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Veröffentlicht am 22.02.2020

Liebevoll illustriert, klug und witzig gereimt

Wer besser spinnt, gewinnt
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Das Bilderbuch "Wer besser spinnt, gewinnt" aus dem Knesebeck Verlag enthält Texte in Reimform von Iris Schürmann-Mock, für die bezaubernden Bilder sorgte Illustratorin Mareike Engelke.


Von über 16 unterschiedlichen ...

Das Bilderbuch "Wer besser spinnt, gewinnt" aus dem Knesebeck Verlag enthält Texte in Reimform von Iris Schürmann-Mock, für die bezaubernden Bilder sorgte Illustratorin Mareike Engelke.


Von über 16 unterschiedlichen Rekorden im Tierreich erfährt man in diesem Kinderbuch. Die größten Stinker, das Tier mit dem kleinsten Nest oder die schwerste Zunge der Welt werden hier vorgestellt.

Wisst ihr, welches Tier den Kopf voller Augen hat oder wer die meisten Beine im Tierreich? Hier geht es um rekordverdächtige Tiere, die man unbedingt kennenlernen sollte.



Dieses Buch ist liebevoll illustriert und enthält klug Gereimtes von einzigartigen Tierrekorden. Doch der besondere Pfiff sind die wunderbaren Reime.

Reime, die nicht nur wissenwert sind, sondern auch noch lustig klingen, sind für Kinder mal eine herausragende und besondere Variante im Bilderbucheinerlei. Iris Schürmann-Mock hat ein Händchen für diese Reime und es macht einfach Spaß, dieses Buch gemeinsam mit Kindern zu lesen.

Nicht nur die Texte sind eine wahre Freude, Illustratorin Mareike Engelke erweckt mit ihren etwas abstrakten, aber sehr erkennbaren Tierabbildungen die einzelnen Tieren regelrecht zum Leben.

Vorgestellt werden u. a. Kängurus, Mauersegler, Stinktier, Giraffe, Kolibri, Wal und Pfau.



Das Buch wird durch die besondere Mischung aus bunten Bildern und tollen Reimen zu einem wunderbaren Lese- und Vorlesespaß für Klein und Groß. Ich bin mir sicher, dass Kinder es nach einigem Vorlesen sofort mitsprechen können, denn die Reime sind einfach toll.

Jedes Gedicht bringt auf charmante Weise den wesentlichen Charakter des Tieres zum Ausdruck.


Ein wunderschönes Vorleseerlebnis für Eltern und Kinder, das nebenbei Wissen über Tiere vermittelt. Die Bilder sind sehr lebendig und die witzigen Reime möchte man immer wieder hören. Ein Buch, dass zum Lieblingsbuch ihrer Kinder werden könnte.


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Veröffentlicht am 21.02.2020

Allerlei rund ums Ei

Eier
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Das Sachbuch "Eier: Eine runde Sache. Kurioses von Kolibri bis Kolumbus" von Eliza Piotrowska wurde illustriert von Asia Gwis. Das wissenswerte Buch erscheint im Knesebeck Verlag und richtet sich an die ...

Das Sachbuch "Eier: Eine runde Sache. Kurioses von Kolibri bis Kolumbus" von Eliza Piotrowska wurde illustriert von Asia Gwis. Das wissenswerte Buch erscheint im Knesebeck Verlag und richtet sich an die Altersklasse ab 8 Jahren.

Eier sind der Beginn neuen Lebens und somit vieler Lebewesen, aus ihnen schlüpfen unterschiedliche Tiere wie Vögel, Fische oder Reptilien. Es gibt essbare und nicht essbare Eier, Eier mit unterschiedlichen Farben und Formen. Zu Ostern feiern wie mit Eiern, weil sie den Anfang neuen Lebens bedeuten.


Schon die alten Römern glaubten, dass alles mit dem Ei anfängt: Die Erde schlüpfte aus einem Ei und der Himmel entstand aus der Eierschale. Auch andere Völker hatten diese Vermutung.

Die Frage danach, was zuerst da war, Ei oder Huhn, beschäftigt die Menschen bis heute.

Warum haben Tiereier verschiedene Farben und Formen und welches ist das größte und welches das kleinste Ei? Können Säugetiere Eier legen? Welche Eier sind die wertvollsten Eier der Welt? Was haben Eier in der Kunst zu suchen und warum sind sie für manche Künstler so wichtig?

