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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2025

Umsetzbar

Dein Verjüngungscode
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„Dein Verjüngungscode“ von Dr. med. Meike Diessner ist eine gelungene Zusammenfassung von alltagstauglichen Biohack-Strategien, die das Altern zwar nicht wirklich aufhalten können, aber das Beste aus den ...

„Dein Verjüngungscode“ von Dr. med. Meike Diessner ist eine gelungene Zusammenfassung von alltagstauglichen Biohack-Strategien, die das Altern zwar nicht wirklich aufhalten können, aber das Beste aus den gegebenen Möglichkeiten herausholen.
Longevity ist das neue Schlagwort und überall gibt es Experten, die das ultimative Mittel gefunden haben wollen, welches das Altern verhindern soll. Einen ultimativen Jungbrunnen verspricht uns die Autorin zum Glück nicht, sondern sie zeigt anhand ihrer eigenen Erfahrungen, wie man den Körper lange gesund erhalten kann und aus welchen Bausteinen das optimale Anti-Aging-Set zusammengesetzt ist.
Es gibt natürlich Kapitel zu Ernährung und Training, aber auch zu wichtigen und unnötigen Supplements. Der Einfluss der Hormone und vor allem der mentalen Gesundheit wird ausführlich erläutert, denn letztendlich greifen alle diese Bestandteile ineinander. Am Schluss folgt ein Rezeptteil, der mir im Gegensatz zu ähnlichen Büchern, diesmal wirklich Lust auf das Nachkochen gemacht hat.
Wissenschaftliche Facts werden verständlich erklärt und mit eigenen Erfahrungen kombiniert. Es ist äußerst sympathisch, dass die Autorin dabei auch eigene Fehler eingesteht und dazu Lösungen aufzeigt. Der gesamte Stil ist keinesfalls trocken und dogmatisch, so dass keine Langeweile aufkommt. Die vorgestellten Biohacks sind fast alle absolut alltagstauglich und praktikabel, genau wie die Rezepte. Vieles wird einem vielleicht schon bekannt sein, aber es gab immer wieder neue und interessante Details, wie zum Beispiel die Kombination bestimmter Lebensmittel oder Nährstoffe, die in diesem Fall besonders effektiv wirken können.

Mein Fazit:
Das Buch ist ein guter erster Schritt, wenn man seinen Körper so lange wie möglich fit und möglichst gesund halten will.

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Veröffentlicht am 07.06.2025

Fehlende Worte

Preston Brothers, Band 3 - Leaving Leo
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„Leaving Leo“ von Jay McLean ist der dritte Band ihrer herzzerreißenden Small Town Romance Reihe um die Brüder der Preston Family.
Von all seinen Geschwistern ist Leo Preston der Stillste. Dadurch wirkt ...

„Leaving Leo“ von Jay McLean ist der dritte Band ihrer herzzerreißenden Small Town Romance Reihe um die Brüder der Preston Family.
Von all seinen Geschwistern ist Leo Preston der Stillste. Dadurch wirkt er oft unnahbar und schweigsam, dabei weiß er einfach nicht, wie er seinen unzähligen Gefühlen am besten Ausdruck verleihen soll, um nicht auszurasten. Und so ahnt auch niemand etwas von seinen tiefen Gefühlen für Mia, die Tochter der Nanny der Prestons, die über die Sommerferien ihre Mutter besucht. Zwischen Mia, die ebenfalls still und zurückgezogen ist, und Leo entwickelt sich eine ganz besondere Beziehung, die nur ihnen beiden gehört. Als Leo endlich den Mut aufgebracht hat, Mia zu gestehen, dass er mehr als nur ein Freund für sie sein will, kommt es jedoch zu einem unglücklichen Vorfall, in dem Leos Schweigen Mia unglaublich verletzt. Sie flieht aus Winbury und erst Jahre später treffen sie erneut aufeinander.

Dieser Teil ist der bisher umfangreichste der Reihe, aber es hat diese ganzen Seiten auch wirklich gebraucht, um die berührende Entwicklung von Mia und Leo und ihrer Liebe sensibel zu erzählen. Jay McLean hat mich auch diesmal ein paar Taschentücher gekostet und diesmal ist es vor allem Mia, für die mein Herz bricht.
Mia hatte es von Geburt an nicht leicht und fühlt sich nur bei weniger als einer Handvoll Menschen wirklich wertvoll. Leo könnte einer dieser Menschen sein, aber gerade als Mias Selbstbewusstsein durch die bei ihr sehr ungünstigen Konsequenzen der Pubertät sowieso am Boden ist, wird der Rest ihrer Würde und ihres Glaubens an sich selbst, völlig atomisiert. Ich hätte nicht gedacht, dass ich einige der Charaktere dieser Bücher je hassen könnte, aber es war zeitweise definitiv der Fall. Das zeigt aber auch, dass die Autorin ihre Figuren menschlich und mit allen Fehlern zeigt, und keine unrealistischen Book Boyfriends vorgaukelt. Umso mehr leidet an mit Mia mit, die noch einen sehr schweren Weg vor sich hat.
Leo ist voller Gefühle, aber ihm fehlen meist die Worte. Das rächt sich leider und auch er hat eine große Entwicklung vor sich. Die Handlung begleitet beide über etwa zehn Jahre und man schwankt immer zwischen Hoffnung und Enttäuschung. Ich konnte definitiv nicht jede Entscheidung von Leo und Mia nachvollziehen. Trotzdem sind sie authentisch und ihr Kampf gegen die inneren Dämonen und Ängste ist sehr berührend.
Das Buch ist eine riesige Gefühlachterbahn, bei der heftige Loopings drohen. Man wird vielleicht einige Charaktere mit anderen Augen sehen, aber es gibt immer eine zweite Chance, aus seinen Fehlern zu lernen und daran zu wachsen.

Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Alte Muster, neue Chancen

Der letzte erste Song
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„Der letzte erste Song“ von Bianca Iosivoni ist der vierte und abschließende Band ihrer gefühlvollen FIRSTS Reihe.
Nach einem traumatischen Erlebnis hat sich Grace geschworen, nie wieder zu singen. In ...

„Der letzte erste Song“ von Bianca Iosivoni ist der vierte und abschließende Band ihrer gefühlvollen FIRSTS Reihe.
Nach einem traumatischen Erlebnis hat sich Grace geschworen, nie wieder zu singen. In ihrem Studium ist dies für sie kein Problem, denn dort ist sie nur Teil eines Teams und steht nicht im direkten Fokus des Publikums oder einer Jury. Aber als Masons Band dringend eine neue Sängerin sucht, lässt sich Grace trotzdem widerwillig überreden, zum Vorsingen zu gehen. Wenig überraschend, sind die Jungs begeistert und flehen Grace an, es mit ihnen zu versuchen. Und so furchtbar fühlt sich das gar nicht an, vor allem, wenn sie eng mit Mason an einem neuen Song arbeitet. Aber das unübersehbare Knistern zwischen ihnen will Grace unbedingt ignorieren, denn Masons Herz gehört schon seit der Highschool einer anderen, mit der er seine Zukunft durchgeplant hat.

Das Buch und die emotionale Gefühlsachterbahn von Grace und Mason sind ein wunderschöner Abschluss für diese Reihe. Bianca Iosivoni thematisiert auch diesmal ernstere Probleme, die vor allem Grace betreffen.
Grace wollte mit dem Studium in West Virginia Abstand von ihrem toxischen Elternhaus gewinnen, welches sie in der Highschool fast zerstört hätte. Doch auch nach Jahren reicht der Einfluss ihrer wirklich grauenhaften und verbitterten Mutter noch viel zu tief. Ihre Gefühle verbirgt Grace hinter der Fassade der perfekten Miss Montana und leider scheinen sich ihre negativen Glaubenssätze immer wieder zu bestätigen.
Mason hat seine Zukunft fest im Blick und dazu gehört sein Highschool-Sweetheart, trotz ihrer jahrelangen On-Off-Beziehung. Erst als er Grace trifft und sie besser kennenlernt, hinterfragt er seine Pläne und sieht zum ersten Mal die Möglichkeit, seine Zukunft anders zu gestalten.
Mason und Grace wirken zunächst wie Gegensätze und beide haben mit ihrem ersten Auftritt und Band 1 keine Sympathiepunkte gesammelt. Letztendlich sind sie aber fast zu meinen liebsten Charakteren geworden und haben eine ziemliche Entwicklung hingelegt. Ihre komplizierte Lovestory ist auf jeden Fall mitreißend erzählt und ein großes Gefühlswirrwarr. Ich konnte ihre Zweifel und Beweggründe aber auch immer nachvollziehen und habe echt mit ihnen mitgehofft.

Mein Fazit:
Ein schöner Abschluss und die vollen fünf Sternchen!

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Geheimnisse

Die letzte erste Nacht
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„Die letzte erste Nacht“ von Bianca Iosivoni ist der dritte Band ihrer mitreißenden New Adult Reihe FIRSTS.
Tate und Trevor sind für ihre Freunde TNT, denn wenn beide aufeinandertreffen, kann man sich ...

„Die letzte erste Nacht“ von Bianca Iosivoni ist der dritte Band ihrer mitreißenden New Adult Reihe FIRSTS.
Tate und Trevor sind für ihre Freunde TNT, denn wenn beide aufeinandertreffen, kann man sich sicher sein, dass die Stimmung irgendwann eskaliert. Die selbstbewusste Tate hasst es, wenn man ihr Vorschriften macht oder ihre Entscheidungen verurteilt. Aber gerade dafür ist Trevor bekannt, der sich als ihr großer Ersatzbruder und Beschützer sieht. Niemand weiß, dass die beiden vor kurzem bereits im Bett gelandet sind. Während Tate dies gern wiederholen würde, wenn auch ohne Gefühle und Verpflichtungen, lässt sie Trevor immer wieder abblitzen und zeigt ihr die kalte Schulter. Er hat Angst, dass die Nähe zu Tate und seine unterdrückten Gefühle für sie sein dunkelstes Geheimnis offenbaren könnten. Denn Tate versucht heimlich, den mysteriösen Tod ihres älteren Bruders aufzuklären. Und Trevor hat damit mehr zu tun, als sie ahnt.

