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Veröffentlicht am 02.02.2026

Ein Zufluchtsort für diejenigen mit gebrochenem Herzen

Heartbreak Hotel
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Im Heartbreak Hotel landen diejenigen, denen das Herz gebrochen wurde und welche sich einfach wegwünschen möchten. Das Hotel weiß genau, was man möchte und in diesem kreuzen sich die Wege von vier Jugendlichen.
Mayas ...

Im Heartbreak Hotel landen diejenigen, denen das Herz gebrochen wurde und welche sich einfach wegwünschen möchten. Das Hotel weiß genau, was man möchte und in diesem kreuzen sich die Wege von vier Jugendlichen.
Mayas große Liebe ist gestorben, Martins Crush hat ihn bloßgestellt, Fionas Freund und beste Freundin haben sie betrogen und Finn macht sich selbst für den Tod seiner Freundin verantwortlich.
Sie alle müssen sich ihrem Schmerz stellen und erfahren, dass Heilung dort beginnt, wo man am wenigsten damit rechnet …

Die Charaktere:

Die Charaktere gefiel mir sehr. Maja ist an sich selbstbewusst, weiß, was sie möchte, allerdings setzt sie alles daran zu verdrängen, was mit ihrer besten Freundin und großen Liebe geschehen ist. Martin ist ein echt toller Junge, allerdings wäre er gerne jemand, der er eigentlich nicht ist. Fiona ist sehr behütet aufgewachsen und dadurch ist sie sich der Probleme der Menschen in ihrem Umfeld nicht wirklich bewusst, was sie nun einholt. Finn kann sich seinen Taten, welche zum Tod seiner Freundin geführt haben nicht verzeihen, auch wenn er nicht direkt schuld daran ist.
Alle Charaktere haben ein ziemlich großes Päckchen zu tragen und wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickelt haben, gefiel mir sehr gut.

Die Umsetzung:

Ich liebe Graphic Novels und vor allem, wenn sie dann auch noch queer sind. Die Geschichte klang super interessant und die Umsetzung fand ich auch echt toll, da sie mich vom Aufbau her sehr an den Anime "Angels of Death" erinnert hat. Im Hotel hat jeder Besucher sein eigenes Stockwerk und wenn man dieses betritt, sieht man, warum die Person auf dem Stockwerk hier ist. Die Geschichten der einzelnen Charaktere waren sehr nachvollziehbar und handwerklich auch gut gemacht. Die Sequenzen, welche im Hotel spielen sind eher in leichteren Pastellfarben gehalten und diese, welche die Wirklichkeit oder die realen Ereignisse der Protagonisten widerspiegeln, sind in sehr kräftigen Farben dargestellt.
Die Illustrationen generell sind unheimlich schön anzusehen und ich habe es auch sehr genossen der Geschichte zu folgen, aber das Einzige, was für mich etwas verwirrend war, waren die Sprechblasen. Manchmal konnte ich einzelne nicht zuordnen und manchmal gab es auch viereckige Kästchen, bei denen ich auch nicht ganz wusste, von wem diese Gedanken sind. Das Ende fand ich sehr schön und auch wenn es nicht das war, was ich erwartet hatte, war es sehr passend.

Mein Fazit:

Wer Graphic Novels, Queerness thematisierende Geschichten, wunderschöne Illustrationen und eine Bandbreite an verschiedenen Gefühlen liebt, sollte sich die Geschichte definitiv mal anschauen. Die Graphic Novel bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Eine Fortsetzung, die mich emotional sehr packen konnte

Finde mich, Oliver
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Obwohl Olivers bester Freund Sam vor über einem Jahr gestorben ist, schreibt Oliver ihm trotzdem immer noch Nachrichten. Als er Sams alte Nummer eines Tages versehentlich anruft, geht tatsächlich jemand ...

