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Veröffentlicht am 01.02.2019

Flotter Roman dank einer wortgewandten Protagonistin

Netzgeflüster
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Im Bookshouse Verlag erscheint der Romance Titel "Netzgeflüster" von Caroline Messingfeld.


Lena ist Zahnärztin und nach Fehlschlägen in Sachen Liebe pfeift sie auf die Männer und lebt lieber allein. ...

Im Bookshouse Verlag erscheint der Romance Titel "Netzgeflüster" von Caroline Messingfeld.


Lena ist Zahnärztin und nach Fehlschlägen in Sachen Liebe pfeift sie auf die Männer und lebt lieber allein. Nach Feierabend wird sie zur Couchpotatoe, natürlich mit ihrer geliebten Schokolade. So hat sie einigen Kummerspeck angefuttert und als sie von ihrer besten Freundin eine Einladung als Trauzeugin bekommt, bemerkt sie das figürliche Dilemma. Doch Hilfe naht in Person ihrer lieben Kollegin Aylin.


Lena soll Trauzeugin bei ihrer besten Freundin werden. Das reißt sie sozusagen aus ihrem Dornröschenschlaf und mit reichlich Fitnessprogramm, weniger Schokolade und dem nötigen Schwung ihrer Kollegin Aylin bekommt Lena nicht nur ihre Figur wieder in den Griff, sondern entwickelt auch Selbstvertrauen und entdeckt, dass es doch noch nette Männer gibt.


Dank Aylin kommt Lena auf die Idee mit einem Onlinedating und merkt schnell, die Prinzen, die sie dort trifft, sind in Wahrheit gar keine. Also verlässt sie sich lieber auf das echte Leben. Wen sie dort kennenlernt, mit wem sie streitet und mit wem sie gut auskommt, das möchte ich hier nicht verraten.

Am Ende lernt sie zu sich selbst zu stehen, entwickelt mehr Selbstvertrauen und verkriecht sich nicht mehr nur in der eigenen Wohnung. Sie wird offener, empathischer und pfeift auf die Meinung anderer.

Sie ist eine sympathische, junge Frau, die beruflich erfolgreich ist, aber mit ihrer Figur und der Liebe hadert. Doch es kommt wie es kommen muss, sie verliebt sich.



Die Geschichte ist sehr flott geschrieben und besonders die Dialoge sind durch die Schlagfertigkeit und Lenas trockene Art sehr lustig. Die Charakterdarstellung ist Caroline Messingfeld sehr gut gelungen, ich habe die Personen stets vor Augen gehabt.


Trotz vorhersehbarem Verlauf hat mir dieser Roman richtig gut gefallen. Es ist der wunderbare Erzählstil, der mich durch das Buch getragen hat, die vielen überraschenden Irrungen und Wirrungen der Liebe und die herzlichen Freundschaften, die Lena entgegengebracht werden. Wenn man sieht, wie sich Lena in ihrer Persönlichkeit weiter entwickelt und offener wird, ist man auf ihrer Seite und möchte natürlich wissen, wie sie ihr Liebesleben nun gestaltet.




"Netzgeflüster" sorgt mit flotten Dialogen und einer charmanten und sehr wortgewandten Protagonistin für unterhaltsame Lesezeit. Gefühlvoll, witzig und wie eine Auszeit vom Alltag erlebt man diesen Roman. Sehr empfehlenswert!

Veröffentlicht am 01.02.2019

Eine großartige Idee und fesselnde Lektüre für Fans amerikanischer Gegenwartsliteratur und Kunst Hoppers

Nighthawks
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Lawrence Blocks Sammlung von 17 Kurzgeschichten in "Nighthawks" erschien bereits 2017 im Droemer Verlag.



In Nighthawks hat Lawrence Block namhafte US-Autoren Geschichten zu berühmten Gemälden des Malers ...

Lawrence Blocks Sammlung von 17 Kurzgeschichten in "Nighthawks" erschien bereits 2017 im Droemer Verlag.



