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Veröffentlicht am 18.10.2024

Was ist nur auf Nordstrand los?

Rache auf Friesisch
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Zum Inhalt:
Kommissaranwärterin Michaela Greve tritt ihre neue Stelle an und bekommt es gleich mit einem Mordfall zu tun. Denn auf Nordstrand wurde das Urgestein Hans-Joachim Petersen in seinen eigenen ...

Zum Inhalt:
Kommissaranwärterin Michaela Greve tritt ihre neue Stelle an und bekommt es gleich mit einem Mordfall zu tun. Denn auf Nordstrand wurde das Urgestein Hans-Joachim Petersen in seinen eigenen vier Wänden erschossen. Schnell wird klar, dass das Opfer sich bei anderen Menschen unbeliebt gemacht hat und so gibt es eine Vielzahl Verdächtige. Als dann wenig später ein zweiter Mord geschieht, ist Eile geboten. Zumal Michaela und ihre beiden Kollegen bei ihren Ermittlungen in eine Sackgasse nach der nächsten zu laufen scheinen. Zudem plagen Michaela noch andere Sorgen, die ihre angehende Karriere in der Husumer Mordkommission vorzeitig beenden könnten.

Meine Meinung:
Kommissaranwärterin Michaela Greve, Michi genannt, Kriminaloberkommissar Ulf Weingärtner und Kriminalhauptkommissar Werner Kruse sind alle drei schon irgendwie Marken für sich. So kann ich mir gut vorstellen, dass sie von einigen Leserinnen und Lesern gemocht werden, von anderen wiederum nicht. Vor allem Werner Kruse hat eine knurrige Art an sich, ist wortkarg und viele Male ziemlich ruppig. Er hat aber vor allem, was seine neue Mitarbeiterin und ihr Problem angeht, ein sehr großes Herz, versucht wirklich alles um ihr zu helfen und spart auch nicht mit Lob für sein Team. Mir hat an ihm vor allem gefallen, dass er Michi sofort hilft und wirklich alle Hebel in Bewegung setzt, damit sie ihren Job nicht wegen ihres schmierigen Ex-Chefs an den Nagel hängen muss.

Michi war mir gleich sympathisch. Sie hat eine rasche Auffassungsgabe, ist eine gute Ermittlerin und scheut sich nicht davor anzupacken. Dennoch wirkte sie, was ihre Arbeit angeht, in vielen Bereichen noch sehr unsicher und man merkt gerade da, wie gut ihr das Lob ihres Chefs tut.

Was ich von Ulf halten sollte, wusste ich ehrlich gesagt bis zum Schluss nicht so recht. Mir kam es viele Male so vor, als wenn er auf Michi neidisch ist, weil ihr Vorgesetzter sie mag. Zudem war er von den drei Teammitgliedern der blassesten. Wobei ich mir bei allen dreien gewünscht hätte, dass sie vielschichtiger sind.

Das Fall an sich ist spannend. Was vor allem dran liegt, dass das Opfer Hans-Joachim Petersen sich viele Feinde gemacht hat und es somit einen Haufen Verdächtige gibt. Zudem habe ich mich nach dem zweiten Mord gefragt, wie das alles zusammenhängt. Denn auf den ersten Blick gab es da keine wirkliche Verbindung. So war ich gespannt, was Michi, Ulf und Werner herausfinden werden und habe versucht, die Informationen, die ich bekam, zusammenzubringen. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen mich der Autor überraschen konnte.

Fazit:
Ein spannender Krimi mit einem Ermittlerteam, das man mögen kann oder nicht. Der Fall ist an sich spannend, vor allem weil sich das Opfer Hans-Joachim Petersen viele Feinde gemacht hat und es somit einen Haufen Verdächtige gibt, die alle ein gutes Motiv haben. Zudem gab es einige unvorhersehbare Wendungen, die zum Erhalt der Spannung beigetragen haben. Schade war, dass Michi, Werner und Ulf ziemlich blass gezeichnet waren. Ich hätte sie mir vielschichtiger gewünscht.

Veröffentlicht am 16.10.2024

Wird Cléo den Eissplitter finden?

Ice Guardians 2. Der magische Eissplitter
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Zum Inhalt:
Cléo Dulac wurde an der Gletscherakademie aufgenommen und ist deswegen nicht nur überglücklich, sondern auch ziemlich aufgeregt. Doch als sie dort ankommt, geschehen merkwürdige Dinge. Nicht ...

