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Veröffentlicht am 03.04.2024

Zuckersüß

Wildfire
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„Wildfire“ von Hannah Grace ist der zweite Band ihrer romantischen New Adult Reihe Maple Hills.
Aurora Roberts hat einen Ruf als Partygirl will endlich ihr leicht toxisches Beziehungsmuster durchbrechen. ...

„Wildfire“ von Hannah Grace ist der zweite Band ihrer romantischen New Adult Reihe Maple Hills.
Aurora Roberts hat einen Ruf als Partygirl will endlich ihr leicht toxisches Beziehungsmuster durchbrechen. Dafür hat sie sich für die dreimonatigen Semesterferien als Betreuerin des Honey Acres Sommercamps gemeldet. Durch den Abstand zu Maple Hills erhofft sich Aurora Zeit für sich selbst und Abstand von ihrem bevorzugten Zielobjekt, heißen Sportlern. Leider trifft sie kurz nach ihrer Ankunft auf genau ein solches Exemplar, nämlich den attraktiven Eishockeyspieler Russ Calaghan. Russ ist nicht nur ebenfalls aus Maple Hills, sondern auch der unvergessliche One-Night-Stand, von dem sich Aurora in der Nacht vor ihrer Abreise heimlich weggeschlichen hat. Doch auch wenn zwischen Aurora und Russ offenbar mehr als nur körperliche Anziehung herrscht, sind romantische Beziehungen zwischen den Betreuern streng verboten.

Mich hat schon der erste Band dieser süßen College / Sports Romance absolut begeistert und ich hatte Russ - Muffin – Callaghan schon damals fest in mein Herz geschlossen. Man braucht aber keine zwingenden Vorkenntnisse und kann das Buch problemlos unabhängig von den anderen lesen. Der humorvolle und lockere Schreibstil von Hannah Grace liest sich hervorragend und ich freue mich, auf viele sympathische Bekannte zu treffen.
Wie unfassbar cute ist bitte Russ? Der schüchterne Hottie weiß gar nicht, wie wundervoll er ist und läuft lieber mit eingezogenem Kopf und immer in Erwartung des nächsten Tiefschlags durchs Leben. Zum Glück hat er seine großartigen, wenn auch leicht verrückten Freunde, die ihn langsam aus seinem Schneckenhaus locken und ihm den Rückhalt und das Vertrauen geben, was er nie hatte.
Aurora strahlt zwar vor Selbstbewusstsein, aber ihre Meinung von sich selbst ist alles andere als hoch. Dank ihres Vaters glaubt sie nicht, dass sie liebenswert ist und lässt sich deshalb auf jede Menge flüchtige Affären ohne Gefühl ein. Erst durch Russ wagt sie Sprung, ihren Gefühlen eine Chance zu geben und wächst über sich hinaus.
Wie schon im ersten Teil ist diese zuckersüße Lovestory ein Garant für fliegende Herzchen. Hannah Grace verzichtet auf konstruierte Missverständnisse und Dramen und lässt die Geschichten der Charaktere für sich selbst sprechen. Die Protagonisten kommunizieren offen und ehrlich und das ist einfach mal eine schöne Abwechslung. Die ungefilterten Emotionen haben mich tief berührt und gleichzeitig sorgt die liebenswerte Freundesclique für sehr viel Spaß und laute Lacher.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.04.2024

Wendy und Hook

Hooked
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„Hooked“ von Emily McIntire ist eine düstere Dark Romance, die an die bekannte Peter Pan Geschichte angelehnt ist.
James ist unter dem Namen Hook eine gefürchtete Legende, denn niemand möchte ihn zum Feind ...

