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Veröffentlicht am 30.09.2017

Eine etwas andere Liebesgeschichte

Vorwärts küssen, rückwärts lieben
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Titel: "Vorwärts Küssen Rückwärts Lieben"
Autor: Sybille Hein
Verlag: blanvalet
Seitenzahl: 448

Cover:
Das Softcover ist recht freundlich und nicht übertrieben gestaltet…man sieht zwei Katzen, Äpfel mit ...

Titel: "Vorwärts Küssen Rückwärts Lieben"
Autor: Sybille Hein
Verlag: blanvalet
Seitenzahl: 448

Cover:
Das Softcover ist recht freundlich und nicht übertrieben gestaltet…man sieht zwei Katzen, Äpfel mit den Zweigen dazu und eine Frau und einen Mann…für manche die sich das jetzt durchlesen klingt das etwas einfallslos und vielleicht auch komisch, aber es passt alles zusammen.

Schreibstil:
Frau Hein schreibt sehr harmonisch und leicht, es macht Spaß ihr Buch zu lesen und man verliert die Lust daran nicht…was nicht unwichtig ist, ist die Unterhaltung und das bekommt man mit dieser Lektüre geboten. Der Humor kommt nicht zu kurz, auch wenn es manchmal etwas übertrieben wirkt. Dinge die sie beschriebt und erklärt kann man sich sehr gut vorstellen.

Inhalt:
Eigentlich wollte Pia sich nie wieder in einen Schönling verlieben. Eigentlich sollte es ein Sommer werden, in dem Mückenstiche und Fruchtfliegen zu ihren größten Herausforderungen zählen. Aber dann steht August vor ihr. Charmant, schlagfertig und sexy wie Ryan Gosling. Selbst Pias dicker Kater ist entzückt. Während Pia schon anfängt, ihr Luftschloss einzurichten, bleibt ihr bester Freund Eddi skeptisch. Wie oft musste er miterleben, dass aus Pias Zuckerwatteherz ein dicker Teerklumpen wird. Er ist ganz sicher: Pia braucht keinen Traumprinzen an ihrer Seite, sondern einen Kumpeltypen zum Anfassen. Denn ohne Freundschaft bleibt jede Liebe immer nur eine Luftnummer. Und tatsächlich: Das Leben hält in Liebesdingen eine zauberhafte Überraschung für Pia bereit – im wahrsten Sinne des Wortes!

Meinung:
Ja ich wie kam ich zu dieser Lektüre, fragte mich eine Kollegin und meine Antwort…ich habe es bei Instagram gesehen und musste es lesen…ein Glücklicher Zufall bot sich durch das BloggerPortal, ansonsten hätte ich es mir gekauft. Vielen Dank an dieser Stelle dafür,

Ich fand das Buch gut…ein paar Kritiken habe ich aber das ist alles Geschmackssache. Ich fand einiges Überzogen…die fahr in einem Zug in einem Schlafanzug…hm…echt? Ich hätte wahrscheinlich die Polizei gerufen, aus Angst das jemand entflohen ist… Naja gut es ist Berlin, dachte ich mir…Dann empfand ich Pia als sehr hm, wie soll ich es beschreiben, Liebeshungrig? Anders? ...die jenigen die das Buch schon gelesen haben, wissen vielleicht was ich meine.
Dann gab es da noch ihren bester Freund Eddi, ihr Fels in der Brandung und auf ihn ist immer verlass…ich finde so etwas toll…und sie werden noch ewig befreundet bleiben.
Sehr schön fand ich auch die Überschriften zu jedem neuen Kapitel, so konnte man schon im Voraus erahnen was als nächstes kam.

Im Großen und Ganzen war es ein tolles Buch und es gibt eine Leseempfehlung

Veröffentlicht am 24.09.2017

Lauf so schnell du kannst...

AchtNacht
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Titel: "AchtNacht"
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur
Seitenzahl: 407

Cover:
Das schwarze Softcover, ist mit einer roten 8 gestaltet wurden und bei näheren betrachten sieht man Personen, die entweder ...

