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Veröffentlicht am 01.08.2024

Viel zu viel Drama um nichts auf zu vielen Seiten

One last shot - Macht es am Ende doch noch Klick?
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Emerson und Theo waren unzertrennlich, aber gerade als sich die beiden ihre Gefühle gestanden hatten und sich schworen, dass sie heiraten, wenn sie in 10 Jahren beide noch Single sein sollten, zieht Emerson ...

Emerson und Theo waren unzertrennlich, aber gerade als sich die beiden ihre Gefühle gestanden hatten und sich schworen, dass sie heiraten, wenn sie in 10 Jahren beide noch Single sein sollten, zieht Emerson von der einen Sekunde auf die andere nach LA. Seitdem meldete sie sich nie wieder bei ihm.
Nun da Emerson erfolgreiches Model und Theo Modefotograf sind, bekommen beide die Benachrichtigung von dem damals geschlossenen Pakt. Daraufhin begibt sich Emerson als Model zu dem Shooting, das Theo gerade fotografiert, um Vergangenes wiedergutzumachen. Theo ist jedoch nicht wirklich begeistert sie auf dem Shooting in Italien zu sehen …

Die Charaktere:

Zu Beginn der Geschichte mochte ich Emerson nicht wirklich, warum genau, weiß ich nicht mehr genau, jedoch mochte ich, wie sie im Laufe des Buches immer sympathischer wurde. Dass sie sich jedoch nicht deutlich genug artikulieren konnte, machte mich manchmal echt fertig. Beide Protagonisten hätten meiner Meinung nach mehr kommunizieren müssen.
Theo fand ich von Anfang an eigentlich sehr sympathisch, er ist nicht annähernd so steinreich wie Emerson und bodenständig. Ich mochte ihn sehr, da sein Charakter generell einfach liebenswerte und zuvorkommende Vibes gegeben hatte.
Die Nebencharaktere waren ganz gut gewählt, vor allem Emersons Freunde fand ich interessant.

Die Umsetzung:

Ich hatte mich durch das Cover und den Klappentext auf eine richtig süße in Italien spielende Lovestory gefreut und irgendwo gab es das auch, aber die Geschichte hatte sich so unendlich lange gezogen, dass ich schon nach kurzer Zeit keine Lust mehr hatte weiter zu lesen.
Der Schreibstil gefiel mir gut, da er einfach zu lesen und bildlich war und dass das Buch aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben ist fand ich ebenfalls toll.
Das Problem war bei mir einfach, dass das Missverständnis, weshalb die beiden nicht sagten, was sie eigentlich wollen, nach ein paar Seiten hätte gelöst sein können. Es drehten sich allein um die 400 Seiten nur darum, dass die beiden es nicht geschafft haben miteinander zu reden. Diese Seiten hatten sich dadurch unnatürlich lange gezogen, sodass ich eigentlich gar keine Lust hatte, dieses Buch zu Ende zu lesen. Das Setting war echt toll und wie die beiden von ihren Jobs erzählten war auch interessant, aber durch diese unendlich vielen unnötigen Seiten, auf denen so gut wie nichts passierte, war es richtig anstrengend dieses Buch zu lesen. Den Grund für Emersons überstürzten Umzug nach LA und den Kontaktabbruch fand ich zudem ziemlich flach.

Mein Fazit:

Ich fand die Idee des Buches gut, aber da das Buch einzig und allein daraus besteht, dass die beiden es nicht schaffen miteinander zu reden, würde ich das Buch persönlich definitiv nicht weiterempfehlen. Deshalb bekommt es von mir 2 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.08.2024

Eine schöne Ergänzung über die Vorgeschichte der Chroniken der Verbliebenen

Morrighan - Wie alles begann
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Es geht in dieser Ergänzungsgeschichte um das Mädchen, welches Namensgebend für das Königshaus von Morrighan war. Sie kämpft mit ihrer Familie darum, in einer Zeit ohne Sicherheit zu überleben. Und ausgerechnet ...

