Stimmungsvoll, tolle Pferdeszenen
Dunbridge Academy - WhoeverDas Cover sieht durch die floralen Ornamente elegant aus. Der Fokus liegt bei dem Cover auf den Buchtitel "Dunbridge Academy Whoever". Der Farbschnitt ist schlicht gehalten. Das Wappen findet man auch ...
Das Cover sieht durch die floralen Ornamente elegant aus. Der Fokus liegt bei dem Cover auf den Buchtitel "Dunbridge Academy Whoever". Der Farbschnitt ist schlicht gehalten. Das Wappen findet man auch über den Kapiteln wieder. Die Geschichten werden abwechselnd aus der Sicht von Cleo und Alexander erzählt (und Oscar). Dadurch wirkt die Geschichte lebendiger und authentischer. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Es ist vor dem Abschnitt mit dem jeweiligen Namen vermerkt aus welcher Perspektive erzählt wird. Das erleichtert das Lesen. Ich-Perspektive. Die Spannung baut sich von Kapitel zu Kapitel auf. Die Dunbridge Academy zieht einen ab der ersten Seite völlig in ihren Bann. Besonders gut ist die Pferdethematik, die der Geschichte eine ganz besondere Atmosphäre verleiht. Mir gefallt es wie ausgeschrieben die Pferdeszenen sind, die sich über die gesamte Geschichte ziehen. Die Hauptcharaktere und die Nebenfiguren, wie zum Beispiel Oscar, sind gut ausgearbeitet, sodass ihre Handlungen und Emotionen nachvollziehbar sind. Der Schreibstil von Sarah Sprinz ist flüssig, verständlich und überzeugt durch eine bemerkenswerte emotionale Tiefe. Ein kleiner Kritikpunkt ist jedoch die Platzierung der Triggerwarnungen. Die Triggerwarnungen sind leider etwas versteckt im hinteren Teil des Buches platziert. Bei anderen Büchern findet man diese Übersicht direkt auf der ersten Seite, was eine schnelle Einschätzung der Handlung deutlich erleichtert. Der Fokus der Geschichte liegt bei Second Chance Romance, Familie und Pferdegeschichten. Die Hauptcharaktere der Geschichte sind Cleo und Alexander. Die beiden wurden eigentlich als das absolute Traumpaar auf der Dunbridge Academy angesehen. In der Oberstufe sieht sich Cleo jedoch plötzlich vor den Trümmern ihrer Beziehung. Als sie ihn am dringendsten brauchte, ließ Alexander sie im Stich und verließ auch das schottische Internat. Doch das ist nur von kurzer Dauer, Alexander steht plötzlich wieder vor ihr. Cleo wird von ihren Gefühlen überlaufen und erlebt unverhoffte Ereignisse. Die Geschichte hat mir gut gefallen, besonders die Thematik zu den Pferden und dem kleinen Fohlen, da sie sich wie ein roter Faden durch die gesamte Story ziehen. Die Geschichte hat einen starken Cliffhanger, der neugierig auf den nächsten Band macht.