Diese und andere Fragen beantwortet Eliza Piotrowska mit realem und auch skurrilem Faktenwissen. Sie weckt damit das Interesse für Eier und liefert lehrreiche Fakten und besonderen Kuriositäten, die durch originelle Bilder toll ins Auge stechen. Die bildhafte Darstellung ist ein bunter Mix aus verschiedenen Schriftformen und -größen, collageähnlichen Bildschnipseln und ausdrucksvollen Illustrationen.

Diese Sachbuch besticht durch die originelle Darstellung der Bilder und Texte und kurioses Wissen. Es hat ein riesiges Format und ist so bunt aufgemacht, das man auf jeder Seite wieder etwas entdecken kann. Hier mischt sie Kurioses mit überraschenden Fakten und Kinder lernen spielend dazu.

Dieses Buch liest sich originell, ideenreich und witzig und man ist immer wieder erstaunt, was alles mit Eiern zu tun hat. Besonders der Vergleich der Eier von Vögeln, Fischen, Reptilien, Dinosauriern, Insekten und einigen Säugetiere zeigt die ganze Bandbreite und lässt Kinder staunen.

Ein paar Rezepte mit Eiern runden das Buch ab und machen Lust, sie nachzukochen.


Eine lustige Sammlung überraschender Fakten und wissenswerter Vergleiche über Eier.

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Veröffentlicht am 21.02.2020

Erstaunliche Geheimnisse aus dem Tierreich über den Sinn der Tarnung

Fabelhaft getarnt
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Frédéric Clément stellt in dem Sachbuch "Fabelhaft getarnt" verschiedene Tarnungen aus der Pflanzen- und Tierwelt vor. Das Buch erscheint im Knesebeck Verlag und eignet sich für Kinder ab sechs Jahren. ...

Frédéric Clément stellt in dem Sachbuch "Fabelhaft getarnt" verschiedene Tarnungen aus der Pflanzen- und Tierwelt vor. Das Buch erscheint im Knesebeck Verlag und eignet sich für Kinder ab sechs Jahren.

Der Künstler Frédéric Clément hat bereits zahlreiche Bilderbücher veröffentlicht und dafür u. a. den Preis der Biennale in Bratislava bekommen.

Im Tierreich entscheidet die Tarnung über fressen oder gefressen werden. Einigen Tieren ist es gelungen, sich ihrer Umgebung perfekt getarnt anzupassen und damit auch ihr Überleben zu sichern.

Tiere wie die Stabschrecken und Seezungen verschmelzen optisch mit ihrem Lebensraum und man kann sie kaum entdecken. Findet ihr die Tiere auf den Bildern?

Gute Tarnung ist der beste Schutz mancher Tiere und macht Beutefang manchmal auch erst möglich. Tiere, die sich in ihrer Umgebung tarnen, wollen sich schützen oder unsichtbar ihre Beute aufspüren.

Manche Tiere sind darin wahre Meister, in diesem Buch werden sieben verschiedene Beispiele vorgestellt, mal mit Tarnung und mal sichtbar. So verschmilzt die Schnee-Eule im winterlichen Weiß fast unsichtbar mit ihrer Umgebung. Die Seeteufel hat eine grau-braune gefleckte Färbung wie der sandige Meeresboden. Und Kraken, Gespenstschrecken und der Urutau-Tagschläfer haben ebenfalls besondere Tarnmethoden, die es ihnen ermöglicht, fast unsichtbar zu werden. Sie imitieren mit ihrem Aussehen ihre Umgebung und sehen aus wie wogendes Wasser oder wie ein Stück Holz, je nachdem wo sie leben.

In diesem Sachbuch für kleine Naturfreunde stellt Frédéric Clément mit wunderschönen Illustrationen und wissenwerten Texten verschiedene Lebewesen vor, die man als Meister der Tarnung bezeichnen kann. Manche waren mir unbekannt, wie das Blattschwanzgecko.

Die Bilder kann man als Erkennungspiel mit Kindern nutzen. Guck mal, ob du was erkennst? Gut getarnt, ist halb gewonnen.

Durch die Gegenüberstellung des jeweiligen Tieres einmal in getarnter Sichtweise und einmal enttarnt, können Kinder entdecken, wie die Tiere sich ihrer Umgebung anpassen. Die Texte über die Tiere sind lehrreich und doch kindgerecht und zeigen Lebensgewohnheiten und Besonderheiten dieser Spezies.

