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Veröffentlicht am 11.02.2021

Klasse Fantasy!

Cassardim 2: Jenseits der Schwarzen Treppe
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Um den Intrigen des Hofes zu entkommen hat sich Amaia von Noar „entführen“ lassen und die beiden geniessen ein paar unbeschwerte Tage miteinander, ohne dass sie irgendwem etwas vorspielen müssen. Doch ...

Um den Intrigen des Hofes zu entkommen hat sich Amaia von Noar „entführen“ lassen und die beiden geniessen ein paar unbeschwerte Tage miteinander, ohne dass sie irgendwem etwas vorspielen müssen. Doch dann greift das Chaos wieder an und die beiden müssen zurück in die Welt und weiter ihr Spiel spielen. In der Hoffnung Cassardim gemeinsam vor dem Chaos zu retten.

Man ist als Leser sofort wieder in der Geschichte und nach einem romantischen Auftakt gewinnt die Geschichte schnell an Fahrt. Als Amaia dann am Königshof des Schattenreiches ankommt, muss sie sich nicht nur Noars Vater, sondern auch seiner Stiefmutter stellen. Jeder an diesem Hof versucht seine Intrigen mit ihr zu spielen und es gibt nur wenige Menschen, denen sie vertrauen kann. Dazu kommt, dass die Juwelensplitter in ihren Händen immer mehr an Macht gewinnen und Amaia lernen muss, damit umzugehen.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, es war spannend und zwischendrin auch immer wieder einfach nur wunderschön. Allerdings fürchtet man die ganze Zeit um Amaia, sind die Intrigen an den Fürstenhäusern wirklich sehr heftig und es ist schwer zu erkennen, wer nun in ihrem Sinn handelt und wer nicht.

Ich kann auch dieses Buch wieder nur empfehlen, aber vielleicht nicht ab 13 Jahren. Es werden doch einige sehr intime Szenen zwischen Noar und Amaia geschildert.

Der letzte Satz lässt dann ja auch noch die Frage offen, ob es noch einmal zurück nach Cassardim geht. Ich würde mich darüber sehr freuen.

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Veröffentlicht am 06.02.2021

Klasse Buch!

Der Glanz der neuen Zeit
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Der Krieg ist vorbei und langsam kehrt das Leben wieder zur Normalität zurück. Mina hat allerdings das Problem, dass es fast unmöglich ist, an Rohkaffee zu kommen. Als letzten Ausweg schreibt sie an ihren ...

Der Krieg ist vorbei und langsam kehrt das Leben wieder zur Normalität zurück. Mina hat allerdings das Problem, dass es fast unmöglich ist, an Rohkaffee zu kommen. Als letzten Ausweg schreibt sie an ihren Schwiegervater, der eine Kaffeeplantage in Guatemala betreibt. Obwohl sie sich nicht kennen, greift er ihr unter die Arme und reist zu einem Besuch an.

Damit könnte es wieder losgehen mit dem Kaffeehandel, allerdings versucht Frederik ihr Steine in den Weg zu legen, um mehr Zugriff auf die Firma zu bekommen. Aber durch die Hilfe ihrer Familie und Freunde schafft Mina es, ihren Weg auch ohne den gehassten Ehemann weitergehen zu können.

Ich muss sagen, ich konnte das Buch tatsächlich kaum aus der Hand legen. Man ist sofort in der Geschichte und fiebert mit Mina und ihrer Schwester Agnes mit. Großmutter Hiltrud achtet sehr auf die Konventionen, überrascht im Laufe des Buches aber mehrfach sehr. Die Familie rückt enger zusammen und als Leser will man einfach wissen, wie es Mina schaffen wird ihren Weg zu gehen und dabei vielleicht auch ein wenig Glück zu finden.

Ich bin jetzt etwas traurig, die Familie wieder verlassen zu müssen und freue mich auf jeden Fall auf den letzten Band der Reihe. Auch wenn es noch ein Weilchen hin ist.

Von mir eine volle Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 05.02.2021

Freundschaft fürs Leben

Schatten der Welt
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Carl, Artur und Isi scheinen Freunde fürs Leben. Zusammengeschweißt bei einem kuriosen Gaunerstück, als 1910 der Halley’sche Komet erscheint. Die drei ergänzen sich und geben sich gegenseitig Halt. Läuft ...

Carl, Artur und Isi scheinen Freunde fürs Leben. Zusammengeschweißt bei einem kuriosen Gaunerstück, als 1910 der Halley’sche Komet erscheint. Die drei ergänzen sich und geben sich gegenseitig Halt. Läuft in ihren Familien nicht alles rund, sind sie sich gegenseitig Familie. Als 1914 der erste Weltkrieg ausbricht werden die drei auseinandergerissen, Carl und Artur ziehen in den Krieg, Isi bleibt zurück.

Erzählt wird die Geschichte aus Carls Sicht. Er ist der ängstliche und am wenigsten wagemutigste der Gruppe. Als Jude läuft er immer unter dem Verdacht ein gewissenloser Geschäftemacher zu sein. Artur hingegen will mehr vom Leben als Sohn des Wagners zu sein. Er denkt sich allerlei wagemutige Aktionen aus, die meist erfolgreich für die Gruppe ausgehen. Dabei verdienen die drei soviel Geld, dass sie sich ein Geschäft aufbauen können. Doch als der Krieg anfängt ist es vorbei mit dem Geld verdienen. Artur und Carl erleben an der Front vieles was sich nicht mit den Vorstellungen eines heroischen Krieges vereinbaren lässt und Isi kämpft zu Hause darum, dass Frauen nicht noch mehr ausgebeutet werden. Alle müssen Verluste hinnehmen und gehen nicht ohne Blessuren aus dieser Zeit heraus.

