Cover-Bild Pferde stehlen
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 01.06.2009
  • ISBN: 9783596510733
Per Petterson

Pferde stehlen

Roman
Verfilmt von Hans Petter Moland und mit dem Preis für die beste internationale Literaturverfilmung 2019 ausgezeichnet!

»Ein verführerisches Buch. Wunderbar geschrieben in einer Sprache, die klar ist und wasserhell, zart und eindringlich, menschennah und gänzlich ohne Sentimentalität. Spätestens nach der Hälfte des Buches beginnt man, langsam zu lesen, damit man bloß nicht so schnell ans Ende der Wonne gelangt.«
Die Welt

Trond ist 67 und zieht sich nach Ostnorwegen zurück. Als ein Nachbar auftaucht, holen ihn die Ereignisse jenes Sommers vor mehr als fünfzig Jahren ein. Damals verbrachte er die Ferien mit seinem Vater in einer Hütte nahe der schwedischen Grenze. Es ist eine Gegend, in der man Pferde stehlen kann. Als in der Nachbarsfamilie ein schreckliches Unglück geschieht, entdeckt der Junge das wohlgehütete Lebensgeheimnis des Vaters.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

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Leider hat mich die Geschichte um Trond nicht ganz erreicht. Vielleicht war ich nicht in der richtigen Stimmung. Der 67-Jährige lebt zurückgezogen nur mit seinem Hund Lyra in Ost-Norwegen und erzählt seine ...

Leider hat mich die Geschichte um Trond nicht ganz erreicht. Vielleicht war ich nicht in der richtigen Stimmung. Der 67-Jährige lebt zurückgezogen nur mit seinem Hund Lyra in Ost-Norwegen und erzählt seine Lebensgeschichte, dabei wechselt er zwischen der Gegenwart und seiner Jugend hin und her. Es gibt Verbindungslinien, besonders nachdem ein Bekannter aus der Vergangenheit unerwartet auftaucht. Das Verhältnis zu seinem Vater nimmt in den Erinnerungen einen wichtigen Platz ein.

In ruhigen und einfühlsamen Worten erzählt Petterson die Geschichte von Trond. Wunderbar sind die Landschaftsbeschreibungen und die ausführliche Darstellung von Tätigkeiten, z. B. das Heumachen oder Holzfällen, dafür nimmt sich der Autor viel Zeit. Dass diese Schilderungen nicht mehr häufig zu finden sind, thematisiert Petterson durch Trond: "Ich weiß nicht, wo ich das gelernt habe. Vielleicht habe ich es in einem Film gesehen: [...] Man kann viel aus Filmen lernen, wenn man ein gutes Gedächtnis hat und sieht, wie Leute Dinge tun und sie immer getan haben, aber in modernen Filmen wird nicht mehr viel gearbeitet, da gibt es nur noch Ideen." (S. 104)

Tronds Jugend endet durch Verluste, die er erleidet und die sein weiteres Leben bestimmen werden. Es herrscht eine traurige Grundstimmung, die auch durch das versöhnliche Ende für mich nicht aufgehoben wurde.

Vielleicht lese ich das Buch später noch einmal.

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