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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2021

Eine meiner liebsten Reihen!

Flammen über Arcadion
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MEINE MEINUNG:

Ich habe diesen ersten Teil der Carya Trilogie zufällig in einem Bücher-Outlet gefunden und mitgenommen. Es war ein Cover Kauf, anders kann ich es nicht sagen. Dann stand es fast ein Jahr ...

MEINE MEINUNG:

Ich habe diesen ersten Teil der Carya Trilogie zufällig in einem Bücher-Outlet gefunden und mitgenommen. Es war ein Cover Kauf, anders kann ich es nicht sagen. Dann stand es fast ein Jahr unberührt in meinem Regal, bis ich es herausgenommen habe, um es zu lesen.

Ich habe es nicht bereut. Auch wenn das Buch schon 2012 erschienen ist, handelt es sich dabei um eines meiner Highlights 2020.

Der Autor hat mit Arcadion eine Stadt erschaffen, die das ehemalige Rom darstellt. In einer Welt nach einem schrecklichen „Sternenfall“ ist das vorher vorhandene Wissen um Technologie, Wissenschaft und dergleichen verloren gegangen. Gleichzeitig gibt es jedoch auch künstlich geschaffene Menschen, die „Invitros“, die von dem Orden Lux Dei (Das Licht Gottes) gejagt werden, da sie eine Sünde für die Menschheit seien. Der Leser hat das Gefühl, dass der Sternenfall nicht nur das Wissen verschwinden lassen hat, sondern auch die Moral und Ethik.

Der Schreibstil von Bernd Perplies ist sehr flüssig gehalten, ich bin durch das Buch geflogen. Dazu hat er das Talent, die Städte und weitere Umgebungen so genau zu beschreiben, dass ich sie mir sehr gut vorstellen konnte! Die dystopische Welt, in der sich die Charaktere befinden hat sich so nah beim Lesen angefühlt, dass ich mehr als einmal Gänsehaut beim Lesen hatte!

Ich mochte Carya von Anfang an sehr gern. Die Protagonistin hat seine steile Charakterentwicklung hinter sich, wie ich sie selten erlebt habe. Jonan habe ich auch so sehr gemocht. Die Beiden sind für mich ein echtes Traumpaar! Zumal sie Entscheidungen getroffen haben, die oft aus Impulsen entstanden sind. Das verlieh der Handlung zusätzlich Pepp!

FAZIT:

Dieser erste Teil der Carya Trilogie hat mich so beeindruckt und gefesselt, ich bin sofort Fan der Reihe geworden und wurde so mitgerissen, wie ich es lange nicht mehr bei einer Reihe erlebt habe. Deswegen kann ich dem grandiosen Auftakt dieser dystopischen Reihe nur 5 Sterne geben!

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Veröffentlicht am 02.07.2021

Eine nette Geschichte in den Highlands

Highland Hope 1 - Ein Bed & Breakfast für Kirkby
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MEINE MEINUNG:

Der Titel dieses Wohlfühlbuches springt sofort ins Auge. Ich musste es mir genauer ansehen und kam dann zu dem Schluss, dass ich es unbedingt lesen möchte. Ich liebe Schottland, seit meiner ...

MEINE MEINUNG:

Der Titel dieses Wohlfühlbuches springt sofort ins Auge. Ich musste es mir genauer ansehen und kam dann zu dem Schluss, dass ich es unbedingt lesen möchte. Ich liebe Schottland, seit meiner Reise nach Edinburgh 2019 hat sich diese Leidenschaft noch verstärkt; und da uns Corona alle in Schach hält und ich ziemliches Heimweh nach diesem Land habe, musste ich mich einfach mit dem Buch dorthin katapultieren…