Das Vorwort erklärt Zephyrine Cachette, die als Windhauch durch das Buch führt und die Tiere vorstellt und mit Sternen bewertet. Das ist mir allerdings zu vage und da sie nicht sichtbar ist, werden Kinder ebenfalls verunsichert sein.

Dafür überzeugen die wunderschön anzusehenden Bilder und Kinder werden Tiere entdecken, die sie vorher vielleicht noch nicht kannten.


Mit diesem grandios illustrierten Natursachbuch können Kinder Tarnverhalten und Anpassung von Tieren sehen und verstehen. Es ist ein schönes Bilderbuch und interessantes Sachbuch über Tarnverhalten und weckt damit Interesse für die Natur.

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Veröffentlicht am 19.02.2020

Interessanter und spannender Einblick in die Lebensgeschichte Albert Einsteins

Der Sommer, in dem Einstein verschwand
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Im Sommer 1923 reist Albert Einstein ins schwedische Göteborg. Das 300-jährige Gründungsjubiläum wird mit einer großen Ausstellung gefeiert, auf der Albert Einstein seine Nobelpreisrede halten soll. Vor ...

Im Sommer 1923 reist Albert Einstein ins schwedische Göteborg. Das 300-jährige Gründungsjubiläum wird mit einer großen Ausstellung gefeiert, auf der Albert Einstein seine Nobelpreisrede halten soll. Vor der Reise erhält Einstein Morddrohungen aus rechten Kreisen. Auch Paul Weyland, ein erbitterter Gegner Einsteins, ist zu Gast in Göteborg. Die junge Volontärin Ellen soll über die Ausstellung berichten, zufällig macht sie eine Entdeckung, die sie mit dem jungen Kriminalkommissar Nils näher untersucht. Wird Einstein seine Rede halten können?


Dieser Roman führt in die Zeit der Goldenen Zwanziger, der allgemeine Optimismus und die Zukunftsgedanken dieser Zeit werden im Buch erkennbar. In diesen realen Zeitrahmen setzt die Autorin ihre fiktiv angehauchte Geschichte um Albert Einsteins Rede in Göteborg.

Er ist bereits ein berühmter Wissenschaftler, seine Nobelpreisrede des Vorjahres steht allerding noch aus. Trotz des Erfolgs steht es um seine Finanzen und sein Privatleben gleichermaßen problematisch. Als Jude wird er aus rechten Kreisen angefeindet, seine Relativitätstheorie wird auf der ganzen Welt hochgelobt, ist aber auch umstritten. Er kommt verspätet in Göteborg an, im Roman wird auf ihn ein Mordanschlag verübt.


Marie Hermanson erzählt ihre Handlung aus vier Erzählperspektiven, das ist anfangs etwas verwirrend, doch man kann sich allmählich ein Bild von diesen Personen machen.

Die erste Erzählerstimme ist die von Otto, der als Waisenjunge mit 12 Jahren auf der Ausstellung die Eselin Bella betreute und dabei auch die Bekanntschaft mit Albert Einstein gemacht hatte. Aus heutiger Zeit erinnert sich Otto im hohen Alter an manches Erlebte. Vieles hat er aber auch vergessen, daher konnte ich seine Kapitel immer nicht vollkommen für bare Münze nehmen.

Zweiter Erzähler ist Albert Einstein, er sinniert während der Reise nach Göteborg über seine Frauenbeziehungen, Kinder und das Leben an sich und er diskutiert mit anderen Wissenschaftlern. Er fühlt sich verfolgt, wird von Bekannten aufgenommen und hält seine berühmte Rede.

Die junge Journalistin Ellen stammt aus guten Hause, sie möchte unabhängig sein, ihr eigenes Geld verdienen und schreibt für die Ausstellungszeitung. Belästigung am Arbeitsplatz hatte damals noch einen anderen Stellenwert als heute, Ellen macht da ihre eigene Erfahrung und zeigt, wie man damals damit umging.

Der vierte Erzähler ist der überaus engagierte Kriminalkommissar Nils, der Ellens Bekanntschaft macht und den Mordanschlag auf Einstein verhindern will. Welche Polizeiarbeit er leistet und wie er dank Ellens Hinweisen Nachforschungen ausführt, ist sehr spannend und kommt einem Krimi schon sehr nahe.

