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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2017

spannend bis zum Schluss

Herrin der Schmuggler
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1306: die junge Gera ist noch nicht lange verheiratet und ihr Mann Hans ist als Hucker viel unterwegs. Sie leben in Augsburg ein einfaches, aber zufriedenes Leben. Eines Tages wird der Nachbar, ein Jude, ...

1306: die junge Gera ist noch nicht lange verheiratet und ihr Mann Hans ist als Hucker viel unterwegs. Sie leben in Augsburg ein einfaches, aber zufriedenes Leben. Eines Tages wird der Nachbar, ein Jude, erschlagen nach Hause gebracht. Er war mit Geras Mann unterwegs. Wo ist Hans? Warum kommt er nicht nach Hause? Gera macht sich auf die Suche und findet ihren Mann ebenfalls erschlagen auf. In seiner Hand ein mit Kohle überzogener Edelstein. In was war Hans da hineingeraten? Und was hat Geras alter Feind aus Kindertagen, der einflussreiche Patrizier Aigen, mit der Angelegenheit zu tun, denn er war unerwartet kurz vor dem Tod des Juden aufgetaucht. Gera versucht, etwas herauszufinden und gerät in große Gefahr.

An den Vorgängerband Fürstin der Bettler konnte ich mich nicht so recht mehr erinnern. Das machte aber auch nichts, denn wichtige Ereignisse wurden hier noch mal kurz erwähnt, so dass man der Handlung auch ohne Vorkenntnisse gut folgen konnte. Die Geschichte wird in angenehm zu lesenden Schreibstil temporeich erzählt. Schon auf den ersten Seiten passiert viel. So ist man denn gleich mittendrin im Geschehen. Sehr bildhaft und spannend schildert der Autor Geras verzweifelte Suche nach Antworten. Sie muss dabei viele Abenteuer bestehen, wodurch der Spannungsbogen bis zum Schluss gehalten wird. Immer wieder gibt es Wendungen, unerwartete Rückschläge und Mosaiksteine auf dem Weg zur Wahrheit. Ich habe das Buch an zwei Tagen ausgelesen gehabt und mich sehr gut unterhalten gefühlt.

Veröffentlicht am 17.01.2017

einer von Ihnen

Im Wald
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Oliver Bodenstein wird zu einem abgebrannten Wohnwagen auf dem Campingplatz der Waldfreunde in seinem Heimatsort Ruppertshain gerufen. In den Überresten des Wohnwagens: eine Leiche. Schnell stellt sich ...

Oliver Bodenstein wird zu einem abgebrannten Wohnwagen auf dem Campingplatz der Waldfreunde in seinem Heimatsort Ruppertshain gerufen. In den Überresten des Wohnwagens: eine Leiche. Schnell stellt sich heraus, dass es Brandstiftung war. Und es bleibt nicht bei dieser einen Leiche. Bodenstein kennt die Toten, waren sie doch seine Jugendfreunde. Er muss sich den Schatten seiner Vergangenheit stellen. Die Geschehnisse treffen Bodenstein mehr, als er zugeben mag, so dass schließlich Pia Sander die Ermittlungsleitung übernimmt. Ohnehin ist sie als Bodensteins Nachfolgerin beim K11 im Gespräch, da Bodenstein zum Jahresende eine Auszeit nehmen will.

Mit einem gut zu lesenden Schreibstil und anschaulichen Beschreibungen der Charaktere und Handlungsorte taucht man als Leser gleich in die Story ein. Am Anfang ist glücklicherweise ein Personenregister vorhanden, wo ich doch hin und wieder nachschlagen musste, um bei den vielen Dorfbewohnern noch durchzublicken. Sie sind irgendwie alle verwandt, verschwägert oder beste Freunde. Wer von ihnen hat kein Geheimnis? Auch Bodenstein und seine Kollegen blicken lange nicht durch bei dem unübersichtlichen Fall mit mehreren Toten. Was hat zudem Bodensteins seit 42 Jahren verschwundener Kinderfreund Arthur mit der Sache zu tun?

Ich habe bis zum Schluss nicht gewusst, wer der Täter ist. Und warum er es getan hat. Ich muss den Hut ziehen, dass die Autorin bei den Verwicklungen und vielen Personen den Durchblick behalten hat und das Ganze doch schlüssig auflöste. Mir hat das Buch gut gefallen, langweilig war mir an keiner Stelle, wenn ich es auch nicht nervenaufreibend spannend fand. Ich hoffe, es war nicht Bodensteins letzter Fall.

Veröffentlicht am 17.01.2017

Super spannend

Das Paket
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Das war richtig psycho! Emma Stein, Psychaterin, wurde vergewaltigt. Die Haare geschoren, misshandelt, das absolute Grauen. Nur: Die Nummer ihres Hotelzimmers gibt es nicht. Und wieso hat sie überlebt? ...

Das war richtig psycho! Emma Stein, Psychaterin, wurde vergewaltigt. Die Haare geschoren, misshandelt, das absolute Grauen. Nur: Die Nummer ihres Hotelzimmers gibt es nicht. Und wieso hat sie überlebt? Sie geht nicht mehr aus dem Haus. Dann nimmt sie ein Paket für einen Nachbarn an, den sie aber nicht kennt. Und dann geht es los mit dem Verwirrspiel. Ich fand das Buch sehr gut geschrieben. Emma mit ihren Gedanken und ihrer Panik wude gut dargestellt. Oftmals möchte man ihr zurufen: reiss dich zusammen. Aber keiner kann wissen, wie er selbst in so einer Situation wäre. Die Auflösung war auch klasse, da wäre ich nciht drauf gekommen. Ein richtig guter Fitzek!