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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2020

unterhaltsam und spritzig geschrieben

Die Mitte ist ein guter Anfang
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Ein Heiratsantrag nachdem man schon die Lebensmitte erreicht hat und eigentlich schon einige Jahrzehnte zusammenlebt? Ich habe das Gefühl, Heiraten ist aktueller denn je und ich kenne tatsächlich Paare ...

Ein Heiratsantrag nachdem man schon die Lebensmitte erreicht hat und eigentlich schon einige Jahrzehnte zusammenlebt? Ich habe das Gefühl, Heiraten ist aktueller denn je und ich kenne tatsächlich Paare die es so gehandhabt haben, wie Eva und Arne. Seit etwas mehr als 20 Jahren leben sie in wilder Ehe, doch nun kommt ganz überraschend ein Heiratsantrag von Arne. Eva ist sehr überrascht, etwas zwiegespalten und nicht ganz so begeistert wie die gemeinsame Tochter…

Das Cover ist wieder total schön und reiht sich von der Optik wunderbar in die Vorgängerbände von Franka Bloom ein.
Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr. Sie schreibt sehr humorvoll und unterhaltsam. So bin ich auch dieses Mal regelrecht durch das Buch geflogen und habe mich köstlich amüsiert. Nicht nur der Heiratsantrag selbst war witzig geschildert. Auch die zwiegespaltenen Gefühle von Eva sind sehr gut beim Lesen rüber gekommen. Auch die Hochzeitsvorbereitungen waren sehr humorvoll geschrieben. Also alles in allem wirklich ein absolut unterhaltsamer Roman und ein richtiges Lesevergnügen. Allerdings kamen dann aber der Mitte diesmal ganz kleine Längen rein.Mit seinen knapp 450 Seiten hätte man das Buch ein klein wenig straffen können.
Aber alles in allem ein herrliches Lesevergnügen und gute Unterhaltung. Ich vergebe 4,5 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 08.05.2020

Tolle Fortsetzung, die mich richtig begeistert hat!

Blutige Düne
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Aus der Reihe um Kommissarin Liv Landers ist dies bereits der vierte Band. Da alle Bände in sich abgeschlossen sind, kann man sie auch sehr gut separat lesen.
Auch diesmal spielt die Handlung wieder auf ...

Aus der Reihe um Kommissarin Liv Landers ist dies bereits der vierte Band. Da alle Bände in sich abgeschlossen sind, kann man sie auch sehr gut separat lesen.
Auch diesmal spielt die Handlung wieder auf Sylt. Wie schon bei den Vorgängerbänden so verstand es Autorin Sabine Weiss erneut, mich mit ihren atmosphärischen Beschreibungen und Schilderungen voll in ihren Bann zu ziehen. Die metaphorische Schreibweise hat mich wirklich von der ersten Seite an begeistert. Dadurch bekommt man beim Lesen nicht nur wunderschöne Bilder von Sylt vor Augen, sondern gleichzeitig wird durch die düsteren Beschreibungen der Morde auch noch der Gänsehaut-Effekt erhöht.

Spannung gibt es wirklich vom Anfang bis zum Ende und Sabine Weiss schafft es auch durch Wendungen die LeserInnen in die Irre zu führen. Die Protagonisten sind gut und authentisch beschrieben. Man erfährt auch zwischendurch etwas aus dem Privatleben von Liv Landers. Dies nimmt diesmal sogar einen etwas größeren Rahmen ein und lockert den spannenden Krimi noch zusätzlich auf.
Ja und das Ende kam dann doch etwas anders als erwartet. So muss ein Krimi sein!

Die Handlung führt die LeserInnen diesmal in das Millieu der Rocker- und Motorradclubs, aber auch in die Prostituiertenszene hinein. Gerade das mit den Rockern war für mich eine ganz neue Erfahrung. Natürlich werden hier auch einige Klischees bedient. Aber auf jeden Fall war dies alles auch sehr interessant zu lesen und gut beschrieben.

Fazit: Der Sylt-Krimi hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und begeistert. Sowohl Schreibstil als auch der Plot haben mir sehr gut gefallen. Ich hoffe sehr dass es noch eine Fortsetzung um Liv Landers geben wird.