Titel: "AchtNacht"
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur
Seitenzahl: 407

Cover:
Das schwarze Softcover, ist mit einer roten 8 gestaltet wurden und bei näheren betrachten sieht man Personen, die entweder flüchten oder die jagen...man weiß es nicht. Ich finde es sehr schön, nicht übertrieben, sehr schlicht…aber denn noch ein Buch was die Aufmerksamkeit erweckt.

Schreibstil:
Wenn man ein Buch von Sebastian Fitezk liest, benötigt man kein Kino mehr…ich glaube das trifft es auf den Punkt. Alles was niedergeschrieben ist, wurde sehr gut detailliert beschrieben und erklärt. AchtNacht ist so flüssig geschrieben, dass man leider Gottes schon nach ein paar Stunden fertig ist mitlesen.

Inhalt:
Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!

Meinung
Als ich irgendwo gelesen hatte das Herr Fitzek ein neues Buch schreibt war ich voller Vorfreude und bestellte es im Vorverkauf…als es kam freute ich mich wie ein Kind zu Weihnachten…leider musste es noch warten. ABER das Warten hatte sich gelohnt, ich mach mir nichts aus den Kritiken…wenn ich von einem Autor schon 3 Bücher gelesen habe und sie gefallen mir nicht, muss ich mir da noch ein 4 kaufen und das dann auch noch schlechtmachen? Nur mal so am Rande!
Jetzt zum Buch…ich bin immer noch total geflasht von der Geschichte…echt, wie kommt man nur auf so etwas Krankes, was gleichzeitig so faszinierend ist? Ich möchte mir gar nicht vorstellen, teil der kranken „Lotterie“ zu sein, und ein Jäger auch nicht, da lieber geh ich ein paar Stunden mehr arbeiten. Aber das zentrale Thema bei „AchtNacht“, war die schnelle Verbreitung in sozialen Netzwerken. Es ist gruselig, dass heute nur ein böser Post reicht, um einen Menschen soweit zu bringen das er quasi auswandern muss...Ich persönlich gehe auf solche hetz Postings nicht ein…schon gar nicht wenn ich den jenigen nicht kenne…aber eine andere Frage beschäftigt mich im Zuge dessen…Leben wir zu öffentlich? Immer hin machen wir es den anderen ganz einfach uns zu Stalken…vielleicht sollten wir uns einfach ein bisschen mehr zurücknehmen und über unser sozial Verhalten nachdenken.
Ich kann das Buch jedenfalls nur weiterempfehlen, ich fand es grandios.

Vielen Dank Herr Fitzek, ich freu mich auf das nächste Buch

Veröffentlicht am 24.09.2017

Uns kann niemand trennen...eine tiefe Freundschaft..

Schweig still, süßer Mund
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Titel: "Schweig still, süßer Mund"
Autor: Janet Clark
Verlag: Loewe
Seitenzahl: 349

Cover:
Traumhaft schön, man könnte auch sagen Mädchenhaft…es befinden sich auf den Softcover, pinke Blumen, der Titel ...

Titel: "Schweig still, süßer Mund"
Autor: Janet Clark
Verlag: Loewe
Seitenzahl: 349

Cover:
Traumhaft schön, man könnte auch sagen Mädchenhaft…es befinden sich auf den Softcover, pinke Blumen, der Titel ist in schwarzen Buchstaben darauf geprägt…

Schreibstil:
Dieses Buch liest sich quasi von alleine. Beschreibungen, Gegenstände und Personen sind hervorragend beschrieben. Der Spannungsaufbau ist von Anfang bis Ende da, bis zum Schluss hat man mehrere Personen in verdacht…es wird auch nicht angedeutet.

