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Veröffentlicht am 20.02.2023

Schöpfung durch Klonen - ein Teenager auf der Suche nach der Vergangenheit

Perfect Copy
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Wolfgang, 15 Jahre, soll nach dem Willen seines dominanten Vaters ein Star-Cellist werden. Der Wissenschaftler unterschätzt allerdings die pubertären Stimmungen seines Sohnes. Der hat längst erkannt dass ...

Wolfgang, 15 Jahre, soll nach dem Willen seines dominanten Vaters ein Star-Cellist werden. Der Wissenschaftler unterschätzt allerdings die pubertären Stimmungen seines Sohnes. Der hat längst erkannt dass ihm entscheidendes an Talent fehlt und er fühlt sich viel mehr zu einer Schulfreundin hingezogen.

Gleichzeitig erklärt ein ehemaliger Kollege seines Vaters am ersten erfolgreichen Klonen eines Menschen teilgenommen zu haben. Die Presse stürzt sich auf Wolfgang der im richtigen Alter ist.

Es entstehen viele Unsicherheiten und Wolfgang macht sich gemeinsam mit Svenja auf die Suche nach seiner immer unklareren Vergangenheit.

Es handelt sich hier um ein Jugendbuch das aber auch für Erwachsene durchaus unterhaltsam ist. Ich bin im Urlaub eher zufällig an das Buch geraten und da ich einige Bücher von Eschbach sehr gerne gelesen hatte dachte ich warum nicht? Also wirklich nett für zwischendurch oder wenn es die Kinder gelesen auf dem Tisch liegen lassen :)

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Veröffentlicht am 20.02.2023

Bergische Krimis - Rotts sechster Fall

Bei Interview Mord
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Der sechste Fall für den Wuppertaler Privatdetektiv Remigius Rott und auch leider einer der schwächeren. Der Schreibstil ist wie immer flott und gut verständlich, man ist direkt drin.
Positiv werte ich ...

Der sechste Fall für den Wuppertaler Privatdetektiv Remigius Rott und auch leider einer der schwächeren. Der Schreibstil ist wie immer flott und gut verständlich, man ist direkt drin.
Positiv werte ich die vielen nachprüfbaren Bezüge zum Bergischen und auch das liebevolle Einflechten von Personen und Geschehnissen der vorhergehenden Bände. Trotzdem kann jeder Fall als in sich abgeschlossen betrachtet werden und ist einzeln lesbar (man hat definitiv mehr davon sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen). Die Hauptcharaktere sind vertraut, genau wie ihr Verhalten.
Da wäre ich dann schon beim Negativen. Rott befindet sich immer in derselben Situation, keiner der vorherigen Fälle hat irgendeine Verbesserung seiner desolaten finanziellen Situation ausgelöst. Ich meine, da ist noch Potenzial was nicht zu Lasten des zu lösenden Falles gehen muss. Am Anfang fand ich die dezenten Hinweise auf den Schriftsteller (Oliver Buslau himself) ja noch witzig, später war dieser running-gag dann irgendwie nur noch nervig weil einfach zu sehr strapaziert.
Die ganze Geschichte war nett, nicht komplett vorhersehbar aber an vielen Stellen doch schon arg konstruiert. Es ist trotz allem schnelles Lesefutter für zwischendurch, gute anspruchslose Ferienlektüre

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Veröffentlicht am 17.02.2023

Guter Anfang, doch dann unrealistisch und schwächelnd

Jette Berger und der Schwebebahn-Mörder
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Anne Weller, Mönchengladbacher Oberkommissarin, ermittelt in Wuppertal. In der bekannten Schwebebahn wurden zuerst ein Mitarbeiter des Bauamtes und später ein bekannter Architekt auf dieselbe Weise ermordet.

Ziemlich ...

Anne Weller, Mönchengladbacher Oberkommissarin, ermittelt in Wuppertal. In der bekannten Schwebebahn wurden zuerst ein Mitarbeiter des Bauamtes und später ein bekannter Architekt auf dieselbe Weise ermordet.

