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witchqueen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2022

Miss Maple in Bad Gastein

Bitterwasser
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Darum geht es:

Carolin Halbach hat sich ihre Zukunft in Düsseldorf perfekt ausgemalt. Hatte sie sich doch mit 15 Jahren Berufserfahrung um die Stelle der Leitung der Zentralbibliothek beworben und fest ...

Darum geht es:

Carolin Halbach hat sich ihre Zukunft in Düsseldorf perfekt ausgemalt. Hatte sie sich doch mit 15 Jahren Berufserfahrung um die Stelle der Leitung der Zentralbibliothek beworben und fest mit einer Zusage gerechnet. Doch daraus wird nichts. Und so bricht sie alle Brücken nach Düsseldorf ab und tritt ihre neue Stelle als Bibliotheksleiterin des Kulturzentrums in Bad Gastein in Österreich an. Doch nicht jeder ist ihr wohlgesonnen. Schon ihre Mitarbeiterin Frau Krauskopf lässt sie immer wieder spüren, dass sie Carolin nicht leiden kann. Doch damit nicht genug. Bei der Eröffnung des Kulturzentrums fällt ein Gast tot um. Offenbar wurde er vergiftet. Doch warum? Oder sollte gar nicht der Besucher sterben und der Anschlag galt eigentlich Carolin? Die Polizei hat schnell eine Schuldige ausgemacht. Doch Carolin glaubt nicht an deren Schuld. Und es bleibt nicht bei dem Mord. Ein Saboteur geht um. Es passieren allerhand mysteriöse Dinge im Kulturzentrum und die geplante Bauabnahme scheint ernsthaft gefährdet. Das kann und will Carolin nicht akzeptieren und sie beginnt, selbst zu ermitteln. Wird sie den Mörder und Saboteur finden?

Meine Meinung:

Ein toller Krimi, den man gerne liest. Sämtliche Charaktere sind super gezeichnet. Da ist einmal die Deutsche Carolin. Sie spricht hier in diesem Buch (also die wörtliche Rede) grundsätzlich hochdeutsch. Sämtliche andere Charaktere sprechen österreichisch. Aber keine Angst. Das kann man alles super lesen und verstehen. Ich hatte jedenfalls keinerlei Probleme damit. Im Gegenteil. Das hat mir super gefallen. Macht es doch das Buch gleich noch einmal authentischer. Auch sämtliche Handlungsort werden gut und ausführlich beschrieben. So hat auch derjenige direkt ein Bild vor Augen, der noch nie im schönen Bad Gastein war.

Die Geschichte ist spannend und man kann von der ersten Seite an mitraten. Es gibt einen Haufen Tatverdächtige und man hat nicht sofort auf Seite 3 den Täter entlarvt. Hier stellen sich immer wieder neue Fragen.

Das 316 Seiten lange Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt. So kann man es in einem Rutsch oder auch ganz bequem in mehreren Abschnitten lesen.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Es lässt sich alles sehr angenehm lesen und man kommt zügig voran. Die Seiten fliegen nur so dahin.

Das Cover und der farbige Buchschnitt (in diesem Fall violett) lassen das Buch deutlich hervorstechen. Man will das Buch unbedingt in die Hand nehmen. Was man auf keinen will, ist, es wieder aus der Hand zu legen, wenn man angefangen hat zu lesen.

Mein Fazit:
Ein toller Krimi, den man gerne weiterempfiehlt und von dem man gerne noch weitere Bände lesen möchte. Von mir gibt es hier 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.06.2022

Schönes Ferienabteuer! Für Jungs und Mädchen gleichermaßen geeignet

Ferien mit Juli
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Darum geht es:

Hurra, endlichen Ferien. Paul wird sie – gemeinsam mit seinem Pony Juli – auf einem Ponyhof auf einer Insel in der Nordsee verbringen. Und das Beste: Auch Anna und Max, seinen beiden besten ...

