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Veröffentlicht am 03.02.2019

Mein erster SM-Thriller

400 Tage der Erniedrigung
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Mein zweites Buch aus dem Festa-Verlag und ich muss wieder zugeben, ich werde zu einem riesen Fan von dem Verlag. Die Bücher alleine sind in der Aufmachung so toll. Qualität wird echt groß geschrieben ...

Mein zweites Buch aus dem Festa-Verlag und ich muss wieder zugeben, ich werde zu einem riesen Fan von dem Verlag. Die Bücher alleine sind in der Aufmachung so toll. Qualität wird echt groß geschrieben bei dem Verlag. Aber genug dazu, nun zu dem eigentlichen Buch „400 Tage der Erniedrigung“ klang richtig interessant. Der Klappentext wirkte sehr interessant, deswegen musste ich dieses Buch lesen. Ich muss allerdings zugeben das ich noch nie etwas aus der SM-Szene gelesen habe. Dennoch bin ich offen an das Buch ran gegangen und wollte keine Vorurteile haben.

Am Anfang des Buches kann man schon lesen was Kenyatta erlebt hat. Man bekommt den Eindruck das ihn das geprägt hat und er so zu einem schlechteren Menschen geworden ist. Nun ja und irgendwann kommt dann Natasha in sein Leben. Die Protagonistin tat mir während der Szenen überhaupt nicht leid, sie hat sich immerhin alles selber ausgesucht und lässt mit sich grausame Dinge machen. Kenyatta hat ihr ein Safeword genannt, mit diesem kann sie sofort die Quallen beenden, verliert aber im Zuge dessen auch Kenyatta. Deswegen wollte und konnte Sie das Wort nicht sagen. Ich habe wirklich noch nie so ein Buch gelesen, finde es aber sehr interessant. Wie viele Schmerzen ein Mensch aushalten kann. Natasha wurde in einem Sarg eingeschlossen solange Kenyatta auf Arbeit oder im Fitnessstudio war. Sie war seine persönliche Sklavin und das 400 Tage lang.

Natasha war weiß und Kenyatta schwarz. Er wollte ihr anhand der Torturen zeigen wie seine Vorfahren damals gequält wurden. Irgendwie hatte Kenyatta das Gefühl das Natasha etwas mit Rassismus zutun hat. Sie behandelt die Menschen unterschiedlich und dies wollte er ihr lehren. Das Buch wird in zwei Sichtweisen erzählt. Man liest das Jetzt, wie Kenyatta mit Natasha umgeht und man liest wie die beiden sich damals kennengelernt haben. Und das ist irgendwie genau so krank gewesen.

Veröffentlicht am 31.01.2019

100 %-iger Linus Geschke Fan

Tannenstein
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Heute am 31.01.2019 erscheint dieses Buch von Linus Geschke und ich bin so dankbar das ich das Buch vorher lesen durfte. Ich kann euch auch nur wärmstens empfehlen es zu lesen. Durch Zufall bin ich auf ...

Heute am 31.01.2019 erscheint dieses Buch von Linus Geschke und ich bin so dankbar das ich das Buch vorher lesen durfte. Ich kann euch auch nur wärmstens empfehlen es zu lesen. Durch Zufall bin ich auf den Autor aufmerksam geworden, was ich bereue. Sehr gerne hätte ich schon viel früher Werke aus seiner Hand gelesen, den diese sind wirklich gut. Erstmal zu dem Cover. Ich kann gar nicht viel sagen außer das es mich vollkommen überzeugt. Es ist so schön gestaltet und passt perfekt zu dem Buch. Irgendwie bekommt man vor allem durchs Lesen noch eine komplett andere Bindung zu dem Buchcover. Es passt wirklich richtig gut.

Da ich vorher noch nichts von dem Autor gelesen habe, kann ich jetzt nur anhand dieses Buches beschreiben wie ich den Schreibstil empfunden habe. Erst einmal wird man mit Tannenstein, was an der deutsch-tschechischen Grenze liegt vertraut gemacht. Da kann ich euch schon sofort sagen, es geht die Post ab. Ich habe wirklich selten einen Thriller gelesen, der sofort anfängt spannend zu werden. Linus Geschke gelingt es sofort einen ultra Spannungsbogen aufzubauen, der das komplette Buch nicht abreißt. Des Weiteren wird aus der Sicht von Alexander Born erzählt, der vorher in der Justizvollzugsanstalt Berlin-Tegel inhaftiert war. Das Buch beginnt genauer gesagt 3 Jahre später in der Gegenwart. Im Buch gibt es dann noch weitaus mehr Schauplätze, die bis nach Weißrussland oder Polen reichen. Immer wieder kommt es zu anderen Erzählweisen und neuen Protagonisten. Im Großen und Ganzen muss ich aber sagen, das ich überhaupt nicht genervt war von diesen Wechseln. Ich kam wirklich gut zurecht und habe nie den Faden der Story verloren.