Obwohl Olivers bester Freund Sam vor über einem Jahr gestorben ist, schreibt Oliver ihm trotzdem immer noch Nachrichten. Als er Sams alte Nummer eines Tages versehentlich anruft, geht tatsächlich jemand hin. Es ist allerdings nicht Sam, sondern Ben, ein College-Student aus Seattle, der für Oliver jedoch nicht lange ein Fremder bleiben wird. Oliver weiß, dass er die Nummer nicht mehr anschreiben sollte, allerdings bekommt der Ben einfach nicht mehr aus dem Kopf …

Die Charaktere:

Oliver ist ein sehr sympathischer Protagonist, welcher sehr stark vom Verlust seines besten Freundes getroffen wurde und seitdem sehr struggled. Ich habe es sehr genossen über ihn zu lesen, da er sehr authentisch ist und eine tolle Entwicklung im Buch durchmach.
Ben ist ein bisschen ein kleines Mysterium und genau deshalb ist er so ein spannender Charakter.
Wieder von Julie zu lesen, war auch ganz schön, aber die Nebencharaktere haben eigentlich keine große Rolle im Buch gespielt.

Die Umsetzung:

Oliver tat mir tatsächlich schon in "Bleib bei mir; Sam" sehr leid und auch wenn die Geschichte rund um Julie und Sam nicht ganz mein Fall war, musste ich einfach wissen, wie es mit Oliver weitergeht. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm zu lesen, einfach gehalten und flüssig und zudem ist das Buch aus Oliver Sicht geschrieben.
Ich habe das Buch tatsächlich fast komplett in einem Rausch durchgelesen und war wie gefesselt. Wie in den anderen Geschichten des Autors, gibt es wieder eine nennen wir es mal Anomalie, welche zutage tritt, wenn sich die Protagonisten persönlich begegnen. Ich mochte dieses Detail an der Geschichte und wollte dadurch immer weiterlesen.
Die sich zwischen den Protagonisten entwickelnde Liebesgeschichte war sehr schön und man sollte sich auf jeden Fall darauf einstellen, dass es keine unbedingt glückliche, sondern eher eine generell etwas traurigere Geschichte ist.
Was vielleicht nicht für jeden etwas sein könnte, ist das Ende, allerdings fand ich dieses einfach unheimlich genial und ich wurde tatsächlich sogar etwas zu Tränen gerührt.

Mein Fazit:

Ich fand dieses Buch super emotional, unheimlich mitreißen und ich konnte es kaum zur Seite legen. Wer mal wieder Lust auf etwas ein bisschen Traurigeres hat, sollte sich das Buch unbedingt anschauen. Die Geschichte bekommt von mir 5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Viele richtig tolle Geschichten, mit ein paar Ausnahmen

Meet Me Under the Mistletoe
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Dieses Buch beinhaltet 24 weihnachtliche und romantische Geschichten und zudem noch eine Silvesterbonusgeschichte. Manche der Geschichten sorgen für Herzflattern, ein paar vielleicht auch für Unglauben ...

Dieses Buch beinhaltet 24 weihnachtliche und romantische Geschichten und zudem noch eine Silvesterbonusgeschichte. Manche der Geschichten sorgen für Herzflattern, ein paar vielleicht auch für Unglauben aber alles in allem hat man vor allem viele schöne Geschichten um sich die Zeit bis Weihnachten zu überbrücken.

Die Umsetzung:

Ich hatte zuvor noch nie einen Adventskalender in Buchform und deshalb war ich besonders gespannt auf diesen hier. Ein paar der Autorinnen wie Valentina Fast, Sarah Saxx und Beril Kehribar kannte ich auf jeden Fall schon und war deshalb sehr gespannt auf die Kurzgeschichten.
Das Prinzip an sich finde ich echt super und jeden Tag nur um die 10–20 Seiten zu lesen, ist auch total machbar.
Bei Kurzgeschichtenbüchern ist es ja immer relativ schwer zu sagen, wie man das Buch generell fand, da es immer mal Geschichten gibt, die nicht so toll waren und dann auch welche, welche man richtig geliebt hat. Ich würde hier auf jeden Fall sagen, dass ich die meisten Geschichten echt toll fand. Die Geschichte Nummer 14 "Der goldene Totenkopf" von Regina Meissner passte allerdings meiner Meinung nach gar nicht in dieses Buch, da an der Geschichte nichts romantisch oder weihnachtlich war, was sehr schade war. Generell würde ich sagen, dass mir allerdings nur so 6 oder so der Geschichten nicht wirklich gefalle haben.
Besonders gefallen hat mir hingegen, dass auch Geschichten dabei waren, die in anderen Zeiten gespielt haben, was ich jedoch wieder nicht ganz so gut fand, waren die Geschichten, welche in Fantasywelten spielen, da man in den paar Seiten nicht genug Kontext geben kann, um die Geschichte ganz zu verstehen.