Colleens Intention, ihrem Vater die letzte Ehre zu erweisen und seien Asche in seinen Geburtsort zu bringen, konnte ich absolut nachvollziehen. Ich hätte dasselbe getan, wenn mein Vater mich darum gebeten hätte! Wie das Leben manchmal so spielt, begegnet sie Alex Fraser, der natürlich ziemlich gut aussieht (hehe^^) Sein Sohn Aidan und ihr Hund Titus verstehen sich von Anfang an prima und auch um Colleen wird sich sofort rührend gekümmert. Alle im Ort wollen ihr helfen, ihre Ahnenforschung zu betreiben…

Ich muss gestehen, dass mir die Herzlichkeit der Menschen in dem kleinen verschlafenen Örtchen doch ein wenig zu einfach lief. Natürlich kennen sich in so einem Ort alle und allgemein gehen die Menschen in den Highlands rau aber herzlich miteinander um.

Allgemein ist das Buch ein absolutes Wohlfühlbuch, man versinkt darin und kann es genießen, wieder in Schottland zu sein. Ich habe die Szenerie so genossen, so dass das Buch mich wie von allein durch die Seiten getragen hat.

Die Autorin hat nicht nur mit Colleen und Alex Charaktere erschaffen, die man gern haben konnte. Die Menschen in Kirkby sind so herzlich, dass man sie automatisch ins Herz schließt.

Die Geschichte verlief im Großen und Ganzen ziemlich ruhig, womit ich aber auch gerechnet habe. Es gab das ein oder andere kurze Drama, Tränen oder einen Streit, jedoch brachte das die rote Linie des Buches nie richtig in Gefahr. Dazu mochte ich den Schreibstil von Charlotte McGregor sehr, ich konnte durch die Seiten fliegen, was ein schönes und erleichterndes Gefühl war.

Einen Minuspunkt gibt es für mich leider. Das Ende ging mir wirklich zu schnell. Es hatte den Anschein, als hätte die Autorin hier fertig werden wollen. Das verlief dann Schlag auf Schlag und für mich persönlich hätten es ruhig noch ein paar Seiten mehr sein können.

FAZIT:

Ich bin mit dem Gedanken an das Buch herangetreten, dass ich mich in die Geschichte fallen lassen möchte und eine Reise nach Schottland antreten kann. Das habe ich absolut bekommen und ich möchte es jedem ans Herz legen, der seinem Alltag entfliehen möchte und nicht auf jeder Seite pures Drama oder Spannung braucht.

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Veröffentlicht am 02.07.2021

Der tolle Auftakt zu einem tollen Fantasy Zweiteiler

Knochendiebin (Die zwölf Kasten von Sabor 1)
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MEINE MEINUNG:

Knochendiebin ist ein gelungener Fantasyroman, in den ich gut rein gekommen bin. Am Anfang war die einzelnen Namen der Krähen, wie bei Stur und Galgenstrick. Daran gewöhnte ich mich aber ...

MEINE MEINUNG:

Knochendiebin ist ein gelungener Fantasyroman, in den ich gut rein gekommen bin. Am Anfang war die einzelnen Namen der Krähen, wie bei Stur und Galgenstrick. Daran gewöhnte ich mich aber sehr schnell und dann flog ich nur noch durch das Buch.

Den Schreibstil von Margaret Owen fand ich super. Er ist sehr bildhaft und detailreich. Jedoch nicht so detailreich, dass es überladen und erschlagend wirkt. Was mir auch sehr gut gefallen hat ist die Perspektive der 3. Person. Diese Erzählperspektive passt meiner Meinung immer sehr gut zum Fantasy Genre. Auch wird in dem Buch nichts beschönigt und einige Stellen sind dazu ziemlich düster. Dazu gab es im Buch eine Karte und die Aufzählung der einzelnen Kasten, da jede Kaste mit einem Merkmal geboren wird. Das fand ich super, um sich in dieser, doch schon märchenhaften Welt, zurecht zu finden.