Ganz allmählich entwickelt sich diese Geschichte und die unterschiedlichen Handlungsfäden laufen auf besondere Weise wieder zusammen. Ich habe die geschickten Perspektivwechsel und die abwechslungsreichen Szenen sehr genossen, der klare Erzählstil Marie Hermansons fängt den Zeitgeist wunderbar ein und zeigt das neue, sich emanzipierende Frauenbild, die neuen Errungenschaften der Technik und lässt Einstein als charismatischen gutherzigen Mann erscheinen. Ob er das wirklich war, kann ich nicht beurteilen. In diesem Buch kommt er jedenfalls gut weg.

Das Buch behält trotz angesprochener Mordversuche, Rachegelüste und Probleme seinen leichten und unterhaltsamen Ton, was mir persönlich sehr gut gefällt.



Die historischen Rahmenbedingungen und die krimiähnliche Handlung sorgen für eine unterhaltsame und fesselnde Geschichte, der man sich nicht entziehen kann. Gleichzeitig lernt man auch etwas über Albert Einsteins Leben und die Relativitätstheorie. Ein Buch, das ich gerne empfehle.

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Veröffentlicht am 17.02.2020

Liebe braucht Vertrauen

Sternenblütenträume
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"Sternenblütenträume" ist der vierte Roman von Autorin Ulrike Sosnitza, der im Heyne Verlag erscheint.


Nina arbeitet als Hochzeitsfotografin im Fotostudio ihres Vaters. Zur Zeit wohnt Nina nach der Trennung ...

"Sternenblütenträume" ist der vierte Roman von Autorin Ulrike Sosnitza, der im Heyne Verlag erscheint.


Nina arbeitet als Hochzeitsfotografin im Fotostudio ihres Vaters. Zur Zeit wohnt Nina nach der Trennung von ihrem Ex René wieder in ihrem alten Kinderzimmer. Keine schöne Lösung, deshalb sucht sie dringend eine neue Wohnung und ihre Freundin Amira redet ihr ein, dass sie doch mal wieder ausgehen sollte. Doch soweit ist Nina noch nicht, immerhin startet sie ihre Laufrunden wieder und entdeckt dabei eine traumhafte Lichtung im Wald. Dort begegnet ihr Felix, in den sie sich wie von Zauberhand verliebt. Auch er scheint diesen magischen Moment erlebt zu haben. Es scheint perfekt zu passen, aber dann entdecken sie ein schreckliches Geheimnis, welches beide verbindet.


"Nur wenn Liebe im Vertrauen wurzelt, kann sie zum Himmel wachsen" Zitat


In diese Geschichte kann man wunderbar eintauchen und erfährt jeweils aus Ninas und Felix Sicht die Vorkommnisse und ihre Gedanken und Gefühle. Beide Charaktere sind sympathische Menschen, die sich auf der zauberhaften Waldlichtung auf den ersten Blick ineinander verlieben. Von diesem Moment geht die Story erst richtig los. Sie sind beide sehr glücklich und es zieht sie zueinander, doch dann platzt die entscheidende Bombe, die Nina Felix nicht verzeihen kann.


Genau hier hatte ich ein Problem mit diesem entscheidenden Richtungswechsel, der auf einem Nichtausredenlassen basiert. Es kommt zum Zerwürfnis und erst nach langem Ringen wird die volle Wahrheit richtig gestellt und es erfolgen auch Konsequenzen aus diesem Vorfall.


Natürlich wollte ich sehen, wie sich das Verhältnis zwischen Nina und Felix nach dem Bruch entwickelte und las gespannt weiter. Man lernt ihre Familien und Bekannten und Hund Oscar näher kennen, es geht unterhaltsam weiter und man kann sich gut in alle Rollen hineinversetzen. Besonders die Vermittlung von Praktikant Manuel habe ich gern verfolgt. Ulrike Sosnitza beschreibt alles sehr lebensnah mit bildhafter Genauigkeit und bei den Szenen in der Natur wäre man am liebsten mit dabei. Wer sich für Bäume und Wälder interessiert, wird hier einige Details darüber erfahren.


Mit diesem Roman kann man humorvolle und ernste Szenen erleben und wird wunderbar unterhalten.

Das oben genannte Zitat sorgt für eine Lebensweisheit, die man in jeder Beziehung beherzigen sollte.


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