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Veröffentlicht am 08.09.2024

Gelungenes Prequel

Morrighan - Wie alles begann
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„Morrighan – Wie alles begann“ von Mary E. Pearson ist das Prequel zu ihren spannenden Chroniken der Verbliebenen, in dem man erfährt, wie in der Vorzeit einst alles begann.
Lange bevor die Königreiche ...

„Morrighan – Wie alles begann“ von Mary E. Pearson ist das Prequel zu ihren spannenden Chroniken der Verbliebenen, in dem man erfährt, wie in der Vorzeit einst alles begann.
Lange bevor die Königreiche gegründet wurden, gab es ein junges Mädchen namens Morrighan, die mit ihrem Stamm auf der Suche nach Nahrung durch das Land zog. Immer wieder wurden sie von erbarmungslosen Plünderern heimgesucht, die ihnen die Früchte ihrer harten Arbeit stahlen. Eines Tages traf Morrighan einen Jungen, der zu den Plünderern gehörte, und der ihr überraschend das Leben rettete. Seitdem begegneten sich die beiden immer wieder und es begann eine ungewöhnliche und verbotene Freundschaft, die später zu einer tiefen Liebe wurde. Doch ihre unterschiedliche Herkunft macht eine gemeinsame Zukunft so gut wie aussichtslos.

Für Fans der Chroniken der Verbliebenen von Mary E. Pearson ist diese Vorgeschichte ihrer Bücher ein absolutes Muss, denn hier erfährt man, auf welchen Ursprung die Königreiche zurückgehen. Der Schreibstil liest sich wie in einem Märchen und gibt immer wieder kleine Bezüge zu den folgenden Büchern.
Der Fokus liegt hauptsächlich auf Morrighan, aus deren Perspektive ein Großteil der Handlung erzählt wird. Es gibt aber auch immer wieder Kapitel aus der Sichtweise von Jafir, was mir sehr gefallen hat.
Beide wissen, dass ein Zusammensein praktisch unmöglich ist und nur Gefahren birgt. Und trotzdem können sie nicht voneinander lassen und genießen jeden gemeinsamen Moment. Vor allem Jafir entwickelt sich durch den Einfluss von Morrighan deutlich weiter und wird zu dem Mann, der er sein muss. Aber auch Morrighan entdeckt durch Jafir und die ungeplanten Ereignisse nach ihrer Begegnung eine Stärke, die sie vorher nicht hatte.
Die Lovestory ist eher ruhig und gemächlich, aber man spürt trotzdem die tiefe Verbindung der beiden. Welche Gefahren auf Morrighan und Jafir warten, ist spannend erzählt, so dass sich dieses Buch für Fans der Autorin auf jeden Fall lohnt.

Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 08.09.2024

Die Elfen von Avalier

The Broken Elf King - Die Chroniken von Avalier 2
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„The Broken Elf King“ von Leia Stone ist der zweite Band ihrer mitreißenden Die Chroniken von Avalier Reihe.
Die 19-jährige Kailani ist Halbelfe und hat bisher mit ihrer Tante in Nightfall gelebt. Da ...

„The Broken Elf King“ von Leia Stone ist der zweite Band ihrer mitreißenden Die Chroniken von Avalier Reihe.
Die 19-jährige Kailani ist Halbelfe und hat bisher mit ihrer Tante in Nightfall gelebt. Da sie die Medikamente für deren schwere Krankheit nicht mehr bezahlen kann, wird sie jedoch als Sklavin verkauft und gerät per Zufall direkt an den Hof des Elfenkönigs Raife Lightstone. Dort bekommt sie die Stelle als persönliche Assistentin und Vorkosterin und wird schnell zu einer engen Vertrauten des Königs. Raife benötigt dringend eine Ehefrau, um sich die Unterstützung seines Rates für einen Krieg gegen die Königin von Nightfall zu sichern, die vor Jahren seine gesamte Familie vergiftete. Da er nie wieder jemanden lieben will, bietet er Kailani einen Deal für eine fünfjährige Scheinehe an. Aber beide haben ihre echten Gefühle füreinander maßlos unterschätzt.

