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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2024

Herzerwärmend

Funny Story
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Mein zweites Buch von der Autorin von Emily Henry, auch dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Die komplette Idee zu der Handlung, ist meiner Meinung nach sehr kreativ und auch gut umgesetzt. Bis zum ...


Mein zweites Buch von der Autorin von Emily Henry, auch dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Die komplette Idee zu der Handlung, ist meiner Meinung nach sehr kreativ und auch gut umgesetzt. Bis zum Schluss ist man sich als Leser nicht sicher, wofür sich Daphne entscheiden wird. Von einer gescheiterten Liebe, mit sehr viel Schmerz und Tränen, in eine Zukunft mit dem Traumprinzen?

Mit jeder gelesenen Seite lernt man die Charaktere besser kennen, die teilweise sehr tiefgründig und warmherzig sind. Mann begleitet die beiden Hauptcharaktere durch die gesamte Handlung und erlebt, wie sie ihre Kindheit verarbeiten und sich immer wieder selbst reflektieren, aber auch immer wieder die direkte Kommunikation suchen. Die Botschaft, die ich für mich aus dieser Geschichte mitnehme ist, dass eine eventuell verkorkste Kindheit, einen nicht daran hindert, am Ende die große Liebe zu finden und gemeinsam eine glückliche Beziehung zu führen. Beide Protagonisten fürchten sich vor dieser Herausforderung, aber sie gehen den Weg der Konfrontation. Ob sich der teilweise harter Weg für beide lohnt, wird am Ende des Buches aufgelöst.

An einigen Stellen habe ich tatsächlich gelacht. Einige Stellen haben mich, aber auch wiederum zu Tränen gerührt. Insgesamt fühle ich mich mit dem Buch sehr gut unterhalten und würde es auch ohne Bedenken einer Freundin weiterempfehlen. Wer auf tiefgründige Liebesgeschichten steht, die mit einem gewissen Spicy-Faktor gespickt sind, der ist mit diesem Buch gut bedient.

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Veröffentlicht am 27.03.2024

Wenn Bücher zu Brücken werden

Die Vermesserin der Worte
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Eine Geschichte, die mich wirklich tief berührt hat und an der einen oder anderen Stelle sind teilweise Tränen geflossen. Innerhalb von zwei Tagen habe ich das Buch durchgelesen und es hat mich mit etwas ...

Eine Geschichte, die mich wirklich tief berührt hat und an der einen oder anderen Stelle sind teilweise Tränen geflossen. Innerhalb von zwei Tagen habe ich das Buch durchgelesen und es hat mich mit etwas Traurigkeit, aber auch mit einem Gefühl von Wärme erfüllt.

Besonders die Art, wie die Geschichte erzählt wird, ist der Autorin sehr gut gelungen. Einige Sätze haben mich zum nachdenken angeregt oder auch mir aus der Seele gesprochen. Die Charaktere sind so menschlich und so ehrlich, wie sie in unserer heutigen Zeit teilweise, leider vermehrt vorzufinden sind. Das direkte Wort oder ein Gespräch wird gemieden und zurück bleiben unausgesprochene Worte, teilweise Hürden die so nicht überwunden werden können. Meiner Meinung nach, auch ein aktuelles Problem unserer Gesellschaft.

„Irgendwie war sie in ihrem neuen zu Hause versackt, war mit ihm zusammengewachsen, vielleicht, weil sie so tief in ihren Geschichten gesteckt hatte, die für sie Reise genug gewesen waren, wenn auch nur im Kopf.“

Zum Inhalt möchte ich hier gar nicht viel sagen. Es geht um Mut, aber auch um verpasste Chancen, vielleicht aber auch um vertane Zeit. Die Idee, dass sich am Ende unseres Lebens doch alles zum Guten fügt, ist ein schöner Gedanke, auch wenn sie in diesem Fall fast zu spät ist.

Die Kernbotschaft für mich, die ich aus diesem Buch für mich mitnehme:
Jeder ist seines Glückes eigener Schmied.
Mut beweisen und den falschen Stolz sein lassen.

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Veröffentlicht am 12.03.2024

Was wäre wenn

Mein Name ist Lilith
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Irgendwie fällt es mir schwer zu diesem Buch eine gerechte Bewertung abzugeben. Ich selber bin ein gläubiger Mensch und kenne die Geschichte von Adam und Eva gemäß Überlieferung. Tatsächlich habe ich ...