„Hooked“ von Emily McIntire ist eine düstere Dark Romance, die an die bekannte Peter Pan Geschichte angelehnt ist.
James ist unter dem Namen Hook eine gefürchtete Legende, denn niemand möchte ihn zum Feind haben. Seit Jahren plant James seine Rache an dem Mann, der ihm die Familie genommen hat. Als dessen Tochter ahnungslos in seine Bar stolpert, sieht er endlich seine Gelegenheit gekommen. Wendy ahnt nicht, wer der geheimnisvolle und äußerst attraktive Mann ist, der an seinem Interesse an ihr kein Geheimnis macht. Bald erliegt sie seinem Charme und seiner düsteren Anziehung und weiß nicht, dass sie längst Teil seines Rachefeldzugs ist. Bisher wuchs Wendy streng behütet und abgeschirmt bei ihrem seit Jahren entfremdeten Vater auf. Aber ist James wirklich besser als er oder manipuliert er sie nur?

Hooked ist keine Fantasy, sondern eine typische Dark Romance, die aber sehr enge Parallelen zur Geschichte um Hook, Peter Pan und Wendy Darling hat. Emily McIntire hat einen fesselnden Schreibstil und baut ihren Spannungsbogen gekonnt auf. James und Wendy erzählen abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven, wobei man einen guten Einblick in ihre Emotionen und Beweggründe erhält.
James lebt für seine Rache und auch wenn er sich vom ersten Augenblick an zu Wendy hingezogen fühlt, ist sie anfangs nur ein Werkzeug und Mittel zum Zweck. Im Laufe der Zeit ändern sich diese Gefühle, aber ein Mann wie Hook vertraut so gut wie niemandem. Er ist der finstere Bad Boy voller blutiger Abgründe, dessen Herz sich langsam für Wendy öffnet.
Wendy ist vielleicht ein wenig naiv, aber bei ihren bisherigen Lebensumständen kann man ihr das nicht unbedingt zum Vorwurf machen. Es ist kein Wunder, dass sie sich magisch von Hook angezogen fühlt und offenbar sind sie auch in anderen Dingen sehr kompatibel.
Ich fand die Twists im Laufe der Handlung durchaus gelungen, auch wenn die Lovestory natürlich vorhersehbar ist. Der Funke springt definitiv über und die Balance zwischen Romance und Darkness ist ausgeglichen.

Mein Fazit:
Diese Reise nach Neverland lohnt sich garantiert. Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Schwere Entscheidungen

Never a Hero
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„Never a Hero“ von Vanessa Len ist der zweite Band ihrer packenden New Adult Zeitreise Romantasy.
Joan hat es geschafft, ihre Familie zu retten und die Zeitlinie wieder zurückzusetzen. Doch um welchen ...

„Never a Hero“ von Vanessa Len ist der zweite Band ihrer packenden New Adult Zeitreise Romantasy.
Joan hat es geschafft, ihre Familie zu retten und die Zeitlinie wieder zurückzusetzen. Doch um welchen Preis? Nur Joan weiß um die tragischen und furchtbaren Ereignisse, aber auch um die schönen und herzzerreißenden Momente. Mit ihren Erinnerungen muss Joan völlig allein zurechtkommen, während ein neuer Angriff sie zurück in die Welt der Monster katapultiert. An ihrer Seite findet sich überraschend der ehemalige Held Nick wieder, der nichts von seiner alternativen Vergangenheit ahnt. Dafür ist Aaron, mit dem Joan langsam eine echte Beziehung aufgebaut hatte, erneut auf der Seite ihrer ärgsten Feinde. Joan muss schwierige Entscheidungen treffen, die ihre Welt zum zweiten Mal ins Chaos stürzen.