Zum Inhalt:
Cléo Dulac wurde an der Gletscherakademie aufgenommen und ist deswegen nicht nur überglücklich, sondern auch ziemlich aufgeregt. Doch als sie dort ankommt, geschehen merkwürdige Dinge. Nicht nur, dass sie von einigen Eisskulpturen bedroht wird, greifen diese sie auch noch an und Cléo kann sich jedes Mal nur mit großer Mühe retten. Wäre das noch nicht genug, scheint der Eissplitter spurlos verschwunden zu sein und auch die Eissplittermagie will sich bei Cléo nicht zeigen. Selbst mit der Eismagie hat Cléo ihre Schwierigkeiten.

Meine Meinung:
Cléo ist ein tolles Mädchen, dass sich viele Gedanken über allerhand Dinge macht, ihre Freunde unterstützt und findet, dass alle an der Gletscherakademie gleich sind, selbst die, die ihre Eismagie noch nicht entdeckt haben, wie ihre Freundin Tara. Ich habe Cléo fest in mein Herz geschlossen und konnte ihre Unsicherheiten wegen der anderen Schülerinnen und Schüler, ihrer Eismagie und ihrer Eissplittermagie verstehen. Zudem merkt man an vielen Stellen, welcher Druck auf ihr wegen der Eissplittermagie lastet. Ebenso aber auch, wie wichtig ihr ihre Freunde und ihr Patentier sind.

Natürlich spielt der Natur- und Tierschutz wieder eine wichtige Rolle. Schon allein weil die Gletscherhüterinnen und Gletscherhüter lernen, wie sie die Natur am besten beschützen können. So regt das Buch zum Nachdenken über sein eigenes Verhalten an und wie wir vielleicht auch im Kleinen etwas für den Erhalt dieser tun können. Zudem wird aber auch mit einem leicht kritischen Unterton hinterfragt, wie weit man gehen darf, um die Menschen darauf aufmerksam zu machen, wie es um unsere Umwelt steht. Dennoch wirkt all dies zu keiner Zeit belehrend.

Für Spannung ist die ganze Zeit gesorgt. Zumal in der Gletscherakademie seltsame Dinge geschehen, Cléo sogar angegriffen wird und der Eissplitter unauffindbar ist. Zwar hatte ich schon recht früh eine Vermutung, wer hinter all den Angriffen auf Cléo stecken könnte, die sich immer mehr verdichtetet und letztendlich bewahrheitet hat. Dennoch war ich mir nicht sicher und zudem gespannt, ob Cléo den Eissplitter findet, ihre Mutter dadurch retten kann und ob sie es schafft, ihre Eissplittermagie herauszukitzeln. Zudem steht natürlich auch noch die Frage im Raum, wie man den Seilbahnbesitzer Jacques Frost das Handwerk legen kann. So habe ich von Anfang bis Ende mit Cléo und ihren Freunden mitgefiebert.

Besonders gemocht habe ich die Maus Rosalinde, die für Cléo eine wahre Freundin ist. Rosalinde unterstützt Cléo in jeder Lebenslage und ist einfach für sie da. Ich habe viele Male über ihr Schleckermaul und ihre direkte Art geschmunzelt.

Fazit:
In diesem gelungenen zweiten Band über Freundschaft, Zusammenhalt und den Natur- und Tierschutz begleiten wir Cléo an die Gletscherakademie. Dort warten nicht nur neue Aufgaben auf sie, sondern scheint zu allem Übel jemand hinter ihr her zu sein, wodurch Cléo immer wieder in große Gefahr gerät. Deswegen und wegen aller anderen Aufgaben und Probleme, die auf Cléo warten, was für Spannung gesorgt. So habe ich die ganze Zeit mit Cléo und ihren Freunden mitgefiebert.

Veröffentlicht am 12.10.2024

Wo steckt Rob van Loon?

Die Toten von Veere. Ein Zeeland-Krimi
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Zum Inhalt:
Nachdem ihr letzter Einsatz schiefgelaufen ist, bekommt Liv de Vries, Hoofdinspecteur der Landespolizei, den Auftrag, das Verschwinden des Kochs Rob van Loon zu untersuchen. Dieser wollte ...