In Nighthawks hat Lawrence Block namhafte US-Autoren Geschichten zu berühmten Gemälden des Malers Hopper gesammelt. Sie ließen sich von Gemälden zu kriminalistischen Stories inspirieren und hauchen so den Bildern neues Leben ein.


Der amerikanische Maler Edward Hopper (1882 - 1967) gilt als eine Ikone des modernen Amerikanischen Realismus. Er zeigt Momentaufnahmen vom Alltagsleben und seine überwiegend in kühlen Farben dargestellten realistischen Bilder weisen auf die Einsamkeit des modernen Menschen hin. Er gilt als Chronist der amerikanischen Zivilisation.


Gemälde haben immer eine besondere Aussage, Wirkung oder eine Geschichte, die jeder Betrachter ganz individuell empfindet.

Die Portraits von Edward Hopper zeigen Menschen, die in ihre Einsamkeit versunken scheinen. Das regt die Phantasie beim Betrachter an und lässt siebzehn namhafte US-Autoren ihre persönliche Geschichte schreiben.

Wie diese Gemälde von amerikanischen Autoren empfunden werden, haben sie in ihren Geschichten auf vielfältige Weise zum Ausdruck gebracht.

Dabei ist es interessant zu sehen, wie sich die Autoren die Story hinter dem Bild vorstellen. Da werden besondere Existenzprobleme oder einfach nur alltägliche Vorgänge beschrieben, die Figuren bekommen spezielle charakterliche Züge verpasst oder es gibt Einsichten in Schicksale oder Schauplätze, die man sich in Verbindung zu dem jeweiligen Gemälde gut vorstellen kann.


"Familiengeschäfte" heißt der Titel von Craig Ferguson zum Bild South Truro Church von 1930.


Intensiv und sehr gelungen ist "Das Musikzimmer" von Stephen Kind zum Bild "Room in New York" (1932).


Joyce Carol Oates Geschichte "Die Frau am Fenster" zu Eleven A.M. von 1926 passt inhaltlich perfekt.


Ganz besonders eindrucksvoll finde ich hier die großartige Idee, der engen Verknüpfung von Malerei und Literatur. Da entstehen ganz eigene Geschichten, die das weiter erzählen, was auf dem Bild nur als Momentaufnahme zu sehen ist. Die Autoren setzen sich mit den Bildern intensiv auseinander und machen lesbar, was noch nicht sichtbar ist. Da gibt es Auftritte in Nachtclubs, man beobachtet New Yorker Stadtszenen oder erlebt emotionale Erlebnisse unterschiedlicher Personen.


Hoppers Gemälde waren mir fast gänzlich unbekannt, sie haben mich aber überwiegend angesprochen und ich habe mir meine eigenen Gedanken dazu machen können. Dagegen hat mir nicht jeder Erzählstil zugesagt, bei einigen verliert man sich in manche Stories und genießt einfach nur, andere konnten mich nicht so erreichen. Insgesamt hat man hier einen Querschnitt durch Hoppers Werke und einen Überblick verschiedenster Autoren, die man neu für sich entdecken kann. Das gefällt mir an Anthologien so sehr.


Wer die Werke von Hopper kennt, sollte sich dieses Buch näher ansehen, es ist die perfekte Verbindung zwischen bildender Kunst und fiktiver Geschichte. Eine großartige Idee und fesselnde Lektüre für Fans amerikanischer Gegenwartsliteratur und Kunst Hoppers.


Veröffentlicht am 30.01.2019

Ein gut erzählter, unterhaltsamer und besonders humorvoller Roman mit einer durchgeknallten Protagonistin

Felicitas erklärt die Liebe
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Dorothea Böhmes Roman "Felicitas erklärt die Liebe" erscheint im Blanvalet Verlag.

Felicitas hat ihr eigenes Liebesleben, geschweige denn ihr Leben, überhaupt nicht im Griff. Doch sie verkuppelt gerne ...