Stur war mir als Protagonistin absolut sympathisch. Durch ihre vielen negativen Erfahrungen ist sie abgestumpft und zurück haltend, was aber sehr gut zu ihr gepasst hat. Auch fand ich es richtig cool, dass die kleine Karze Würg einen großen Part im Buch hatte. Bei solchen Dingen geht mir das Herz auf! Auch mochte ich Tavin, den Leibwächter von Jasimir von Anfang an. Er hatte eine Schlagfertigkeit und einen Humor, den ich sehr schätze.

Auch die Idee und Umsetzung der Magie der Krähen fand ich klasse. Die Krähen können die Zähne Verstorbener aus verschiedenen Kasten nutzen, um deren Geburtsrecht zu verwenden. Diese Idee hat mich richtig erfreut, da ich so eine Art der Magie noch nicht in einem Fantasybuch gelesen habe.

Die ersten 150 seiten fand ich ein wenig schwierig. Es sind viele Dinge und zugleich wenige passiert, da sie sich die ganze Zeit nur auf der Reise befunden haben. Aber danach nahm das Buch richtig Fahrt auf und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Die Covergestaltung fand ich auch klasse, hier wurde sich am Originalcover orientiert.

FAZIT:

Dieses Buch ist ein sehr guter Einstieg für Leser, die sich ins Dark Fantasy Genre einfühlen möchten. Dazu hat es eine tolle Protagonistin, die über sich hinaus wächst und der Weltenaufbau ist sehr besonders und hat mir super gefallen. Ich ziehe nur einen Stern ab, da ich in den Anfang schwierig reingekommen bin, aber ich bin froh, es durchgehalten zu haben! Es lohnt sich auf jeden Fall!

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Veröffentlicht am 02.07.2021

Eine nette Riverdale Geschichte für zwischendruch

RIVERDALE - Der Cheerleader-Mord
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MEINE MEINUNG:

Ich habe mich sehr gefreut, eine zusätzliche Geschichte von Riverdale lesen zu dürfen. Ich empfand es als eine gelungene Abwechslung während ich auf die nächste Staffel auf Netflix warte. ...

MEINE MEINUNG:

Ich habe mich sehr gefreut, eine zusätzliche Geschichte von Riverdale lesen zu dürfen. Ich empfand es als eine gelungene Abwechslung während ich auf die nächste Staffel auf Netflix warte.

„Riverdale – Der Cheerleader Mord“ ist der vierte Roman, den Micol Ostow im Rahmen von Riverdale und den Archie Comics verfasst hat. Dazu sei gesagt, dass es nicht schlimm ist, wenn man die anderen Bücher vorher nicht gelesen hat. Allerdings muss man schon die Serie geschaut haben, um die Personen und gesamten Zusammenhänge zu verstehen.

In dieser Geschichte bekommt man als Leser Perspektiven von den verschiedensten Charakteren. Die meisten stammen von Jughead, Betty, Veronica und Archie, was auch zu erwarten war. Dann gibt es aber auch noch andere Perspektiven, zum Beispiel von Cheryl, Reggie und sogar von Pop Tate. Ich habe es sehr gemocht, mich in den verschiedenen Perspektiven zu bewegen, wobei ich die POV von Jughead am liebsten gelesen habe. Das ging mir aber in der Serie schon so, ich liebe es, wenn Jughead über die Ereignisse in Riverdale berichtet und dabei seinem literarischen Ergüssen freien Lauf lässt. Auch fand ich es gut, dass die Autorin mit den verschiedenen POVs die Charakter wirklich so getroffen hat, wie sie in der Serie erscheinen. Jughead ist der Grübler, Archie ist der Gerechte, Betty ist die Schlaue, Veronica ist die Gerissene und Cheryl ist die Hochnäsige. Ich hatte in den verschiedenen POVs nicht das Gefühl, dass der Charakter der jeweiligen Person nicht dem entsprach, wie sie in der Serie zu sehen sind.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht. Das Buch hatte einen sehr jugendlichen Stil (was bei einem Jugendbuch auch so sein sollte). Dazu wurden vor einigen Kapiteln Chatverläufe zwischen verschiedenen Personen eingeschleust, was den Fluss der Geschichte noch einmal auflockerte.