Zum Inhalt:
Nachdem ihr letzter Einsatz schiefgelaufen ist, bekommt Liv de Vries, Hoofdinspecteur der Landespolizei, den Auftrag, das Verschwinden des Kochs Rob van Loon zu untersuchen. Dieser wollte in seine Heimatstadt fahren und ist seitdem verschwunden. Die Ermittlungen in dem Vermisstenfall führen Liv zurück in die Vergangenheit. Denn Rob van Loon ist nicht der, der er zu sein scheint und soll etwas mit dem Verschwinden von Esmée Vriesde zu tun haben. Doch hat er dies wirklich? Und was ist mit Rob geschehen? Liv stößt bei ihren Ermittlungen auf immer mehr Ungereimtheiten. Dabei drängt die Zeit. Denn der Täter scheint noch nicht fertig zu sein.

Meine Meinung:
Wir steigen direkt in die Geschichte ein und erleben Liv de Vries, Hoofdinspecteur der Landespolizei, direkt bei einem Einsatz, der wegen falscher Informationen schiefgeht. So bekommen wir einen ersten Eindruck von Liv und erfahren, wie sie mit sich und ihrem Handeln bei dem vermasselten Einsatz hadert.

Liv de Vries ist eine vielschichtige Protagonistin, die mir mit der Zeit immer sympathischer wurde. Dabei merkt man immer wieder, was für eine gute Ermittlerin Liv ist, auch wenn sie bei den Ermittlungen einige Fehler macht. Dadurch wirkte sie auf mich aber umso authentischer. Gut an ihr gefallen hat mir, dass sie die Meinung ihrer neuen Kollegin Noemi Bogaard ernst nimmt, ebenso wie die Bedenken der Rechtsmedizinerin Ann-Remi Blom.

Ann-Remi Blom war ebenfalls eine vielschichtige Figur, die mir sofort sympathisch war und der man anmerkt, wie sehr ihr das Fehlverhalten ihres Chefs zusetzen. Ich war wirklich gespannt, wie der Weg von Ann-Remi aussehen wird und wie weit sie in die ganzen Ermittlungen involviert wird.

Die Ermittlungen waren weitestgehend spannend. Da wir nicht nur mit dem Fall des verschwunden Rob van Loon zu tun bekommen, sondern auch einen Blick ins Jahr 1944 werfen, Ann-Remis Bemühungen in dem Fall des verstorbenen Willem de Rams begleiten und versuchen mit Liv herauszufinden, was vor Jahren mit Esmée Vriesde geschah. Ich war gespannt, ob und in welcher Form dies alles zusammenhängt. Dadurch entstand eine gewisse Spannung, die aber leider etwas getrübt wurde, weil ich ehrlich gesagt schon ab der Hälfte des Buches wusste, wer hinter den Taten steckt. Dennoch war ich vor allem neugierig darauf, was wirklich in der Nacht passierte, als Esmée Vriesde verschwand, weswegen ich einfach weiterlesen musste.

Die Figuren und Schauplätze wurden anschaulich beschrieben, sodass ich sie mir alle gut vorstellen konnte. Zudem haben selbst die Nebenfiguren ihre individuellen Charaktereigenschaften erhalten, durch die man sie wunderbar voneinander unterscheiden konnte.

Fazit:
Wir begleiten Liv de Vries, Hoofdinspecteur der Landespolizei, bei einem verzwickten Fall, der bis in die Vergangenheit reicht. Ich habe sie und alle in ihrem Team gern bei den Ermittlungen begleitet, die weitestgehend spannend waren. Zwar wusste ich bereits sehr früh, wer hinter den Taten steckt, dennoch wollte ich unbedingt wissen, was in der Nacht geschah, als Esmée Vriesde verschwand, weswegen ich einfach weiterlesen musst.

Veröffentlicht am 09.10.2024

Können Lia und Rafe aus Venda fliehen?

Das Herz des Verräters
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Zum Inhalt:
Prinzessin Arabella Celestine Idris Jezelia, Lia genannt, wurde, nach Venda verschleppt. Zwar ist Rafe bei ihr. Doch auch er ist wie Lia dem Wohlwollen des Komizars ausgesetzt und kann sie ...

