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Veröffentlicht am 01.03.2024

Liebe oder Zweckehe

Devil's Hellions MC Teil 3: Taboo Perfect Storm
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„Taboo Perfect Storm“ von Hayley Faiman ist der dritte Band ihrer spannenden Biker Romance Reihe um den Devil’s Hellions MC.
Itch ist der Roadcaptain der Devil’s Hellions, der bei einer kürzlichen Rettungsmission ...

„Taboo Perfect Storm“ von Hayley Faiman ist der dritte Band ihrer spannenden Biker Romance Reihe um den Devil’s Hellions MC.
Itch ist der Roadcaptain der Devil’s Hellions, der bei einer kürzlichen Rettungsmission für die Old Lady eines Bruders fast sein Leben verloren hätte. Sein rettender Engel war die 18-jährige Piper, deren Schicksal nun in den Händen des MC liegt. Itch kann nicht zulassen, dass ein anderer Piper bekommt und so erklärt er sich sofort bereit, sie als Gegenleistung für ein neues Bündnis zu heiraten. Natürlich hat er Zweifel wegen der 23 Jahre Altersunterschied. Und seine Rachepläne bezüglich ihrer beiden Brüder könnten auch tödliche Konsequenzen haben. Doch Piper ist die Erste, für die Itch sein Leben ändern würde, oder für die er zumindest einen Versuch in diese Richtung unternehmen würde.

Es geht spannend weiter in der packenden Reihe von Hayley Faiman und es wäre schon von Vorteil, wenn man die vorangegangenen Bände gelesen hat. Ich denke jedoch, man könnte auch durchaus ohne Vorkenntnisse einsteigen. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und beide Hauptfiguren erzählen abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven.
Pipers Sichtweise hat mich dabei am meisten berührt, denn obwohl sie noch jung ist, ist sie bereits durch die Hölle gegangen und konnte sich immer nur auf sich selbst verlassen. Am liebsten würde sie unsichtbar mit der Wand verschmelzen, denn eine Aussicht auf Glück hat sie längst für sich abgeschrieben. Ich will nicht leugnen, dass ihre bitteren Erfahrungen Itch bzw. Kyle definitiv in die Karten spielen, denn dadurch liegen Pipers Ansprüche an einen Mann oder eine Beziehung im unterirdischen Bereich.
Bei Itch war ich hin- und hergerissen. Man muss ihm zugutehalten, dass er grundsätzlich gute Absichten hat, aber die Umsetzung ist eindeutig noch sehr ausbaufähig. Da sich seine Beziehungserfahrungen aber auch im Null-Bereich bewegen, kann man ihm nur bedingt Vorwürfe machen. Kommunikationstechnisch sind die Jungs allesamt sehr sparsam unterwegs, was natürlich für ständige Missverständnisse und Probleme sorgt.
Als fiktive Lovestory funktionieren Piper und Kyle sehr gut und man darf mit den beiden mitfiebern. Die Twists sind gelungen und der Funke springt über. Jetzt bin ich neugierig auf die Geschichte von Agony und Reese, die auch sehr interessant zu werden verspricht.

Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.02.2024

Süße Rockstar Romance

Everything I Hate About You
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„Everything I hate about you“ von Sarah Saxx ist eine emotionale Rockstar Romance mit zwei sehr sympathischen Hauptfiguren.
Die 21-jährige Busfahrerin Tessa traut ihren Ohren nicht, als sie den neuen ...

„Everything I hate about you“ von Sarah Saxx ist eine emotionale Rockstar Romance mit zwei sehr sympathischen Hauptfiguren.
Die 21-jährige Busfahrerin Tessa traut ihren Ohren nicht, als sie den neuen Song der Mighty Bastards im Radio hört. Der Text stammt Wort für Wort aus ihrem eigenen Kopf und war in ihrem Notizbuch verewigt, welches Tessa vor zweieinhalb Jahren nach einem heißen One-Night-Stand mit Alexander in einem Hotelzimmer vergaß. Alexander, oder jetzt Lex, ist der Leadsänger der Mighty Bastards, den Tessa nun mit jeder Sekunde mehr hasst. Um ihn zur Rede zu stellen, heuert Tessa als Busfahrerin für die anstehende Europatournee der Band an, aber die Dinge zwischen ihr und Lex entwickeln sich anders als erwartet.