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Veröffentlicht am 02.05.2020

ein Buch über die großen und kleinen Glücksmomente

Frau im Glück
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Das Buch „Frau im Glück“ ist gemeinsam von den beiden Autorinnen Anja Saskia Beyer und Charly von Feyerabend geschrieben. Der Untertitel „Erprobte Tipps und Tricks zum Nachahmen“ deutet darauf hin, dass ...

Das Buch „Frau im Glück“ ist gemeinsam von den beiden Autorinnen Anja Saskia Beyer und Charly von Feyerabend geschrieben. Der Untertitel „Erprobte Tipps und Tricks zum Nachahmen“ deutet darauf hin, dass es ein kleiner Ratgeber sein kann, etwas glücklicher zu werden. Eine Glücksgarantie gibt einem natürlich niemand, auch dieses Buch nicht. Aber beim Lesen merkt man sehr schnell, dass es auch immer darauf ankommt, wie man das Leben selbst anpackt. Einige Sachen gibt es natürlich durchaus, die man selbst zum Glücklichsein für sich selbst tun kann.

In 32 Kapiteln und auf 359 Seiten wechseln sich die beiden Autorinnen ab um über das Glück zu schreiben. Das Buch ist eine Mischung zwischen Ratgeber und Unterhaltungsliteratur. Die beiden Autorinnen schreiben nämlich so unterhaltsam und würzen ihr Wissen mit Witz, Selbstironie oder einem Augenzwinkern. So hat mich allein das Lesen schon ein wenig glücklicher gemacht. Anja Saskia Beyer und Charly von Feyerabend haben sich gegenseitig zu Challenges herausgefordert.
Und egal ob es um Yoga, Shopping, Meditation, Sport, Sex oder Achtsamkeit geht, so liest sich jedes Kapitel gleichermaßen interessant und unterhaltsam zugleich.

Als Leserin wird man zum Nachdenken, aber auch zum Nachahmen animiert. Man merkt beim Lesen, wie viele Möglichkeiten es gibt, dem Glück ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Man darf nicht auf das Glück warten, sondern muss selbst auch etwas aktiv werden und etwas dafür tun. Und dies machen die Autorinnen hier wirklich sehr gut deutlich. Am Ende des Buches gibt es auch noch ein paar erprobte Glücksrezepte.
Ein wunderbares und empfehlenswertes Buch über die kleinen und großen Glücksmomente.

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Veröffentlicht am 02.05.2020

traumhaft schöne Auszeit in Herzbach

Der kleine Ort zum Glücklichsein
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Inhalt:
Ellie ist eine erfolgreiche Unternehmensberaterin und hat lange Zeit in erster Linie für ihren Beruf gelebt. So kam es auch, dass sie ihren Freund Martin relativ selten gesehen hat. Überraschend ...

Inhalt:
Ellie ist eine erfolgreiche Unternehmensberaterin und hat lange Zeit in erster Linie für ihren Beruf gelebt. So kam es auch, dass sie ihren Freund Martin relativ selten gesehen hat. Überraschend nimmt sie sich nun eine Auszeit von Beruf und Freund und fährt ins münsterländische Herzbach, um drei Monate bei ihrer Großtante Ava zu verbringen. Doch als sie im beschaulichen Dörfchen ankommt, erwartet sie direkt eine große Überraschung: Die Großtante ist verreist und hat Ellie nur einen Brief, sowie ihren Hund zurückgelassen….

Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus Sicht von Ellie in der Ich-Perspektive erzählt. Dadurch konnte ich mich sehr gut in Ellie hineinversetzen und habe mit ihr sozusagen alles miterlebt.
Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen. Durch die vielen Dialoge ist alles sehr lebendig geschildert und es kommen keinerlei Längen auf. Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen und man kann beim Lesen sehr gut abschalten.
Ich habe sogar richtig Lust bekommen, meinen Koffer zu packen und selbst eine Auszeit in dem beschaulichen Herzbach zu machen.