Inhalt:
Janas beste Freundin Ella ist verschwunden. Auch wenn die Polizei nicht an ein Verbrechen glaubt, steht für Jana eines fest: Ella würde niemals einfach so abhauen. Sie beschließt, auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei kommen Dinge ans Tageslicht, die Jana an ihrer Freundschaft zu Ella zweifeln lassen. Und die sie in große Gefahr bringen, denn ihre Suche hat sie dem Täter nahegebracht. Zu nah…

Meinung
Ich war von der tiefen Freundschaft zwischen Elle und Jana sehr beeindruckt, denn so etwas gibt es selten. Sie hat von Anfang für sie gekämpft und nicht lockergelassen, egal wer auf sie einsprach oder wer sich in den Weg gestellt hatte…sie hat alle Hebel in Bewegung gesetzt und sogar gelogen…und fast riesen arger kassiert. Aber durch ihr verschwinden, bekam Jana auch eine andere Ella zu Gesicht…sie erfuhr nicht nur schöne Sachen…
Die Täterfrage…ich hatte bis zum Schluss eine Tatverdächtigen, aber ich lag falsch…ich verrate nicht…ich fand es sehr sehr gut, das die Autorin aus der Sicht des Täters erzählt, aber bis kurz vor Ende nichts verraten wurde. Ich wäre nie auf ihn gekommen…
Schade ist nur das er nicht mit seiner liebsten zusammen bleiben konnte…schnief…

Ich kann es nur weiter empfehlen…

Veröffentlicht am 24.09.2017

Eis war einmal....

Rotkäppchen und der Hipster-Wolf
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Titel: "Rotkäppchen und der Hipster-Wolf"
Autor: Nina MacKay
Verlag: Drachenmond Verlag
Seitenzahl: 343

Cover:
Märchenhaft schön, ich sah das Cover und musste es haben. Zu sehen ist Rotkäppchen in einem ...

Titel: "Rotkäppchen und der Hipster-Wolf"
Autor: Nina MacKay
Verlag: Drachenmond Verlag
Seitenzahl: 343

Cover:
Märchenhaft schön, ich sah das Cover und musste es haben. Zu sehen ist Rotkäppchen in einem Spiegel, mit einem Selfi-Stick in der Hand und den Hipster-Wolf kann man sich auch entdecken… Es ist zu dem ein Felxi-Cover, so dass man es gut festhalten kann, so das keine Gefahr besteht, dass es aus er Hand rutscht, wenn man einen lach Anfall bekommt. Die Seiten sind ebenfalls oben mit kleinen Wölfen und Rotkäppchens verziert wurden.

Schreibstil:
Ich empfand ihn als sehr angenehm, es wurde nie langweilig oder zu langatmig. Die Dialoge sind die perfekte Mischung aus Charm, Humor und Leichtigkeit, die Leichtigkeit erklärt sich so. Man schlug das Buch auf und konnte loslassen, vom stressigen Alltag, schlechter Laune und oder auch wenn es einem nicht gut ging…Alles was niedergeschrieben wurde, ist mehr als verständlich und sehr gut erklärt. Das man sich das gelesene super vorstellen kann brauche ich glaube nicht zu erwähnen.

Inhalt:
Im Märchenwald ist die Hölle los. Alle Happy Ends wurden gestohlen! Cinderella, Schneewittchen und Co. beschließen, ihre verschwundenen Prinzen zu retten, wozu sogleich eine „Verhöre-und-Töte“-Liste der Verdächtigen erstellt wird:

1.Wölfe töten
2.Hexen töten
3.böse Stiefmütter töten (wobei das oft mit Punkt 2 einhergeht)
4.böse Feen töten

Nur Red findet die Idee äußerst schwachsinnig. Doch dann taucht ein gutaussehender Hipster auf, der mehr über die verschwundenen Prinzen zu wissen scheint. Schnell stellt sich heraus, dass Everton eigentlich ein Werwolf ist und auf der Liste der durch die Prinzessinnen bedrohten Arten steht. Red bleiben plötzlich nur sieben Tage, um die Prinzen zu finden, bevor sie Ever ausliefern muss. Doch warum will gerade er eigentlich die Happy Ends zurückbringen? Benutzt er Red nur für seine eigenen Zwecke? Sicher ist jedoch: In Reds Leben nimmt ab sofort die Zahl der Hipsterwitze wahnwitzige Ausmaße an, sehr zum Leidwesen von Ever …

