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witchqueen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2022

Ganz oder gar nicht, gehen oder bleiben ...?

Die Mitte ist ein guter Anfang
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Darum geht es:
20 Jahre sind Arne und Eva jetzt zusammen und Eltern von Teenie-Tochter Frida. Die rosarote Brille ist längst verrutscht und die Beziehung läuft eher schleppend. Das ist auch der Grund, ...

Darum geht es:
20 Jahre sind Arne und Eva jetzt zusammen und Eltern von Teenie-Tochter Frida. Die rosarote Brille ist längst verrutscht und die Beziehung läuft eher schleppend. Das ist auch der Grund, warum Eva nun über Trennung nachdenkt. Arne hat aber ganz andere Pläne. Er macht Eva an ihrem 49. Geburtstag einen Heiratsantrag. Aber warum nach 20 Jahren „wilder Ehe“? Da scheint doch etwas nicht zu stimmen. Will er sichergehen, dass Eva ihm nicht stiften geht, wenn er für seinen Job eine zeitlang nach Kiew muss? Oder ist er vielleicht schwer krank und will sich und seine Lieben versorgt wissen? Was ist nur los? Eva ist mehr als unsicher, warum Arne nach 20 Jahren etwas an ihrer Beziehung ändern will. Auch Evas Eltern kommt das alles seltsam vor und machen sich Gedanken. Grade Evas Mutter versucht, ihr ins Gewissen zu reden.
Einzig Frida freut sich, dass sich ihre Eltern endlich entschlossen haben, Nägel mit Köpfen zu machen. Und auch Evas beste Freundin Carla versteht nicht so recht, warum Eva Bedenken hat. Ist sie selbst doch inzwischen zum Dritten Mal geschieden und hat die Hoffnung auf die eine wahre große Liebe noch nicht aufgegeben. Also … warum zögern, Eva? Schließlich sagt sie ja. Und mit diesem einen kleine Wörtchen beginnt das Chaos und die Probleme.



Meine Meinung:
Franka Bloom ist hier eine höchst amüsante und turbulente Liebesgeschichte der anderen Art gelungen. Wo bei anderen Büchern die Geschichte endet (nämlich mit dem Heiratsantrag) geht es hier erst richtig los. Will Arne eine schlichte einfache und kurze Trauung auf dem Standesamt, will Eva eine Hochzeit mit allem Drum und Dran. Und so Plan Eva ihr Traumhochzeit ohne Arne und dafür mit ihrer Freundin Carla, während die Ehen ihrer Freunde reihum den Bach runter gehen. Auch die Ehe ihrer Eltern ist in Schieflage geraten und es kommen lange gehütete Geheimnis ans Tageslicht.



Die Geschichte ist irgendwie mitten aus dem Leben gegriffen. Die Charaktere sind super beschrieben. Man hat gleich zu jedem ein Bild vor Augen und das Kopfkino springt direkt an. Das ganz Chaos rund um die Hochzeit, die Beziehung, die Wechseljahre usw. sind mit einer gehörigen Portion Humor beschrieben und lässt einen ein ums andere Mal schmunzeln. Wer selbst schon mal geheiratet hat, wird sich an etlichen Stellen sicher wiederfinden.

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Veröffentlicht am 14.04.2022

Wer hat an der Uhr gedreht

LUKE MAKEN
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Darum geht es:

Luke ist eigentlich ein ganz normaler Teenager. Sieht man mal davon ab, dass seine Mutter Archäologin (und damit häufig nicht zu Hause) Und sein Stiefvater ein „verrückter Professor“ ist. ...

Darum geht es:

Luke ist eigentlich ein ganz normaler Teenager. Sieht man mal davon ab, dass seine Mutter Archäologin (und damit häufig nicht zu Hause) Und sein Stiefvater ein „verrückter Professor“ ist. Bei einem der Experimente seines Stiefvaters wird Luke durch eine Münze gezogen und verschwindet. Er taucht zu Zeiten Julius Caesars wieder auf. Mitten im „Alten Rom“. Und schon ist Luke gefangen im Abenteuer seines Lebens. Denn wie kommt ein Teenager aus dem 21. Jahrhundert klar, wenn plötzlich nichts mehr so ist, wie er es gewohnt ist. Es gibt kein Fernsehen, kein Handy, keine Computer. Ja nicht mal eine Dusche. Dann wird Luke auch noch als Sklave verkauft. Wie soll er da nur wieder herauskommen? Und vor allem … wie kommt er wieder ins 21. Jahrhundert. Zum Glück lernt Luke schnell einen anderen Sklaven und eine Sklavin in seinem Alter kennen. Können die beiden ihm helfen? Unterdessen setzt sein Stiefvater im 21. Jahrhundert alles daran, Luke zurückzuholen, bevor seine Mutter herausbekommt, dass er verschwunden war und gerät seinerseits in das Abenteuer seines Lebens.

