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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.12.2016

Herzerfrischend

Können diese Augen lügen?
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Savannah, alleinstehend, muß bei der Hochzeit ihres Schwarms aus Jugendzeit und ihrer besten Freundin als Trauzeugin herhalten. Dann betrinkt sie sich sinnlos, schaut im Fernsehen RinTinTin und beschließt: ...

Savannah, alleinstehend, muß bei der Hochzeit ihres Schwarms aus Jugendzeit und ihrer besten Freundin als Trauzeugin herhalten. Dann betrinkt sie sich sinnlos, schaut im Fernsehen RinTinTin und beschließt: ein Schäferhund muß her. Dieser wird im betrunkenen Zustand per Internet bestellt, was sie nicht mehr mitbekommt: Der Händler ist in Slowenien. Folglich kommt der Hund per Flugzeug, hat umgerechnet über 6000 Dollar gekostet und ist für einen Welpen doch sehr groß... Nebenbei versteht er nur slowenisch... Hilfe bekommt Savannah bei dem nun kontaktierten Tierarzt. Nicht nur für die hündischen Probleme, nein, auch für ihr Privatleben...
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, es ist witzig und flüssig geschrieben. Die diversen lustigen Schwierigkeiten (Transportbox zu groß, paßt nicht ins Auto usw) lassen einen dieses Buch verschlingen!

Veröffentlicht am 27.12.2016

Unterhaltsames für Zwischendurch

Meine 30 Lippenstifte und ich
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Meine 30 Lippenstifte und ich - ein Buch, daß viel Vergnügen verbreitet, einfach Spaß beím lesen macht und einen den Alltag vergessen läßt! Es ist wunderbar ironisch geschrieben, mit dem "gewissen Augenzwinkern". ...

Meine 30 Lippenstifte und ich - ein Buch, daß viel Vergnügen verbreitet, einfach Spaß beím lesen macht und einen den Alltag vergessen läßt! Es ist wunderbar ironisch geschrieben, mit dem "gewissen Augenzwinkern". Ehrlich gesagt: Man erkennt sich streckenweise selbst wieder! Ich sag nur: Preisschilder unter den Schuhen, die nicht abgehen... Wer kennt das nicht.
Gute Unterhaltung für "Zwischendurch"!

Veröffentlicht am 27.12.2016

Ich habe es verschlungen

Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt
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Doris wird 50 und will diesen Geburtstag am besten einfach ignorieren. Doch damit kommt sie bei ihrer Familie nicht durch! Sowohl Mutter als auch Ehemann nötigen sie fast, diesen Tag zu feiern. Dies geht ...

Doris wird 50 und will diesen Geburtstag am besten einfach ignorieren. Doch damit kommt sie bei ihrer Familie nicht durch! Sowohl Mutter als auch Ehemann nötigen sie fast, diesen Tag zu feiern. Dies geht soweit, daß er eine geheime Feier, von der Doris nichts weiß, organisiert. Doch Doris beschließt, diesen Tag mit ihren zwei Schulfreundinnen Anke und Katja lieber in einem Wellness-Hotel an der Ostsee zu verbringen. Doch in diesem Hotel laufen ihnen permanent "Schatten der Vergangenheit" über den Weg.....

Dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus Humor und Nachdenklichkeit. Vor allem die Wendung zum Schluß, als Doris merkt, 50. Geburtstag ist gar nicht so schlimm, fand ich sehr gut. Man fängt an nachzudenken, wie man selbst die Sache sieht. Und zieht Parallelen.

Dieses Buch bringt einen zum Nachdenken, hat aber auch den typischen Dora-Heldt-Humor.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich.

Ich habe dieses Buch verschlungen!

Veröffentlicht am 27.12.2016

Lohnt

DAS GOLD DER INKA (Drake Ramsey)
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Als Drake Ramsey die Nachricht einer Erbschaft erhält, die neben Geld auch ein Notizbuch seines Vaters mit Hinweisen auf die Stadt Paititi beinhaltet, macht er sich mit einer Gruppe von Abenteurern auf ...

Als Drake Ramsey die Nachricht einer Erbschaft erhält, die neben Geld auch ein Notizbuch seines Vaters mit Hinweisen auf die Stadt Paititi beinhaltet, macht er sich mit einer Gruppe von Abenteurern auf in den peruanischen Dschungel. Denn in Paititi soll der legendäre Schatz der Inkas versteckt sein. Doch auch Russen und der CIA sind hinter diesem Schatz her und verfolgen Drake und seine Gruppe durch den Dschungel.

In diesem Abenteurroman wird der Leser langsam in die Handlung geführt. Der Spannungsbogen wird von Beginn an langsam gesteigert, so daß man immer mehr in die Geschichte gezogen wird. Die Handlung ist durchaus nachvollziehbar und hinterläßt nicht den Beigeschmack eines absoluten Superhelden im Stil von Indiana Jones. Denn der Held zeigt hier auch durchaus Gefühle.... Der Schreibstil ist wunderbar fließend und anschaulich. Man fühlt förmlich den Dschungel um sich herum und hört die Wildtiere. Auch die Charaktere sind gut beschrieben, man kann sich in sie hinein versetzen und hat nicht das Gefühl, mit wildfremden Personen auf Abenteuerreise zu gehen.

Ich könnte mir gut vorstellen, daß dies der Auftakt zu einer neuen Serie sein könnte. Es würde sich auf jeden Fall lohnen!


Veröffentlicht am 27.12.2016

Macht nachdenklich

Das Licht zwischen den Meeren
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Tom Sherbourne ist Leuchtturmwärter und lebt mit seiner Frau Isabell auf einer abgelegenen Insel vor der Küste Australiens. Sie sind dort sehr glücklich, bis Isabell in kurzer Zeit drei Fehlgeburten erleidet. ...

Tom Sherbourne ist Leuchtturmwärter und lebt mit seiner Frau Isabell auf einer abgelegenen Insel vor der Küste Australiens. Sie sind dort sehr glücklich, bis Isabell in kurzer Zeit drei Fehlgeburten erleidet. Als dann ein Ruderboot am Strand angeschwemmt wird, in dem ein toter Mann und ein winziges Baby liegen, überredet Isabell ihren Mann, das Baby als ihr eigenes auszugeben. Für Isabell geht der Traum vom eigenen Kind damit in Erfüllung, doch Tom kann seine Zweifel nicht ausschalten. Nach zwei Jahren besuchen sie Isabells Eltern am Festland. Dort hören sie mit Entsetzen, daß ihr Kind noch eine Mutter hat, die an der Ungewissheit über das Schicksal ihres Mannes und ihres Kindes hast den Verstand verliert. Sie müssen Entscheidungen treffen, die nicht jeden glücklich machen können.

Die Geschichte ist wunderschön geschrieben. Sie beschreibt eindringlich, was Menschen aus Liebe tun können. Ob dann immer das Richtige dabei herauskommt, stellt man oft erst sehr viel später fest. Die Geschichte beweist, daß es nicht immer nur ganz klar Gut und Böse gibt. Irgendwo dazwischen ist auch noch viel Platz. jeder meint hier, sein Recht auf etwas Glück durchsetzen zu können, wobei immer einer den Kürzeren ziehen wird. Es ist traurig zu lesen, wie die Betroffenen sich quälen müssen. Der Leser weiß nicht, mit wem er leiden soll und wen er verdammen soll. Schließlich hat eigentlich niemand etwas Böses getan. Zum Schluß kann sich der Leser fragen, wie er wohl gehandelt hätte.