„Sie sollten darüber nachdenken, wie weit Sie gehen würden, um den Wanderer zu finden. Tun Sie das jetzt – nicht erst, wenn es bereits zu spät ist.“ (Klappentext, Ende des Buches)

Ja, und dann gibt es noch den Wanderer. Seine Sichtweise der Dinge sind so krank von dem Autor geschrieben, das es einem manchmal kalt den Rücken runter lief.

Aber hey, ich finde das genau richtig in einem Thriller.
Zu Alexander Born, dem Ex-Polizisten, fehlen mir irgendwie die Worte. Ich weiß einfach nicht wie ich ihn beschreiben soll. Auf der einen Seite will er den Tod seiner Geliebten rächen, auf der anderen Seite hat er völligst einen Schaden weg. Er hat einfach mal Kontakt zur Russenmafia, was als Ex-Polizist nicht sehr abwegig ist, da er Kontaktmänner brauchte. Dennoch gibt es bei diesen Kontakten auch komische Gestalten. Ihr seht also, so ganz weiß ich nicht was ich zu ihm schreiben soll. Irgendwie muss sich da jeder selber ein Bild machen.

Am Ende beginnt eine Hetzjagd, die einen schweren Tribut fordert. Ich war wirklich schockiert wie das Buch ausging. Die ganze Zeit habe ich gefiebert, wie es Enden wird und dann? Ja macht euch selber ein Bild.

Von mir bekommt dieses Buch eine 100 %-ige Leseempfehlung und ich bin so froh es gelesen zu haben. Viele wissen vielleicht das ich ein totaler Sebastian Fitzek Fan bin, aber Linus Geschke kann meiner Meinung nach genauso viel in Sachen Thriller wie er. Ich bin ein Linus Geschke Fan geworden und freue mich auf viele weitere Bücher von ihm.

Veröffentlicht am 30.01.2019

Durchschnittlicher Roman

Paper Ghosts
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Dieses Buch klangt wirklich sehr spannend. Umso interessierter war ich, als ich das Buch vom Blogger Portal zugeschickt bekommen habe. Vielen Dank für nochmals. Die Protagonistin Grace kommt mir im ersten ...

Dieses Buch klangt wirklich sehr spannend. Umso interessierter war ich, als ich das Buch vom Blogger Portal zugeschickt bekommen habe. Vielen Dank für nochmals. Die Protagonistin Grace kommt mir im ersten Moment sehr symphytisch vor, immerhin hat sie Ihre Schwester an einen Serienmörder verloren. Zwischen den Zeilen wurde Grace mir immer unsympathischer. Sie wurde so besessen von Carl, was schon nicht mehr normal war. Sie nervte mich mit Ihrer Art einfach nur noch. Carl Louis Feldmann habe ich am Anfang nicht positiv in Erinnerung gehabt. Natürlich ist er ein Serienmörder, aber mit der Zeit wurde er irgendwie interessant. Carl wurde verurteilt, weil er mehrere Menschen getötet haben sollte. Leider kann er sich an nichts erinnern. Grace will den Tod ihrer Schwester rächen und nimmt Carl auf eine 10 Tages Reise mit. Sie möchte die Erinnerungen von Carl wieder zum Leben erwecken. Denn angeblich leidet er seit der Verurteilung an Demenz.

Das Buch ist in die einzelnen Tage unterteilt und man erfährt immer was passiert. An manchen Stellen finde ich dies ein wenig langatmig. Grace macht sich während ihres Road Trips gefälschte Ausweise und hat viele verschiedene Kreditkarten. Natürlich will Grace Ihre Schwester rächen, aber sie verliert sich wirklich immer mehr und kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Ganz zum Ende wurde es dann immer absurder und der Epilog hat das nur bestätigt was man immer dachte – Grace braucht wirklich Hilfe.

Fazit: Gutes Buch mit einigen Schwachstellen. In der Mitte des Buches wurde es einfach zu „langweilig“. Man konnte die Spannung gar nicht mehr wahrnehmen und hat sich ein wenig verloren gefühlt.

Veröffentlicht am 29.01.2019

Ein Highlight für jeden RIVERDALE-Fan

RIVERDALE - Der Tag davor
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Ich habe mich unglaublich auf dieses Buch gefreut. Als großer Riverdale-Fan war es für mich glasklar, dass ich dieses Buch lesen werden. Also auf in die Buchhandlung und das Buch kaufen. Ich wusste auch ...

Ich habe mich unglaublich auf dieses Buch gefreut. Als großer Riverdale-Fan war es für mich glasklar, dass ich dieses Buch lesen werden. Also auf in die Buchhandlung und das Buch kaufen. Ich wusste auch überhaupt nicht was auf mich zu kommt – wie das Buch aufgebaut war, war also eine völlige Überraschung. Das Buch wird am Anfang von Jughead erzählt, wie auch die Serie beginnt. Die weiteren Abschnitte des Buches sind dann aus den Sichten von Jughead, Betty, Archie und Veronica erzählt. Besonders schön war, dass zwischen den einzelnen Abschnitten – Bilder, E-Mail Verläufe, SMS Verläufe oder auch Flyer abgedruckt waren.

