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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.10.2022

Informativ, lebendig, zugänglich

Globale Überdosis
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Vor diesem Buch kannte ich mich kaum zum Thema Stickstoff aus. Nach dem Lesen sage ich nun, dass jeder dieses Buch gelesen haben sollte. Preger beginnt mit einem Blick in die Vergangenheit und berichtet, ...

Vor diesem Buch kannte ich mich kaum zum Thema Stickstoff aus. Nach dem Lesen sage ich nun, dass jeder dieses Buch gelesen haben sollte. Preger beginnt mit einem Blick in die Vergangenheit und berichtet, durch welche Ereignisse Stickstoff zu seiner heutigen Rolle gelangt ist. Danach folgt ein umfassendes Bild zu den Folgen des Überflusses. Dabei wächst bei dem Leser das Bedürfnis, dem entgegenzuwirken, worauf Preger in den letzten Kapiteln eine Antwort zu finden weiß.
In dem Buch warten eine Fülle von Informationen. Die Autorin schafft es, diese lebendig und zugänglich zu vermitteln, auch ohne dass Vorwissen erforderlich ist. Durch kurze Unterkapitel fiel es mir angenehm leicht, den Ausführungen zu folgen, ohne ein Gefühl von Überforderung zu erleben. Obwohl es ein sehr komplexes und ernstes Thema ist, schafft Preger auch humorvolle, alltagsnahe Worte einfließen zu lassen.
Inhaltlich konnte ich sehr viel aus diesem Buch mitnehmen. Ich betrachte die Welt nun mit anderen Augen. Und dazu gehört nicht nur, dass ich unter Birken nach Fliegenpilzen Ausschau halte; denn diese leben in Symbiose miteinander und ich konnte das in der Praxis tatsächlich auch entdecken. Durch das Lesen habe ich ein Bewusstsein für das Thema entwickelt. Preger hat mit ihrem Buch einen wichtigen Beitrag zur Stickstoffproblematik geschaffen, welches ich nur empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 16.10.2022

Heldentum und Abenteuer

Columbus Day
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Der Soldat Joe Bishop sieht sich in der Pflicht, seinem Land zu dienen, als die Erde plötzlich zum Kriegsschauplatz zweier verfeindeter Alienrassen wird. Doch hilflos unterentwickelt, wie die Menschheit ...

Der Soldat Joe Bishop sieht sich in der Pflicht, seinem Land zu dienen, als die Erde plötzlich zum Kriegsschauplatz zweier verfeindeter Alienrassen wird. Doch hilflos unterentwickelt, wie die Menschheit es ist, stellt sich bald die Frage, wem man wirklich trauen kann.
Wer das Buch lesen will, sollte mit ausführlichen Abhandlungen auskommen können. Die Ereignisse sind komplex, umfangreich und die Welt sehr durchdacht. Eigentlich ist das überhaupt nicht meins (und zugegeben, manchmal fand ich es schon auch nervig). Aber ich hatte trotzdem Spaß beim Lesen. Hier passiert viel. Hier ist der Mensch mal nicht an der Spitze, sondern hat nicht viel zu sagen, einfach, weil die Aliens viel viel weiterentwickelt sind. Es ist spannend, Joes Weg mitzuverfolgen. Auch er ist ein Charakter, den man entweder mag oder nicht. Hier kommt viel typischer Army Kram und amerikanischer Heldentum durch, so im Sinne von „Ich rette die Menschheit und bin aber doch so bescheiden usw.“ Muss man halt mögen, akzeptieren, oder halt auch nicht. Bei der Mitte kommt eine Wendung, die ich noch nicht ganz für den Fortgang der Reihe einordnen kann. Sie macht manches leichter, aber bereitet mir auch ein Gefühl von Unbehagen. Ich denke, meine Antwort erhalte ich ernst in den Folgebänden. Noch etwas zum Lesekomfort: Das Buch ist echt schwer und die Coverfolie löst sich bereits bei mir. Finde ich etwas uncool. Nichtsdestotrotz ist das ein gutes Buch, was mich unterhalten konnte. Ich denke, dass es hier sehr auf den Geschmack des Lesers ankommt. Ich mochte es und kann mir vorstellen, Band 2 zu lesen.

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Veröffentlicht am 16.10.2022

Gewohnt mitreisend und spannend

Die Wächter des Wissens
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Im 2. Band steht die Crew der Destiny vor einer weitreichenden Entscheidung, während der Krieg in Europa zunehmend ernster wird.
Können wir zuerst über das Cover sprechen? Ich finde das unfassbar cool! ...

