Cover-Bild Frühlingsmorgen
Band 1 der Reihe "Rodderbach"
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Schier, Petra
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 356
  • Ersterscheinung: 15.05.2025
  • ISBN: 9783967119732
Petra Schier

Frühlingsmorgen

Prickelnd-romantischer Liebesroman
Ein neuer Frühling – ein neuer Anfang

Die junge Schriftstellerin Larissa Weiß hat sich in dem zauberhaften Eifelstädtchen Rodderbach eingemietet. Schreiben will sie hier und für ihren neuen Roman recherchieren. Auch sucht sie nach einer hässlichen Trennung Frieden für ihr verletztes Herz. Zwischen Gassen mit Kopfsteinpflaster, Bauernhöfen und einem uralten Kloster scheint sie endlich die ersehnte Ruhe zu finden. Doch die Mahlers, die sie freundlich aufnehmen, haben nicht nur hübsche Ferienwohnungen mit Familienanschluss zu bieten, sondern auch einen hochattraktiven Sohn. Mehr und mehr fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Dabei hatte sie sich geschworen, sich niemals wieder auf eine Beziehung mit einem Mann einzulassen, der so ganz anders ist als sie. Schon bald muss sie sich die Frage stellen, was sie wirklich will und ob sie den Mut aufbringen kann, noch einmal ganz neu anzufangen.

Information zu dieser Ausgabe:
Dieser Roman ist unter demselben Titel und mit anderem Cover bereits 2023 als genehmigte Lizenzausgabe bei der Weltbild GmbH und Co. KG erschienen.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Neuanfang in der Eifel

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„...Sie war ein Feigling. Sie hatte ihre Heimat verlassen und Menschen, die ihr viel bedeuteten, um sich zu einem Ort zu begeben, der für ihr Gefühl auf einem anderen Stern, in einer anderen Welt lag...“

Dies ...

„...Sie war ein Feigling. Sie hatte ihre Heimat verlassen und Menschen, die ihr viel bedeuteten, um sich zu einem Ort zu begeben, der für ihr Gefühl auf einem anderen Stern, in einer anderen Welt lag...“

Dies Zeilen aus dem Prolog geben Larissas innere Zerrissenheit wieder. Doch sie zeigen nur eine Seite der Medaille.
Die Autorin hat einen berührenden Roman geschrieben. Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet. Er lässt Raum für die Gefühle der Protagonisten und für eine Prise Romantik.
Larissa Weiß ist Schriftstellerin. Sie hat sich für drei Monate in dem kleinen Eifelstädtchen Rodderbach eingemietet, um für ihren nächsten historischen Roman zu recherchieren. Das hiesige Kloster und die nahegelegene Burg interessieren sie besonders.
Gleichzeitig braucht Larissa Abstand von ihrem Verflossenen. Sie kannten sich schon als Kinder. Ihre Heirat war folgerichtig. Aber dann stellte sich heraus, dass sie beide völlig unterschiedliche Vorstellungen von ihrem Zusammenleben hatten. Für Larissa wurde die Ehe toxisch. Ihr Mann sah ihr Schreiben als Hobby und zerstörte nach und nach ihr Selbstbewusstsein.
Im Ort wird Larissa freundlich empfangen. Ihre Ankunft ist Ortsgespräch. Die Bürgermeisterin liebäugelt schon mit einer Lesung. Immer wieder wird Larissa freundlich auf ihre Bücher angesprochen. Viele zeigen sich interessiert. Es gibt aber auch Ausnahmen. Dann muss sich Larissa gegen Vorurteile wehren. So äußert Hedwig:

„...Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Schreiberei ein erstrebenswerter Lebensinhalt ist. Was machen Sie denn, wenn irgendwann niemand mehr Ihre Bücher lesen will?...“

Larissa fühlt sich getroffen. Die Worte erinnern sie an die Auseinandersetzungen mit ihrem Mann. Dabei kann sie zur Zeit sehr gut von ihrem Beruf leben. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Larissas Antwort, dass Schreiben und das Ganze Drumherum auch anstrengend sein können, provoziert die folgende Antwort.

„...Entschuldigung, aber was ist denn bitte am Bücherschreiben anstrengend? Sie haben doch den ganzen Tag Zeit...“

Dann wäre da noch Holger, einer der Söhne ihres Vermieterehepaars. Er ist selbstständiger Landmaschinenschlosser und zeigt sich an Larissa interessiert. Sie ist ein gebranntes Kind und gibt sich zurückhaltend. Es wird deutlich, dass sie ihren eigenen Gefühlen nicht traut. Zu unterschiedlich sind ihre Lebenswelten.
Die Ausflüge in die Natur geben ihr die nötige Ruhe, die sie gerade braucht.

„...Danach ging der Weg ein kurzes Stück bergab, bald darauf schon wieder aufwärts. Immer abwechselnd verlief er durch den Wald und wieder an Wiesen vorbei, auf denen das Gras dicht und in saftigen Grün wuchs und ihr beinahe bis zu den Waden reichte. Einmal sah sie weit vor sich einen Fuchs über den Weg schnüren...“

Es muss viel passieren, bis Larissa begreift, dass Rodderbach ihr zur neuen Heimat geworden ist.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist eher eine leise Geschichte, die Zwischenmenschliches in den Mittelpunkt stellt.

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