Wunderschöne und emotionale Young-Adult-Romance mit Tränenalarm!
Last Kiss of SummerZwei Jahre sind vergangen seitdem Sera wegen Herzproblemen überstürzt aus Cape Cod aufbrechen musste und dabei nicht nur ihre beste Freundin, sondern auch ihre unerwiderte Liebe Luke verlassen musste. ...
Zwei Jahre sind vergangen seitdem Sera wegen Herzproblemen überstürzt aus Cape Cod aufbrechen musste und dabei nicht nur ihre beste Freundin, sondern auch ihre unerwiderte Liebe Luke verlassen musste. Als sie den Sommer wieder mit ihrer Familie dort verbringt, steht ihr Plan fest: Luke aus dem Weg gehen und so tun als ob er keine Gefühle mehr in ihr auslöst. Leichter gesagt als getan, denn beide zieht es stärker denn je zueinander.
Meine Gedanken:
Ich bin immer noch überwältigt von dieser Geschichte und vor allem von diesem tränenreichen Ende, das ich so erst einmal nicht erwartet habe. Last Kiss of Summer hat sich langsam in mein Herz geschlichen, mit einem ruhigen, leichten Schreibstil, der emotionale Szenen umso eindrücklicher macht.
Die sommerliche Atmosphäre hat das Lesen zunächst entspannt gemacht, die Krankheitsprobleme von Sera wurden jedoch immer deutlicher und die Frage , ob alles am Ende gut ausgehen würde, immer lauter, was meine innere Anspannung nur gesteigert hat.
Sera und Luke sind beide sehr sympathische Charaktere und beide strahlten eine unglaubliche Lebensfreude aus, die direkt auf einen überspringt. Ihre Anziehung zueinander war von der ersten Begegnung an spürbar und seitdem hat man unaufhörlich mitgefiebert. Neben den leichten, sorglosen Momenten versteht es Jessica M. Felleman auch tiefgründige und emotionsgeladene Augenblicke einzubauen, die es schaffen, einen mitten ins Herz zu treffen und lange nachzuhallen.
Das Cover verspricht eine süße Romance Geschichte (die man auch bekommt), aber dahinter verbirgt sich noch so viel mehr: Familie, Freundschaft, Krankheit, Verlust, der Mut zu leben, wenn eigentlich alles dagegenspricht und nicht zuletzt der Mut zu lieben.
Das Ende hat sich langsam angeschlichen und obwohl einen schon früh ein schlechtes Gefühl überkommt, habe ich bis zum Schluss an der Hoffnung festgehalten. Das Ende ist vielleicht nicht das Ende, was man erwartet, sehr tränenreich, emotional (es reißt einem förmlich das Herz aus der Brust), aber für mich war es perfekt, auch um sich daran zu erinnern, was das Leben so besonders und einzigartig macht. Ein Ugly-Cry-Buch der besten Sorte und ein berührendes Debüt. Fans von Das Schicksal ist ein mieser Verräter kann ich Last Kiss of Summer sehr ans Herz legen.