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Veröffentlicht am 19.06.2026

Ein großartiger Roman über Mut, Solidarität und die Kraft der Frauen

Der Club der Unbeugsamen
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Der Roman Der Club der Unbeugsamen von Kathryn Stockett erscheint im btb Verlag

Oxford, Mississippi, 1933: Die Weltwirtschaftskrise hat die Menschen fest im Griff und bringt arme und reiche Leute gleichermaßen ...

Der Roman Der Club der Unbeugsamen von Kathryn Stockett erscheint im btb Verlag

Oxford, Mississippi, 1933: Die Weltwirtschaftskrise hat die Menschen fest im Griff und bringt arme und reiche Leute gleichermaßen in Not. Drei Frauen treffen in einer Kleinstadt aufeinander, müssen ihr Leben neu ordnen und sich Gedanken über ihre Zukunft machen. Dabei gilt es neue Wege einzuschlagen und ihre Ziele mit Mut, Ideenreichtum und der Kraft der Verzweifelten zu erkämpfen, auch wenn dabei gewisse Grenzen überschritten werden.

Es ist stets ein Zeichen von herausragender Qualität und schriftstellerischer Begabung, wenn mich ein Wälzer von über 800 Seiten so sehr packt, dass ich mich an keiner Stelle gelangweilt und ihn binnen kürzester Zeit ausgelesen habe. "Der Club der Unbeugsamen" ist so ein Roman, bei dem ich wollte, dass er nicht endet. So sehr hat mich die Geschichte und der Zusammenhalt der Frauen gefesselt, begeistert und tief berührt.

Was für eine kraftvolle Sprache und was für lebendige, tief ausgelotete Charaktere, die ich alle bildhaft nah vor Augen hatte! Eindrucksvoll, direkt und schonungslos, emotional anrührend und mit dem Mut derjenigen ausgestattet, die nichts zu verlieren haben.

Meg wurde von ihrer Mutter verlassen und landet im Waisenhaus von Lafayette County in Oxford. als 11-jährige gehört sie zu den ältesten Mädchen und hat wenig Chancen, adoptiert zu werden. Besonders schlimm ist die Schikane durch die Leiterin des Waisenhauses, die sie in einem schimmeligen Raum von den anderen Kindern absondert.
Birdie arbeitet als Buchhalterin und lebt mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter im Mississippi-Delta. Um die finanzielle Not zu verbessern, fährt sie nach Oxford zu ihrer jüngeren und reich verheirateten Schwester Frances und erhofft sich von ihr Unterstützung. Frances engagiert sich als Freiwillige im Waisenhaus und Birdie übernimmt kurzfristig die Buchhaltung. Dabei lernt sie Meg kennen und versucht, deren Lage zu verbessern.
Doch Birdie erkennt, auch unter den Reichen macht die Finanzkrise nicht halt und sie lernt Charlie kennen, die ein bestimmtes Ziel verfolgt, mit allen Mitteln und dem nötigen Wissen. Gemeinsam nehmen die Frauen den Kampf für ihre Rechte und ihre Freiheit auf.

Kathryn Stockett hat sich einem schwierigen Kapitel der amerikanischen Geschichte gewidmet. Auf der Grundlage der wirtschaftlichen Krise von 1933 flechtet sie Themen wie Armut, Adoption, Zwangssterilisierung von Frauen, Rassentrennung, Prohibition und Homosexualität auf eine so eindringliche Weise in ihren Roman, die tief berührt und fesselt und mich als Leserin hoffen ließ, dass es ein gutes Ende gibt. Trotz der Fülle der Themen, verschiedener Handlungsorte und der mit äußerster Deutlichkeit gezeigten Missstände gibt es einen roten Faden, der durch die Geschichte führt und absolut unterhaltsam zu lesen ist. Die Geschichte erhält durch die gut gezeichneten Charaktere eine lebendige Atmosphäre und wird von humorvollen Dialogen aufgelockert. Gegen ihre Not stehen die Frauen zueinander, überwinden gesellschaftliche Schranken und kämpfen für ihre Freiheit.