Schatten der Welt war mein erstes Buch von Andreas Izquierdo. Ich war von seinem Schreibstil sehr begeistert, trotz der teilweise unschönen Themen liest man immer weiter und durch die kurzen Kapitel denkt man sich oft: Eines geht noch. So fliegt man durch dieses Buch und fiebert mit den dreien mit.

Die Geschichte beleuchtet das endende Kaiserreich von mehreren Seiten. Kaiserverherrlichung und Willkürherrschaft der Adeligen sind ein Thema, der damalige Ehrbegriff und der Umgang mit Frauen und Töchtern. Und eben die Unzufriedenheit der Unterdrückten. Das Kriegsgeschehen und dessen Verherrlichung, sowie der Alltag an der Front, der mit den Bildern in Zeitung und Wochenschau eben nichts gemein hat.

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Das Ende lässt darauf hoffen, dass es einen weiteren Band mit den dreien geben wird, in dem wir hoffentlich erfahren, wie es nach dem Krieg mit ihnen weitergeht.

Von mir eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 31.01.2021

Ein schönes Buch!

Heute schon für morgen träumen
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Emilia ist in ihrer Familie diejenige, die niemanden etwas recht machen kann. Schließlich ist sie eine Zweitgeborene, die in der Familie Fontana verflucht sind. Sie versucht es allen recht zu machen und ...

Emilia ist in ihrer Familie diejenige, die niemanden etwas recht machen kann. Schließlich ist sie eine Zweitgeborene, die in der Familie Fontana verflucht sind. Sie versucht es allen recht zu machen und lässt sich dabei massiv von ihrer Nonna und ihrer Schwester schikanieren. Erst als Poppy, ihre Großtante, sie zu einer Reise nach Italien einlädt, springt sie über ihren Schatten und tut endlich einmal was sie möchte. Zusammen mit ihrer Cousine Lucy, ebenfalls eine Zeitgeborene, macht sie sich mit Poppy auf den Weg nach Italien und kommt dabei einem lange gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur.
Das Buch ist wirklich toll geschrieben, man ist sofort in der Geschichte drin. Emilias Familie hätte ich gesammelt erwürgen mögen, sie behandeln Emilia wie eine Leibeigene, ohne Anspruch auf nur ein bisschen Glück. Poppy ist jahrelang von ihr ferngehalten worden und die Nonna tut alles, um Emilia davon abzuhalten mit nach Italien zu fahren.
Durch den Abstand zur Familie und Poppys Einfluss schafft Emilia endlich einmal auf ihre eigenen Bedürfnisse zu hören und aus den Regeln der Familie auszubrechen.
Das Familiengeheimnis war mir schon zu einem frühen Zeitpunkt klar, das hat dem Lesegenuss aber keinen Abbruch getan.
Das Buch ist ein wirklich schön zu lesender Familienroman, der kurzweilige und spannende Lesestunden beschert. Daher gibt es von mir hier eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 30.01.2021

Gemeinschaft

Der Buchspazierer
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Ein tolles Buch über die Liebe zu Büchern und die Verbundenheit von Lesern.

Carl Kollhoff war sein Leben lang Buchhändler und ist nun mit seinen 72 Jahren in seiner alten Buchhandlung für das Ausliefern ...

Ein tolles Buch über die Liebe zu Büchern und die Verbundenheit von Lesern.

Carl Kollhoff war sein Leben lang Buchhändler und ist nun mit seinen 72 Jahren in seiner alten Buchhandlung für das Ausliefern bestellter Bücher zuständig. Dabei genießt er den Gang durch seine Stadt, seinen Kunden gibt er eigene Namen und er ist bekannt dafür, für jeden das wirklich richtige Buch zu finden.

Eines Tages taucht Schascha auf, ein neunjähriges Mädchen, das beschlossen hat, ihn auf seinen Wegen zu begleiten. Schascha lässt sich nicht von ihm abwimmeln und so gewöhnt er und seine Kunden sich schnell daran, dass das aufgeweckte Mädchen ihn begleitet.

Schascha ist dann auch mit ein Grund, warum sich sein Leben noch einmal verändert, als er es am wenigsten geglaubt hat.

Carsten Henn ist mit Der Buchspazierer ein wunderbares Buch für Buchliebhaber gelungen. Man fühlt sich sofort mit dem etwas schrulligen Carl verbunden und Schascha kann man sowieso nicht widerstehen. Dabei bietet die Handlung jede Menge Abwechslung, nach ganz wunderbaren, heimeligen Szenen folgen auch immer wieder welche, in denen man gerne in die Handlung eingreifen würde, um manch einen zu schütteln oder ihn von seinen Taten abzuhalten. Es ist immer wieder sehr schön, aber auch manchmal sehr traurig.

Am Ende schließt man dieses Buch leicht wehmütig. Es hat ein gutes Ende, aber ich hätte noch lange weiterlesen können, so schön war es darin abzutauchen.

Von mir daher eine volle Leseempfehlung!

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