Schade fand ich es leider, dass der Spannungsbogen extrem gebraucht hat, um anzulaufen. Als ich auf Seite 200 war, hatte der Pokerabend immer noch nicht begonnen, geschweige denn, dass die Mädchen auf dem Campingplatz angekommen wären. Dann gab es ein paar Stolpersteine und ein wenig Spannung kam auf, die dann aber bis Seite 320 wieder abflaute. Die großen Lösungen der zwei verschiedenen Fälle kamen dann erst auf den letzten Seiten des Buches, was ich ziemlich schade fand, da sich dann dort alles überschlagen hat. Auch war mir das Mysterium, um welches es eigentlich ging zu schnell gelöst, zu einfach abgefertigt.

FAZIT:

Dieser Riverdale Roman ist eine gute Geschichte für Zwischendurch, um die Fanleidenschaft wieder aufflammen zu lassen. Also wer eine nette Geschichte zu seiner liebsten Serie haben möchte, dem sei mit diesem Buch geholfen.

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Veröffentlicht am 02.07.2021

Meine liebste Märchenadaption

Reckless 1. Steinernes Fleisch
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MEINE MEINUNG:

Reckless hat mich in eine Welt gezogen, die ich sofort lieben gelernt habe. Ich habe schon vorher von Märchenadaptionen gehört, aber noch nie eine gelesen.

Das Cover hat mich im ersten ...

MEINE MEINUNG:

Reckless hat mich in eine Welt gezogen, die ich sofort lieben gelernt habe. Ich habe schon vorher von Märchenadaptionen gehört, aber noch nie eine gelesen.

Das Cover hat mich im ersten Moment ein wenig abgeschreckt. Diese Figur in dem Spiegel ist doch ein wenig zum fürchten (soll sie aber auch sein). Das Cover der Neuauflage (2020) finde ich richtig richtig schön, bin aber sehr traurig, dass es die nicht im Hardcover, sondern nur im Taschenbuch gibt. Trotzdem ist das alte Cover darauf ausgelegt, Spannung und Neugier beim Leser zu erwecken und genau das hat es bei mir auch geschafft.

Der Schreibstil von Cornelia Funke ist unglaublich bildhaft. Wer von euch schon die Tintenwelt Trilogie gelesen hat, weiß wovon ich spreche. Mit Reckless ist ihr eine Reihe gelungen, die düsterer und ein wenig erwachsener wirkt (auch wenn die Bücher sich um Märchenfiguren drehen). Ich kannte bei Reckless durch die Seiten fliegen und in jedem Kapitel ist die Spannung mehr gewachsen, ob sie Will retten können oder nicht. Zumal Cornelia Funke Abwege eingebaut hat, die die Helden der Bücher wieder von ihrem Pfad zur Rettung abbringen. Mich hat es fluchen lassen, aber dadurch war das Buch noch mal interessanter für mich!

Die Charaktere sind super ausgereift und gestaltet. Selbst den Nebencharakteren hat die Autorin eine gewisse Tiefe anhand von Vorgeschichten gegeben, so dass man sie als Leser auch ein bisschen kennen lernen bzw. verstehen konnte. Jacob ist ein Traummann und erinnert mich von seiner Art her schon ziemlich an Staubfinger aus Tintenherz. Dazu ist Fuchs eine meiner liebsten weiblichen Protagonisten. Sie kann ihre Gestalt ändern und wäre lieber komplett Fuchs als Mensch. Sie hat so eine interessante und berührende Hintergrundgeschichte.

FAZIT:

Diese Fantasy Reihe hat mein Herz im Sturm erobert. Sie ist für jeden Fan von Märchenadaptionen ein absolutes Highlight und ich untertreibe nicht, wenn ich dieser tollen Reihe ihre verdienten 5 Sterne gebe!

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