Die Hauptfiguren Birdie, Charlie und Meg haben mich gedanklich in die sommerliche Hitze der Südstaaten versetzt und ich konnte mir die Sorgen der Menschen und das Leben in dieser Gegend gut vorstellen. Die Zeiten standen schlecht für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung und mussten erst noch solidarisch mit Mut, Tricks und Raffinessen erkämpft werden. Diese Werte sind ein hohes Gut, das wir uns weiter erkämpfen und bewahren müssen.


"Der Club der Unbeugsamen" ist ein großartiger, mitreißender Roman, der mich mit den herzlichen Figuren und ihrem Zusammenhalt gut unterhalten hat. Kathryn Stockett schreibt klug und humorvoll und haucht ihren Figuren echtes Leben ein. Der Roman ist ein weiteres Sommer-Highlight in meinem Lese-Sommer!

Veröffentlicht am 13.06.2026

Komplexer Skandinavien-Krimi mit vielen Beziehungen

Vega Varg – Das Schweigen der Insel
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Im Heyne Verlag erscheint der Auftaktband Das Schweigen der Insel von Åsa Hellberg.

Die ruhige Insel Südkoster an der schwedischen Westküste befindet sich nahe der norwegischen Grenze. Der Leichenfund ...

Im Heyne Verlag erscheint der Auftaktband Das Schweigen der Insel von Åsa Hellberg.

Die ruhige Insel Südkoster an der schwedischen Westküste befindet sich nahe der norwegischen Grenze. Der Leichenfund eines jungen Mannes erschüttert die Bewohner, denn er war einer von ihnen. Polizistin Vega Varg, die in Nordkoster wohnt, übernimmt den Fall und tragischerweise kennt sie den Toten seit er ein kleiner Junge war. Er war der Spielgefährte ihrer beiden Söhne, die heute auch bei der Polizei arbeiten und gemeinsam mit Vega auf Spurensuche gehen. Kurz darauf verschwindet eine norwegische Zeugin, deshalb wird Vegas bester Freund und Kollege Leopold Posse aus Oslo hinzugezogen. Bei den Ermittlungen ergeben sich Parallelen zu einem Cold Case aus 1998, als Vegas Mann Peter getötet wurde.

In diesem Krimi lernen wir Vega kennen, eine Frau Anfang 60, die mitten im Leben steht und sich nicht um ihr Erscheinungsbild schert. Nach dem Tod ihres Mannes hat sie ihre drei Kinder allein groß gezogen und nun arbeitet sie Seite an Seite mit ihren Söhnen bei der Polizei. Nur ihre Tochter Moa macht ihr Sorgen. Das Familienleben spielt in diesem Buch eine große Rolle und verleiht der Handlung eine angenehme Atmosphäre, die in wohltuendem Kontrast zu den Mordermittlungen steht. Leopold ist ein eigenwilliger Typ, der Patenonkel von Moa und mit Vega freundschaftlich verbunden.

Beide kennen sich schon lange und wissen um ihre jeweiligen Stärken und Schwächen, die sie sinnvoll einsetzen, je nachdem was die Befragungen erfordern. Als Tatverdächtige kommen zahlreiche Personen in Frage, der gewalttätige Vater des Toten, aber auch eine Gruppe von norwegischen Immobilienmaklern, die zu einem Teambuilding-Seminar auf die Insel gereist sind und den Toten gefunden haben. Sie versuchen ihren Drogenkonsum und leidenschaftliche Affären zu verbergen, die Vega und Leopold aber schliesslich herausfinden.