Mein Fazit:

Ich kann dieses Adventskalenderbuch jedem empfehlen, der viele schöne Weihnachtsgeschichten lesen möchte, welche nicht allzu lang sind und einem die Vorfreude auf Weihnachten versüßen, weshalb das Buch von mir 4 von 5 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Trotz der Längen am Anfang ein guter Jugendthriller

Very Dangerous Things - Mord nach Plan
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Dulce besucht die J. Everett High, eine Schule an der die Schüler zu Kriminologen ausgebildet werden. Jedes Jahr findet dort einen Wettbewerb statt, in welchem die Schüler durch vorbereitete Autopsieberichte, ...

Dulce besucht die J. Everett High, eine Schule an der die Schüler zu Kriminologen ausgebildet werden. Jedes Jahr findet dort einen Wettbewerb statt, in welchem die Schüler durch vorbereitete Autopsieberichte, Zeugenaussagen und Beweise ein inszeniertes Verbrechen aufklären müssen. Dulce möchte den Preis dieses Jahr unbedingt gewinnen und das zusammen mit ihrer besten Freundin Emi und ihrem neuen Forensik-Mitschüler Zane. Als das Spiel beginnt wird es jedoch zur grausamen Realität, denn einer ihrer Mitschüler wurde ermordet und die drei müssen all ihre Fähigkeiten darauf verwenden seinen Mörder zu finden.

Die Charaktere:

Ich mochte Dulce, da sie an sich sehr intelligent ist, eine schnelle Auffassungsgabe hat und ich sie sehr gut nachvollziehen konnte, allerdings trotz diesen ganzen Eigenschaften übersah sie mehrere Sachen, welche eigentlich relativ klar waren.
Ihre beiden Freunde mochte ich ebenfalls und vor allem die vielen Vergangenheitseinschübe mochte ich sehr, da diese eine gewisse emotionale Nähe aufgebaut haben.
Generell echt toll fand ich, dass die Nebencharaktere alle ihre eigenen einzigartigen Charaktereigenschaften und Geheimnisse hatten und man nie wusste, wer jetzt eigentlich gut oder böse ist.

Die Umsetzung:

Ich habe schon "Suddenly a Murder" von der Autorin gelesen und nachdem ich das Buch geliebt hatte, musste ich dieses einfach auch lesen und ich muss sagen, dass ich die Geschichte hier etwas schwächer fand. Der Schreibstil war hier wieder sehr gut, da er einfach zu lesen, flüssig und bildlich war, das Buch ist zudem aus der Sicht von Dulce geschrieben. Der Beginn war relativ zäh, da im ersten Drittel des Buches eigentlich nur thematisiert wurde, dass Dulce den wahren Grund des Todes ihrer Mutter aufklären wollte und die Leiche gefunden wurde. Als dieser Teil dann durch war, kam die Geschichte deutlich mehr in Fahrt und das raten, wer der Mörder ist, begann. Ich glaube, ich habe im Laufe des Buches so gut wie jeden verdächtigt und den Plot Twist am Ende habe ich auf keinen Fall kommen sehen und der hat die Geschichte noch mal etwas hochgezogen. Die Autorin führt zuerst auf mehrere Fährten und man denkt, man weiß, was abgeht, dann werden diese jedoch anders ausgelegt und die Auflösung am Schluss klärt alle noch offenen Fragen.