Im 2. Band steht die Crew der Destiny vor einer weitreichenden Entscheidung, während der Krieg in Europa zunehmend ernster wird.
Können wir zuerst über das Cover sprechen? Ich finde das unfassbar cool! Aber auch der Inhalt ist toll. Reimer schafft es, in seinen Büchern Welten zu erschaffen, denen ich sofort glauben würde, dass sie wahr sind. Zudem greift er die Ukrainekrise auf, sodass es mir noch einfacher fällt, in die Geschichte einzutauchen. Zwischen Abenteuer und tief bewegenden Momenten konnte ich im Buch den handelnden Charakteren auf ihrer Reise ins Ungewisse folgen. Wieder einmal habe ich mich total unterhalten von einem von Reimer’s Werken gefühlt. Allerdings ziehe ich einen halben Stern ab, weil es Stellen gab, die für meinen Geschmack ein ehr steifer Bericht waren. Nichtsdestotrotz ist das ein tolles Buch für alle SciFi Fans und ich kann es kaum abwarten, die Fortsetzung kennenzulernen.

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Veröffentlicht am 27.09.2022

Mit trockenem Humor an die Amerikanischen Tresen

Come in we are Open – Als Asphaltcowboy quer durch die USA
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In „Come In We Are Open – Als Asphaltcowboy quer durch die USA“ nimmt uns Florian Gräfe mit auf seinen Road Trip von Ost nach West. Von anderen Reiseberichten unterscheidet sich dieser, indem Gräfe, typisch ...

In „Come In We Are Open – Als Asphaltcowboy quer durch die USA“ nimmt uns Florian Gräfe mit auf seinen Road Trip von Ost nach West. Von anderen Reiseberichten unterscheidet sich dieser, indem Gräfe, typisch Junggeselle, auch von Bar zu Bar zieht und bei Bier mit Einheimischen ins Gespräch kommt.
Mich konnte das Buch unterhalten. Sei es dem trockenem Humor wegen oder den vielen Informationen. Ganz bodenständig wird über Unterkünfte, Speisemöglichkeiten nebenbei berichtet. Mir gefiel, dass ich neue Sehenswürdigkeiten, außer den allseits bekannten, kennenlernen durfte. Dass Gräfe ebenfalls ein Faible für SciFi hat, gefiel mir dahingehend ebenfalls. Ein prägnanter Teil des Berichtes nehmen die Barbesuche ein. Hier ist auch mein einziger, zugegeben winziger Kritikpunkt. Für meinen Geschmack wurden die oft zu ähnlich eingeleitet. Nichtsdestotrotz sind die Begegnungen, die Gräfe hier mit den Menschen hat, teils skurril, aber allemal vielfältig. Wie sollte man sonst das Land kennenlernen, wenn nicht durch seine Bewohner?! Im ersten Teil der Reise wird Gräfe durch einen Kumpel begleitet, der ebenfalls so sympathisch rüberkommt wie der Autor. Besonders haben mir im Buch aber auch die vielen Bilder gefallen, die das Erzählte verschönern. Dieser Reisebericht fühlt sich an, wie ein ehrliches und unterhaltsames Gespräch mit einem Freund.

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Veröffentlicht am 29.08.2022

Tolle Fortsetzung mit überraschenden Wendungen

EVERYTHING - We Needed To Say (EVERYTHING - Reihe 2)
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Nach Band 1 sind Blair und Henri entzweit, ihre Herzen gebrochen. Aber die Ungereimtheiten können sie trotz dem Vertrauensbruch nicht übersehen. Auch der Mord, die Fehde und Vincents Verhalten müssen noch ...

Nach Band 1 sind Blair und Henri entzweit, ihre Herzen gebrochen. Aber die Ungereimtheiten können sie trotz dem Vertrauensbruch nicht übersehen. Auch der Mord, die Fehde und Vincents Verhalten müssen noch geklärt werden.
Ich mag, dass sich das Cover perfekt zu dem von Band 1 ergänzt. Noch viel mehr war ich aber vom Inhalt begeistert, der locker mit Band 1 mithalten kann. Inhaltlich rückt dieser Teil weiter leicht Richtung Romance-Suspence. Es gab so viele Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe, mich aber geschockt haben. Die Charaktere zeigen so viel Sensibilität und erlauben sich gegenseitig Schwäche. Auch die Nebencharaktere tragen weiter wichtige Rollen. Der Fortgang von Henri und Blairs Beziehung empfand ich als geschickt gelöst. Ich mag es, dass sich hier Zeit gelassen wird und nicht alles sofort wieder Friede, Freude, Eierkuchen ist. Vor allem reden hier die Charaktere auch viel miteinander, sodass nicht künstlich alles durch fehlende Kommunikation verschlechtert wird. Genau wie in Band 1 konnte ich hier mitfiebern, teils wisch das Lächeln nicht aus meinem Gesicht. Aber dann das Ende. Was für ein Cliffhanger! Wie soll ich es jetzt bis Januar nächsten Jahres aushalten, wenn der letzte Band erscheinen wird. Ich bin totaler Fan der Reihe und kann sie jedem Romance-Liebhaber nur empfehlen.

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