Åsa Hellbergs schlichter, aber nahbarer Erzählstil hat mich schnell gepackt und mir nicht nur die Landschaft und die Witterungsverhältnisse eindrücklich näher gebracht, sondern mich auch tief in den Fall hineingezogen. Einige Personen versuchen etwas zu verbergen, es gibt Rückblenden in die Vergangenheit, die den Tod von Vegas Mann Peter erklären und und Vegas familiäres Leben näher bringen. Diese Erkenntnisse sorgen für zusätzliche Brisanz, doch mehr möchte ich nicht verraten.

Ich versuchte, den Mörder ausfindig zu machen, doch verschiedene Wendungen und neue Fälle sorgen für ein verwirrendes Bild und das wahre Mordmotiv bleibt bis zum Ende verborgen. Ich war gespannt, wie der Cold Case mit dem neuen Fall zusammen hängt und ob Vega den Täter kennt und freue mich jetzt schon auf den Folgeband.

Ein gelungener Krimiauftakt mit einem interessanten Ermittlerduo, packenden Wendungen und nordischem Setting.

Veröffentlicht am 08.06.2026

Ein berührender, fesselnder und tragischer Roman

Zeit der Schwalben
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Bei Rowohlt Wunderlich erscheint der Roman Zeit der Schwalben von Nikola Scott.

Am ersten Todestag von Elizabeth Harington trifft sich ihre Familie, um sich gegenseitig Halt zu geben. Denn der Unfalltod ...

Bei Rowohlt Wunderlich erscheint der Roman Zeit der Schwalben von Nikola Scott.

Am ersten Todestag von Elizabeth Harington trifft sich ihre Familie, um sich gegenseitig Halt zu geben. Denn der Unfalltod hinterlässt eine große Wunde bei den drei Kindern, besonders Adele trauert sehr. Da erhält sie einen merkwürdigen Anruf, der eigentlich ihrer Mutter gilt und wo von neuen Spuren die Rede ist. Und dann steht eine Frau an der Tür, die behauptet, sie sei ebenfalls eine Tochter der verunglückten Elizabeth. Wie kann das sein und hat die Fremde recht? Adele will mehr über ihre reservierte Mutter erfahren und über die junge Frau, die vorgibt, ihre Schwester zu sein. Beide Frauen versuchen mehr über Elizabeths Vergangenheit zu erfahren und ihr Gemeinmis aufzuklären.

Aus den Perspektiven von Mutter und Tochter tauchen wir in die Geschichte ein. Einmal von der siebzehnjährigen Elizabeth, die in ihrem Tagebuch ihre schicksalshaften Erlebnisse festhält und einmal von der vierzigjährigen Adele, die versucht, einen bestimmten Lebensabschnitt ihrer Mutter zu rekonstruieren. Beide Zeitstränge werden abwechselnd erzählt und enthüllen immer mehr Hintergründe zu der schicksalsträchtigen Zeit, die Elizabeths Leben durcheinander gewürfelt hat.

Nikola Scott hat einen lebendigen und einnehmenden Erzählstil, der mich immer mehr in die Geschichte hineingezogen hat. Die Handlung baut sich um ihre Figuren auf, denn es gilt Familiengeheimnis aufzuklären, das erschreckende Dinge ans Licht bringt. Dieses Buch ist einfach ein fesselnder Schmöker, den ich innerhalb weniger Tage durchgelesen habe.

Als 1958 Elizabeths Mutter im Sterben liegt, schicht sie ihr Vater den Sommer über zu Freunden nach Sussex. Sie verlebt eine unbeschwerte Zeit mit jungen Leuten und verliebt sich.

Adele, genannt Addie ist Bäckerin in London. Ihre Mutter Elizabeth hat zu ihr ein kühles und distanziertes Verhältnis und zieht die jüngere Tochter Venetia vor. Doch das hat auch einen tieferen Grund, der sich erst im Laufe der Geschichte heraus kristallisiert. Denn Elizabeth wurde schwanger und stand plötzlich alleine da. Später heiratete sie einen Mann, der auch für Addie ein echter Vater wurde. Doch dann kam ihr Todestag, der alle erschütterte. Elizabeth wurde überfahren.