Es geht in dieser Ergänzungsgeschichte um das Mädchen, welches Namensgebend für das Königshaus von Morrighan war. Sie kämpft mit ihrer Familie darum, in einer Zeit ohne Sicherheit zu überleben. Und ausgerechnet der Junge, in den sich Morrighan verliebt gefährdet die Sicherheit ihrer ganzen Familie. Trotz der Gefahr, die von ihrer Liebe ausgeht, schaffen sie es jedoch nicht, sich voneinander fernzuhalten …

Die Umsetzung:

Ich habe den ersten Teil der Chroniken der Verbliebenen schon sehr lange in meinem Regal stehen und dachte mir nun, da bald die Neuauflage erscheint, wäre, dass der perfekte Zeitpunkt um mit der Vorgeschichte zu starten. Ich bin so ziemlich ohne Erwartungen an die Geschichte herangegangen und wurde positiv überrascht. Die Geschichte ist nicht wirklich lang, war jedoch sehr spannend und konnte mich sehr fesseln.
Der Schreibstil war sehr bildlich und leicht zu lesen, was ich sehr mochte, das Buch wurde zudem aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben, der von Morrighan und der von Jafir.
Morrighan ist eine sympathische und nahbare Protagonistin, die alles für ihre Familie macht. Sie lebt innerhalb eines Stammes mit vielen anderen und Jafir ist ein Mitglied der Plünderer, die es auf Morrighan und ihren Stamm abgesehen haben. Jafir ist an sich ein netter Charakter, der jedoch auf der falschen Seite steht und dadurch auch viele verwerfliche Entscheidungen trifft.
Den großen Showdown der Geschichte fand ich nicht unbedingt schlecht, allerdings hatte ich irgendwie etwas anderes erwartet.
Das Ende war ebenfalls nicht wie erwartet ein klassisches Happy End, jedoch mochte ich es sehr. Generell wurde ich von der Geschichte inhaltstechnisch überrascht und freue mich deshalb umso mehr auf die eigentliche Reihe.

Mein Fazit:

Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen und bin schon sehr gespannt auf „Der Kuss der Lüge“. Ohne die Absicht, die Reihe lesen zu wollen, würde ich das Buch nicht unbedingt empfehlen, aber wenn ihr euch für die Bücher generell interessiert, ist es auf jeden Fall ein interessanter Einstieg zu der Reihe oder auch bestimmt eine schöne Ergänzung. Deshalb bekommt das Buch von mir 4 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.08.2024

Eine schön illustrierte Geschichte über die erste Liebe

Bloom
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Nachdem Ari mit der Highschool fertig ist, kann er es kaum erwarten, mit seinen Freunden aus der Band in die Stadt zu ziehen, um dort Musik zu machen. Allerdings muss er zuerst seinen Dad überzeugen, dass ...

Nachdem Ari mit der Highschool fertig ist, kann er es kaum erwarten, mit seinen Freunden aus der Band in die Stadt zu ziehen, um dort Musik zu machen. Allerdings muss er zuerst seinen Dad überzeugen, dass sie es auch ohne ihn in der Familienbäckerei schaffen. Früher war dort mitzuhelfen eine seiner Lieblingsbeschäftigungen, aber seine Zukunft kann er sich dort nicht vorstellen. Auf der Suche nach einem Ersatz für ihn trifft er auf Hector, welcher es liebt zu backen und ein durchweg guter Kerl ist. Sie kommen sich immer näher, bis etwas passiert, was alles zu zerstören droht …

Die Charaktere:

Ari ist an sich ein netter Mensch, allerdings gibt er etwas zu viel auf die Meinung von anderen und wirkt, als würde er handeln, bevor er alles erst einmal durchdacht hat. Ich konnte ihn auf jeden Fall verstehen, auch wenn ich seine Handlung nicht immer gutheißen konnte.
Hector ist einfach ein richtig toller Protagonist. Er ist gutmütig, immer freundlich, gut gelaunt und zudem kann man sich auf ihn verlassen. Seine Vergangenheit ist tatsächlich der einzige Punkt, zu dem man als Leser nicht viel erfährt. In diese Richtung hätte ich gerne noch mehr Informationen gehabt.
Manche der Nebencharaktere fand ich echt super, es gab allerdings auch welche, die mir vermutlich mit Absicht nicht ganz so gut gefielen.