Meine Meinung:
Wir erleben hier die Geschichte um Luke Maken aus zwei Sichtweisen. Einmal haben wir den Erzählstrang aus Sicht von Luke. Ein spannendes Abenteuer im alten Rom. Auf der anderen Seite haben wir den Erzählstrang aus Sicht von Lukes Stiefvater. Ein spannendes Abenteuer im Hier und Jetzt in New York und Los Angeles. Beides fügt sich aber gut zusammen.

Der Schreibstil ist ziemlich flüssig. Allerdings muss ich erwähnen, dass doch viele lateinische Begriffe eingefügt sind. Diese haben zwar jedes Mal eine (ich nenne es jetzt mal so) „Ordnungszahl“ hinter sich. Damit kann man problemlos ans Ende des Buches springen und sich die jeweilige Erklärung ansehen. Das fand ich super. Aber: Das stört den Lesefluss doch etwas, wenn man über 70 Mal bei rund 200 Seiten nachschlagen muss. Jedenfalls, wenn man nicht Latein in der Schule hatte und die Begriffe nicht dadurch bekannt sind.

Das rund 225 Seiten lange Buch ist in insgesamt 34 Kapitel unterteilt. So kann man es gut in einem Rutsch, aber auch in mehrere Abschnitte unterteilt lesen.

Mein Fazit:
Eine schöne und spannende Geschichte für Jugendliche und Erwachsene, die „das alte Rom“ und die Neuzeit toll miteinander verbindet. Bedenkt man, dass der Autor beim Schreiben dieses Buches erst 15 Jahre alt war, dann kann ich vor dieser Leistung nur den Hut ziehen. Von mir gibt es hier (trotz der kleinen Kritik) 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.04.2022

Schönes Buch für die Advent-/Weihnachtszeit

Liebe ist das schönste Geschenk
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Darum geht es:

Der 7jährige Teddy hat seine Mutter verloren. Nach deren Tod zieht er daher gemeinsam mit seinem Vater zurück nach England. Genauer gesagt in die Christmas Street nach London. Die beiden ...



Darum geht es:

Der 7jährige Teddy hat seine Mutter verloren. Nach deren Tod zieht er daher gemeinsam mit seinem Vater zurück nach England. Genauer gesagt in die Christmas Street nach London. Die beiden wollen ganz neu anfangen. Teddy erkundet erst einmal sein neues Umfeld. Und schon bald lernt er einen älteren Herrn kennen. Mr. Hemmersley ist ein alter Griesgram. Und dann ist da auch noch ein Hund. Jack heißt er. Gehören tut er irgendwie keinem und deshalb gehört er halt ganz einfach allen, die in der Christmas Street wohnen. Jeder kümmert sich um den Hund. So auch Teddy. Vielleicht kann er es ja mit Jacks Hilfe schaffen, sich in seiner neuen Heimat wohl zu fühlen und ein neues Zuhause zu finden.

Meine Meinung:
„Liebe ist das schönste Geschenk“ ist eine sehr berührende Geschichte. Sie spielt in London in der Christmas Street. Was für ein schöner Name für eine Straße. Und auch hier wohnen – wie überall anders auch – die unterschiedlichsten Menschen mit den unterschiedlichsten Geschichten und Schicksalen. Sie alle werden sehr gut beschrieben. Man kann sich zu allen Charakteren ein gutes Bild machen. Teddy, der 7jährige Protagonist in dieser Geschichte, muss ich allerdings erst in seiner neuen Heimat eingewöhnen. Und das fällt ihm (anfangs) nicht leicht. Zum Glück gibt es aber Jack und Teddy gewöhnt sich bald ein. Er findet sogar neue Freunde.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Es lässt sich angenehm lesen und man kommt zügig voran.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch, das mich sehr gut unterhalten und auch berührt hat. Von mir gibt es hier eine (weihnachtliche) Leseempfehlung mit 4 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.04.2022

Na dann ... frohes Fest

Erfolgreich tot
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Darum geht es:

Francesca Carlotti ist Fernsehköchin. Bei ihrem letzten Dreh im Jahr wird sie von Ralph Rudlowski für sein Motivationsseminar „angeheuert“. Ausgerechnet über Weihnachten. Eigentlich wollte ...