Während Addie und ihre Schwester Phoebe sich auf die Spuren in die Vergangenheit begeben,wird deutlich, wie gut sie sich verstehen. Und das hat einen Grund.

In dieser Geschichte wird ein trauriges Kapitel von ledigen, schwangeren Frauen behandelt, das mich sehr erschüttert hat. Offiziell wurden über den Kopf der jungen Frauen hinweg wohltätige Entscheidungen zugunsten der Babies getroffen, die wahren Gefühle der Mütter kümmerten die Moralapostel nicht.

Eine fesselnde und großartig geschriebene Familiengeschichte, die mich emotional berührt hat und eine tragische Entscheidung offenbart.

Veröffentlicht am 03.06.2026

Humorvolle Abenteuer mit den Capybara

Drei Wasserschweine tauchen ab
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"Drei Wasserschweine tauchen ab" ist der 3. Band der Wasserschwein-Reihe und erscheint im DTV. Es ist ein lustiges Tier-Abenteuer zum Vorlesen ab 6 Jahren. Der Autor ist Matthäus Bär und die Illustratorin ...

"Drei Wasserschweine tauchen ab" ist der 3. Band der Wasserschwein-Reihe und erscheint im DTV. Es ist ein lustiges Tier-Abenteuer zum Vorlesen ab 6 Jahren. Der Autor ist Matthäus Bär und die Illustratorin Anika Voigt.

Die drei Wasserschweine Emmy, Tristan und Raul sind liebenswerte Tiere, die sich für die Faultiermama auf die Suche nach ihrem Kind aufmachen. Dabei landen sie schliesslich auf einem Laster, der sie aus ihrer Zoo-Heimat in die Großstadt bringt und sie Menschen und echte Wildtiere treffen, die ihnen dort gefährlich nahe kommen. Doch das Schlimmste auf ihrer abenteuerlichen Reise ist ihr Hunger, denn die Fütterung im Zoo lief immer geregelt und ohne eigenes Zutun. Mutig überwinden sie die Hindernisse und bekommen Hilfe von Tieren der städtischen Wildnis.

"Abenteuerlust hin oder her, Wasserschweine brauchen vor allem: Gemütlichkeit! Sicherheit! Und gutes Fressen!" Zitat S. 37

!!!Capybara sind die größten lebenden Nagetiere, sie leben in Mittel- und Südamerika und ernähren sich von Pflanzen.!!!

Auf der Suche nach dem kleinen Faultierbaby fahren Emmy, Tristan und Raul als blinde Passagiere auf einem LKW, treffen unterwegs auf Schwäne, Raben und einen merkwürdigen Flamingo, der ihnen als schwimmendes Transporttier dient, bis sie im Reich des Bibers landen und später einen Menschen erschrecken. Sie machen sogar eine WildwasserfahrtMehr möchte ich nicht verraten, denn die bunten Abenteuer stecken voller Überraschungen und enthalten jede Menge wortwitzigen Humor.

Bei dieser Geschichte habe ich die neugierigen, mutigen und abenteuerlustigen Wasserschweine gerne begleitet, meinem Vorlesekind hat es ebenfalls gut gefallen und es war besonders von den mimikreichen Capybara angetan.

Die Capybara sind eine nette, sympathische Truppe, die zusammen hält und die man dank ihrer unterschiedlichen Charaktere gut auseinander halten kann. Die Geschichte wird einfach liebenswert und mit etwas Humor erzählt und bietet einige abenteuerliche Überraschungen, die man gut in den zahlreichen Illustrationen verfolgen kann. Für Kinder bietet die gelungene Mischung aus Text und Bildern ein echtes Lesevergnügen und die einzelnen Kapitel eignen sich hervorragend als abendliche Bettlektüre.