Zum Inhalt:
Prinzessin Arabella Celestine Idris Jezelia, Lia genannt, wurde, nach Venda verschleppt. Zwar ist Rafe bei ihr. Doch auch er ist wie Lia dem Wohlwollen des Komizars ausgesetzt und kann sie deswegen nicht beschützen. Einzig Kaden scheint sie beschützen zu können. Doch kann sie ihm trauen, nachdem er sie verraten und nach Venda verschleppt hat? So beginnt für Lia ein gefährliches Spiel, bei dem sie nicht weiß, wer Freund und wer Feind ist. Wäre das noch nicht alles, zeigt sich ihre Gabe immer öfter und sie entdeckt Dinge, die das Schicksal aller Völker verändern könnten. So muss Lia um jeden Preis versuchen, aus Venda zu fliehen. Doch wie soll ihr dies gelingen, wo sie unter ständiger Beobachtung steht?

Meine Meinung:
Die Handlung setzt nahtlos an die Ereignisse aus dem ersten Band an, wodurch ich sofort wieder mitten in der Geschichte war. So war ich gespannt, wie es Lia und Rafe in Venda ergehen wird, ob sie sich retten können und wie Kaden sich gegenüber Lia verhält.

Lia ist eine sympathische Protagonistin, die für ihr Alter viel Stärke zeigt und einen großen Sinn für Gerechtigkeit hat, der viele Male auf die Probe gestellt wird. Mir hat ihr eisernen Wille, sich trotz aller Widrigkeiten nicht unterkriegen zu lassen, besonders gut gefallen. Zudem zeigt sie immer wieder viel Geschick und wie intelligent sie ist, wenn sie es schafft, den Komizar ein stückweit seine Macht zu nehmen. Ich fand es jedenfalls interessant zu beobachten, wer von beiden aus ihren Wortgefechten und Machtdemonstrationen als Sieger hervorgeht.

Neben Lia gibt es auch in diesem Band einige interessante Personen. Einige von ihnen kennen wir bereits und ich fand es interessant zu erfahren, wie es ihnen inzwischen ergangen ist. Denn kommen aber auch ein paar neue hinzu. Besonders das Mädchen Aster habe ich vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen. Sie hat es in vielerlei Hinsicht nicht leicht, lässt sich aber nicht unterkriegen und beweist viele Male sehr viel Mut, wenn sie Lia hilft. Zudem fand ich es interessant, wie es zwischen Lia, Rafe und Kaden weitergeht. Zwar sollte eigentlich klar sein, für wen Lias Herz schlägt, doch so klar war dies nicht immer. Deswegen war ich gespannt, für wen sie sich letztendlich entscheidet und ob es nicht doch noch eine Überraschung gibt.

Für Spannung war ebenfalls gesorgt. Schon allein, weil nicht klar ist, wie Lia und Rafe überhaupt aus Venda fliehen wollen. Zudem kommen vor allem auf Lia viele andere Schwierigkeiten zu, die ihr einiges abverlangen. Viele davon führen zu richtig brenzligen Situationen und ich war mir nicht sicher, ob Lia unbeschadet aus ihnen herauskommt. So konnte ich an den Stellen das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Leider zog sich die Handlung aber auch an einigen Stellen, wodurch Längen entstanden.

Ich fand es interessant, mehr über Venda, die verschiedenen Clans, ihre Traditionen und das Leben in Venda zu erfahren. Dabei wurde klar, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint und der Komizar sich gar nicht so sehr von den Königen der anderen Reiche unterscheidet, wie er es gerne hätte. Bei allem, was man so erfahren hat, bin ich gespannt, wie es für alle weitergehen wird.

Fazit:
Ein guter zweiter Band, in dem wir miterleben, wie es Lia und Rafe als Gefangene des Komizars ergeht, mit welchen Schwierigkeiten sie zurechtkommen müssen und ob und wenn wie ihnen die Flucht gelingt. Ich war gespannt, was sie alles erleben werden und wie es zwischen Lia, Rafe und Kaden weitergeht und für wen sich Lias Herz entscheiden wird. Zudem fand ich es interessant, mehr über Venda, seine Clans, ihren Traditionen und wie das Volk von Venda lebt, zu erfahren. Nun bin ich gespannt, wie es für alle weitergehen wird.

Veröffentlicht am 07.10.2024

Können Lilly und Damien die Pläne seines Vaters vereiteln?