Dorothea Böhmes Roman "Felicitas erklärt die Liebe" erscheint im Blanvalet Verlag.

Felicitas hat ihr eigenes Liebesleben, geschweige denn ihr Leben, überhaupt nicht im Griff. Doch sie verkuppelt gerne andere. Ihre beste Freundin Sarah will kurzentschlossen heiraten, da Felicitas den Bräutigam nicht kennt und niemandem traut, macht sie sich auf in dessen Heimatdörfchen. Sie will herausbekommen, ob er der Richtige für ihre Freundin ist. Sie kommt in einer kleinen Pension unter, das Dorf gefällt ihr zunehmend besser und auch der Pensionswirt Benjamin.

Felicitas meint es eigentlich nur gut und möchte ihre Freundin vor einem Fehler bewahren. Auch wenn ich Felicitas Übereifer mit ihren Aktionen mit Wohlwollen begleitet habe, so bin ich der Meinung, jeder Mensch sollte seine Fehler alleine machen, nur so lernt er daraus.

Trotz ihrer naiven Vorstellungen wurde mir Felicitas sympathisch, man verzeiht ihr ihre Fehltritte und sogar die Lügen. Das geht auch ihren Freundinnen und Bekannten so, sie halten zu ihr, egal, wie blöd sich Felicitas auch aufführt. Insgesamt sind die Personen alle sehr lebendig gezeichnet, man lernt sie alle recht gut kennen und findet einige total liebenswerte Charaktere. Felicitas merkt schnell, dass das Dorfleben alles andere als langweilig ist. Etwas klischeehaft kommt Rudi rüber, er gibt den trotteligen Dorfpolizisten, ist dabei aber hilfsbereit und lieb wie kaum ein anderer.

Dem flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil der Autorin kann man spielend folgen. Sie kann einfach wunderbar erzählen und bringt durch Felicitas verrückten Einfälle reichlich Humor ins Spiel. Es ist überaus abwechslungsreich und die Protagonistin kann immer wieder mit ihren Aktionen überraschen. Natürlich schüttelt man ständig den Kopf über Felicitas, aber sie ist nun mal so und wird auch noch dahinter kommen, dass jeder Mensch für sich selbst verantwortlich ist.

Dabei bekommt Felicitas ja ihr eigenes Leben auch nicht so recht in den Griff. Sie ist Ende 20, hat keine Ausbildung, kein Studium und lebt von ihren ständig wechselnden Jobs. Wenn sie in Geldnot ist, meldet sie sich bei ihrer Mutter, doch die schaltet auf stur. Ihr Kind muss es selbst schaffen.

Die Handlung und das Lügengebilde sind hier sicher ziemlich auf die Spitze getrieben, doch dadurch entstehen auch viele Hürden und Komplikationen, die eine gewisse Spannung bereiten. Lügen haben kurze Beine, bei Felicitas haben sie viele Perücken und Identitäten. Es ist witzig zu sehen, wie sich Felicitas-Violeta-Lily-Barbara durch ihr Leben mogelt. Natürlich gibt das einige Verwirrungen, nur soviel ist sicher, dadurch entsteht auch Lesespaß.


Dies ist besonders durch die humorvollen Szenen ein gut unterhaltender Roman, wenn man nicht allzu viel Tiefgang erwartet und man einfach nur abschalten will. Eine Erklärung für die Liebe findet man hier allerdings nicht.


Veröffentlicht am 29.01.2019

Warmherzig und bewegend

Abendrot
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Holt ist eine Kleinstadt im Herzen Colorados. Die Menschen leben hier von der Viehzucht, so wie die alten McPheron-Brüder. Schweren Herzens müssen sie ihre Ziehtochter Victoria gehen lassen. In einem Wohntrailer ...