Ziemlich schnell interessiert sie sich allerdings mehr für die Grübchen des sexy Wuppertaler Kollegen. Selbst bekommt sie ermittlungstechnisch nichts auf die Reihe. Daher holt sie sich immer wieder Tipps von Jette Berger, einer Rentnerin die sich als eine Art Miss Marple betätigt.

Da ich den Vorgänger-Band nicht kenne (dabei wird es bestimmt auch bleiben) ist mir absolut unklar in welchem Verhältnis Jette und Anne zueinander stehen. Weiterhin unklar ist warum die Privatperson Jette in diesem Ausmaß ermitteln darf und zum Schluss sogar alle Verdächtigen zur großen Aufklärung in ihr Haus einladen darf.

Schade, die Geschichte begann eigentlich recht unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 17.02.2023

Langatmig, verworren und wenig Spannung

Der Fluch vom Valle della Luna
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Die Genueser Großfamilie Pisu stammt ursprünglich aus Sardinien. Dort scheint auch der Ursprung des Familienfluches zu liegen, denn in der letzten Zeit sterben die Pisus unter zum Teil merkwürdigen Umständen. ...

Die Genueser Großfamilie Pisu stammt ursprünglich aus Sardinien. Dort scheint auch der Ursprung des Familienfluches zu liegen, denn in der letzten Zeit sterben die Pisus unter zum Teil merkwürdigen Umständen. Einige der Todesfälle sehen wie Unfälle aus, doch die weitläufige Verwandte, Sandra, ist mit Komissarin Nelly Rosso befreundet und bittet sie um Hilfe.

Nun hat sie das Pech nicht nur ein chaotisches (sehr ausführlich beschriebenes) Privatleben zu haben sondern sie darf sich mit dieser Angelegenheit herumschlagen. Im Kollegenkreis hält man die ersten Todesfälle noch für Unfälle.

Nelly steht zwischen zwei Männern und verzettelt sich total, da einer ihr Vorgesetzter ist und sie diese Affäre natürlich geheim halten. Ihr Privatleben wird sehr detailliert geschildert, dies und die langatmigen familiären Verbindungen innerhalb der Familie Pisu tragen leider gar nicht zu einem konstanten Spannungsbogen bei.

Das Lokalkolorit kommt nicht zu kurz, Genua und ganz besonders Sardinien werden anschaulich beschrieben. Die Spannung hält sich dafür umso mehr in Grenzen und das Ende ist bis auf Details schon länger vorher klar.

Die Geschichte brauchte recht lange bis sie endlich in Fahrt kam und ich hätte beinahe aufgegeben, habe das Buch aber für eine Challenge gelesen und mich daher durchgebissen. Überzeugt hat es mich nicht, die beiden vorherigen Bände und den noch folgenden werde ich bestimmt nicht lesen.

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Veröffentlicht am 17.02.2023

Schade, wenig Spannung und oft unglaubwürdig

Blaues Blut
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Der vierte Band der Eva-Sturm-Reihe konnte mich leider nicht überzeugen. Insgesamt war die Handlung nicht wirklich spannend, vieles unrealistisch. Etwas Inselstimmung kam nicht wirklich auf und leider, ...

Der vierte Band der Eva-Sturm-Reihe konnte mich leider nicht überzeugen. Insgesamt war die Handlung nicht wirklich spannend, vieles unrealistisch. Etwas Inselstimmung kam nicht wirklich auf und leider, die Handlung hätte überall in Norddeutschland spielen können (dabei liebe ich gerade Ostfrieslandkrimis sehr).


Alle Figuren blieben seltsam farblos, eine Identifikation fand nirgends statt. Die private Entwicklung zwischen Eva und Jürgen ging ein wenig voran aber das war es auch schon. Meiner Meinung nach blieb Eva oft sehr unprofessionell. Die Lebensgeschichte des Täters noch so hintendran zu schieben hat mir ebenfalls nicht gefallen.

Noch dazu war die Handlung oft verwirrend, leider nicht in dem Sinne Spannung aufzubauen sondern wirklich nur irritierend.

Schade. Zwei Punkte für den flüssigen Schreibstil, Norddeutschland und die Hoffnung dass die anderen Bücher wieder besser werden.

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