Die Handlung im dritten Band ist bisher die düsterste der gesamten Reihe und führt in ziemliche Abgründe, die man einigen Charakteren gar nicht zugetraut hätte. Der Schreibstil von Bianca Iosivoni liest sich wie immer sehr gut und durch die wechselnden Perspektiven kann man die Emotionen von Tate und Trevor hautnah miterleben.
Tate mochte ich schon von Anfang an als Dylans beste Freundin. Sie steht in Sachen unverbindlicher Abenteuer dem einstigen Player Luke in nichts nach, aber gleichzeitig ist sie eine organisierte und äußerst ehrgeizige Studentin. Ihr Geheimnis hat mich überrascht und ich kann nachvollziehen, warum sie so verzweifelt nach Antworten sucht.
Bisher hatte man von Trevor noch nicht allzu viel gesehen und ich war erstaunt, welche interessanten Facetten sein Charakter bisher verheimlicht hat. Ich gebe zu, dass ich den Funken zwischen ihm und Tate anfangs nicht wirklich fühlen konnte. Irgendwann ist er aber doch übergesprungen und ich habe mit den beiden mitgefiebert.
Die Story enthält nicht ganz unvorhersehbare Twists, die aber trotzdem spannend und teils sehr berührend sind. Beide Hauptfiguren kämpfen mit ihren ganz eigenen Dämonen und diese Gefühlsachterbahn ist absolut mitreißend.

Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Mehr als beste Freunde

Der letzte erste Kuss
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„Der letzte erste Kuss“ von Bianca Iosivoni ist der zweite Band ihrer gefühlvollen FIRSTS-Reihe.
Seit ihrem ersten Tag am College sind Elle und Luke beste Freunde, auch wenn Luke zuerst andere Absichten ...

„Der letzte erste Kuss“ von Bianca Iosivoni ist der zweite Band ihrer gefühlvollen FIRSTS-Reihe.
Seit ihrem ersten Tag am College sind Elle und Luke beste Freunde, auch wenn Luke zuerst andere Absichten hatte. Um ihre Freundschaft, die für beide unglaublich wertvoll ist, nicht zu gefährden, bleiben sie jedoch streng in der Friendzone. Sie haben feste Regeln und auch Geheimnisse, denn beide schweigen lieber über die schwierige Beziehung zu ihren Familien. Als Elle jedoch nach über zwei Jahren Funkstille eine kurze Rückkehr in ihr Elternhaus nicht vermeiden kann, reist ihr Luke hinterher und übernimmt spontan die Rolle als ihr Fake-Freund. Die Nähe löst unterdrückte romantische Gefühle aus, die in einem leidenschaftlichen Kuss gipfeln. Aber kann ihre Freundschaft diese Wendung aushalten und sind sie bereit, vielleicht noch mehr zu riskieren?

Dieser zweite Teil hat mir noch besser als der Auftakt gefallen, vielleicht weil ich sowohl Elle als auch Luke sofort ins Herz geschlossen hatte. Dass bei beiden einige Familienprobleme im Verborgenen lauern, hatte sich ja bereits im Vorgängerban angedeutet. Der mitreißende Schreibstil von Bianca Iosivoni liest sich wie immer sehr gut und die knisternden Funken dieser süßen Friends-to-Lovers kann man von Anfang an spüren.
Die liebenswerte Elle überrascht mit ihrer elitären Herkunft, aber auch mit der schwierigen Beziehung zu ihrer toxischen Mutter. Ihr Studium in West Virginia war Flucht und Rettung zugleich, da sie die vorgegebenen Erwartungen nicht erfüllen konnte und wollte.
Sportler und ONS-King Luke flieht auch irgendwie vor seiner Vergangenheit, auch wenn seine Dämonen ein wenig anders aussehen. Es ist eigentlich ausgeschlossen, dass diese beiden nicht zusammengehören, und doch stehen vor allem Luke seine Ängste im Weg.
Die funkensprühende und liebevolle Dynamik zwischen Elle und Luke ist einfach zuckersüß und manchmal möchte man sie gern schütteln, wenn sie sich mal wieder selbst im Weg stehen. Es gibt witzige und herzzerreißende Momente und in beiden Fällen trifft die Autorin genau den richtigen Ton. Band zwei ist bisher mein Lieblingsteil und ich bin neugierig, ob sich das noch ändert.

Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung!

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