Die Umsetzung:

Ich finde Graphic Novels sind richtig schöne Bücher, um einfach mal abzuschalten und eine Geschichte erleben zu können, ohne besonders viel lesen zu müssen, da diese aussagekräftig illustriert sind. Die Illustrationen dieser Geschichte finde ich richtig gelungen und die Handlung sagte mir ebenfalls zu.
Die Geschichte hatte einen roten Faden und es war leicht dieser zu folgen, ohne dass es großartig Verwirrungen gab.
Was ich jedoch zu bemängeln habe ist, dass die Geschichte für meine Verhältnisse vor allem gegen Ende etwas zu schnell abgehandelt wurde und es dadurch auch nicht unbedingt zu den großen Gefühlen kam, die ich mir ein bisschen erhofft hatte, da das Potenzial dafür auf jeden Fall da war. Ich hatte zudem auch etwas das Gefühl, dass es noch ein paar offene Fragen gab.

Mein Fazit:

Die Graphic Novel ist wunderschön illustriert und beinhaltet eine sehr süße Liebesgeschichte, die perfekt für zwischendurch ist. Ein paar mehr Seiten hätten der Geschichte bestimmt gutgetan, aber alles in allem war es ein tolles Erlebnis diese zu lesen und deshalb bekommt sie auch 4 von 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 01.08.2024

Spannendes Thema mit mangelnder Umsetzung

Of Dreams and Gods
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Malie ist der Fähigkeit des Klarträumens mächtig und kann in ihren Träumen alles machen, was sie möchte, zumindest bis Phynn, ein Traumgott in ihren Träumen auftaucht. Dieser ist in diesen eingesperrt, ...

Malie ist der Fähigkeit des Klarträumens mächtig und kann in ihren Träumen alles machen, was sie möchte, zumindest bis Phynn, ein Traumgott in ihren Träumen auftaucht. Dieser ist in diesen eingesperrt, da es keinen Traumsand mehr gibt, dieser sorgt nämlich dafür, dass Menschen träumen können. Aus der Not heraus arbeiten die beiden zusammen und Malie muss sich in die Unterwelt begeben. Auf dieser Mission legen sich die beiden zum einen mit den Göttern an und kommen sich andererseits näher. Ob sie Phynn jedoch trauen kann, ist eine andere Frage …

Die Charaktere:

Malie fand ich auf den ersten Blick tatsächlich nicht wirklich sympathisch, da sie auf mich ein bisschen wie ein trotziges Kind wirkte, sei es im Umgang mit Phynn, in ihren Träumen, oder mit ihrer Familie. Was mich an ihrem Verhalten am meisten gestört hatte, war, dass sie alles einfach hingenommen hatte, genau wie die Nebencharaktere, die in ihre Mission hineingezogen wurden.
Phynn kann ich bis zum Ende mich einschätzen, da es nicht wirklich viel Informationen gab, die ihn mir irgendwie näherbringen, hätten können, was echt schade war. Er war mir nicht sympathisch, aber auch nicht unsympathisch.
Generell hätte es vor allem der Romantik geholfen, wenn man mehr von Phynn erfahren hätte.

Die Umsetzung:

Da ich Bücher, in denen es um Luzides Träumen geht, dazu gehört unter anderem auch „Vengeance“, echt interessant und spannend finde, wollte ich diesem Buch auf jeden Fall eine Chance geben. Der Schreibstil war generell okay, für mich manchmal allerdings etwas zu umgangssprachlich und es waren auch nicht selten Schreibfehler im E-Book.
Die Geschichte hatte mir vom Klappentext her eigentlich sehr zugesagt, jedoch hatte es von Anfang an irgendwie nicht gepasst. Malie fand ich zu Beginn, als sie Phynn das erste Mal begegnet war echt nervig, das wurde zwar mit der Zeit besser, allerdings fand ich sie generell etwas zu naiv und sie hatte auch einfach kaum etwas von den wundersamen Sachen hinterfragt, die passierten.
Da ich schon sehr lange Romantasy lese und liebe, konnte mich auch die Storyline nicht wirklich überzeugen. Wäre es vielleicht eines der ersten Bücher, die ich in dem Genre gelesen hätte, hätte mich die Geschichte etwas mehr packen können, aber leider fand ich die Handlung nicht spannend und die Romantik kam mir leider auch viel zu kurz. Die „Verschwörung“ an sich fand ich interessant, aber die Umsetzung war für mich zu simpel und das Ende fand ich irgendwie sehr unvollständig. Ich weiß nicht, ob es einen zweiten Teil geben soll, aber wenn das Buch ein Einzelband bleiben soll, ist der Abschluss etwas enttäuschend.

