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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2024

Wie fühlt sich Rassismus an?

Schwarzes Herz
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72 / 100
betroffen machende Nacherzählung aus dem Leben eines schwarzen Mädchens; enthält sicher viele autobiografische Ansätze; macht das Lesen mitunter durch Ein-Seiten-Zeitsprünge schwierig; handelt ...

72 / 100
betroffen machende Nacherzählung aus dem Leben eines schwarzen Mädchens; enthält sicher viele autobiografische Ansätze; macht das Lesen mitunter durch Ein-Seiten-Zeitsprünge schwierig; handelt das Ende auch schnell ab; bleibt durch seine bildliche Rassismusbeschreibung aber im Kopf

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Veröffentlicht am 24.05.2024

Komplett Oberwasser?

Komplett Gänsehaut
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62 / 100
wie so oft nach vielbeachteten Erfolgen („Alte weiße Männer“) geht es abwärts: Schachtelsätze noch und nöcher (1 Satz, ausgedehnt auf anderthalb Seiten, 43 Kommata!), viel Herumkritisiere am Leben ...

62 / 100
wie so oft nach vielbeachteten Erfolgen („Alte weiße Männer“) geht es abwärts: Schachtelsätze noch und nöcher (1 Satz, ausgedehnt auf anderthalb Seiten, 43 Kommata!), viel Herumkritisiere am Leben anderer Menschen, partielle Identifikationen sind drin, aber insgesamt wirkt das Buch überladen und LSDisiert – schade, die subtilen Spitzen fallen hinter der Sache ab
Dieses Buch bleibt nur in meiner Sammlung, weil ich die Gedankengänge von Sophie Passmann grundsätzlich spannend finde.

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Veröffentlicht am 24.05.2024

...oder ist das schon alles?

Bin ich schon depressiv, oder ist das noch das Leben?
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63 / 100
selbes Problem wie bei Adrian Lobes „Speichern und Strafen“: bleibt oft anekdotisch in verschachtelten Kommaherden, beschreibt zwar die innere Unruhe und findet Erklärungsansätze, als überschaubarer ...

63 / 100
selbes Problem wie bei Adrian Lobes „Speichern und Strafen“: bleibt oft anekdotisch in verschachtelten Kommaherden, beschreibt zwar die innere Unruhe und findet Erklärungsansätze, als überschaubarer Ratgeber mit dem Ergebnis „Pillen und Plaudern“ aus meiner Sicht aber eher ungeeignet

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Veröffentlicht am 24.05.2024

Ein altes, weißes Konstrukt auf der Kippe

Alte weiße Männer
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79 / 100
bleibt stringent im Thema der Ungleichbehandlung zwischen Mann und Frau, ohne dabei explizit zu belehren, überlässt den Lesenden viel Wirkung, spritzig und stilgemäß kurzweilig geschrieben: Unterhaltung ...

79 / 100
bleibt stringent im Thema der Ungleichbehandlung zwischen Mann und Frau, ohne dabei explizit zu belehren, überlässt den Lesenden viel Wirkung, spritzig und stilgemäß kurzweilig geschrieben: Unterhaltung und Denkanstoß zugleich, klasse – auch, dass die unangenehmen Begegnungen fast nur über den Sub-Text ihre Spitzen von Ekel und Scham anklingen lassen

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Veröffentlicht am 24.05.2024

Das Konzentrat der Abscheu

Ohne Rücksicht auf Verluste
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79 / 100
Ich kaufe aus verschiedenen Gründen nur sehr wenige Bücher neu – dieses gehört dazu. Eigentlich wurde und wird alles zur Zeitung mit den besonders großen Buchstaben bereits gesagt; dieses Werk ...

79 / 100
Ich kaufe aus verschiedenen Gründen nur sehr wenige Bücher neu – dieses gehört dazu. Eigentlich wurde und wird alles zur Zeitung mit den besonders großen Buchstaben bereits gesagt; dieses Werk versammelt in der Konsequenz thematisch gegliedert alle (oder treffender gesagt: einen Teil) der abstoßenden Kampagnen, Unwürdig- und Abartigkeiten, die ebenjenes Blatt in seiner Geschichte produ- und provoziert hat. Ich musste mehrere längere Pausen einlegen, weil ich mitunter aus dem schier endlosen Kopfschütteln nicht herausgekommen bin. Es macht mich traurig und wütend, wie die immergleiche Polemik auch nach den vielen Jahrzehnten bis heute in Teilen unserer Gesellschaft Anklang findet.
Dieses Buch ist ein hochkonzentriertes Mittel, um Menschen aus unzähligen Gründen vom Konsum der menschenverachtenden und -aufwiegelnden Blöd-Zeitung abzuhalten.
Dringende Buchempfehlung – leider.

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