A Spark of Time - Ein Date mit Mr Darcy
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Zum Inhalt:
Lilly deGray kann es immer noch nicht fassen. Ray ist nicht der, der er zu sein scheint. Dann Ray heißt eigentlich Damien Belmont und ist ebenfalls ein Zeitreisender. Als Damien Lilly alles ...

Zum Inhalt:
Lilly deGray kann es immer noch nicht fassen. Ray ist nicht der, der er zu sein scheint. Dann Ray heißt eigentlich Damien Belmont und ist ebenfalls ein Zeitreisender. Als Damien Lilly alles erklären will, werden beide von seinem Vater überrascht. Dieser stellt sie vor ein Ultimatum. Entweder reisen sie beide in die Vergangenheit, um ihm ein Zeitreise-Zahnrad zu besorgen, oder er wird Lillys Vater Schaden zufügen. So reisen beide in die Regency-Zeit und geben sich als Verwandte von Jane Austen aus. Dort warten aber allerhand Probleme auf sie, die ihren Auftrag erschweren. Außerdem weiß Lilly nicht, wie sie Damien vertrauen soll, denn verzeihen kann sie ihm nicht. Dabei schlägt ihr Herz immer noch so schnell, wenn er in ihrer Nähe ist.

Meine Meinung:
Wir steigen direkt in die Geschichte ein, die nahtlos an die Ereignisse aus dem ersten Band anknüpft. So war ich sofort wieder mitten im Geschehen und gespannt, wie es für Lilly und Damien weitergehen wird. Denn Damiens Vater hat seine eigenen finsteren Pläne mit den beiden. So war vom ersten Moment an für Spannung gesorgt, die die ganze Handlung über aufrechterhalten wurde. Was auch daran lag, dass Lilly und Damien vor vielen Herausforderungen stehen und bei der Beschaffung des Zeitreise-Zahnrads einige Male in brenzlige Situationen geraten. So habe ich mit dem beiden vom ersten Moment an mitgefiebert, mitgelitten und ihnen die Daumen gedrückt, dass sie das Zahnrad bekommen und die finsteren Pläne von Damiens Vater vereiteln können. Zudem war ich natürlich auch gespannt, wie es zwischen Lilly und Damien laufen wird, nachdem Lilly von ihm so verletzt wurde.

Lilly ist eine sympathische junge Frau, die viel Stärke zeigt, nicht so schnell aufgibt und viele Male zeigt, was für eine intelligente, einfühlsame Frau sie ist. Ich konnte ihr Misstrauen und ihr Gefühlschaos Damien gegenüber voll und ganz nachvollziehen, ebenso wie ihre Reaktionen und wieso sie aus ihrer Sicht so handeln musste, wie sie es tat.

Damien war mir ebenfalls sympathisch. Ich konnte nachvollziehen, wieso es ihm so wichtig ist, die Pläne seines Vaters zu vereiteln. Ebenso merkte man ihm an, wie wichtig ihm Lilly ist und wie sehr er es bereut, ihr nicht vorher gesagt zu haben, wer er ist. Ich fand es schön, wie er um Lilly gekämpft hat. Ebenso, dass er zugab, wenn er mal etwas nicht wusste.

Die Schauplätze und Figuren wurden von der Autorin bildreich und so lebhaft beschrieben, dass ich sie nicht nur vor Augen hatte, sondern mich fühlte, als wenn ich mit Lilly und Damien durch die einzelnen Orte wandern würde. Zudem ist es der Autorin gelungen, die damaligen gesellschaftlichen Gepflogenheiten deutlich zu machen, sodass ich davon einen guten Eindruck bekommen konnte.

Fazit:
Ein spannender und emotionaler Abschluss der Reihe, in dem wir Lilly deGray und Damien Belmont in die Regency-Zeit begleiten, wo sie sich als Verwandte von Jane Austen ausgeben, um ein Zeitreise-Zahnrad zu organisierten. Da dies nicht so leicht ist, sondern viele Schwierigkeiten auf die beiden warten und sie in einige brenzlige Situationen geraten, war von Anfang bis Ende für Spannung gesorgt. Ich habe die beiden jedenfalls gerne auf ihrer Zeitreise begleitet und war gespannt, was sie alles erleben werden.