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Veröffentlicht am 09.10.2019

Ein Buch zum Umdenken

Der Store
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Auf das Buch bin ich aufmerksam geworden, als ich bei Heyne die Neuerscheinungen mir angeschaut habe. Das Cover ist relativ schlicht gehalten aber erinnert genauso an ein Paket was man zugeschickt bekommt. ...

Auf das Buch bin ich aufmerksam geworden, als ich bei Heyne die Neuerscheinungen mir angeschaut habe. Das Cover ist relativ schlicht gehalten aber erinnert genauso an ein Paket was man zugeschickt bekommt. Dies passt richtig gut zum Thema und auch zum Titel des Buches. Wir müssen ja nicht darüber reden das Buchschnitte in Farbe toll sind. Genau das gibt dem Buch ‚Der Store‘ auch einen besonderen Eyecatcher. In dem Buch geht es um das Unternehmen Cloud. Man erfährt sowohl etwas über die Vergangenheit, die Gründung, die Gegenwart und auch etwas über die Zukunft. Das Buch wird aus mehreren Sichten erzählt, aber vor allem aus der Sicht von Paxton und Zinnia. Gibson, der Gründer von Cloud wird auch in der Erzählweise aufgegriffen und bringt somit eine gute Spannung in das Buch. Da Gibson kurz vor dem Sterben steht, will er allen Menschen auf seinem Blog erzählen wie es zur Gründung von Cloud kommt und vor allem will er mitteilen, wer der Nachfolger von Cloud wird und somit das Unternehmen leitet.

Man lernt Cloud von allen Seiten kenne. Dieses Unternehmen ist vergleichbar mit unserem Amazon.de ! Irgendwie musste ich während des Lesens immer daran denken. Cloud ist ein unglaublich großes, weltweites und vernetztes Unternehmen. Den Mitarbeitern soll es an nichts fehlen. Ärzte, Restaurants, Shoppingmalls, Kino und sogar eigene Wohnungen werden den Mitarbeitern gestellt. Gibson Walls möchte die unnötige Anfahrtszeit vermeiden und bittet deshalb jedem Mitarbeiter einen angenehmen Arbeitsweg. Paxton und Zinnia lernen sich bei einem Einstellungstest kennen, diesen muss jeder Mitarbeiter durchführen. Wenn das Licht grün ist, wurde man angenommen. Ist das Licht aber rot wurde man abgelehnt und man darf nicht bei Cloud arbeiten. Natürlich haben Paxton und Zinnia beide ein grünes Licht nach ihrem Test und so kommen sie auch ins Gespräch. Während des Lesens merkt man, das die beiden Angestellten noch andere Ambitionen haben als einfach nur bei Cloud zu arbeiten. Paxton z. B. hat vorher in einem Gefängnis als Vollzugsbeamter gearbeitet, weshalb er auch in das Sicherheitsteam kam. Das passte im so gar nicht, er arrangierte sich aber mit seinem Schicksal. Über Zinnia hingegen erfährt man relativ wenig, nur das Sie ins System von Cloud wollte. Ihre jetzige Anstellung in den Warenhäusern als Verpackerin war so gar nicht das was Sie sich vorstellte. Immerhin hatte Sie Auftraggeber und ein genaues Ziel. Als sie aber Paxton näherkommt, merkt Sie, das diese Verbindung nicht so schlecht für Sie ist. Der Spruch ‚Du bekommt alles im Store. Aber es hat seinen Preis.‘ passt wirklich sehr gut. Es passieren am Ende Dinge mit denen man als Leser nicht rechnet.

Fazit: Das Buch ist sehr gelungen. Die Story ist sehr spannend und man fiebert mit allen Protagonisten mit. Das Buch beschäftigt sich mit einem sehr aktuellen Thema, dem Konsum von Onlineshopping. Wir manipulativ man eigentlich wird ist erschreckend. Wie oben schon beschrieben, erinnert mich Cloud wirklich an ein uns sehr bekanntes Unternehmen. Das Buch ist empfehlenswert für Leute die gerne mal umdenken möchten.

Veröffentlicht am 14.09.2019

Unglaublich herzergreifende Geschichte

An Nachteule von Sternhai
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Lasst uns doch bitte erstmal über dieses unglaublich gute Cover sprechen. Ich meine wie wunderschön sieht es bitte aus? Mir fallen keine Worte dazu ein, ich finde es einfach traumhaft. Es spiegelt genau ...

Lasst uns doch bitte erstmal über dieses unglaublich gute Cover sprechen. Ich meine wie wunderschön sieht es bitte aus? Mir fallen keine Worte dazu ein, ich finde es einfach traumhaft. Es spiegelt genau die herzergreifende Geschichte zweier Mädchen wieder. Ich bin durch Zufall auf das Buch gestoßen und war sofort Feuer und Flamme für diese süße Story. Erzählt wird das Buch in E-Mail Verläufen von Nachteule (Avery) und Sternhai (Bett). Deswegen kann man die Geschichte so unglaublich flüssig lesen und es ist ein schönes Buch für leichte Lesestunden. Zwischen den Chats von Avery und Bett tauschen immer mal wieder E-Mails von anderen Menschen auf wie z. B. deren beiden Väter. Die beiden Mädchen könnten wirklich auch unterschiedlicher nicht sein. Die eine mag Bücher und die andere liebt das Meer und hat mit Büchern so gar nichts am Hut. Daher resultieren auch Ihre beiden Namen in den E-Mails.