Ich habe den ersten Teil förmlich verschlungen und war schockiert, wie dieser endete. Die Fortsetzung schließt fast nahtlos an die bisherige Handlung an und Joan muss mit ihrem alten neuen Alltag zurechtkommen. Genau wie beim ersten Teil bin ich ziemlich schnell in der packenden Handlung versunken und habe mit Joan mitgefiebert. Vanessa Len hat einen fesselnden Schreibstil, der mich durch alle Höhen und Tiefen mitgezogen hat.
Joan hatte sich im letzten Band für ihre Familie entscheiden und ich kann das absolut nachvollziehen. Doch jede Entscheidung hat Konsequenzen, die ihr erst im Laufe der Zeit bewusst werden. Dabei geht es jedoch nicht nur darum, dass ihr Seelengefährte Nick und auch Aaron, mit dem sie eine tiefere Beziehung aufgebaut hatte, nichts mehr von ihr wissen. Die Folgen von Joans Entscheidung sind deutlich weitreichender und es muss sich zeigen, ob sie nicht vielleicht doch einen schweren Fehler gemacht hat.
Die Handlung ist nicht mehr ganz so rasant wie im Vorgänger, aber keinesfalls weniger spannend. Der Fokus liegt mehr auf den inneren Konflikten und widerstreitenden Emotionen von Joan, die mit einem Fuß in der Vergangenheit hängt und mit dem anderen in einer ungewissen Zukunft steckt.
Vanessa Len bringt in dieser mitreißenden Story einige heftige Twists und endet natürlich mit einem bösen Cliffhanger. Jetzt hoffe ich mal, dass die Fortsetzung bald folgen wird, denn ich muss einfach wissen, wie es weitergehen wird.

Mein Fazit:
Unglaublich starke Fortsetzung, die von mir eine ganz klare Leseempfehlung erhält!

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Veröffentlicht am 01.04.2024

Zweite Chance für die Liebe

Sweet Home Highlander
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„Sweet Home Highlander“ von Amalie Howard und Angie Morgan ist der unterhaltsame Auftaktband zu ihrer Reihe Die Liebe und der Highlander.
Vor sechs Jahren verließ Lady Aisla Montgomery, den schottischen ...

„Sweet Home Highlander“ von Amalie Howard und Angie Morgan ist der unterhaltsame Auftaktband zu ihrer Reihe Die Liebe und der Highlander.
Vor sechs Jahren verließ Lady Aisla Montgomery, den schottischen Laird Niall Stuart Maclaren, nach nur wenigen Monaten Ehe. Seitdem lebt sie bei ihrer Tante in Paris, genießt ihre Unabhängigkeit und hat ihre Vergangenheit in Schottland hinter sich gelassen. Doch genau diese Vergangenheit holt sie gnadenlos ein, als Aisla doch endlich die Scheidung von Niall möchte. Niall ist völlig überrascht, denn tief in seinem Inneren ist Aisla die einzige Frau, der je sein Herz gehören wird. Er bietet Aisla an, in die Scheidung einzuwilligen, aber dafür soll sie sechs Wochen als seine Frau an seiner Seite in Schottland verbringen. Was als Rache gedacht war, bringt jedoch die alten Gefühle auf beiden Seiten schnell wieder an die Oberfläche.

Diese Regency Romance spielt im rauen Schottland, wo es vielleicht nicht mehr ganz so wild zugeht wie früher, wo aber auch vielen Traditionen die Treue gehalten wird. Ich habe von Amalie Howard schon einige Bücher gelesen und mag ihren humorvollen und mitreißenden Schreibstil. Die Zusammenarbeit mit Angie Morgan hat in diesem Fall offenbar ebenfalls sehr gut funktioniert.
Die beiden Eheleute sind fast komplett entfremdet und beide geben dem jeweils anderen die Schuld. Nachdem die Vergangenheit jedoch Stück für Stück aufgeklärt wird, bin ich eindeutig auf Aislas Seite, deren Entscheidung für mich absolut nachvollziehbar war. Vielleicht war die Trennung von Niall und Aisla auch das Beste, was beiden passieren konnte, denn manchmal trifft man sich einfach zum falschen Zeitpunkt in seinem Leben.
Aisla ist zu Nialls Überraschung nicht mehr das zarte und zurückhaltende schottische Mädchen, sondern eine starke und schlagfertige Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Ich mag ihre toughe Art und ihren Erfindungsreichtum, wie sie Niall provozieren könnte.
Niall hat sich ebenfalls deutlich weiterentwickelt, denn er wollte Aisla beweisen, dass er ein besserer Mann ist, als sie von ihm dachte. Das ist ihm auch durchaus gelungen, wobei er sich einiger bitterer Wahrheiten aus der Vergangenheit erst bewusst werden muss.
Die Entwicklung der Charaktere ist sehr gefühlvoll und authentisch beschrieben und so stören mich auch die vielen Missverständnisse nicht, die ihre Beziehung belasten. Es gibt sehr berührende Momente, aber auch witzige oder hochspannende Szenen, die insgesamt eine großartige Mischung ergeben.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.04.2024