Holt ist eine Kleinstadt im Herzen Colorados. Die Menschen leben hier von der Viehzucht, so wie die alten McPheron-Brüder. Schweren Herzens müssen sie ihre Ziehtochter Victoria gehen lassen. In einem Wohntrailer lebt die Familie Wallace, unterstützt von der Sozialamtmitarbeiterin Rose, der elfjährige DJ kümmert sich liebevoll um seinen kranken Großvater. Egal wir hart das Schicksal hier zuschlägt, so gibt es doch noch Mitmenschlichkeit in Holt. Sie haben sich gegenseitig im Blick und versuchen, sich umeinander zu kümmern.

Holt liegt in den Weiten der amerikanischen Prärie in Colorado. Das Leben dreht sich hier hauptsächlich um Viehzucht, es ist eintönig und von harter Arbeit geprägt. Jeder lebt hier seinen eigenen Alltag und doch achtet man aufeinander, wie es in Kleinstädten üblich ist.

"Abendrot" ist die Fortsetzung von "Lied der Weite" des amerikanischen Autors Kent Haruf.
Zurück in Holt konnte ich mich gleich wieder gut einfinden und die beiden alten Brüder Raymond und Harold kamen mir wie zwei alte Bekannte vor. Sie sind Viehhalter und zeigen Menschlichkeit und es fällt ihnen schwer, von Victoria und ihrer kleinen Tochter Abschied nehmen zu müssen. Immerhin waren sie so etwas wie eine kleine Familie.


Kent Haruf schildert in seinem Buch die Lebensumstände von normalen Menschen und Familien, das harte, einfache Leben in einer amerikanischen Kleinstadt. Und wie das in Kleinstädten nun einmal so ist, man achtet aufeinander. Das soziale Miteinander zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, auch wenn einige Personen das Gegenteil an den Tag legen.

In Abendrot lernen wir neben bekannten Figuren auch neue Charaktere kennen.
Da gibt es die auf Sozialhilfe angewiesene Familie Wallace, die trotz ihrer großen Liebe für die beiden Kinder mit sich selbst nicht klar kommen und Anweisungen für ein normales Leben benötigen. Rose Tyler ist ihre zuständige Sozialarbeiterin, die ihre Aufgabe ernst nimmt und über das erforderliche Maß hinaus die Familie betreut.

Wir lernen DJ Kephart kennen, ein tougher Junge und Vollwaise. Er kümmert sich um seinen kranken Großvater, ist hilfsbereit, setzt sich für andere ein, versucht Streit zu schlichten und ist fleißig.

Inhaltlich wird durch genaue Schilderungen das Landleben beschrieben, alles dreht sich um Viehhaltung, Weidetrieb, Auktionen, Geburtshilfe und die ständige Arbeit und Sorge um die Tiere.

Wenn der Autor die Landschaft oder die Natur beschreibt, benutzt er bildhafte und sprachgewaltige Beschreibungen, die auch leicht poetisch wirken können. Doch er wird knapper und direkter, wenn er die Protagonisten sprechen lässt. So sind die Menschen hier in Holt, direkt und eher wortkarg.


Kent Harufs Schreibstil ist sehr ruhig, geradlinig, etwas melancholisch und nüchtern und lenkt trotzdem den Blick auf die Gefühle und Lebensumstände seiner Figuren. Er wertet nicht, sondern beschreibt lediglich die Menschen mit ihren zwischenmenschlichen Problemen. Kent Haruf versetzt sich gut in die Figuren hinein und bringt die tragischen Momente ihrer Schicksale deutlich zur Geltung. Ohne wertend zu werden, gibt er mit der Beschreibung der Handlung seiner Erzählung Tiefe und Gefühle mit. In Holt hat jeder mit seinen persönlichen Schwierigkeiten des Lebens zu kämpfen und doch gibt es Hilfsbereitschaft und einen Hoffnungsschimmer in dieser Einöde. Die menschliche Einsamkeit scheint hier ein besonderes Problem zu sein. Doch auch das kann überwunden werden.