Mein Fazit:

Ich fand den Thriller trotz seiner Länge gut, meine Erwartung konnte das Buch nach "Suddenly a Murder" allerdings nicht ganz erfüllen. Trotz allem habe ich die Geschichte gerne gelesen und auch wegen des ziemlich guten Endes, gebe ich dem Buch 4 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Ein unheimlich tolles Buch über Selbstliebe und Geschwisterliebe

Camp Rainbow - Zwischen uns die Wolken
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Malin und ihre Zwillingsschwester Lila könnten nicht unterschiedlicher sein und als Lila ihre beste Freundin küsst und anschließend von ihren Freunden verstoßen wird, entschließt sie sich, mit ihrer Schwester ...

Malin und ihre Zwillingsschwester Lila könnten nicht unterschiedlicher sein und als Lila ihre beste Freundin küsst und anschließend von ihren Freunden verstoßen wird, entschließt sie sich, mit ihrer Schwester ins Camp Rainbow zu gehen. Lila verabscheute das Camp lange Zeit und die Ankunft dort war für sie nicht einfach, allerdings fühlte sie sich nach und nach dort total verstanden und hätte damit absolut nicht gerechnet. Als Malin und Lila dann erfahren, dass das Camp geschlossen werden soll, geben sich beide so viel Mühe wie möglich, um diesen Ort zu retten und um sich wieder näher zu kommen.

Die Charaktere:

Wie schon im ersten Teil fand ich Malin richtig toll und ich habe mich unheimlich gefreut von ihr und allen anderen Campbewohnern wieder zu lesen. Lila war im ersten Teil sehr mies zu ihrer Schwester und dementsprechend fand ich sie auch nicht wirklich sympathisch, zu Beginn des Buches hielt diese Haltung auch noch an, allerdings änderte sich das dann nach Ankunft im Camp immer mehr. Lila hat eine richtig tolle Charakterentwicklung in diesem Buch durchgemacht und diese zu begleiten fand ich richtig toll, da ich sie oft einfach sehr gut nachvollziehen konnte.

Die Umsetzung:

Nach Band 1 war ich super gespannt auf Lilas Geschichte und ich bin total überrascht worden. Der Schreibstil war wieder super einfach zu lesen, sehr bildlich und flüssig und zudem ist die Geschichte aus der Sicht von Malin und Lila geschrieben. Zu Beginn merkte man direkt, wie sehr Lila damit kämpft queer zu sein und zudem auch noch in ihre beste Freundin verliebt zu sein. Sie versteckt sich hinter einer Fassade, welche sie mühevoll aufgebaut hat und welche komplett darauf ausgerichtet ist, den Menschen an ihrer Schule zu gefallen. Als der verhängnisvolle Kuss fällt und Lila ins Camp Rainbow geht, lässt sie sich auf absolut nichts ein und war wirklich etwas unsympathisch. Mit der Zeit konnte man allerdings immer besser verstehen, warum sie so handelt, wie sie nun mal handelt.
Ich fand die Themen, welche dieses Buch wieder aufgegriffen hat einfach toll und ich habe mich irgendwo auch bei manchen Problemen, welche Lila hat, verstanden gefühlt, auch wenn ich jetzt nicht die genau selben Probleme habe.
Ich finde es tatsächlich sehr schade, dass die Reihe inzwischen zu Ende ist, da das bis jetzt die besten Bücher waren, die ich von Alicia Zett gelesen habe und ich fand diesen Teil sogar besser als den ersten Teil der Reihe.

Mein Fazit:

Ich liebe die Reihe um das Camp Rainbow, Malin und Lila. Ich kann jedem die Dilogie ans Herz legen und am besten sollte man Band eins vor Band 2 lesen, man könnte sie allerdings auch unabhängig voneinander lesen. Die Reihe ist authentisch, behandelt wichtige Themen und konnte mich einfach total von sich überzeugen. Dieser Teil hier bekommt von mir 5 von 5 Sterne.

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