Noch mehr Geheimnisse

Three Tides to Stay (Breaking Waves 3)
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„Three Tides to Stay“ von Kristina Moninger ist der dritte Band ihrer Breaking the Waves Reihe, in der der fünf Freundinnen bis zum Hals in Geheimnissen stecken.
Odina Bianchi ist für ihre Freundinnen ...

„Three Tides to Stay“ von Kristina Moninger ist der dritte Band ihrer Breaking the Waves Reihe, in der der fünf Freundinnen bis zum Hals in Geheimnissen stecken.
Odina Bianchi ist für ihre Freundinnen die Verlässliche, die Bodenständige, die Zielstrebige und der Kleber, der immer alle fünf zusammengehalten hat. Niemand ahnt, dass ausgerechnet Odina die meisten Geheimnisse verbergen könnte. Die alleinerziehende Mutter hält sich mit ihrem kleinen Sohn finanziell gerade so über Wasser und steht kurz davor, obdachlos zu werden. Odina tut, als hätte sie alles im Griff und bräuchte von niemandem Hilfe. Denn eigentlich wird sie von ihren schlimmen Schuldgefühlen erdrückt, die sie seit dem mysteriösen Verschwinden von Josie plagen. Und seit kurzen kommt noch ein weiteres Geheimnis hinzu, nämlich die Beziehung zu Noah, dem jüngeren Bruder ihrer besten Freundin Avery.

Es stimmt schon, dass diese Reihe eine gewisse Sogwirkung entwickelt und man endlich wissen will, was es mit dem rätselhaften Verschwinden von Josie auf sich hat. Gleichzeitig bin ich aber auch mit jedem Buch zunehmender von der jeweiligen Hauptfigur genervt, denn ich kann deren Verhalten einfach nicht nachvollziehen. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und die gesamte Handlung wird aus der Perspektive der jeweiligen Hauptprotagonistin erzählt. Dabei gibt es wie gewohnt Rückblicke in die Vergangenheit und man bekommt einen weiteren Blickwinkel auf die damaligen Geschehnisse. Langsam verdichtet sich das Bild von Josie, aber ich konnte sie und ihr Verhalten trotzdem noch nicht richtig einschätzen. Besondere Sympathiepunkte erreichen weder sie noch ihre Freundinnen ehrlich gesagt.
Wen ich hingegen wirklich mochte, war Noah, der einfach offen und ehrlich zu seinen Gefühlen steht. Er spielt keine Spielchen, verwickelt sich nicht in immer größere Lügengebilde und ist einfach nur echt und unverfälscht. Das alles kann man von Odina überhaupt nicht sagen. Ihr Verhalten war mega anstrengend und ich konnte auch null nachvollziehen, warum sie so ist. Sie Lösung ihrer dringendsten Probleme erfolgt letztendlich in gefühlt drei Sätzen, wodurch das vorangegangene Drama noch aufgebauschter wirkt.
Ich will trotzdem noch immer wissen, was denn vor zehn Jahren wirklich passiert ist und daher werde ich wohl auch den vierten Band lesen. Zumindest diese Spannung bleibt die gesamte Story über erhalten.

Mein Fazit:
Schwierige Hauptfigur, aber die Auflösung ist nicht mehr weit entfernt. Wer es bis hierhin geschafft hat, kann auch noch weiterlesen.

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