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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2023

Über Wendungen, ernsten Themen und Zusammenhalt

Not exactly love. Wer braucht schon ein Happy End?
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„Not exactly love“ von Kate Brook, übersetzt von Babette Schröder, handelt von den Mitbewohnern Hazel und Alfie, deren One Night Stand Dinge awkward macht, sowie von Emily und Daria, die versuchen ein ...

„Not exactly love“ von Kate Brook, übersetzt von Babette Schröder, handelt von den Mitbewohnern Hazel und Alfie, deren One Night Stand Dinge awkward macht, sowie von Emily und Daria, die versuchen ein Kind zu bekommen.
Das Cover finde ich sehr hübsch. Es zeigt die 4 Protagonisten. Von dem Buch hatte ich eine lustige sowie leichte RomCom erwartet. Dem ist definitiv nicht so. Es behandelt verschiedene ernste Themen. So ernst und berührend, dass es mir die Tränen in die Augen trieb. Ich finde, dass die Geschichte unseren Zeitgeist wunderbar einfängt, nicht nur weil es Dating und Kinderwunsch gegenüberstellt. Zwischen den Charakteren untereinander entsteht eine tiefgreifende Verbindung, die ihnen Halt in schwierigeren Zeiten gibt und verdeutlicht, was es heißt, Familie zu haben. Jeder der vier Protagonisten ist mir beim Lesen ans Herz gewachsen, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Wer das Buch lesen möchte, sollte wissen, dass die Handlung auch aus fehlender Kommunikation entspringt. Das wird bereits auf Seite 2 deutlich. Mich persönlich hat dies aber überhaupt nicht gestört, da ich es durch die verschiedenen Perspektiven gut nachvollziehen konnte und es sich natürlich anfühlte. Das Buch regt zum Nachdenken an, wie vermeintlich kleine Entscheidungen langfristig einen Einfluss haben können. Das empfand ich als sehr gelungen. Und trotz der ernsten Seite hatte das Buch auch leichte und lustige Momente. Es hat mir sehr gefallen und ich kann es empfehlen.

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Veröffentlicht am 10.02.2023

Ein winterlicher Wohlfühlroman

Willkommen im kleinen Grandhotel
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Felicity Pickford’s „Willkommen im kleinen Grandhotel“ ist ein Weihnachtsroman, indem die Illustratorin Charlotte eine Einladung erhält, kostenlos über Weihnachten die Zeit im Grandhotel auf der Isle of ...

Felicity Pickford’s „Willkommen im kleinen Grandhotel“ ist ein Weihnachtsroman, indem die Illustratorin Charlotte eine Einladung erhält, kostenlos über Weihnachten die Zeit im Grandhotel auf der Isle of Skye zu verbringen.
Auch wenn es ein Weihnachtsroman ist, so ließ sich der Roman auch wunderbar im Februar lesen. Bereits das Cover gefiel mir sehr gut, da es eine gemütliche Stimmung versprach. Diese zieht sich auch durch den gesamten Roman. Dies ist ein absolutes Wohlfühlbuch. Zusammen mit der Protagonistin konnte ich den wohlwollenden Charakter des Hotels mit seinen charmanten Seelen erkunden. Es fühlte sich an, als wäre ich selbst zu Gast im Hotel. Dieses Buch lesen zu dürfen, war ein absolutes Vergnügen. Ich rate allerdings, sich für das Verständnis nicht von der Realität verleiten zu lassen. Wer es liest, wird verstehen, an welcher Stelle man es besser rein fiktiv betrachten sollte. Alles in allem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen und freue mich, dass bereits ein weiteres Buch erschienen ist, was im selben Hotel spielt. Das möchte ich bald auch lesen.

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Veröffentlicht am 04.01.2023

Der spannende, fesselnde, finale Abschluss mit großen Emotionen und Überraschungen

EVERYTHING - We Pretended To Love (EVERYTHING - Reihe 3)
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ACHTUNG Spoiler: Da es sich um den 3. Teil handelt, kann meine Rezension die beiden vorherigen Bände spoilern.
Was für ein emotionaler aber auch packender Abschluss für die Trilogie! Nachdem am Ende von ...