Mich hat schon der erste Teil um den Drachenkönig begeistern können und ich finde es generell gut, dass sich jeder Band einem anderen Herrscher widmet und die Lovestory in sich abgeschlossen ist. Trotzdem gibt es natürlich eine übergreifende Handlung, die alle Teile verbindet und auf deren Finale ich schon gespannt bin.
Leia Stone hat einen lockeren und leichten Schreibstil, der irgendwie zu ihrer 19-jährigen Hauptfigur passt. Vielleicht wirkt alles stellenweise oberflächlich, das ändert aber nichts daran, dass die Story unterhaltsam und mitreißend erzählt ist.
Kailani ist intelligent und neugierig, wodurch sie am Elfenhof klare Vorteile hat. Ihre Gefühle für Raife kann sie nicht ändern, obwohl er sie ständig daran erinnert, dass zwischen ihnen nur Freundschaft sein kann.
Raife ist sehr einsam und von seinen Racheplänen bestimmt, so dass ich nachvollziehen kann, warum er niemanden in sein Herz lassen will. Die knisternde Chemie zwischen ihm und Kailani ist aber unübersehbar und es bleibt spannend, ob er das Risiko, sein Herz zu verschenken, eingehen will.
Mir hat die Entwicklung der Charaktere gefallen und ich hatte viel Spaß beim Lesen. Die Lovestory der beiden ist völlig anders, als die von Valdren und Arwen, aber trotzdem ein gelungener Mix aus Fantasy, Romantik und Spannung.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 07.09.2024

Catch me

Hideaway – Verborgenes Verlangen
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„Hideaway“ von Penelope Douglas ist der zweite Ban ihrer packenden Dark Romance Reihe Devil’s Night.
Kai Mori ist nach seinem Aufenthalt im Gefängnis nach Thunder Bay zurückgekehrt und und betreibt dort ...

„Hideaway“ von Penelope Douglas ist der zweite Ban ihrer packenden Dark Romance Reihe Devil’s Night.
Kai Mori ist nach seinem Aufenthalt im Gefängnis nach Thunder Bay zurückgekehrt und und betreibt dort gemeinsam mit seinen Freunden ein Kampfsportstudio. Doch eigentlich sucht er in jeder freien Minute nach seinem ehemals besten Freund Damon Torrance, dessen Dämonen völlig außer Rand und Band geraten sind. Damons Rachefeldzug hätte Kai fast sein Leben und das seiner besten Freunde gekostet und die Gefahr ist mit Damons Untertauchen immer noch präsent. In einem verlassenen Hotel der Familie Torrance vermutet Kai dessen Versteck und um an Informationen zu kommen, ist ihm jedes Mittel recht. Die geheimnisvolle Banks scheint ein besonderes Verhältnis zu Damon und dessen Familie zu haben, aber Kai darf sie trotz seiner wachsenden Gefühle für sie niemals unterschätzen.

Man sollte die Bücher dieser Serie unbedingt in der vorgesehenen Reihenfolge lesen, damit man die Hintergründe und komplizierten Beziehungen gut nachvollziehen kann. Die Handlung spielt erneut sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit, denn die Ereignisse von damals legen den Grundstein für die komplexen Verwicklungen zwischen den Charakteren.
Penelope Douglas lässt ihre beiden Hauptfiguren abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven erzählen und die Grundstimmung ist weiterhin ziemlich düster.
Kai ist von den Apokalyptischen Reitern auf den ersten Blick der Netteste und Vernünftigste. Aber auch er hat seine dunklen Abgründe und Geheimnisse, die er nicht einmal seinen engsten Freunden offenbart.
Wenn es um Geheimnisse geht, schlägt ihn Banks jedoch um Längen, denn mit ihrer speziellen Beziehung zu Damon und den Torrances hätte ich niemals gerechnet. Banks ist teilweise undurchschaubar und muss stark damit kämpfen, wem ihre Loyalität gilt. Ihre widersprüchlichen Gefühle sind nachvollziehbar und ich mochte vor allem, dass sie im Vergleich zu Rika wesentlich härter und tougher ist.
Kai und Banks sind eine explosive und doch absolut gelungene Kombination, in der die Funken sprühen und wo verborgene Gefühle ans Tageslicht kommen. Ich mochte die beiden unheimlich gern, während mir die weiteren Entwicklungen in Thunder Bay teilweise den Atem verschlagen haben.

Mein Fazit:
Düster, spannend und echte Dark Romance! Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 07.09.2024

Großartiges Crossover

Infinity Falling - Bring Me Home
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„Infinity Falling – Bring Me Home“ von Sarah Sprinz ist der dritte und finale Band ihrer emotionalen Infinity Falling Reihe.
Megan Sutton ist überglücklich, dass sie eine der Hauptrollen im dritten Teil ...

„Infinity Falling – Bring Me Home“ von Sarah Sprinz ist der dritte und finale Band ihrer emotionalen Infinity Falling Reihe.
Megan Sutton ist überglücklich, dass sie eine der Hauptrollen im dritten Teil des Blockbusters Infinity Falling ergattert hat. Bei den Dreharbeiten in Vancouver erhofft sie sich gleichzeitig ein wenig Ruhe vor den furchtbaren und verleumderischen Schlagzeilen, die die Klatschpresse aus jedem ihrer Schritte konstruiert. Doch auch hier in Kanada sind ihr die Paparazzi ständig auf den Fersen, so dass sich Megan eines Abends verzweifelt in einer abgelegenen Bar versteckt. Hier küsst sie aus einem Impuls heraus einen attraktiven und fürsorglichen Kerl, den sie wahrscheinlich nie wiedersehen wird. Aber das Schicksal lacht ihr ins Gesicht, denn Cole Buchanan, der nach einem Behandlungsfehler gerade als Notarzt suspendiert wurde, entpuppt sich als neuer Set-Arzt von Infinity Falling.