Irgendwie fällt es mir schwer zu diesem Buch eine gerechte Bewertung abzugeben. Ich selber bin ein gläubiger Mensch und kenne die Geschichte von Adam und Eva gemäß Überlieferung. Tatsächlich habe ich mit der Darstellung aus der Bibel immer etwas schwergetan. Die Frau kommt bei der religiösen Überlieferung, immer zu kurz. Eva steht nie auf Augenhöhe mit Adam. Diese Darstellung ist vielleicht auch der Grund, weshalb es auf der Welt massive Probleme gibt. Ich denke hier an Länder, in denen Frauen keinerlei Rechte haben, wie zum Beispiel der Iran oder Afghanistan.

Einige Stellen im Buch fand ich teilweise sehr aggressiv, es grenzte an Männerfeindlichkeit. Es hat in mir ein Unwohlsein ausgelöst. Eine etwas liebevolle oder diplomatische Umsetzung der Idee, hätte der Handlung gut getan. Leider kann ich nicht verstehen, warum ein so feministisches Buch, so wenig Weiblichkeit enthält. Die Idee ist toll, leider nur befriedigend umgesetzt. Ich kann das Buch nicht weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 21.02.2024

Gründer von Rom

Elyssa, Königin von Karthago
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Dieser Roman enthält eine Liebesgeschichte, verpackt in einem großen Abenteuer. Bis zur letzten Seite fiebert man als Leser dem Ende der Geschichte zu. Das Ende kam für mich unerwartet. Die Autorin hat ...

Dieser Roman enthält eine Liebesgeschichte, verpackt in einem großen Abenteuer. Bis zur letzten Seite fiebert man als Leser dem Ende der Geschichte zu. Das Ende kam für mich unerwartet. Die Autorin hat es geschafft, mit ihrem Schreibstil den Spannungsbogen bis zum Schluss zu halten. Zum Ende wird alles aufgeklärt und man versteht die verschiedenen Bestandteile. Die Geschichte wird aus Aussicht von verschiedenen Charakteren erzählt. Besonders spannend fand ich die Kapitel von Eros, dem Liebesgott. Er gab immer wieder zu verstehen, dass die Liebe zwischen Menschen nicht so einfach zu verstehen und zu erklären ist.

Die Liebesgeschichte zwischen der Königen Elyssa und dem gefallen trojanischen Krieger Aeneas entwickelt sich sehr langsam und auch sehr zurückhaltend. Wer einen überschwänglichen, kitschigen und romantische Liebesgeschichte erwartet, ist hier bei diesem Buch nicht richtig.. Mir persönlich hat der sehr gradlinige bzw. schnörkelfreier Erzählstil sehr gut gefallen. Jeder Satz ist richtig platziert und treibt den Leser an, weiter zu lesen. Die Charaktere entwickeln sich nach und nach, für mich absolut ausreichend in der Tiefe. Der Einblick in ihre Gedankenwelt oder auch in ihre Gefühlswelt, waren für mich nachvollziehbar.

Insgesamt kann ich dieses Buch frei von jeglicher Einschränkung weiter empfehlen. Über weitere Romane der Autorin mit Schwerpunkt griechische Mythologie, würde ich mich sehr freuen.

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Veröffentlicht am 30.01.2024

A very british Krimi

Das Mörderarchiv
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Das Buch hat mich positiv überrascht. Die Handlung zieht einen direkt ins Geschehen und man kann das Buch, nicht einfach zur Seite legen. Besonders gut hat mir der strukturierte Aufbau der Handlung gefallen, ...

Das Buch hat mich positiv überrascht. Die Handlung zieht einen direkt ins Geschehen und man kann das Buch, nicht einfach zur Seite legen. Besonders gut hat mir der strukturierte Aufbau der Handlung gefallen, aber auch die unkomplizierte sprachliche Umsetzung. Der Schreibstil ist sehr flüssig und nicht überladen mit unnötigen Sätzen. Wer einen kurzweiligen interessanten Krimi ohne Mord und Totschlag sucht ist hier genau richtig. Klare Weiterempfehlung.

Was ist besonders ? Das Buch bildet zwei Erzählstränge ab. Der eine Strang beinhaltet die ehemaligen Tagebucheinträge von Frances und der eine Strang bildet das heute ab. Der Wechsel ist gut gelungen und hat Fahrt in die Erzählung gebracht.

Die Charaktere entwickeln sich nach und nach, allerdings bleibt die Beschreibung meistens relativ an der Oberfläche. Besonders Francis hat mich sehr interessiert, zu ihrer Person hat man als Leser leider keine tief gehende Informationen erhalten. Der Spannungsbogen ist gut, bis zum Schluss wusste ich nicht wer der Mörder ist. Insgesamt ist die Idee mit kleinen Schwächen gut umgesetzt.

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