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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2017

Ganz nett

Wackelkontakte
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Karina wird von ihrem Freund auf Silvester aus der Wohnung geschmissen, denn er hat ihre Affären satt. Dumm nur, daß er auch ihr Chef ist und sie somit arbeitslos. Nun häufen sich die Probleme, Karina ...

Karina wird von ihrem Freund auf Silvester aus der Wohnung geschmissen, denn er hat ihre Affären satt. Dumm nur, daß er auch ihr Chef ist und sie somit arbeitslos. Nun häufen sich die Probleme, Karina braucht neben einer neuen Wohnung, einen neuen Job, muß sich mit ihrer Freundin aussöhnen und beschließt, ein Jahr keinen Sex zu haben. Die Wohnung ist schnell gefunden, doch damit auch ein neues Problem mit Namen Tim....
"Wackelkontakte" ist ein Buch mit Humor. Meiner Meinung nach sind die Beziehungsgeschichten streckenweise etwas überzogen und verwirrend. Trotzdem ist dieses Buch lesenswert. Die Autorin hat einen sehr guten Schreibstil, durch den keine Langeweile aufkommt

Veröffentlicht am 22.01.2017

Witzig

Sommerhaus jetzt!
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13 berliner Freunde möchten ein Sommerhaus auf dem Land. Es verschlägt sie nach Brandenburg, genauer in die Uckermarck.
Das Chaos zwischen den Farbeimern nimmt seinen Lauf, denn so richtig Ahnung von ...

13 berliner Freunde möchten ein Sommerhaus auf dem Land. Es verschlägt sie nach Brandenburg, genauer in die Uckermarck.
Das Chaos zwischen den Farbeimern nimmt seinen Lauf, denn so richtig Ahnung von der Materie hat keiner der 13...

Oliver Geyer hat mit "Sommerhaus, jetzt!" einen unterhaltsamen, aber zum Nachdenken anregender Roman geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig, macht Spaß und läßt im Leser das Geführ des "mittendrinseins" aufkommen.
Auch das Cover ist erfrischend anders gestaltet, es paßt zu diesem humorvollen Buch!

Veröffentlicht am 22.01.2017

Lustig

Die Holzhammer-Methode
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In Berchtesgarden fällt ein Gleitschirmflieger tot vom Himmel. Es sieht nach einem Unfall aus, Kriminaloberrat Dr. Fischer will den Fall am liebsten sofort als erledígt ansehen. Doch dem gemütlichen Dorfpolizisten ...

In Berchtesgarden fällt ein Gleitschirmflieger tot vom Himmel. Es sieht nach einem Unfall aus, Kriminaloberrat Dr. Fischer will den Fall am liebsten sofort als erledígt ansehen. Doch dem gemütlichen Dorfpolizisten Holzhammer läßt der Fall keine Ruhe und er fragt sich, warum der Schirm sich nicht öffnete und der Tote, ein erfahrener Flieger, nicht den Notschirm betätigte. Er ermittelt auf eigene Faust.
Als dann noch eine ansonsten kerngesunde Patientin aus der nahegelegenen Klinik bei einer Wanderung tot umfällt, schließt sich deren Psychologin Dr. Christine Müller-Halberstadt den Ermittlungen an. Durch einen weiteren plötzlichen Todesfall in Hannover kommen Christine und Holzhammer der Sache auf die Spur...

Fredrika Gers hat mit "Die Holzhammer - Methode" einen wunderbaren Regionalkrimi abgeliefert. Der Schreibstil ist sehr flüssig, das ganze Buch ist wunderbar zu lesen. Man merkt, es steckt viel Liebe zum Berchtesgardener Land darin!

Auch die Aufmachung des Buches ist sehr liebevoll. Das Cover wunderhübsch, die Innengestaltung mit Murmeltier und Blumenranken einfach schön gestaltet und hebt sich schön von den üblichen Büchern ab.

Veröffentlicht am 22.01.2017

Wunderschön

Der Jahrhunderttraum (Jahrhundertsturm-Serie 2)
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Familie von Briest erleidet einen schweren Schicksalsschlag: Die Großeltern sind bei einem Zugunglück in der Schweiz ums Leben gekommen. Ein Freund der Familie, Edgar Trönicke, ein Privatdetektiv, beginnt ...