Ich finde die Bilder so schön gemacht. Die SMS Verläufe oder E-Mails haben so einen guten Zwischeneffekt in dem Buch gesorgt. Die Story kam mir auch sofort wieder bekannt vor und ich war im Geschehen drinnen. Die Charaktere waren mir so vertraut und man hatte die Protagonisten sofort vor seinem inneren Auge. Ehrlich gesagt, bin ich froh das die Charaktere genau so waren wie in der Serie, ich glaube sonst wäre ich enttäuscht gewesen. Besonders Bettys Geschichte davor finde ich interessant, weil man gar nicht so wusste was sie vor „Riverdale“ gemacht hat.

Das Betty und Veronica eigentlich eine kleine Vorgeschichte haben, wusste ja auch keiner so wirklich. Umso mehr finde ich es spannend, wie aus Veronica, eigentlich die Veronica in Riverdale geworden ist. Man würde gar nicht glauben, wieso sie so geworden ist wie sie ist. Ich muss aber zugeben die Ronnie in Riverdale gefällt mir 100 mal besser. So wirklich vorstellen konnte ich es mir nicht, das Archie mit so einer Person zusammen gewesen wäre. In der Serie bekommt man einen Einblick in die Beziehung von Archie und seiner Lehrerin, dies wird im Buch auch so detailliert beschrieben. Natürlich geht es um Jughead, Archie, Betty und Veronica – aber ich hätte mir gewünscht das es bisschen mehr noch um Jason und Polly zum Beispiel geht. Wie ist diese Liebe eigentlich entstanden. Ich kann aber auch verstehen das es um die 4 Hauptprotagonisten geht und man nicht über alle sprechen kann. Deswegen ist das Buch nicht weniger gut.

Das Buch ist wirklich ein voller Erfolg in meinen Augen und ich bin super begeistert. Jeden Donnerstag fiebert man daraufhin, dass neue Folgen kommen und ist immer wieder schockiert was in der Kleinstadt passiert. Wie am Anfang wird das Buch auch von Jughead beendet, was ich einen guten Abschluss finde. Weil irgendwie ist Jughead Jones der Sprecher der Serie und des Buches. Er begleitet die verschiedenen Dinge immer und kommentiert sie. Im Großen und Ganzen finde ich das Buch wirklich gelungen und freue mich dieses Schätzchen in meinem Bücherregal zu haben. Ich weiß auch gar nicht ob noch ein Buch kommen könnte zu der Serie – freuen würde es mich auf jeden Fall.

Veröffentlicht am 20.01.2019

Gutes Buch vom meiner Namensvetterin

urbem silere
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Zu Anfang möchte ich mich nochmals bei Victoria Credo bedanken für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Als Selbstpublisher ist es nicht selbstverständlich, Bloggern seine Werke zu zuschicken. ...

Zu Anfang möchte ich mich nochmals bei Victoria Credo bedanken für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Als Selbstpublisher ist es nicht selbstverständlich, Bloggern seine Werke zu zuschicken. Deswegen bin ich wirklich dankbar. 

Zuvor habe ich noch nichts von der Autorin gelesen, aber da sie meine Namensvetterin ist, habe ich mich umso mehr gefreut dieses Buch zu lesen. So gerne unterstütze ich aufstrebende Autoren. Also habe ich eingekuschelt mit meiner Decke, mit einem warmen Tee und Kerzenschein begonnen dieses Buch zu lesen.  Zu dem Cover kann ich nur sagen - WOW - wie schön ist das bitte. Es hat wirklich so etwas mystisches an sich, was einen sofort in eine andere Welt zieht.  Am Anfang war es gewöhnungsbedürftig für mich das in dem Buch so viele Absätze sind. Komischerweise hat mich dies nach 20 Seiten nicht mehr gestört und ich bin mit dem Schreibstil der Autorin wirklich gut zu recht gekommen. Es hat so etwas leichtes gehabt, die Seiten flogen nur so dahin. Manchmal muss der Anfang etwas holprig sein, damit das Ende umso schöner ist. Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen. Es hat Spaß gemacht, in die Welt von Oliver mit einzutauchen.

Fazit: Im Großen und Ganzen hat das Buch einige Ecken und Kanten. Die Story finde ich wirklich toll, die Protagonisten und das Cover sowieso. Der Schreibstil war wie gesagt am Anfang gewöhnungsbedürftig, man konnte ihn dennoch lesen. Ein klein bisschen enttäuscht war ich von der Dynamik der Geschichte, sie wurde zwischendrinen echt langatmig.. Das Buch bekommt von mir lieb gemeinte 3 Eulen.