Eine wunderschöne Liebesgeschichte ist in diesen Roman auch eingebettet. Aber trotzdem geht es um sehr viel mehr. Ich finde es ganz toll, wie wunderbar die Autorin hier das Zusammensein von unterschiedlichsten Generationen mit all ihren Problemen und Sorgen schildert. So hat mich das Schicksal der zehnjährigen Greta genauso im Herzen berührt wie das des Rentners Herrman, der Heimweh zur See hat . Auch die Tafelrunde oder soll ich lieber Selbsthilfegruppe sagen, fand ich auch sehr gelungen und richtig berührend geschildert.

Janina Lorenz hat mich mit ihrem Roman begeistert und mitten ins Herz getroffen. Einzig das etwas offene Ende mit den noch ungeklärten Fragen hat mir nicht so gut gefallen. Aber vermutlich soll das auf den Folgeband „Der kleine Chor der großen Herzen“ neugierig machen, was der Autorin bei mir auch wirklich gelungen ist. Es handelt sich hier um einen richtigen Wohlfühlroman, der eine kleine Auszeit zum Entspannen und Abschalten bietet.

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Veröffentlicht am 02.05.2020

Leben ist stete Veränderung

Die Liebe der Sonnenschwestern
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„Die Liebe der Sonnenschwestern“ ist ein eigenständiger Roman, der keiner Reihe Susan Mallerys angehört.
In diesem Buch geht es um drei inzwischen erwachsene Schwestern, die bereits ihr eigenes Leben ...

„Die Liebe der Sonnenschwestern“ ist ein eigenständiger Roman, der keiner Reihe Susan Mallerys angehört.
In diesem Buch geht es um drei inzwischen erwachsene Schwestern, die bereits ihr eigenes Leben führen, aber fast gleichzeitig in eine Krise geraten. Die erfolgreiche TV-Moderatorin Finola möchte gerade ihrem Mann sagen, dass sie nun bereit für eine Schwangerschaft ist, als er sich wegen einer Jüngeren von ihr trennt. Ali plant gerade in großem Stil ihre bevorstehende Hochzeit, als sich ihr Verlobter von ihr trennt. Auch Zennie wird von ihrem Freund verlassen. Dabei wünscht sich ihre Mutter nichts sehnlicher als endlich Enkelkinder zu bekommen…

Es handelt sich hierbei wieder um einen typischen Susan-Mallery-Roman. In dem ihr eigenen Schreibstil geht es um Familie und Liebe, sowie um Probleme, die aus dem wirklichen Leben gegriffen sein könnte. Das Buch liest sich erneut absolut unterhaltsam, und ohne jegliche Längen. Natürlich ist hier wieder sehr viel Romantik zu finden, aber auch genauso viel Humor und ein ganz klein wenig Spannung. Es sind auch wieder ernste Themen eingebaut, so nimmt das Thema Leihmutter einen relativ großen Rahmen ein. Auch Trennung, Selbstfindung und Neubeginn spielen eine wichtige Rolle. Es wird also nicht alles rosarot, sondern eher realistisch und voller Konflikte geschildert. Schön fand ich es beispielsweise auch, dass deutlich herausgearbeitet wurde, dass bei einer Trennung nie die Schuld nur bei einem gesucht werden sollte. Trotz aller Romantik ist das Buch also auch realitätsnah geschrieben.
Susan Mallery weiß mich mit ihrer Mischung aus Gefühl, Humor und Ernsthaftigkeit immer wieder zu begeistern. Und so hat mich auch dieses Buch wieder in seinen Bann gezogen und regelrecht bezaubert.
Auch die Protagonisten mit ihren Ecken und Kanten wurden wieder sehr liebevoll dargestellt und kamen richtig authentisch und gut vorstellbar bei mir an.

Fazit: Ein wunderbarer Wohlfühlroman um drei Schwestern, der erneut aufzeigt, dass nicht immer alles so läuft wie man sich das vorstellt. Aber jedes Ende bedeutet auch eine neue Chance und einen neuen Anfang.
Mit einem sehr treffenden Zitat von S. 399 möchte ich diese Rezension beenden: „Leben ist stete Veränderung“. Wer die Bücher und den Stil von Susan Mallery mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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