe.

Schreibstil:
Die Autorin hat einen sehr bildlichen Schreibstil. Ihre Beschreibungen sind einzigartig! Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Die Ausarbeitung der tierischen Nebencharaktere fand ich gelungen. Kurze Kapitel sorgen dafür, dass man mehr liest als man sich ursprünglich vorgenommen hat. Die Bildchen am Kapitelanfang fand ich nett.

Persönliche Gesamtbewertung:
Tolles Buch für Fabelwesen-Freunde! Die Expeditionsclubs fand ich eine tolle Idee und die Story war gut. Die Charaktere waren passend und der bildliche Schreibstil der Autorin perfekt für Kinder!

Veröffentlicht am 22.09.2018

Atemberaubendes Buch mit viel Gefühl!

Heute schon für morgen träumen
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand die Leseprobe und das Cover einfach großartig! Der Klappentext allein lud ja schon zum Träumen ein!

Cover:
Das Cover wirkt sehr verspielt und ist ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand die Leseprobe und das Cover einfach großartig! Der Klappentext allein lud ja schon zum Träumen ein!

Cover:
Das Cover wirkt sehr verspielt und ist durch den Gelb-Blau-Farbwahl sehr auffällig. Es passt sehr gut zu den anderen Büchern von Lori Nelson Spielman. Da ich ein Tierliebhaber bin, gefällt mir das Cover natürlich noch besser, da die abgebildeten Vögel echt süß sind.

Inhalt:
Emilia ist relativ zufrieden mit ihrem Leben: Sie arbeitet im Laden ihrer Großmutter, wohnt im Familienhaus in New York und sie ist glücklich ohne Mann. Eines Tages wird sie von ihrer Großtante Poppy gebeten, mit ihr nach Italien zu fliegen, da diese verspricht, den Familienfluch, nämlich dass alle zweitgeborenen Frauen der Familie unverheiratet bleiben, zu brechen. Em lässt sich auf dieses Abenteuer ein, ist das ein Fehler?

Handlung und Thematik:
Ein großartiges Buch über das Träumen und Träume verwirklichen! Lori Nelson Spielman ist es gelungen darzustellen, dass es sich lohnt, Risiken einzugehen und etwas zu wagen. Die Handlung riss mich ab der ersten Seite total mit, da die Italien-Atmosphäre sogar in New York spürbar war! Das Ende regte (positiv) zum Nachdenken an.

Charaktere:
Em gewann in diesem Buch sehr an Stärke. Ihr Hang zur Unauffälligkeit und ihre Ruhe machten sie gleich zu Beginn sehr sympathisch. Lucy konnte ich anfangs gar nicht leiden, man gewöhnt sich jedoch an sie.
Meine absolute Heldin in diesem Buch: Poppy! Warum? Lest es selber nach!

Schreibstil:
Lori Nelson Spielmans Schreibstil ist mitreißend, fesselnd, emotional und absolut überzeugend! Ich konnte das Buch so gut wie nicht weglegen. Das Buch lies sich durch den einfachen Schreibstil schnell lesen. Die enthaltenen italienischen Begriffe erzeugten eine geniale Italien-Atomsphäre. Die Autorin beschrieb die Gegenden wirklich wundervoll, sodass man das Gefühl hatte, mittendrin zu sein. Ich liebe ihren Schreibstil!

Persönliche Gesamtbewertung:
Absolutes Pflichtbuch! Der Schreibstil ist genial, die bildlichen Beschreibungen großartig, die Charaktere vielseitig und durchdacht aufgebaut und vor allem die Handlung mitreißend!