Obwohl die Capybara ihre Heimat im Zoo verlassen und sich in der Stadt unerwarteten Hindernissen stellen müssen, bleiben sie mutig und geben die Hoffnung nicht auf. Auf der Suche nach Francis hilft ihnen ein wenig ein glücklicher Umstand, doch trotzdem merkt man, dass sich Mut, Hilfsbereitschaft und Freundschaft auszahlen.

Ein gelungenes Buch, das ich gerne zum Vorlesen weiterempfehle!

Veröffentlicht am 29.05.2026

Gut konstruierter Thriller mit isländischer Atmosphäre!

Schlafende Vulkane
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Der Island-Thriller Schlafende Vulkane von Michael Hjorth/ Bjarni Thorsson erscheint bei Rowohlt Wunderlich.

In einem Reitstall am Rande von Reykjavik wird eine nackte Frauenleiche gefunden, die einem ...

Der Island-Thriller Schlafende Vulkane von Michael Hjorth/ Bjarni Thorsson erscheint bei Rowohlt Wunderlich.

In einem Reitstall am Rande von Reykjavik wird eine nackte Frauenleiche gefunden, die einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Wegen Personalmangel übernimmt den Mordfall Helga Jónsdóttir, die gerade erst die Polizeischule beendet hat und nun aufgeregt in die Ermittlungen startet. Als die Identität der Toten feststeht, wird nach ihrem 10-jährigen Sohn gefahndet, von dem jede Spur fehlt. Helga glaubt, dass sich der Junge in den isländischen Vulkanlandschaften versteckt hat. Für die Suche bittet Helga Bjarki um Hilfe, er kennt sich in der Wildnis gut aus. Kurze Zeit später wird eine weitere Frauenleiche gefunden, Der Mörder scheint unberechenbar zu sein und im Darknet unterwegs zu sein.

In diesem Thriller treibt ein frauenverachtender Täter sein Unwesen, er filmt die Morde und stellt sie gegen Bezahlung ins Darknet. Die Opfer sind alleinstehende Frauen mit Kind, für den Täter ist diese Erfahrung leider mit einem schweren Trauma belastet und das macht ihn so gefährlich.

Auf fesselnde Weise begleiten wir Helga und Bjarki bei ihrer Spurensuche und den zahlreichen Befragungen. Das Ganze läuft vor der eindrücklich gezeigten isländische Landschaft ab und als besonderer Nervenkitzel dienen die Einblicke in das kriminelle Milieu des Darknets, die die Grausamkeit menschlicher Seelen aufzeigen.

In einer gesonderten Perspektive gibt der Täter sein krankes Gedankengut, seine Beweggründe und seine Handlungen preis. Diese Eindrücke sind brutal und erklären gleichzeitig seine kranke Sichtweise. Wer miträtseln möchte, ist hier fehl am Platz, hier steht der Täter schnell fest, doch er muss dingfest gemacht werden und bis es soweit ist, mordet er in seiner perfiden Art weiter. Helga und Bjarki wachsen als Team zusammen, doch sie haben es schwer, den Täter zu fasssen, denn er ist ihnen oft voraus.

Die Zeichnung der Charaktere finde ich gelungen, sie haben alle interessante Facetten und man kommt ihnen durch die häufigen Perspektivwechsel sehr nahe. Helga muss sich als Neuling in ihrer Gruppe erst behaupten und muss einige Hindernisse der Kollegen überstehen.

Der flüssige Schreibstil lässt sich durch die bildhaften Beschreibungen gut lesen und entwickelt durch die neuen Taten ein fesselndes Tempo, das ein wenig durch die zahlreichen Befragungen in die Länge gezogen wird. Doch durch die beklemmende Stimmung bleibt man als Leserin dran am Fall und hofft nur, dass der Täter endlich gefasst wird.

Dieser gut konstruierte Thriller punktet mit isländischer Atmosphäre und macht mit seinem Ermittler-Team neugierig auf den nächsten Fall!

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