Mit diesem dritten Teil müssen wir uns leider von den liebgewonnenen Charakteren des Infinity Falling Casts verabschieden, aber vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen wie mit den Charakteren aus der University of British Columbia Reihe, was mich in diesem Buch sehr gefreut hat. Sarah Sprinz verbindet gekonnt ihre beiden Reihen und lässt die Geschichten der Charaktere zusammenfließen.
Megan mochte ich schon in den Vorgängerbänden und es ist schön, sie endlich besser kennenzulernen. Sie hat komplett zu Unrecht einen schlechten Ruf und ist privat eigentlich das völlige Gegenteil davon. Ihre leichte Unsicherheit macht sie noch sympathischer und ich mochte sehr, wie sie immer stärker für ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle eintritt.
Cole, der bereits in der University of British Columbia Reihe eine Rolle hatte, wollte ich manchmal auf den Mond schießen, denn seine Stimmungswechsel verursachen oft ein Schleudertrauma. Teilweise konnte ich seine Beweggründe nachvollziehen, aber dann erschien die acht Jahre jüngere Megan oft als die erwachsenere von beiden. Trotzdem mochte ich Cole ziemlich gern, was vor allem daran lag, dass seine Emotionen verständlich aus seiner eigenen Perspektive geschildert wurden.
Mit diesem Buch schließen sich viele Kreise und gleichzeitig fiebert man mit Megan und Cole bis zum Schluss mit. Ich würde fast sagen, dass dies mein Lieblingsteil ist, aber eigentlich sind alle Bände dieser Reihen absolut lesenswert.

Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 07.09.2024

Spannendes Finale

A Soul Untamed
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„A Soul Untamed“ von Yvy Kazi ist der vierte und damit finale Band ihrer magischen Moonlight and Magic Reihe.
Für Hazel Bird und Taro Takahashi wird die schönste Nacht ihres Lebens letztendlich zum Albtraum, ...

„A Soul Untamed“ von Yvy Kazi ist der vierte und damit finale Band ihrer magischen Moonlight and Magic Reihe.
Für Hazel Bird und Taro Takahashi wird die schönste Nacht ihres Lebens letztendlich zum Albtraum, denn jeder einzelne Kuss und jede Berührung hat die Sirene Hazel deutlich Lebenskraft gekostet. Nur knapp überlebt sie und Taro macht sich riesige Vorwürfe. Scheinbar kann es für den Gestaltwandler und die Sirene kein Happy End geben und so sollten sie lieber Abstand halten. Doch ausgerechnet ein Hexenjäger bietet Hazel und Taro seine Hilfe an, den uralten Fluch zu brechen und ihnen eine gemeinsame Zukunft zu ermöglichen. Das Risiko, welches Hazel und Taro dafür aber eingehen müssten, ist ziemlich hoch. Aber vielleicht wäre es in diesem Fall tatsächlich den Preis wert, denn es geht nicht nur um sie, sondern um das Schicksal der gesamten arkanen Gesellschaft.

In diesem Teil laufen alle Handlungsfäden auf das Finale zu und es wird sich entscheiden, ob Hazel, Taro, Gemma, Darren und all ihre Freunde endlich zusammen und in Frieden leben dürfen. Yvy Kazi setzt ihre mitreißende Handlung nach dem bösen Cliffhanger des drittens Bandes nahtlos fort und man sollte die Vorgängerbücher zum Verständnis unbedingt gelesen haben.
Hazel ist stark ernüchtert, denn all ihre Hoffnungen auf ein wenig Glück mit ihrem Seelenverwandten Taro scheinen geplatzt zu sein. Doch Hazel war noch nie jemand, der einfach aufgeben würde, und so sucht sie immer noch nach einer Lösung für ihr angeblich unlösbares Problem.
Taro war schon immer eher zurückhaltend und vorsichtig mit seinen Gefühlen, auch wenn es ihn immer wieder magisch in Hazels Nähe zieht. Ob die beiden jedoch eine Chance gegen ihre mächtigen Gegner und deren weltweit geplante Intrigen haben, muss sich nun zeigen.
Das Finale und der Showdown sind meiner Meinung nach gut gelungen. Mir hat gefallen, dass Gemma und Darren sehr aktive Rollen bekommen haben und sich nicht nur alles auf die bittersüße Beziehung von Hazel und Taro konzentriert. Einige Twists sind vielleicht vorhersehbar, aber trotzdem mitreißend und spannend ausgearbeitet. Die offenen Fragen werden beantwortet und diesmal folgt auch kein böser Cliffhanger.

Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!

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