Sarah Saxx gehört zu meinen Lieblingsautorinnen und mit dieser süßen Rockstar Romance trifft sie erneut genau meinen Geschmack. Ihr Schreibstil liest sich leicht und locker und die beiden Hauptcharaktere, die abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven erzählen, schließt man schnell ins Herz.
Für Tessa ist ihr Notizbuch eine Art Therapie, wo sie ihre geheimsten Gedanken aufschreibt. Deshalb ist dieser Verrat für sie doppelt verletzend, auch wenn sie Lex und ihre gemeinsame Nacht nie vergessen konnte. Ich mochte ihre direkte und lockere Art, mit der sie auf der Tour schnell Freunde findet. Ihre widersprüchlichen Gefühle für Lex konnte ich ebenfalls gut nachempfinden und es machte Spaß ihre Entwicklung zu verfolgen.
Lex ist hier nicht ganz so böse, wie man es aus dem Klappentext vermuten könnte. Was hinter dem Textdiebstahl steckt, sollte man unbedingt selbst im Buch herausfinden. Es ist auf jeden Fall total süß, wie Lex unbedingt seine zweite Chance nutzen möchte und fast schon verzweifelt um Tessas Zuneigung kämpft.
Sarah Saxx hat das Tourleben und die Rockstar-Atmosphäre perfekt eingefangen. Das Setting ist toll und auch die Nebenfiguren sind großartig. Die Chemie zwischen Tessa und Lex funktioniert von Anfang an und ist selbst spürbar, wenn beide ihre Differenzen haben. Der Funke springt klar über und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil.

Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.02.2024

Toxic Love

Hidden Scars
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„Hidden Scars“ von Ayla Dade ist der erste Band ihrer East Side Elite Trilogie.
Die 20-jährige Hazel Evans kehrt nach einem Auslandsjahr in Portugal zurück nach New York, wo sie an der NYU ihr Studium ...

„Hidden Scars“ von Ayla Dade ist der erste Band ihrer East Side Elite Trilogie.
Die 20-jährige Hazel Evans kehrt nach einem Auslandsjahr in Portugal zurück nach New York, wo sie an der NYU ihr Studium fortsetzt. Ihre Dämonen, vor denen sie damals geflohen war, hat sie jedoch nicht ganz abschütteln können, und so fällt es ihr sehr schwer, nicht sofort in alte Muster zu verfallen. Als sie den attraktiven Caleb kennenlernt, stürzt sie dies in ein zusätzliches Gefühlschaos. Caleb scheint unberechenbar und verwirrt Hazel mit seinem widersprüchlichen Verhalten. Aber sie hat ihr Herz unwiderruflich an ihn verloren und so stürzt sie von einem Abgrund in den nächsten. Selbst ihre beste Freundin Grace kann sie vor diesem Herzschmerz nicht bewahren.

Ich habe schon einige Bücher von Ayla Dade gelesen und liebe ihren mitreißenden Schreibstil. Leider konnte mich ihr düsterer Held diesmal nicht wirklich überzeugen, denn selbst am Schluss fand ich ihn null sympathisch.
Hazel ist eine liebenswerte Hauptfigur, die man manchmal am liebsten vor sich selbst schützen möchte. Sie hat den heftigen Drang, sich sämtlichen Wünschen und Launen ihres Partners unterzuordnen und ihre eigenen Bedürfnisse für dessen Zufriedenheit hintenanzustellen. Das konnte ich oft gar nicht mit ansehen und wurde immer wütender, wenn sie den gefühlt tausendsten Wutausbruch von Caleb schönredet.
Caleb ist eine riesige personifizierte Red Flag und der Begriff toxische Beziehung ist für ihn quasi erfunden worden. Ja, er tut Hazels Körpergefühl einerseits tatsächlich gut. Aber sobald sie seinen sprunghaften Launen nicht folgt, wird sie als langweilig und Enttäuschung deklariert. Zudem sind sein Cheating, seine aggressiven Wutausbrüche und seine pausenlosen Lügen für mich ein No-Go. Mag sein, dass er nicht weiß, was er will, aber selbst mit tragischer Kindheit dürfte ihm klar sein, wie verletzend sein Verhalten für Hazel ist, die er angeblich liebt und die sowieso von Selbstzweifeln geplagt wird.
Ich konnte Hazel einfach nicht verstehen, warum sie permanent den Fußabtreter spielt. Denn am Ende des Tages ist sie das und nichts anderes.
Trotz meiner Abneigung gegen Caleb ist die Story gut erzählt und wurde nicht langweilig. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil und wie sich die Charaktere weiterentwickeln werden.

Mein Fazit:
Streitbarer Held, aber trotzdem spannend. Gute vier Sterne von mir!

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Veröffentlicht am 26.02.2024

Herzschmerz-Tour

The Breakup Tour – Der Sound unserer Liebe
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„The Breakup Tour – Der Sound unserer Liebe“ von Emily Wibberly und Austin Siegemund-Broka erzählt von einer musikalischen Second Chance, in der die Protagonisten lieber ihre Musik statt Worte sprechen ...

„The Breakup Tour – Der Sound unserer Liebe“ von Emily Wibberly und Austin Siegemund-Broka erzählt von einer musikalischen Second Chance, in der die Protagonisten lieber ihre Musik statt Worte sprechen lassen.
Die talentierte Singer-Songwriterin Riley steht mit ihrem neuen Album „The Breakup Record“ auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Ihr missglücktes Liebesleben inspirierte sie zumindest zu zwölf großartigen Trennungssongs, die allesamt die Charts stürmen. Besonders ein Song liegt Riley am Herzen, denn „Until You“ widmete sie ihrer großen Collegeliebe Max, der sie vor zehn Jahren verließ, um seinen eigenen Träumen zu folgen. Leider brüstet sich Rileys frisch geschiedener Ex-Mann in den Sozialen Medien, dass er die Inspiration gewesen wäre. Um diese Gerüchte zu stoppen, bittet Riley Max, sich als ihre ehemalige Liebe zu outen. Max ist nach einigem Zögern einverstanden, aber dafür möchte er als Keyboarder mit Riley auf Tour gehen, was zu einigem emotionalen Chaos führt.