Ich finde es so unglaublich süß wie die beiden Mädchen am Anfang versuchen so zu tun als wenn sie sich nicht kennen. Immerhin sind ihre beiden Väter dabei sich zu verlieben & deswegen bricht für die beiden 12-jährigen eine Welt zusammen. Also haben sie einen Plan. Als es dann endlich soweit war und ihr Plan funktioniert hat – merken die beiden wie wichtig sie einander sind. Sie haben sich in den E-Mails soviel persönliche Dinge anvertraut. Das Ende der Geschichte hat einen wirklich zum schmunzeln gebracht, weil wenn wir alle mal an unsere Zeit denken würden als wir 12 Jahre alt waren, merken wir, das man wirklich solche Dinge gedacht hat wie Avery und Bett.

Im Großen und Ganzen ist das Buch wirklich perfekt gelungen. Nicht nur vom Cover sondern auch von der Geschichte um die es geht und deren Umsetzung. Selbst als Erwachsenen, der ich nun mal bin mit 26 Jahren ? – schmilzt das Herz. Es war ein Buch was wirklich ein paar Stunden verschafft hat. Bei dem Buch konnte man einfach mal abschweifen und man hat gemerkt das kleine Dinge im Leben wichtig sind.

Veröffentlicht am 29.08.2019

Bin im Zwiespalt mit dem Tranquillum House

Neun Fremde
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Von vielen Lesern ist Liane Moriarty die Lieblingsautorin. Ich habe vorher noch nichts von der Autorin gelesen und bin deswegen ohne Vorwand an das Buch ran gegangen. Der Klappentext beim Blogger Portal ...

Von vielen Lesern ist Liane Moriarty die Lieblingsautorin. Ich habe vorher noch nichts von der Autorin gelesen und bin deswegen ohne Vorwand an das Buch ran gegangen. Der Klappentext beim Blogger Portal hatte mich auf jeden Fall überzeugt. Umso mehr habe ich mich auf das Buch gefreut.

Das Buch beginnt mit einem Rückblick. Wir lernen Yao kennen, der eine Ausbildung zum Rettungssanitäter macht. Das ich in einem Krankenhaus arbeite, kamen mir einige Dinge bekannt vor. Der Schreibstil wird aus der Sicht aller 9 Teilnehmer des Wellnessprogrammes erzählt. Auch die Resort-Chefin beschreibt ihre Vergangenheit und man bekommt Einblicke, weshalb das Tranquillum House gegründet wurde. Allgemein das Buch zu beschreiben fällt mir etwas schwer und es tut mir ein bisschen Leid diese Rezension zu schreiben. Es fällt einem immer schwer negative Kritik zu äußern. Ich hatte wirklich Schwierigkeiten mit dem Buch klar zu kommen. Es zu Lesen und es zu verstehen. Im Großen und Ganzen war mir das Buch zu langwierig und zu oberflächlich. Frances, eine ehemals erfolgreiche Schriftstellerin ist mit Ihrem reifen Alter ein Protagonist die wirklich sympatisch war. Sie hatte viele Bücher geschrieben und war damit sehr erfolgreich. Dann gab es das Ehepaar Ben und Jessica, die nur so im Luxus badeten. Jessica konnte einem ja nur leid tun, da sie sich mit Schönheits-OPs versuchte auf zu hübschen aber ihr Ehemann Ben war nur peinlich. Wie er immer über sein teures Auto gesprochen hat – BAH! Es gab noch weitere Protagonisten – es sind ja 9 fremde Menschen in dem Resort. Diese waren aber irgendwie total unspannend und hatten mich nicht wirklich interessiert.

Fazit: Ich habe mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut und war gespannt. Umso trauriger bin ich über diese Rezension die mir sehr schwer fällt. Das Buch hat mir im Gesamten nicht gefallen. Es hat mir so viel gefehlt. Eine abwechslungsreichere Erzählweise, mehr Story oder Konversationen die geführt werden. Dieses Buch war einfach nicht rund genug meiner Meinung nach. Ich hoffe trotzdem dass sich jeder eine eigene Meinung bildet. Vom Cover allerdings muss ich sagen ist das Buch wirklich ein Knaller, ich habe noch nie etwas schöneres gesehen. Gerade wenn der Schutzumschlag ab ist, ist das Buch ein Traum. Deswegen habe ich eine Eule mehr in meiner Bewertung gegeben.

