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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2024

Kein roter Faden

Toskanisches Verhängnis
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Ein sehr gelungenes Cover und ein guter Einstieg in die Geschichte machen Lust auf das Buch. Leider lässt dieser positive Eindruck dann schnell nach, es wird sehr verwirrend, und ich hatte Mühe, der Geschichte ...

Ein sehr gelungenes Cover und ein guter Einstieg in die Geschichte machen Lust auf das Buch. Leider lässt dieser positive Eindruck dann schnell nach, es wird sehr verwirrend, und ich hatte Mühe, der Geschichte zu folgen und vor allem die unglaublich vielen auftretenden Personen einzuordnen (warum bitte stellt der Verlag das Personenverzeichnis ans Ende des Buches??? Die meisten lesen ein Buch von vorne.....). Es gibt aber zwischendurch dann auch wieder gute Passagen, so dass ich den Band nicht zur Seite gelegt habe. Im letzten Drittel wird es dann wieder etwas besser und echtes Lesevergnügen kommt dann doch noch auf. Insgesamt aber doch etwas enttäuschend, da hätte die Autorin mehr draus machen können. Aber speziell Freunde der Toskana werden das Buch sicher genießen, das toskanische Lebensgefühl kommt recht gut rüber.

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Veröffentlicht am 25.05.2024

Wieder ein Genuss!

Mord stand nicht im Drehbuch
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Ich hatte mich schon sehr auf den neuen Fall von Anthony Horowitz und Daniel Hawthorne gefreut, und ich wurde nicht enttäuscht: Wieder ein Krimi, wie ihn Agatha Christie oder Dorothy Sayers heute schreiben ...

Ich hatte mich schon sehr auf den neuen Fall von Anthony Horowitz und Daniel Hawthorne gefreut, und ich wurde nicht enttäuscht: Wieder ein Krimi, wie ihn Agatha Christie oder Dorothy Sayers heute schreiben könnten, wieder das klassische Mit- / Gegeneinander der beiden Protagonisten. Und als Höhepunkt natürlich die Auflösung des Ganzen unter Anwesenheit aller Beteiligten.
Von der ersten bis zur letzten Seite ein Genuss. Dazu tragen der unnachahmliche Erzählstil des Autors bei und nicht zuletzt auch die vielen unterschiedlichen Charaktere, denen wir als Leser begegnen. Auch wenn es gar nicht so viel "Action" gibt, wird es nie langweilig, und man bedauert fast, als es auf das Ende zugeht und sich die Auflösung andeutet. Aber ein Trost bleibt: Ich bin sicher, es wird eine Fortsetzung geben, schließlich hat Hilda Tony ja zu einem neuen Vertrag "überredet"...

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Veröffentlicht am 22.05.2024

Geht so...

Mord im Antiquitätenladen
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Aufgrund des vielversprechenden Anfangs bin ich mit viel Elan in die Lektüre des Buches gestartet. Dieser Elan hat sich dann allerdings relativ schnell verflüchtigt, die Story wird doch recht schnell langatmig ...

Aufgrund des vielversprechenden Anfangs bin ich mit viel Elan in die Lektüre des Buches gestartet. Dieser Elan hat sich dann allerdings relativ schnell verflüchtigt, die Story wird doch recht schnell langatmig und verstrickt sich in die Schilderung von Charakteren und deren vielfältigen Beziehungen. Wie das ganze zusammenhängt, erschließt sich einem nicht auf Anhieb und viele / vieles hätte das Autorenduo besser ganz weggelassen. Gute und humorvolle Passagen gibt es zwischendurch aber ebenfalls, und so habe ich das Buch dann auch zu Ende gelesen und nicht zur Seite gelegt. Am Ende wird es dann wieder etwas besser und die Auflösung ist überraschend, aber nicht unlogisch. Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. Und Horst Lichter muss ich zum Schluss auch noch widersprechen: Eine Fortsetzung muss definitiv nicht sein.

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Veröffentlicht am 06.05.2024

Kanarische Verwicklungen

Dunkle Verwicklungen auf La Palma (Calderón und Rodriguez ermitteln 1)
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Für ein Paperback / Taschenbuch macht das Buch sowohl optisch als auch haptisch einen tollen Eindruck: Sehr schönes Titelfoto, teilweise aufgeraute Oberfläche und farbiger Schnitt, klasse! Es macht wirklich ...

Für ein Paperback / Taschenbuch macht das Buch sowohl optisch als auch haptisch einen tollen Eindruck: Sehr schönes Titelfoto, teilweise aufgeraute Oberfläche und farbiger Schnitt, klasse! Es macht wirklich Freude, das Buch in den Händen zu halten.
Die beiden Hauptfiguren sind sympathisch und authentisch, man folgt ihnen gerne, und auch über La Palma erfährt man einiges.
Die Kriminalstory selber fällt leider etwas ab, vor allem, da es die Autoren es dem Leser nicht immer leicht machen dem Plot zu folgen. Viele Perspektivwechsel, viele Personen und eine Nebenhandlung, auf die man auch hätte verzichten können. Da wäre etwas weniger sicher mehr gewesen.
Trotz dieser kleinen Abstriche hat es mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen, und ich freue mich schon auf den zweiten Band. Mal sehen, was Naira und Ben dann so alles auf Teneriffa erleben...

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Veröffentlicht am 02.05.2024

Ria ermittelt wieder

Südlich von Porto wartet die Schuld
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Nach dem überzeugenden Einstand von Ria im ersten Band habe ich den zweiten schon mit Spannung erwartet. Jetzt ist der da und wirklich enttäuscht bin ich nicht von diesem zweiten Band, aber ganz reicht ...

Nach dem überzeugenden Einstand von Ria im ersten Band habe ich den zweiten schon mit Spannung erwartet. Jetzt ist der da und wirklich enttäuscht bin ich nicht von diesem zweiten Band, aber ganz reicht er leider nicht an den ersten heran...
Ich fange mal mit dem Positiven an: Wieder ein ganz tolles Cover, wieder erfährt man viel vom Leben im ländlichen Portugal, wieder bekommt viel vom Lokalkolorit der dortigen Atlantikküste mit und wieder begegnet man vielen authentischen und sympathischen Charakteren.
Aber über alldem hat die Autorin ein bisschen die eigentliche Kriminalgeschichte vernachlässigt, diese bleibt diesmal seltsam blass und verzettelt sich in verschiedenen Aspekten und Handlungssträngen. Hat mich nicht wirklich überzeugt. Trotzdem hat mir das Buch Freude gemacht, reine Krimifans, die kein Faible für Portugal haben, könnten sich allerdings etwas schwertun.

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