Man muss kein Swiftie sein, um in dieser Lovestory zu versinken, aber einige Parallelen sind natürlich überdeutlich. Das Autorenpaar schwelgt in musikalischen Anspielungen und Gefühlen, die aber die Liebe und Leidenschaft zur Musik oft größer erscheinen lassen, als die der Charaktere zueinander.
Riley ist mittlerweile ein Superstar, was sie ihrer eigenen Hartnäckigkeit und ihrem Talent verdankt. Sie liebt die Bühne und das Scheinwerferlicht, ist aber auch bodenständig und eng mit ihrem Team und ihren Fans verbunden.
Max teilte diesen Traum, bis er irgendwann einen anderen Weg einschlug, der mit Rileys Träumen nicht kompatibel war. Die gemeinsame Tour bringt die alten Gefühle jedoch wieder ans Tageslicht und beide müssen entscheiden, ob sie die zweite Chance tatsächlich ergreifen wollen.
Ich war bei dieser Lovestory oft hin- und hergerissen, denn die beiden Hauptfiguren sind stark in ihren Gedankenmustern gefangen, anstatt einfach miteinander zu reden. Die Kommunikation beschränkt sich oft auf wenige Sätze und eben ihre Musik, was aber vieles unausgesprochen lässt und zu Missverständnissen führt. Manchmal habe ich mich ernsthaft gefragt, warum Riley und Max ihre tote Beziehung überhaupt wieder aufleben lassen wollen. Erst gegen Ende zündete der Funke ihrer Liebe so richtig und konnte mich emotional abholen. Das hat das vorangegangene Drama wieder gut gemacht und überzeugte letztendlich selbst mich.

Mein Fazit:
Herzschmerz on tour und dafür sehr gute vier Sterne!

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Veröffentlicht am 25.02.2024

Hockey Romance

This Kiss is Forever
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„This Kiss is Forever“ von Layla Hagen ist der zweite Band ihrer romantischen The Maxwells Reihe.
Tyler Maxwell ist der beste Goalie der Eishockeyliga, aber durch eine Schulterverletzung und einen viral ...

„This Kiss is Forever“ von Layla Hagen ist der zweite Band ihrer romantischen The Maxwells Reihe.
Tyler Maxwell ist der beste Goalie der Eishockeyliga, aber durch eine Schulterverletzung und einen viral gegangenen Aussetzer in der Öffentlichkeit ist er momentan auf der Ersatzbank. Um sein angeschlagenes Image aufzupolieren, soll sich Tyler ehrenamtlich bei einem Wohltätigkeitsprogramm für benachteiligte Kinder engagieren. Koordinatorin des Programms ist die attraktive Kendra, zu der sich Tyler sofort hingezogen fühlt. Aber ein solcher Flirt wäre für Tylers Ruf nicht unbedingt förderlich, obwohl auch Kendra dem charmanten Eishockeyspieler kaum widerstehen kann. Also lassen sich beide auf dieses Abenteuer ein, dessen Ausgang noch ungewiss ist.

Layla Hagen steht für Lovestorys zum Wohlfühlen, bei denen sich die Dramen in überschaubaren Grenzen halten und die rosaroten Herzchen im Vordergrund stehen. Genau diese Erwartungen erfüllt sie auch im zweiten Teil ihrer romantischen Reihe um die begehrten Brüder der Familie Maxwell. Die beiden Hauptfiguren Kendra und Tyler erzählen abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven und natürlich spielt auch Tylers warmherzige und liebenswerte Familie eine riesige Rolle.
Kendra ist bodenständig, hilfsbereit und fürsorglich. Ihre Probleme im Umgang mit der finanziell sorgenfreien Welt von Tyler sind glaubwürdig dargestellt und machen sie eigentlich noch sympathischer. Ich mochte sie auf Anhieb und hatte keine Probleme, mit ihr mitzufiebern.
Tyler ist auch sehr sympathisch und erfüllt keines der üblichen Klischees über Profisportler. Ich mochte seinen entspannten Umgang mit seiner Familie und seine große Loyalität, die auch Kendra von Anfang an miteinschloss.
Die herzige Lovestory hat einige Ansatzpunkte für Konflikte, aber wie man es von der Autorin kennt, werden diese ganz schnell und sanft gelöst. Das kann man mögen oder nicht, aber in diesem Fall muss ich sagen, dass sich die Handlung trotzdem rund angefühlt hat und mir persönlich nichts fehlte.

Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung und sehr gute 4,5 Sterne!

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