Cover-Bild Ozzy

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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Kunst - Musik
  • Genre: Sachbücher / Film, Kunst & Kultur
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 08.10.2012
  • ISBN: 9783453676053
Ozzy Osbourne

Ozzy

Die Autobiografie
Ute Mihr (Übersetzer)

Der legendäre »Prince of Darkness« erzählt alles

Der King of Heavy Metal hat es geschafft: Seine Memoiren erscheinen noch zu Lebzeiten. Und sie begeistern alle: die Fans seiner wegweisenden Band Black Sabbath und die Millionen Zuschauer der Kult-TVSerie »Die Osbournes«. Trotz seiner berühmtberüchtigten Alkohol-&-Drogen-Eskapaden verfügt Ozzy über ein erstaunliches Erinnerungsvermögen und erzählt in bester Monty-Python-Manier von seiner Kindheit, seinem Traum vom Rockstarleben, dem Schock des Berühmtseins und den vielen ungesunden Nebenwirkungen.

Ausstattung: mit 4 x 8 Seiten Farbbildteil

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Lesejury-Facts

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  • Aksi hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2020

Sehr spannende Autobiografie!

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Für mich war Ozzy Osbourne schon immer ein schräger Vogel, mit dem ich nichts anfangen konnte. Ein Fan von Black Sabbath bin ich ebenfalls nicht. Deshalb hätte ich nie gedacht, dass ich mal zu Ozzys Autobiografie, ...

Für mich war Ozzy Osbourne schon immer ein schräger Vogel, mit dem ich nichts anfangen konnte. Ein Fan von Black Sabbath bin ich ebenfalls nicht. Deshalb hätte ich nie gedacht, dass ich mal zu Ozzys Autobiografie, die er zusammen mit Chris Ayres geschrieben hat, greifen werde. Doch wie der Zufall es wollte, wurde mir »Ozzy - Die Autobiografie« wärmstens empfohlen und so kam es, dass ich es doch gelesen habe. Noch mehr überraschte mich allerdings, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Die Autobiografie besteht aus zwei Teilen und elf Kapiteln. Da Ozzy aus der Ich-Perspektive erzählt, hat man ständig das Gefühl, man würde ein Gespräch mit ihm führen. Dabei geht der Musiker in chronologischer Reihenfolge vor. Deshalb erfährt man zunächst viel über seine Familie und Kindheit. Es stellt sich heraus, dass Ozzys Kindheit alles andere als leicht war, da seine Familie mit sehr wenig auskommen musste. Über die Schulzeit hat Ozzy ebenfalls wenig Positives zu berichten, da er sich für den Lehrstoff nicht besonders interessiert hat. Nach seinem Schulabschluss ist Ozzy einem Job nachgegangen, der mir die Haare zu Berge stehen ließ. Ab da konnte ich nachvollziehen, warum er manchmal durchdrehte. Parallel dazu schildert Ozzy seine musikalischen Anfänge und die Entstehung von Black Sabbath. Zwischendurch gibt es immer wieder komische, groteske und schräge Situationen, die man manchmal nicht glauben kann, weil sie einfach verrückt sind

Doch egal, was man glaubt oder nicht, Tatsache ist, dass Ozzy in seinen jungen Jahren kein Vorbild war. Und ich fand gut, dass er das auch nicht behauptet und einfach zu sich selbst steht. Ozzy versucht nichts schön zureden, auch wenn er dabei oft sehr direkt ist und an der einen oder anderen Stelle zu sehr ins Detail geht. Ozzy erzählt offen über seine Eskapaden und Exzesse. Er lässt nichts aus, egal wie skurril das auch sein mag. Ich fand es super, dass er sich selbst mit Humor nimmt und Situationen, in denen er anders hätte handeln sollen, bereut. Der Musikant gibt seine Fehler zu und dass er in der Vergangenheit einiges falsch gemacht hat. Toll fand ich außerdem, dass die Autobiografie Bildmaterial enthält. Es gibt zahlreiche Fotos, die aus verschiedenen Lebensabschnitten von Ozzy stammen. Manche zeigen ihn, als er noch jung und wild war, andere zeigen dagegen, dass er es mittlerweile etwas ruhiger angehen lässt. Dies ist auch nicht verwunderlich, denn der Musiker ist jetzt Anfang siebzig.


Fazit

Ich bin sehr froh darüber, dass ich mich aus meiner „Lese-Komfortzone“ herausgetraut und Ozzys Autobiografie gelesen habe. Es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn sein turbulentes Leben irgendwann verfilmt wird. Um das Buch zu lesen, muss man nicht unbedingt ein Fan von Ozzy oder Black Sabbath sein. Man sollte sich aber im Klaren sein, dass Ozzy eine Person ist, die in der Vergangenheit viele wilde Partys gefeiert, Drogen genommen und Unmengen von Alkohol getrunken hat. Wer mit diesen Themen nichts zu tun haben möchte, sollte dieses Buch vielleicht doch nicht lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere