Cover-Bild Pulloverpferde
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26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Müller Rüschlikon
  • Themenbereich: Lifestlye, Hobby und Freizeit - Haustiere
  • Genre: Ratgeber / Natur
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 11.09.2025
  • ISBN: 9783275023547
Paul Maximilian Delb

Pulloverpferde

Wie das Islandpferd die Welt eroberte
Von einer rauen Insel im Norden kamen struppige Wikingerpferde in den 1950er-Jahren nach Europa. Sie entfachten eine großartige Leidenschaft in vielen Menschen und revolutionierten die etablierte Reiterwelt für immer. Feurig und ursprünglich waren sie, aber gleichzeitig auch freundlich und ruhig. Sie zogen echte Pioniere an, denen staubigen Reithallen nicht genug waren und die für die kleinen Pferde kämpften. Im Viertakt des Tölts schrieben sie wunderbare Geschichten: über atemberaubende Shows, waghalsige Ritte, spannende Turniere und vieles mehr. Tauchen Sie ein in die unglaubliche Geschichte der Pulloverpferde!

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Alrik in einem Regal.
  • Alrik hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2026

Struppig, stolz und absolut unvergesslich

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Man schlägt dieses Buch auf und riecht plötzlich nasse Wolle, kalten Wind und ein bisschen Freiheit. Pulloverpferde ist keine glattpolierte Pferdegeschichte, sondern eine Liebeserklärung an Charakterköpfe ...

Man schlägt dieses Buch auf und riecht plötzlich nasse Wolle, kalten Wind und ein bisschen Freiheit. Pulloverpferde ist keine glattpolierte Pferdegeschichte, sondern eine Liebeserklärung an Charakterköpfe – auf vier Beinen und auf zwei. Diese kleinen, struppigen Wikingerpferde kommen nicht geschniegelt daher, sie kommen mit Haltung. Und genau das macht süchtig.

Zwischen den Seiten tauchen Bilder auf von Menschen, die keine Lust auf Reithallenstaub hatten, sondern auf Weite, Wetter und echtes Leben. Von Reitern, die lieber draußen frieren als drinnen funktionieren. Der Tölt wird hier nicht erklärt, er wird gefühlt. Viertakt, Herzschlag, Grinsen im Gesicht. Gedanken wandern unweigerlich zu eigenen Momenten im Sattel, zu diesem leisen Klick, wenn plötzlich alles passt.

Paul Maximilian Delb erzählt mit spürbarer Nähe, ohne Pathos, ohne Hochglanzfilter. Da ist Respekt vor dem Pferd, Respekt vor der Geschichte und Respekt vor all den Idealisten, die belächelt wurden – und am Ende doch alles verändert haben. Die Anekdoten wirken wie Gespräche am Lagerfeuer: ehrlich, manchmal rau, oft warm.

Pulloverpferde ist kein Buch für Perfektionisten. Es ist für Menschen, die sich lieber schmutzige Stiefel holen als saubere Ausreden. Für alle, die wissen wollen, warum diese Pferde nicht nur getragen wurden wie ein Pullover, sondern Herzen wärmen konnten. Am Ende bleibt dieses Gefühl, das lange nachhallt: Man war dabei. Und man will mehr davon.

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