Darum geht es:

Hurra, endlichen Ferien. Paul wird sie – gemeinsam mit seinem Pony Juli – auf einem Ponyhof auf einer Insel in der Nordsee verbringen. Und das Beste: Auch Anna und Max, seinen beiden besten Freunde, sind mit von der Partie. Und das ganze ohne Eltern! Wie genial. Darauf haben sich die vier schon so lange gefreut.
Paul hat auch schon eine lange Liste gemacht, was er dort alles unternehmen will: Reiten, Picknick am Strand, Muscheln sammeln und noch allerhand mehr. So will er auch Juli im Sand vergraben und im Meer schwimmen. Dumm nur, dass Juli das so gar nicht gut findet. Sie hat nämlich Angst vor Wasser. Und die Ponys, die sie auf dem Ponyhof zwangsläufig trifft, findet sie auch nicht so gut.
Als Paul dann direkt bei ihrer Ankunft auf der Insel eine Flaschenpost findet, gerät seine Liste erst einmal in Vergessenheit. Schließlich findet er eine echte Schatzkarte in der Flasche. Schnell ist für die Freunde klar, dass sie auf Schatzsuche gehen. Was sie dabei wohl alles erleben werden?

Meine Meinung:
Ein tolles Buch für fortgeschrittene Erstleser (ab ca. 8 Jahre) oder auch zum Vorlesen. Die Geschichte ist sowohl für Mädchen als auch für Jungs geeignet, denn hier wird eine Pferdegeschichte gekonnt mit einem Piratenabenteuer gemischt. So kommt hier jeder auf seine Kosten.

Schon das Cover ist sehr ansprechend gestaltet. Man erkennt sofort, zu welcher Reihe es gehört und worum es in diesem Buch geht. Man bekommt direkt los, loszulesen.

„Ferien mit Juli“ ist inzwischen 3. Band aus der Juli-Reihe. Man kann dieses Buch aber ohne Probleme auch als Einzelband lesen. Vorkenntnisse aus den Vorgängerbänden sind hier nicht erforderlich. Es gibt keiner Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, so dass man auch keine Nachfolgebände benötigt, um zu einem Abschluss zu kommen.

Das 185 Seiten lange Buch ist in 20 Kapitel (inklusive Pro- und Epilog) unterteilt, so dass die einzelnen Leseabschnitt kurzgehalten und für jeden zu schaffen sind. Aufgelockert wird das Ganze durch wundervolle Illustrationen, die jeweils zum Leseabschnitt passen und bei denen es immer etwas zu entdecken gibt. Auch die Schrift im Buch variiert immer wieder, so dass auch hier keine Langeweile aufkommt.

Der Schreibstil an sich ist kindgerecht. Kurze Sätze ohne viel unverständliche Fremdwörter. Einzig ein wenig störend fand ist, dass immer mal wieder am Ende eines Wortes (bei der wörtlichen Rede) ein Buchstabe weggelassen wurde (Also is statt ist oder nich statt nicht dort stand). Für Erstleser und Kinder, die erst noch Rechtschreibung lernen müssen nicht unbedingt von Vorteil.


Mein Fazit:
Ein tolles Ferien-Abenteuer, gleichermaßen für Jungs und Mädchen. Ich würde es weiterempfehlen. 4-Sterne von mir (wegen der Rechtschreibung)!

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Veröffentlicht am 05.06.2022

Für "Zwischendurch" ganz okay

Mord auf Westfälisch
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Darum geht es:
Jan Oldinghaus, Kriminalkommissar bei der Kripo Bielefeld, traut seinen Augen und Ohren nicht. Sein Bruder hat seinen Erbteil am elterlichen Hof verkauft. Ausgerechnet an den „Wurstbaron“ ...

Darum geht es:
Jan Oldinghaus, Kriminalkommissar bei der Kripo Bielefeld, traut seinen Augen und Ohren nicht. Sein Bruder hat seinen Erbteil am elterlichen Hof verkauft. Ausgerechnet an den „Wurstbaron“ Hagen Piepenbrock. Was der mit seinem neu erworbenen Anteil vor hat, weiß Jan noch nicht genau. Aber das soll auch erst einmal seine kleinste Sorge bleiben. Hat er es doch vorerst mit einem kaltblütigen Mord zu tun. Ein junger Mann wird eiskalt vor seiner Wohnungstür erschossen. Doch damit nicht genug. Zeitgleich wird die Geschäftsführerin einer bekannten Modekette vor einem In-Lokal ermordet. Ebenso bestialisch erschossen. Hängen die beiden Fälle etwas zusammen? Kannten sich die Opfer? Jan und seine Kollegen stehen zunächst vor einem Rätsel. Doch dann stellt sich heraus, dass die Fäden zu beiden Fällen in der Wurstfabrik von Jans neuem Teilhaber zusammenlaufen. Doch die genauen Zusammenhänge zu ermitteln, kostet die Kommissare etliches an Ermittlungsarbeit.