Die Entwicklung der Figuren treibt Haruf immer weiter voran, sie machen ihre Erfahrungen, gute und schlechte, traurige und positive, man ist ihnen im Buch sehr nahe und erlebt alles hautnah und bewegt mit. Diese Nähe bindet mich an die Figuren und ich möchte bald lesen, wie es weitergeht in Holt und mit seinen Bewohnern.

Ich lese die Bücher von Kent Haruf immer wieder gerne und bin fasziniert von seiner Erzählweise. Er vermag es, den Charaktern sehr nahe zu kommen und ihnen in seinen Büchern Leben einzuhauchen. Warmherzig und bewegend zeigt Haruf in "Abendrot", wie wichtig ein sozialer Zusammenhalt unter Menschen ist. Es ist ein großartiges und zeitloses Buch über Menschlichkeit und Einsamkeit. Einfach lesenswert!

Veröffentlicht am 28.01.2019

Als Urlaubslektüre genau richtig: leichte und lustige Unterhaltung

Oma tanzt auf Wolke 7
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Oma Jette hat mit ihrem kleinen Bernsteinlädchen ihr Hobby zum Beruf gemacht und liebt ihr Leben auf Langeoog. In den Herbstferien werden ihre drei Enkel zu Besuch kommen und darauf freut sie sich besonders. ...


Oma Jette hat mit ihrem kleinen Bernsteinlädchen ihr Hobby zum Beruf gemacht und liebt ihr Leben auf Langeoog. In den Herbstferien werden ihre drei Enkel zu Besuch kommen und darauf freut sie sich besonders. Ihr Lebensgefährte Günther möchte ihr einen Heiratsantrag machen, doch auf einmal hat er einen Nebenbuhler, der sich um Jette bemüht. Er zieht die Enkel ins Vertrauen. Doch es geht in Jettes Haus zu wie in einem Taubenschlag. Denn auch Walburga, Horsti und Nachbarin Grete sorgen für Neuigkeiten, sodaß Jette vielbeschäftigt ist.



Mit diesem Roman bekommt man neben einer quirligen Familiengeschichte auch reichlich Humor geboten. Das fängt schon bei der Namenswahl der Figuren an, sie sind überspitzt und damit echt lustig. Wer heißt schon Zwiebell, Walburga, Blümerant und Horsti von Hinten?


Die Charaktere sind liebevoll mit reichlich Ecken und Kanten ausgestattet, das verleiht ihnen einen hohen Wiedererkennungswert und beim Lesen läuft ein buntes Kopfkino. Besonders Walburga hat sich mir mit ihrem pinken Outfits und ihrer Vorliebe für bunte Fruchtkaugummis ins Hirn gebrannt.


Jette ist eine echte Frohnatur, gutmütig und hilfsbereit. Ihr wird einiges abverlangt, denn ihr Haus gleicht in den Ferien einem vollbelegten Hotel. Doch sie kann niemandem etwas abschlagen, besonders ihrem Günther nicht. Als Julius Zwiebell mit Jette anbandelt, wird Günther eifersüchtig, eine Flasche Küstennebel soll sein Leid mindern, allerdings endet das als Zeltaktion in Jettes Garten.


Wie soll Günther das nun mit dem Heiratsantrag auf die Reihe kriegen? Oder hat Jette ihn jetzt leid?



Auch wenn dieser Band eine Fortsetzung der Oma Jette-Reihe ist, hat man keine Verständnisprobleme. Man wächst schnell in die Familie hinein und erlebt trubelige und humorvolle Szenen. Zusätzlich sorgt das eingebaute Nordsee-Insel-Flair für Urlaubsstimmung, es gibt sogar einen schweren Herbststurm und man kann sich auf eine quirlige Unterhaltung freuen.


Diese humorvolle und turbulente Familiengeschichte hat reichlich Unterhaltungscharakter und das Nordseeflair sorgt für Urlaubsgefühle. Ein Roman zum Abschalten und Entspannen.