Familie von Briest erleidet einen schweren Schicksalsschlag: Die Großeltern sind bei einem Zugunglück in der Schweiz ums Leben gekommen. Ein Freund der Familie, Edgar Trönicke, ein Privatdetektiv, beginnt sich für das Unglück zu interessieren. Er will wissen, ob es wirklich ein Unglück war oder ob ein Versicherungsbetrug vorliegt. Der junge Otto von Briest begleitet ihn bei seinen Ermittlungen, denn sein Traum ist es ebenfalls, Privatdetektiv zu werden. Levin, ein weiterer Sohn der Familie von Briest, träumt wiederum davon, das Fliegen zu erlernen. Sein Vorbild ist Otto von Lilienthal, den er einmal beobachtet hat. Anders geartet ist die Tochter der Familie, Amalie, die für die Zeit unmögliche Träume hat und lediglich bei ihrer Mutter Verständnis findet....

Obwohl dies Buch sehr umfangreich ist, darf man sich nicht abschrecken lassen. Es liest sich wirklich flott und man ist schneller durch, als man ahnt. Dies ist vor allem dem wunderbaren Schreibstil von Richard Dübell geschuldet, der es einfach versteht, seine Leser zu faszinieren und zu unterhalten. Er verwebt reale historische Ereignisse, wie hier die Flugversuche von Otto Lilienthal oder den Brüdern Wright sowie den Luftschiff Graf Zeppelin, mit seiner fiktiven Geschichte. Dadurch lernt man etwas dazu und ist immer wieder aufs neue Neugierig auf die weitere Handlung. Durch die dazu eingefügten Intrigen und Betrügereien wird auch die Spannung sehr hoch gehalten. Zumal man den Charakteren wirklich die Erfüllung ihrer Wünsche gönnt und mit ihnen lebt. Man bekommt hier sehr gut vermittelt, wie schwer es damals war, außergewöhnliche Wünsche und Sehnsüchte zu haben und diese Umsetzen zu wollen.

Obwohl dies Buch der zweite Teil einer Serie ist, kann man es locker ohne Vorkenntnisse lesen. Die Personenn werden hier sehr gut in die Handlung eingebaut, so daß man auch als Neuling nicht das Gefühl hat, "außen vor" zu sein. Die Handlung ist abgeschlossen, wie bereits im ersten Band und kann somit sehr gut einzeln gelesen werden.


Veröffentlicht am 17.01.2017

Wunderschön

Die Holunderschwestern
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Katharina ist eine junge Restauratorin. Sie hat in München gerade mit ihrer Freundin eine eigenen Werkstatt eröffnet. Als plötzlich ein Besucher aus London vor der Tür steht, staunt sie nicht schlecht. ...

Katharina ist eine junge Restauratorin. Sie hat in München gerade mit ihrer Freundin eine eigenen Werkstatt eröffnet. Als plötzlich ein Besucher aus London vor der Tür steht, staunt sie nicht schlecht. Er bringt ihr alte Tagebücher, die ihre Urgroßmutter Fanny geschrieben hat. Diese wuchs in einfachen Verhältnissen mit ihren Geschwistern auf. Besonders mit ihrer Zwillingsschwester Fritzi hat sie ein enges Verhältnis. Fritzi wacht eifersüchtig darüber, daß Fanny keine anderen Freundschaften schließt. Dabei ist ihr jedes Mittel recht. Als Fanny nach München geht und Köchin wird, lernt sie viele Künstler kennen. Die sollen sich bald einen berühmten Namen machen, doch nocht ahnt keiner wie begehrt ihre Werke einmal werden. Nun hält es Fritzi zu Hause nicht mehr aus. Sie reist ihrer Schwester nach und steht eines Tages vor ihrer Tür. Daß sie damit Fannys Leben total durcheinanderbringt und auch mal wieder eine tiefe Freundschaft zerstört, ist ihr egal.

Dieses Buch beschreibt das Leben vieler tapferer Frauen, die sich in einer harten Zeit behaupten mußten. Auch die enge Verbindung die Zwillinge verbindet, wird thematisiert, wobei hier die Zwillings-Liebe schon ungewöhnliche Ausmaße annimmt. Im Ganzen gesehen hat das Buch mir sehr gut gefallen. Wenn Fanny gekocht hat, ist mir das Wasser im Mund zusammengelaufen. Deshalb danke für die Rezepte. Ich werde mich damit auf Fannys Spuren begeben.