Meine Meinung:
Ein Krimi, der gleich zu Anfang sehr spannend loslegt. Dann allerdings flacht es mit der Spannung schnell ab und die Handlung plätschert etwas vor sich hin. Zwischendurch gibt es dann wieder etwas Spannung, die aber genauso schnell wieder verfliegt, wie sie aufgetaucht ist. Die Geschichte besteht hauptsächlich aus „ganz normaler“ (und weniger spannender) Ermittlungsarbeit.

Die Charaktere sind eher oberflächlich gezeichnet. Auch die Handlungsort werden zwar erwähnt, aber nicht weiter beschrieben. Ebenso fehlt es diesem Krimi an Lokalkolorit. Der Titel „Mord auf westfälisch“ hat nichts mit der Handlung zu tun. Dieses Buch hätte genau so in einem x-beliebigen Land oder Bundesland spielen können. Es gibt in diesem Buch nichts, was „typisch westfälisch“ ist. Weder die Sprache noch irgendwelche Eigenarten der Handelnden, was wirklich schade ist. Verspricht man sich bei dem Titel doch mehr.

Der Schreibstil ist okay. Es lässt sich alles gut und angenehm lesen. Man kommt zügig voran. Das 237 Seiten lange Buch ist in viele kurze (max. 10 Seiten lange) Kapitel unterteilt. So kann man sowohl in einem Rutsch aber auch in mehreren Abschnitten lesen.

Mein Fazit:
Ich habe schon weitaus spannendere Krimis mit mehr Lokalkolorit gelesen. Mich hat die Geschichte nicht so fesseln können, wie ich es mir gewünscht und erhofft hatte. Daher von mir 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.06.2022

Alpenidylle ... von wegen!

Gefährliche Treue. Lorenz Lovis ermittelt
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Darum geht es:
Lorenz Lovis , Ex-Polizist, Privatdetektiv und Bauer freut sich auf ein paar freie und vor allem ruhige Tage auf der Alm seines verstorbenen Onkels. Doch weit her ist es mit der Ruhe und ...

Darum geht es:
Lorenz Lovis , Ex-Polizist, Privatdetektiv und Bauer freut sich auf ein paar freie und vor allem ruhige Tage auf der Alm seines verstorbenen Onkels. Doch weit her ist es mit der Ruhe und vor allem mit der Freizeit nicht. Denn oben in den Wäldern schleicht ein Pilzräuber herum. Den gilt es zu finden. Unterstützt wird Lorenz von Iwan, Erik und Matthias. Die Jungs sollen ein paar Tage ohne Handy auszukommen. Doch schon kurz nach Lorenz Ankunft auf der Alm, wird die Stoaner Thres erschlagen aufgefunden. Ausgerechnet von ihrer Schwester Burgi. Lorenz Ex-Kollege und Freund nimmt Much, den Ehemann von Thres, fest. Doch Lorenz glaubt nicht an seine Schuld. Schon viel eher verdächtigt er den Pilzräuber. Denn der Much, der hat seine Thres geliebt. Der kann doch nicht ihr Mörder sein. Oder doch? Und so muss Lorenz wohl oder übel auf eigene Faust ermitteln. Doch wo soll er anfangen? Wer hätte ein Motiv? Wer weiß etwas darüber? Jörgl, der alte Senner? Oder vielleicht der Italiener auf der Hütte „nebenan“? Lorenz Lovis steht vor einem Rätsel. Zu allem Überfluss scheint Burgi, die Schwester der Toten, mannstoll zu sein und sich ausgerechnet Lorenz für ihre Flirtereien und Annäherungsversuche ausgesucht zu haben. Da ist das Chaos vorprogrammiert. Wie kommt Lorenz nur da wieder raus?

Meine Meinung:
Schon das Erscheinungsbild der Buches macht Lust auf’s Lesen. Das Cover passt wunderbar zur Geschichte und ist recht düster gehalten. Der Buchschnitt hingegen kommt in frischem und leuchtenden orange daher. Eine tolle Kombination, die ins Auge sticht.

Die Geschichte ist toll und spannend geschrieben. Alle Charaktere sind hervorragend gezeichnet. Man hat hier sofort von jedem ein Bild vor Augen. Man kann sich super in jede Person hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Auch die Handlungsort sind toll beschrieben. Hier ist man mittendrin statt nur dabei.

Bei diesem Buch kann man herrlich mitraten, mitleiden, sich seine eigenen Gedanken machen. So macht Krimi lesen wirklich Spaß.