ACHTUNG Spoiler: Da es sich um den 3. Teil handelt, kann meine Rezension die beiden vorherigen Bände spoilern.
Was für ein emotionaler aber auch packender Abschluss für die Trilogie! Nachdem am Ende von Band 2 Blair und Henry erfahren haben, dass sie eventuell Geschwister sein könnten, konnte ich es kaum abwarten, mehr darüber zu erfahren. Auch wollte ich endlich wissen, was es mit dem Mord an Henris Schwester und Mutter auf sich hat.
Und ich wurde nicht enttäuscht! In dem Buch geht es um Zusammenhalt, Vertrauen, Freundschaft und Familie. Mir gefiel der Ansatz, dass dies ein Liebesroman ist, wo die beiden Protagonisten sich lieben und bereits eine Beziehung haben, aber sich gemeinsam mit Problemen, die von außen kommen, auseinandersetzen müssen (wie eben die ungeklärten Verwandtschaftsverhältnisse). Durch die Spannungselemente erleben die Charaktere starke Emotionen, sodass viel Drama vorhanden ist. Auch werden ihre Gedanken recht ausführlich beschrieben. Das muss man mögen können, um Spaß an der Geschichte zu haben. Mir persönlich hat dies aber in genau der Dosis sehr gut gefallen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil mich die Geschichte so gefangen hielt. Und soviel kann ich vorwegnehmen: Den Leser erwartet ein wahres Spektakel am Ende.
Hinsichtlich der Spannung kann ich sagen, dass ich mit meiner Vermutung komplett daneben lag, wer der Möder von Henris Mutter und Schwester war. Einige der Charaktere begeben sich auch in diesem Band in Grauzonen oder überschreiten Grenzen. Das Buch regt zum Nachdenken an, ob manche davon vergeben werden können oder durch andere Taten beglichen werden können. Die Motive für gewisse Handlungen machen die Charaktere menschlich und zeigt, dass jeder Fehler macht. Auch andere wichtige Themen werden behandelt. Das Sex Tape aus Band 2 spielt auch hier wieder eine Rolle, aber wie Blair und alle anderen damit umgehen, finde ich einfach nur stark.
Letztendlich kann ich wie in den beiden vorherigen Bänden nur wieder loben, wie schön das Cover mit den anderen beiden harmoniert, auch all die kleinen Filmdetails im Buch sowie die Einblicke ans Netflixfilmset und Starleben. Da macht es richtig Spaß, die Geschichte zu lesen.
Zum Abschluss in Kürze: Eine absolute Reihenempfehlung für New Adult Romance Liebhaber mit Spannung und großen Gefühlen.
PS: Das Lesen hat mich so hungrig gemacht. Andauern wurde von so geilem Essen geschwärmt. Da wünscht man sich doch manchmal auch, man könnte Teil der Geschichte sein.

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Veröffentlicht am 07.12.2022

Bridgerton mit Fantasy für Jugendliche

True Crown - Die Lady und der Lord Magier
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„True Crown – Die Lady und der Lord Magier“ von Olivia Atwater, übersetzt von Doris Attwood, handelt von Theodora Ettings, deren halbe Seele als Kind von einem Elf gestohlen wurde, sodass sie alles andere ...

„True Crown – Die Lady und der Lord Magier“ von Olivia Atwater, übersetzt von Doris Attwood, handelt von Theodora Ettings, deren halbe Seele als Kind von einem Elf gestohlen wurde, sodass sie alles andere als Furcht, Scham oder Schüchternheit empfindet. Durch ihren Charakter wird es da schwierig, einen Mann in der Ballsaison Londons zu finden.
Ich finde das Cover sehr schön gelungen, vor allem weil es wichtige Elemente in der Handlung aufgreift. Zudem habe ich ein Buch aus der 1. Auflage ergattern können, dass das Blumenmotiv auch wunderschön weitergeführt als Buchschnitt hat. Optisch ist das Buch also toll.
Auch inhaltlich hat mir das Buch gut gefallen. Theodora sticht mit ihrer Persönlichkeit aus der feinen Englischen Gesellschaft sichtlich heraus und gilt damit als hoffnungsloser Fall, verheiratet zu werden. Sie ist ein Charakter, dem die einfühlsamen und mitfühlenden Emotionen fehlen. Das merkt man deutlich. Ihre Art bringt sie aber auch in sonderbare Situationen, sodass sie Begegnung mit dem Lord Magier macht, der ebenfalls mit seiner Art auffällt. Besonders durch ihn werden die fantastischen Elemente in die Geschichte gebracht. Sie verzaubern und bieten auch ein leichtes Abenteuer. In dem Buch werden auch gesellschaftliche Probleme aus der Zeit teils verarbeitet. Und auch Nebencharaktere können sich weiterentwickeln. Mich hat es überrascht, wie sich welche Probleme am Ende aufgelöst haben. Das habe ich nicht kommen sehen. Dass das Buch ein Jugendbuch ist, sollte man hier im Hinterkopf haben. Für meinen Geschmack war es daher ein leichtes, unterhaltendes Buch, teils mit Längen, ohne sehr bewegende Dramatik. Es ist also perfekt für alle die, die Bücher in Richtung Wohlfühlatmosphäre lesen möchten.

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Veröffentlicht am 19.11.2022

Ein originelles Buch mit großen Suchtfaktor

This Charming Man
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In „This charming Man“ von C.K. McDonnell, übersetzt von André Mumot, kehren wir zurück in die Redaktion, um weiterhin am Mordfall des Reporters zu ermitteln, aber auch um mehr über die Aufregung um die ...

In „This charming Man“ von C.K. McDonnell, übersetzt von André Mumot, kehren wir zurück in die Redaktion, um weiterhin am Mordfall des Reporters zu ermitteln, aber auch um mehr über die Aufregung um die Vampire in der Stadt in Erfahrung zu bringen.
Was ist das für ein Buch! Es hat so einen großen Suchtfaktor, dass ich mich regelrecht zwingen musste, es aus der Hand zu legen. Nach dem 1. Band hatte ich so viele Fragen und jetzt nach dem 2. habe ich noch so viel mehr, auf die ich Antwort haben möchte. Es gibt so viele Geheimnisse und Plot Twists, aber auch ultra lustige Momente sowie echt gruselige. Die Charaktere sind weiterhin sehr speziell, aber mir total ans Herz gewachsen. Ich würde gern in dieser Rezension über so viele Stellen im Buch sprechen, die mich einfach umgehauen haben, aber ich will hier niemanden spoilern. Daher, lies das Buch (vorher noch Band 1;) und lass dich nach Manchester entführen. (PS: Aber bleibe bitte am Leben, und lass dir nicht das Blut aussaugen.) Ganz große Empfehlung!

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