Mein Fazit:

Die Idee des Buches klang echt super, jedoch konnte mich die finale Geschichte echt nicht für sich begeistern. Die Charaktere gingen nicht wirklich in die Tiefe und akzeptierten alles bedingungslos, was dafür sorgte, dass mich die Handlung nicht gepackt hat. Deshalb bekommt das Buch von mir 2,5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.07.2024

Eine total süße Geschichte über Selbstfindung, Liebe und Freundschaft

Imogen, Obviously
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Imogen ist 17 Jahre alt und liebt es ihre queeren Freunde zu unterstützen. Als sie ihre beste Freundin das erste Mal auf der Uni besucht, weiß jedoch niemand von Lilis Freunden, dass Imogen selbst nicht ...

Imogen ist 17 Jahre alt und liebt es ihre queeren Freunde zu unterstützen. Als sie ihre beste Freundin das erste Mal auf der Uni besucht, weiß jedoch niemand von Lilis Freunden, dass Imogen selbst nicht queer ist, da Lili sie als ihre Ex-Freundin ausgegeben hatte. Dadurch kommen für Imogen sehr viele Fragen auf, die sie lange vor sich hergeschoben hatte. Als sie dann immer mehr Zeit mit Lilis Freundin Tessa verbringt, muss sie sich wohl doch eingestehen, dass sie nicht nur ein Ally ist, so wie sie immer dachte …

Die Charaktere:

Imogen ist ein herzensguter Mensch und eine unglaublich tolle Protagonistin. Ich konnte sie eigentlich nicht nicht mögen, da ich es toll fand, wie nett und zuvorkommend sie war und auf eine richtig süße Art manchmal auch etwas unbeholfen. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte war auf jeden Fall super zu lesen.
Ihre beste Freundin Lili war an sich auch total nett und auch wenn sie es anfangs nicht ganz so sehr mit der Ehrlichkeit hatte, war sie sympathisch und ich konnte ihre Beweggründe nachvollziehen.
Tessa war ein echt cooler Charakter und sie hat auch echt super mit Imogen interagiert.
Die Charaktere generell mochte ich sehr, die Wahl der Nebencharaktere ist super.

Die Umsetzung:

Ich liebte schon „Kate in Waiting“ von der Autorin, weshalb ich als ich dieses wunderschöne Buch gesehen hatte, nicht widerstehen konnte. Ich finde den Schreibstil wieder super angenehm und konnte mir die ganze Geschichte sehr gut bildlich vorstellen. Becky Albertalli hat es wieder mit ihrer Handlung geschafft, eine nachvollziehbare Geschichte über Selbstfindung zu schreiben und mich damit zu begeistern.
Es wurde authentisch dargestellt, welchen Problemen man gegenübersteht, wenn man nicht weiß, wie man sich „labeln“ soll und es wurde mit all seinen Schatten und Glanzseiten aufgezeigt, wie andere auf das Coming-out einer Person reagieren können.
Ich liebe die Storyline und fand die Chatverläufe, die einem immer wieder im Laufe der Geschichte begegneten echt super, allerdings hatte das Buch meiner Meinung nach ein paar Längen, dadurch dass sich manche Sachen etwas wiederholt hatten.
Alles in allem mochte ich die Geschichte jedoch total und kann Becky Albertallis Bücher generell nur weiterempfehlen.

Mein Fazit:

Eine wunderschöne Geschichte über Selbstfindung und generell auch das Thema queer sein, Coming-out und wie Freunde und Familie damit umgehen. Es ist eine schön erzählte Geschichte über Akzeptanz und Inakzeptanz und wie man mit all dem Chaos im Leben fertig wird und zwischen all den möglichen Labels zu sich selbst findet. Das Buch bekommt 4,5 von 5 Sterne von mir.

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