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tini5678

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2026

Sehr gelungen!

Die Nacht
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Die Nacht ist für mich das erste Buch von Marc Raabe. Ich habe viel Gutes gelesen und bin lange um die Reihe geschlichen, weil ich immer einen Politik-Thriller dahinter vermutet hatte. Der Bundeskanzler ...

Die Nacht ist für mich das erste Buch von Marc Raabe. Ich habe viel Gutes gelesen und bin lange um die Reihe geschlichen, weil ich immer einen Politik-Thriller dahinter vermutet hatte. Der Bundeskanzler spielt aber eine untergeordnete Rolle, sodass mich die Story um die Nacht nach einer Party mit mehreren Todesfällen und einem Vermisstenfall wirklich sehr fesseln konnte. Stellenweise war ich echt geneigt, meine Nägel abzuknabbern, so sehr hat mich die Suche nach Dana und deren Hintergrund gepackt und mitgerissen. Ich hatte eigentlich durchgehend ein Kopfkino. Der Auto schreibt einfach wunderbar klar, flüssig und mitreißend. Außerdem mag ich es immer sehr, wenn die Ermittler ihre ganz eigenen typischen Charakterzüge haben und das finde ich hier sehr gelungen. Die Auflösung konnte mich überraschen und war für mich nachvollziehbar. Die wenigen Fragen, die für mich offen blieben, werden wohl in den noch folgenden Reihen eine Antwort finden. Die Nacht erhält von mir eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Was ein Segeltörn, was ein Highlight!

Wer am Ende übrig bleibt
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Ich bin durch den Titel auf das Buch aufmerksam geworden Der Autor war mir bisher nicht bekannt. Der Klappentext machte mich sehr neugierig. Ich fand mich dann auch sofort in die Geschichte ein, die als ...

Ich bin durch den Titel auf das Buch aufmerksam geworden Der Autor war mir bisher nicht bekannt. Der Klappentext machte mich sehr neugierig. Ich fand mich dann auch sofort in die Geschichte ein, die als zentrales Element im Wesentlichen aus dem Segeltörn besteht, gespickt mit den Szenen aus dem Gerichtssaal, was ich sehr gelungen fand. Nach dem Tod ihres WG-Mitglieds Ruben aus der gemeinsamen Studienzeit treffen sich Anne, Sven und Merle auf dessen Beerdigung. Sie beschließen eine Art Abschied zu nehmen, indem sie einen Segeltörn planen,was sich Ruben immer gewünscht hatte. Begleitet werden sie dabei von den Partnern von Anne und Merle. Dieser Segeltörn hat es in sich: Nicht nur die Naturgewalten und das unglaublich tolle Setting fesseln den Leser, sondern auch die herausragende Ausarbeitung der Charaktere. Es gab nicht einen, der mich einmal nicht triggern konnte. Dem ein oder anderen gelang es sogar, mich auf die Palme zu bringen. Ich hätte sie am liebsten mal durchgeschüttelt. Gekonnt wird damit gespielt, dass jeder sein Päckchen zu tragen und seine eigenen Geheimnisse hat. Vertrauen und Misstrauen sind ein großes Thema, die in der düsteren Atmosphäre einfach prima zur Geltung kommen. Ich hatte bereits sehr früh einen Verdacht, der sich im Lauf der Erzählung immer mehr verstärkte. Dies tat der Spannung jedoch überhaupt keinen Abbruch, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich dieses Szenario denn auflösen würde. Selbst hier konnte mich der Autor noch einmal ganz unvermutet überraschen. Etwas, womit ich tatsächlich nicht gerechnet hätte! Für mich ein absolutes Highlight und daher eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Mit Gänsehaut-Feeling!

Moorland. Die Zwillinge
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Als großer Fan des Autors konnte ich mir den neuen Reihenauftakt von Andreas Winkelmann Moorland - Die Zwillinge natürlich nicht entgehen lassen, zumal ich selbst einen Zwilling habe. Das Cover ist aussagekräftig, ...

Als großer Fan des Autors konnte ich mir den neuen Reihenauftakt von Andreas Winkelmann Moorland - Die Zwillinge natürlich nicht entgehen lassen, zumal ich selbst einen Zwilling habe. Das Cover ist aussagekräftig, die Farbe deutet uns schon die Gefahr an, die uns in dieser düsteren Umgebung erwartet: Die Zwillinge Jana und Nike sind erfolgreich mit ihrem Moormaid-Kanal (war da Housemaid Inspiration?) und kehren von einer ihrer Moor-Touren nicht mehr zurück. Der Autor versteht es ganz wunderbar, uns mitzunehmen auf die Suche nach den beiden Mädchen. Er führt uns durch das gruselige Moor, die Sprache ist ausgesprochen bildhaft, ich hatte einige Gänsehaut-Momente. Vom Anfang bis zum Ende war Spannung vorhanden. Mir gefielen die kurzen Kapitel, in denen der Leser immer häppchenweise am Ende mit Überraschungen und Wendungen überrascht wurde und unbedingt wissen möchte, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Die Charaktere sind ausgezeichnet herausgearbeitet, so konnte z. B. Ruth nicht nur Malia triggern, sondern auch mich. Manchmal hätte ich ihr echt am liebsten den Hals umgedreht! Es gab Personen, die habe ich ins Herz geschlossen, andere verabscheut. Herrn Winkelmann ist es auch gelungen, dass ich hin und wieder schmunzeln musste. Die Auflösung war für mich stimmig und nachvollziehbar. Ich hatte zwei Verdächtige und die eine Szene war für mich dann die entscheidende - und überraschend! Außerdem bin ich gespannt wie ein Flitzebogen, wie es mit Malia, Ruth und den anderen Personen weitergeht. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

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