Veröffentlicht am 26.08.2019

College-Roman der überzeugt

Die Verbindung
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Erst einmal vielen Dank an den Goldmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
Das Cover war ja schon ein Hingucker, deswegen musste ich mir unbedingt den Klappentext durchlesen. Dieser hat mich dann sofort ...

Erst einmal vielen Dank an den Goldmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
Das Cover war ja schon ein Hingucker, deswegen musste ich mir unbedingt den Klappentext durchlesen. Dieser hat mich dann sofort überzeugt. Mir gefallen ja amerikanische Colleges, irgendwie würde ich da auch gerne hingehen. Das Buch hat wirklich tolle Protagonisten, die alle auf Ihre Art unterschiedlich sind. Beispielsweise Gemma, die eine wirkliche Rebellin ist. Sie trinkt gerne und steht auf alle Jungs. Dann gibt es Khaled, der ein echter Prinz ist. Seine Eltern sind steinreich, was die Freunde erst später erfahren, trotzdem ist er sehr liebenswert. Ruby ist eine der beliebtesten Schülerinnen auf Hawthorne und John ist ihr Freund. Alle sind natürlich neidisch auf sie aber der Schein trügt. In der Story wird man erfahren wieso und dann tut einem Ruby nur leid. Der College-Druck ist wirklich sehr groß für Sie. Naja, was soll ich zu John sagen, er ist wirklich einer der schlimmsten Protagonisten im Buch. Wie er andere behandelt ist echt abstoßend. Der Cousin von John – Max ist ein wirklicher Freund, der sich eher zurück hält und nie viel zu sagen hat. Er versinkt in seine Fotografie und hat heimlich Gefühle für ein Mädchen aus der Clique. Zum Schluss gibt es noch Malin. Eine 1-er Schülerin die hübsch und beliebt ist. Sie ist wirklich am Anfang sympathisch weil sie sich wirklich um die Clique kümmert. Von Seite zu Seite erkennt man wer Malin wirklich ist. Und das kann ich euch sagen ist wirklich erschreckend gewesen.

Mit dem Schreibstil kam ich sehr gut klar. Wir begleiten die Clique in verschiedenen Studienjahren und dem Abschluss. Der Sprung zwischen den Jahren ist einfach zu verstehen. Beim Lesen musste ich immer mal wieder Parallelen zu Elite (Netflix) und der Mythos-Academy von Jennifer Estep herstellen. In so eine College-Geschichte entführt zu werden, war wirklich schön. Man hat viele Sachen erfahren, die an einem College in Amerika passieren. Liebesgeschichten, Partys und der Schulstress – all das wird in dem Buch behandelt.

Abschließend kann ich nur sagen – das Buch hat mir richtig gut gefallen. Es ist wirklich eine Empfehlung wert.

Veröffentlicht am 21.08.2019

Bin geflashed

Der Kastanienmann
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Vorab möchte ich mich nochmals bei Vorablesen bedanken, dass Ihr mir dieses Rezensionsexemplar zugeschickt habt. Bei der Verlosung habe ich mit gemacht, weil ich das Cover extrem schön finde. Es spricht ...

Vorab möchte ich mich nochmals bei Vorablesen bedanken, dass Ihr mir dieses Rezensionsexemplar zugeschickt habt. Bei der Verlosung habe ich mit gemacht, weil ich das Cover extrem schön finde. Es spricht mich zu 100 % an und ich finde es richtig passend zu dem Titel. Der Klappentext hat mich auch sehr neugierig gemacht.

Das Buch habe ich dann mit in den Urlaub genommen. Fun Fact am Rande: Der Ermittler Marc Hess hat den selben Familiennamen wie ich. Also war ich sofort hin und weg. Von Anfang an baut der Autor ein unglaublich spannendes Konstrukt rund um das tolle Ermittler-Duo Thulin & Hess. Beide haben so überhaupt keine Lust aufeinander, geschweige denn auf neue Fälle. Hess wäre am liebsten in seinem alten Job geblieben. Sein Protagonist war ein wirklich mürrischer, sturer und dennoch attraktiver Mann. Von beiden Ermittlern erfährt man während des Lesens private Dinge, die wirklich im Rahmen gehalten werden. Man hat wirklich nicht zu viele Informationen bekommen und war deswegen immer noch interessiert. Erzählt mal aus der einen, dann aus der anderen Perspektive. Alle kommen „zu Wort“, die Ermittler, Opfer, Kollegen – nur der Mörder nicht! Ganz langsam, aber ohne jemals an Spannung zu verlieren, baut sich die Geschichte auf und Zusammenhänge werden klarer, denkt man! Es ist so ein verwirrendes Konstrukt, in das man abtaucht. Ich war wirklich komplett in der Story drinnen und immer schockierter was passiert.

Am Ende war ich schon ein wenig „traurig“ – ich wollte nicht das der Kastanienmann gefunden wird, wollte einfach weiter lesen. Der Autor hat wirklich einen sehr guten Schreibstil und hat das Kunstwerk raus einen Thriller zu schreiben.