Meinung:
Hände hoch, wer hat „Plötzlich Banshee“ gelesen? Ich habe es gelesen und fand es großartig, mal ganz nebenbei…Zurück zu Red und ihrer Gang… ich frag mich die ganze Zeit wie man sich so etwas ausdenken kann…hmmm…allein die Tatsache, ein Märchen quasi umzuschreiben ist eine nette einfallsreiche Idee, aber es dadurch zu seinem Märchen zu machen, etwas anderes. Ich bin immer noch total geschockt, dass es bloggende Prinzessinnen gibt, die einen Selfi-Stick als Waffe benutzen…nichts damit zierlichen Geschöpf. Auch das man im Wonderland offenbar, alles anders ist als ich je glaubte das z.B Alice nicht ganz bei sich ist (milde ausgedrückt) oder das der Hase, echt einer von der übelsten Sorte…puh…Verraten werde ich nichts…aber mein Kopf schüttelte zwischendurch ganz schön…
Dass mit Hexen fand ich grandios, als Kind hatte ich immer Angst, wenn man die bösen, mit Suchtproblem behafteten Damen heute betrachtet…sind es nur „arme“ Frauen…die eigentlich nur eins wollen geliebt werden. Da wir gerade bei der sind liebe, und bevor ich noch mehr auspludere, komme ich langsam zum Schluss…
Dieses Buch ist ein wunderschönes Märchen, der etwas anderen Art und ich lege es euch wärmstens ans Herz.

Veröffentlicht am 24.09.2017

Happy Halloween

Das Haus
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Titel: "Das Haus"
Autor: Richard Laymon
Verlag: Heyne Hardcore
Seitenzahl: 288

Cover:
Das Softcover ist mit einem blutverschmierten Schlüssel geschmückt wurden…darunter befindet sich in blutroter Schrift ...

Titel: "Das Haus"
Autor: Richard Laymon
Verlag: Heyne Hardcore
Seitenzahl: 288

Cover:
Das Softcover ist mit einem blutverschmierten Schlüssel geschmückt wurden…darunter befindet sich in blutroter Schrift „DAS HAUS“… Durch dieses, doch rechte, simpel gestaltete Cover, möchte man mehr über das Buch erfahren.

Schreibstil:
Wer schon mal einen Laymon in der Hand hatte, weiß das er recht einfach und schön flüssig schreibt. Alles was er niederschreibt, ist sehr gut Vorstellbar und auch unverblümt, fast so dass man sagen könnte…dass es erst ab 18 gelesen werden sollte.

Inhalt:
Halloween. In der amerikanischen Kleinstadt Ashburg gibt es dieses Jahr eine große Party. Geladen wird ins Sherwood- Haus. Ein ganz besonderes Haus. Vor vielen Jahren ist dort eine Familie bestialisch ermordet worden. Seitdem wird es gemieden. Doch trotz dieser finsteren Vorboten öffnen sich am Abend die Tore. Das blutige Spiel beginnt ...

Meinung:
Dieser Laymon hat mir sehr gefallen, wer seine Bücher kennt weiß das er die Dinge nicht umschreibt und sehr viel Sex mit ins Buch bring…so ist er und wird er bleiben.
Das Buch hat einen sehr guten Spannungsaufbau…sie beginnt mit zwei Morden und man weiß nicht wer diese Morde verübt…eins weiß man aber von Anfang an. Ein bestimmtes Haus zu meiden, denn dieses Haus ist zu Sinnbild für Angst und Schrecken geworden.
Den Namen Eric Price solltet ihr euch auch merken, er ist ein Außenseiter, Prügelknabe und genauso wie sein Dad ein kleiner Psychopath. Als seine Mutter einen neuen Mann kennenlernt, passt dies ihm überhaupt nicht, und gemeinsam mit seinem Daddy plante er ein blutiges Halloweenfest….
Die Geschichte ist spitze, und ich konnte es nicht weglegen…ich war fassungslos, wie ein Junge so böse sein kann, über den „Vater“ spreche ich erst gar nicht. Das einzige was ich etwas blöd fand, war das Ende…es kam auf einmal so schnell.

Viel Spaß beim lesen