Darum geht es:

Francesca Carlotti ist Fernsehköchin. Bei ihrem letzten Dreh im Jahr wird sie von Ralph Rudlowski für sein Motivationsseminar „angeheuert“. Ausgerechnet über Weihnachten. Eigentlich wollte Francesca direkt absagen. Doch als sie hört, dass es auf Sylt stattfindet sagt sie begeistert zu. Wohnt doch ihr neuer Freund Arne (ein Kreuzfahrtkapitän) auf der Insel. Das ist natürlich ein Anreiz, denn kurz nach Weihnachten hat er Urlaub. Doch wo soll Francesca für die Zeit wohnen. Noch dazu mit ihrem Sohn Cosimo? Ihr bleibt nur, in ein leerstehendes Ferienhaus zu ziehen, dass grade renoviert wird. Gesagt getan. Und schon bald findet sich Francesca auf einer Baustelle wieder. Das Seminar ist alles andere als einfach. Denn schon am ersten Tag (oder besser Abend) wird am Strand eine Leiche gefunden. Der Assistent von Ralph weilt nicht mehr unter den Lebenden. Doch wer hat einen Grund, ihn umzubringen? Ralph? Seine Ehefrau, die mit ihm ein Verhältnis hatte? Seine Freundin? Doch damit nicht genug. Francescas Ex-Ehemann taucht unverhofft in der Baustellen-Unterkunft auf. Samt seiner Neuen. Auch sie haben diese Unterkunft zugesagt bekommen. Wo soll Francesca nun bleiben? Bei Arne? Doch der hat Besuch von einer Frau mit Kind. Seiner Frau? Und zu allem Überfluss hat Cosimo auch noch ein Geheimnis. Turbulente Feiertage also.



Meine Meinung:

Wieder ein sehr gelungener kulinarischer Krimi von Margot Jung. „Erfolgreich tot“ ist der zweite Band um die Fernseh-Köchin Francesca Carlotti. Man kann dieses Buch aber problemlos auch als Einzelband lesen. Vorkenntnisse aus dem Vorgängerband sind nicht erforderlich. Man kommt sofort sehr gut in die Geschichte rein. Die Charaktere sind alle sehr gut beschrieben. Man hat direkt von jedem ein Bild im Kopf. Neben einem gut ausgearbeiteten und durchdachten Kriminalfall begegnen wir hier auch einer ganz gehörigen Portionen Humor, Sarkasmus und Situationskomik. Hier darf durchaus an der ein oder anderen Stelle auch herzhaft gelacht werden.

Das 261 Seiten lange Buch ist in 43 Kapitel unterteilt. So kann man es sehr gut in einem Rutsch, aber auch problemlos in mehrere Abschnitte unterteilt lesen.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Es lässt sich angenehm lesen und man kommt schnell voran.


Mein Fazit:
Ein tolles Buch für alle, die Krimis nicht unbedingt immer nur „bierernst“ brauchen, sondern dabei auch durchaus lachen können oder wollen.
Für mich eine 1-A-Krimödie, die ich jederzeit wiederlesen und weiterempfehlen würde. Für mich 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.04.2022

Zwischen Leben und Tod

Fräulein Gold: Schatten und Licht
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Darum geht es:

Wir schreiben das Jahr 1922. Berlin hat noch mit den Folgen des 1. Weltkrieges zu kämpfen. Die Armut ist überall spürbar. Auch bei Hulda Gold, die als Hebamme im Schöneberger Bülowbogen ...

Darum geht es:

Wir schreiben das Jahr 1922. Berlin hat noch mit den Folgen des 1. Weltkrieges zu kämpfen. Die Armut ist überall spürbar. Auch bei Hulda Gold, die als Hebamme im Schöneberger Bülowbogen arbeitet. Sie ist inzwischen 26 und noch nicht verheiratet, aber sehr einfühlsam und engagiert sich für die Frauen der Ärmsten unter den Armen. Das macht sie sehr beliebt und öffnet ihr so manche Tür. Hulda kümmert sich um eine Schwangere, als sie hört, dass deren Nachbarhin aus dem Landwehrkanal gezogen wird. Sie ist tot. Das macht sie neugierig. Hulda stellt eigene Ermittlungen an. Dabei trifft sie Karl North. Er ist Kriminalkommissar und verständlicher Weise wenig davon erbaut, dass Hulda ihre Nase in die Sache steckt. Aber Karl North ist nicht der Einzige, dem Huldas „Eigenmächtigkeit“ gegen den Strich geht …

Meine Meinung:

Ein sehr gelungener 1. Band einer „historischen“ Krimi-Trilogie im Berlin der goldenen 20er. Man kommt sehr gut in diese Geschichte hinein. Mit Hulda hat man sofort eine sehr präsente Hauptdarstellerin, die man nur zu gerne durch ihre Geschichte begleitet.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Es lässt sich angenehm lesen. Die Personen sind toll beschrieben. Man hat sofort zu jedem ein Bild im Kopf.

Mein Fazit:

Ein toller 1. Band der Trilogie. Man freut sich auf mehr. Für mich durchaus eine Leseempfehlung, die ihre 5 Sterne wert ist.

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