„Gefährliche Treue“ ist der inzwischen dritte Fall für Lorenz Lovis. Dieses Buch lässt sich aber ohne Probleme auch als Einzelband lesen. Man hat keinerlei Probleme, in die Geschichte hineinzufinden und dieser zu folgen.

Das 312 Seiten lange Buch ist mehrere Kapitel (in diesem Fall Wochentage) unterteilt. So kann man bequem in einem Rutsch, aber auch in mehreren Abschnitten unterteilt lesen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Es lässt sich sehr angenehm lesen und man kommt zügig voran.

Da die Geschichte in Südtirol spielt, werden ein paar Sätze (Unterhaltung der Polizisten usw.) auf italienisch geschrieben. Diese werden aber sofort mit einem kurzen, erklärenden Nebensatz übersetzt. Auch hier gibt es keinerlei Verständnisschwierigkeiten.

Als besonderes „Schmankerl“ gibt es am Ende des Buches die Rezepte zu den in Buch erwähnten Gerichten. So kann man nachlesen oder auch nachkochen, was im Buch gegessen wurde. Eine tolle Idee.

Mein Fazit:
So macht Krimi lesen Spaß. Ich möchte mehr von Lorenz Lovis lesen und kann dieses Buch nur jedem empfehlen. Von mir gibt es die volle Punktzahl. 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.05.2022

Nicht so spannend wie der erste Teil

Die Leere der Nacht
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Darum geht es:
Gerwald Arentz bekommt einen Brief. Von seinem Bekannten Ignaz. An und für sich nichts Außergewöhnliches. Aber Gerwald weilt seit geraumer Zeit nicht mehr unter den Lebenden. So öffnet Elias, ...

Darum geht es:
Gerwald Arentz bekommt einen Brief. Von seinem Bekannten Ignaz. An und für sich nichts Außergewöhnliches. Aber Gerwald weilt seit geraumer Zeit nicht mehr unter den Lebenden. So öffnet Elias, der frühere Leibwächter von Gerwald, den Brief. Ignaz bittet um Hilfe in einem brisanten Fall. Elias, der Gerwalds Vermächtnis angetreten hat, entschließt sich, ihm zu helfen. Mit im Boot sind Alina Grimm, eine ehemalige Polizistin und Lennart, ein ehemaliger Schulkollege von Alina und Ex-Kleinkrimineller. Doch als sie Kontakt mit Ignaz aufnehmen wollen, müssen sie feststellen, dass Ignaz nicht mehr lebt. Ganz offensichtlich wurde er ermordet. Doch warum? Was hat er herausgefunden, dass er dafür getötet wurde? Kurz darauf detoniert eine Autobombe in der Nähe einer Bushaltestelle. Es gibt drei Tote. Den Fahrer des Wagens, dessen Begleitung und eine scheinbar unbeteiligte Frau, die gerade den Bus verlassen hatte. Schnell stellen die drei fest, dass der Anschlag der Frau gegolten haben muss. Und damit geraten sie immer tiefer in die kriminellen Machenschaften eines ausländischen Konsortiums gegen eine Umweltschutz-Organisation bzw. deren Teilhaber. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn irgendjemand hat es auf diese Teilhaber abgesehen. Wird es Elias, Alina und Lennart gelingen, dem dubiosen und tödlichen Treiben ein Ende zu setzen?

Meine Meinung:
„Die Leere der Nacht“ ist der zweite Fall um Alina und Elias. Für den Einstieg in die Geschichte sind Kenntnisse aus dem ersten Band nicht unbedingt erforderlich. Es erleichtert aber an der ein oder anderen Stelle den Durchblick. Die Charaktere sind auch in diesem Band gut gezeichnet. Man kann sich zu jedem gut ein Bild machen. Auch die Handlungsorte sind gut beschrieben.

Der Schreibstil an sich ist leicht und flüssig. Einzig, dass immer wieder ganze Zeilen völlig ohne Leerschritte in dem Buch abgedruckt sind, trübt das Lesevergnügen doch ein wenig. Dadurch wird der Lesefluss komplett ausgebremst. Das ist wirklich ärgerlich.

Das 296 Seiten lange Buch ist in 15 Kapitel unterteilt. So kann man es auch bequem in mehreren Abschnitten lesen.

Mein Fazit:
Zwar nicht so spannend wie der erste Teil, aber eine tolle Fortsetzung. Ich habe das Buch gemocht und würde auch einen weiteren Teil lesen wollen. Ich vergebe hier eine Leseempfehlung mit 4 Sternen.

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